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Der Herr der Ringe Hörspiel

Hörspiel mit Manfred Steffen, Matthias Haase, Rufus Beck, Hans Peter Hallwachs

Ab 12 Jahren

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-2476-5

Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Das berühmte und legendäre Hörspiel

Wir schreiben das Jahr 3001, Drittes Zeitalter nach der Großen Schlacht. Im Auenland gehen merkwürdige Dinge vor. Sauron, der Böse, ist wieder erstarkt, und die Schatten seines Reiches Mordor werden länger. Bald ist ganz Mittelerde vom Untergang bedroht. Sauron fordert sein Eigentum zurück: den Einen Ring, den Ring der Macht. Dieser ist unter allen Geschöpfen, stolzen Elben, klugen Zauberern, Menschen und Zwergen ausgerechnet Frodo, dem Hobbit, in die Hände gefallen. Nur er allein kann Mittelerde retten, und so beginnen die Großen Jahre ...

Die opulente Inszenierung mit der Musik von Peter Zwetkoff und einem beeindruckenen Cast: Rufus Beck, Matthias Haase, Hans Peter Hallwachs, Matthias Ponnier, Ernst Schröder, Manfred Steffen und vielen anderen.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 11h 27)

J.R.R. Tolkien (Autor)

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine "Luthien", die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er den M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlingson Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhälte er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt hat, die im "Silmarillion", dem "Herrn der Ringe" und dem "Hobbit" Ausdruck findet. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.


Sprecher

Rufus Beck ist als Hörbuchsprecher vor allem durch „Harry Potter“ populär geworden. Für die Interpretation hat er vier Goldene und vier Platin Schallplatten sowie 2008 den Publikumspreis (HÖRkulino) bekommen. Als Schauspieler kennt man ihn aus „Die Wilden Fußball Kerle“ als Trainer Willy und aus „Der Räuber Hotzenplotz“ als Zauberer Zwackelmann.

Hans Peter Hallwachs, geboren 1938, ist einer der bekanntesten Film- und Fernsehschauspieler Deutschlands. Er hat in knapp 20 Spielfilmen und über 80 Fernsehfilmen mitgewirkt, u. a. in zahlreichen "Tatort"-Folgen. 1990 wurde er mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Manfred Steffen, geboren 1916, arbeitete ab 1945 als Nachrichtensprecher beim Hörfunk, 1947 holte ihn Maertens ans Hamburger Thalia Theater, dessen Ensemble er bis zu seinem Tod angehörte. Insgesamt verkörperte er über 240 Bühnenrollen, darunter mit großem Erfolg die Hauptrolle in Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick" (1977). Manfred Steffen spielte außerdem in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen. In Umberto Ecos "Der Name der Rose" spricht er den Abt Abbo, in J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" den Gandalf. Er starb am 22. Januar 2009 in Halstenbek bei Hamburg.

Matthias Haase, Jahrgang 1957, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Nach drei Monaten Straßentheater in Deutschland, der Schweiz und Italien war er von 1984 bis 1990 am Schauspielhaus in Köln engagiert, wo er u. a. in Stücken von Lessing, Schiller und Thomas Bernhard spielte. Matthias Haase ist in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen zu sehen und hat in über 200 Hörspielen bei allen deutschen Rundfunkanstalten mitgewirkt.

Übersetzt von Margaret Carroux, E.-M. von Freymann
Originalverlag: Klett-Cotta Verlag

Regie: Bernd Lau

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: 687 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2476-5

€ 29,99 [D]* | € 29,99 [A]* | CHF 41,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 14.11.2016

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Der Herr der Ringe - das Hörspiel

Von: JessiBüchersuchti Datum: 28.10.2017

jessibuechersuchti.blogspot.de/

Meine Meinung
Ich liebe 'Herr der Ringe' und 'Hobbit' und eigentlich alles, was von Tolkien stammt und als ich dieses Hörspiel entdeckt habe, war für mich klar, dass nun die Zeit gekommen ist, Hörbücher/Hörspiele endlich für mich zu entdecken. Und dies mit 'Herr der Ringe' zu tun, war absolut die richtige Entscheidung.

