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Das ist kein Spiel Thriller

Ab 13 Jahren

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€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-16454-9

NEU
Erschienen: 25.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der neue Roman von Lieblingsautor Barry Jonsberg!

Jamie ist 16 Jahre alt und ein Mathe-Genie. Verblüffend logisch und ehrlich ist sein Blick auf seine eigene Familie – und darauf, dass da etwas schief läuft. Zum Beispiel bei Summerlee, seiner rebellischen älteren Schwester. Als die an ihrem 18. Geburtstag mehrere Millionen im Lotto gewinnt, sagt sie sich endgültig von der Familie los – und provoziert eine Kettenreaktion von Unheil. Jamies kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper verlangt zwei Millionen. Ausschließlich mit Jamie will er darüber verhandeln. Warum? Wieso weiß der Täter so viel über Jamie? Und weshalb fühlt sich das Ganze wie ein einziges Duell an, bei dem Jamies Kombinationsgabe auf eine tödliche Probe gestellt wird?

Barry Jonsberg (Autor)

Barry Jonsberg ist einer der renommiertesten australischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Er studierte Englisch und Psychologie und arbeitete als Lehrer, bevor er freiberuflicher Schriftsteller wurde. Seine Bücher wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Children´s Peace Literature Award für "Das Blubbern von Glück", und sind in den USA, in England, Frankreich, Polen, Deutschland, China, Ungarn und Brasilien erschienen. Barry Jonsberg lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und zwei Hunden in Darwin, Australien.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Ursula Höfker
Originaltitel: Game Theory
Originalverlag: Allen & Unwin

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-16454-9

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

NEU
Erschienen: 25.09.2017

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Spannender Jugendthriller, nicht nur was für Mathegenies

Von: Erlesene Seiten Datum: 11.10.2017

erlesene-seiten.de/

Für Jugendliche ist dieses Buch absolut empfehlenswert. Die Geschichte packt einen von der ersten Seite an und man rauscht – wie es sich für einen guten Thriller gehört – durch das gesamte Buch, weil einen die Spannung nicht mehr loslässt. Dazu trägt nicht zuletzt der Schreibstil des Autors bei. Flüssig, jugendlich, von Anfang bis Ende gleichbleibend fesselnd und stilsicher.

Die Schwächen liegen für mich in der Konzeption der Figuren, die allesamt zu sehr Stereotype sind. Da haben wir die rebellische große Schwester, die an der Grenze zum Erwachsensein und von ihrer Unabhängigkeit überfordert im Sumpf von Alkohol und Drogen versinkt. Sie lässt bei ihrem Absturz wirklich kein Klischee aus. Die Eltern sind in allen Situationen überfordert, hilflos und doch eher untätig. Zum Glück gibt es da den sympathischen Außenseiter, der eigentlich ein mathematisches Genie ist, auf den sich alle verlassen und der die Familie zusammenhält. Natürlich ist nur er mit seinem scharfen, logischen Verstand in der Lage, die kleine Schwester zu retten.

Am meisten betroffen macht mich die Geschichte der kleinen Phoebe, die durch die Entführung und die lange Zeit mit ihrem Kidnapper frühzeitig der Unschuld ihrer Kindheit beraubt wird. Ihr Schicksal ist hart und lässt den Leser nachdenklich zurück. Und auf diesen Effekt am Ende kommt es doch an. Wie häufig lesen wir Bücher, legen sie weg und denken nicht mehr darüber nach? „Das ist kein Spiel“ von Barry Jonsberg wirkt auf jeden Fall nach und ist deshalb lesenswert.

Es ist nicht der aufregendste Thriller, den ich gelesen habe, aber nach all den Krimiserien, die im Fernsehen auf uns einprasseln, ist es schwierig geworden, einen mit dramatischen Handlungen noch vom Lesesessel zu reißen.

Ein spannender Thriller für Jugendliche

Von: Curin Datum: 05.10.2017

https://www.lovelybooks.de/mitglied/Curin/

Die Familie des 16-jährigen Jamie droht zu zerbrechen. Seine ältere Schwester Summerlee ist nach einem Lottogewinn von zu Hause ausgezogen und hat den Kontakt fast abgebrochen. Doch richtig schlimm wird es erst, als seine kleine Schwester Phoebe im Supermarkt entführt wird und der Kidnapper über das Lösegeld und die Übergabe nur mit Jamie verhandeln möchte. Als Kenner der Spieltheorie und Matheprofi versucht er, den Entführer zu durchschauen und zu überraschen, was alles andere alles leicht ist... .
Barry Jonsberg hat hier einen spannenden Jugendthriller geschrieben, der mich gut unterhalten hat, aber leider auch einige Schwächen aufweist. Anfangs war meine Neugierde durch den Prolog geweckt und ich wollte unbedingt wissen, wie Jamie an diesen Punkt gekommen ist. Doch als die Kapitel anfingen, wird erst mal sehr lange und ausführlich nur etwas über die Familie und über die Eskapaden von Summerlee erzählt. Einerseits hat das den Vorteil, dass man zunächst viel über die einzelnen Geschwister und ihr Verhältnis untereinander erfährt, aber auch den Nachteil, dass die Handlung so sehr lange braucht, bis Phoebe überhaupt entführt wird und das Buch spannend wird.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht Jamies, ein sympatischer und ungewöhnlich verantwortungsbewusster 16-Jähriger, der als Mathegenie gerne über Formeln nachsinnt, aber sich am liebsten mit der Spieltheorie beschäftigt. Mir hat gefallen, wie er mit Phoebe diese Theorie immer wieder spielerisch umsetzt und somit auch für die Leser leicht erklärt, worum es dabei eigentlich geht. Auch sieht man an seinem Verhalten, dass er nicht der typische Mathenerd ist, der sich nur für Zahlen interessiert, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen aufgebaut hat und diese auch pflegt.
Barry Jonsberg hat hier Figuren entworfen, die nicht nur gängigen Klischees entsprechen. Dennoch konnte ich mir an keinem Punkt im Buch vorstellen, dass eine von den Personen wirklich existieren könnte und die Handlung genauso in der Realität ablaufen würde.
Was mir gut gefallen hat, ist die Spieltheorie, die hier im Thriller anschaulich erklärt und für Jamie in seiner schwierigen Situation zum Rettungsanker wird. Er versucht wirklich logisch zu ermitteln, was der Täter von ihm weiß und von ihm erwartet, um ihn dann mit genau dem Gegenteil zu überraschen. Seine Überlegungen sind gut nachvollziehbar und es ist spannend, mitzuerleben, was sich Jamie alles einfallen lässt.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und gut zu lesen. Der Autor schafft es, nachdem er etwas langatmig die Familie und deren Probleme vorgestellt hat, ein hohes Maß an Spannung zu erzeugen und bis zur letzen Seite aufrecht zu erhalten. Für mich war auch die ganze Zeit über nicht vorhersehbar, wer letztendlich der Entführer ist. Von der Auflösung war ich jedoch etwas enttäuscht und konnte nicht nachvollziehen, wieso der Täter nur mit Jamie reden wollte.
Insgesamt hat mir ,,Das ist kein Spiel" gefallen und auch gut unterhalten. Bis auf einige kleinere Schwächen, bekommt man hier einen Thriller, der für Jugendliche gut lesbar und vor allem auch nicht zu heftig ist. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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