Die Sprecher des Hörspiels haben mir alle sehr gut gefallen, auch wenn ich anfangs meine Probleme hatte, da ich die Stimmen aus den Filmen erstmal mit denen des Hörspiels verknüpfen musste. Zu den Sprechern zählen beispielsweise Rufus Beck, Hans Peter Hallwachs, Ernst Schröder und Matthias Haase, aber auch noch viele mehr. Ich mochte ihre Stimmen allesamt und konnte mich richtig in die Geschichte fallen lassen und sie erneut genießen.
Ich hatte zwar anfangs meine Bedenken, weil das Hörspiel ganze 11,5 Stunden dauert - aber die haben sich schnell gelegt. Denn hatte man das Hörspiel erstmal angemacht, wollte ich gar nicht mehr aufhören. Durch die Musik- und Geräuschuntermalung sowie die ganzen verschiedenen Sprechern, hatte das Hörspiel einen ganz eigenen Touch und hat mich einfach in seinen Bann und die Welt von Mittelerde gezogen. Im Endeffekt war ich ziemlich überrascht, dass 11,5 Stunden doch so schnell vergehen können. Die Geschichte an sich konnte mich auch wieder begeistern und anders als in den Filmen erfahren wir hier ein paar Details mehr, die in den Filmen leider keinen Platz gefunden haben.
Zur Gestaltung der Hülle kann ich nur sagen: Hut ab! Da hat der Hörverlag sich alle Mühe gegeben, denn eine so schöne Gestaltung hab ich selten gesehen. Die CDs kommen in einem wunderschönen Pappschuber, auf dessen Rückseite eine kurze Biografie von Tolkien steht. Die Hülle an sich ist auch phänomenal gestaltet, denn zieht man den Schuber ab, hat man eine Illustration der Neun Gefährten vor sich - man öffnet weiter und hat eine weitere Illustration vor sich, wo alle Kapitel aufgelistet sind.

Fazit
Ein unglaubliches Erlebnis! Die geschaffene Atmosphäre, die Spannung, die Geschichte an sich - ein Meisterwerk! Die Geschichte wurde durch die Sprecher sehr gelungen erzählt und die Stunden sind wie im Flug vorbeigezogen, gegen ein paar Minuten mehr hätte ich nichts einzuwenden gehabt. Ich wünsche mir mehr solcher Hörspiele ♥

Dieses Hörspiel kreiert ganz wundervolle Bilder...

Von: Sophia's Bookplanet Datum: 30.09.2017

sophias-bookplanet.blogspot.de

Schon seit Ewigkeiten wollte ich mich dieser Geschichte einmal ausführlicher als in den Filmen widmen, doch um ehrlich zu sein, wage ich mich noch immer nicht an das Buch heran, denn vermutlich bräuchte ich Monate, die ich dann doch lieber mehreren anderen Büchern widme. Dennoch wollte ich ein paar zusätzliche Details, die mir dieses Hörspiel hier auf jeden Fall bieten konnte.

Ich habe mich wahnsinnig gefreut, durch die Filme noch unbekannte Charaktere wie Tom Bombadil oder Beregond kennenzulernen. Beide konnten mich begeistern, Beregond vor allem durch seinen Einsatz für Faramir, auch wenn er gerne ein paar Szenen mehr hätte erhalten können.

Die Sprecher und auch die Gestaltung des Hörspiels durch Hintergrundgeräusche und - musik war einfach großartig, auch wenn ich leider nicht immer mit den Stimmen zurecht gekommen bin. Meiner Meinung nach wurde zu oft vorausgesetzt, dass man die Stimmen bereits nach ein- oder zweimaligem Hören unterscheiden kann, was leider nicht immer der Fall war.

Auch muss ich gestehen, hin und wieder den Faden verloren zu haben, vor allem wenn es zum Wechsel der Kulisse kommt, was nicht immer sofort hörbar war, da sich die Geräusche doch nicht so sehr unterscheiden.

Ich, die bisher nur den Film kannte, habe mich vor allem über das Kennenlernen mit Beregond gefreut, über den ich einiges gehört hatte, jedoch empfand ich einige Szenen leider nicht ganz so aussagekräftig wie im Film. Andererseits sind ein paar wundervolle Szenen und Fakten hinzugekommen. Zum Beispiel könnte es für die Filmliebhaber interessant sein, wie genau Faramir und Eowens erstes Treffen aussah, obwohl der weibliche Part dieser späteren Ehe mir hier im Hörspiel einen Moment lang recht suspekt war.

Fazit:
Dieses Hörspiel kreiert ganz wundervolle Bilder und zusätzliche Geschichten, die einem entgehen, wenn man nur die Filme sieht. Ich kann jedoch auch sagen, dass die Filme zum Teil völlig ausreichend sind, denn die Geschichten gleichen sich bis auf zwei oder drei Stellen komplett. Zusätzlich hat man in den Filmen keine Probleme, dem Kulissen- und Sprecherwechsel zu folgen.

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