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Die Gabe Roman

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€ 17,50 [A] | CHF 23,90*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31911-0

Erschienen:  12.02.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden. Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.

»Visionärer Thiller zwischen "Die Tribute von Panem" und "Der Report der Magd" mit verstörendem Suchtpotential.«

GRAZIA (08.02.2018)

Naomi Alderman (Autor)

Naomi Alderman ist in London aufgewachsen und studierte in Oxford und an der University of East Anglia. Sie stellt bei BBC Radio 4 „Science Stories“ vor und ist Professorin für Kreatives Schreiben an der Bath Spa Universität. Als Autorin wurde sie bereits mehrfach mit Preisen für junge Autoren ausgezeichnet. Für Die Gabe wurde ihr der renommierten Baileys Women's Prize for Fiction verliehen. Naomi Alderman lebt in London.

»Visionärer Thiller zwischen "Die Tribute von Panem" und "Der Report der Magd" mit verstörendem Suchtpotential.«

GRAZIA (08.02.2018)

»Keine Frage: Inhaltlich passt "Die Gabe" wunderbar zum Diskurs dieser Tage.«

NDR (13.02.2018)

»Naomi Alderman trifft mit ihrer Dystopie für das #MeToo-Zeitalter genau den Lesernerv.«

Die Presse am Sonntag (18.02.2018)

»Dieses Buch könnte kaum zu einer passenderen Zeit erscheinen.«

Stern (08.03.2018)

»Ein Roman, der zum Nachdenken anregt.«

Glamour

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Sabine Thiele
Originaltitel: The Power
Originalverlag: Penguin

Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 9 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-31911-0

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 23,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  12.02.2018

  • Leserstimmen

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gefährliches Gedankenspiel

Von: Sarah Datum: 08.06.2018

https://www.instagram.com/buechermops/

Das Buch die Gabe von Naomi Alderman hat mich sehr überzeugt. Es wurde aus verschiedenen Sichten erzählt. Zuerst konnte man den Zusammenhang der Personen noch nicht sehen, aber Schritt für Schritt wurden die Geschichten von ihnen miteinander verwebt.
Das Buch behandelt ein gefährliches Gedankenspiel und der Plot sowie die Idee wurde sehr gut umgesetzt. Es gab auch interessante Ansätze zum Thema Religion und wie sich die Autorin vorstellen könnte, wie eine eigene Religion entsteht.
Es war sehr flüssig zu lesen und man fliegt eigentlich nur so durch die Seite. Es gibt sehr viele Bezüge zur Realität und was falsch läuft, nur das man es mal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Es wird sich auch viel mit der Frage befasst, ob Macht wahnsinnig macht. Selbst der Epilog und Prolog waren genial.
Ich fand die Umsetzung dieser Geschichte einfach nur brillant und ich hoffe, dass einige Männer, aber auch Frauen, zu diesem Buch greifen und sich mal diese dystopische Welt ansehen und vielleicht auch mal über den Tellerrand blicken. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter.

Lesenswerter Roman, der in der heutigen Zeit viel Bedeutung erlangen könnte.

Von: Janine Gimbel Datum: 17.05.2018

schreiblust-leselust.de/

Auf der ganzen Welt haben plötzlich junge Mädchen die Möglichkeit, über eine elektrische Energie zu verfügen, mit der sie nicht selten ihr männliches Gegenüber verletzen und in die Schranken weisen. Die amerikanische Politikerin Margaret weiß anfangs nicht recht darauf zu reagieren, dann entdeckt sie die neue Gabe auch an sich selbst. Gelegenheitsjobber Tunde filmt auf der ganzen Welt Aufstände der Frauen und wird so im Internet und in den weltweiten Zeitungen berühmt. Ausreißerin Allie verbirgt ein dunkles Geheimnis, doch als sie in einem Kloster in den Staaten Zuflucht findet, fragt danach erstmal niemand. Sie schafft es, junge Mädchen um sich zu scharen und eine neue Religion auf Basis der Gabe zu gründen. Und dann ist da noch Roxy. Die stärkste von ihnen allen. Doch Roxy verfügt nicht nur über eine besonders starke Gabe, sie hat auch einen messerscharfen Verstand und weiß die Puzzleteile so zu bewegen, dass das Bild ihr in die Karten spielt.

Naomi Alderman dreht unsere aktuelle Gesellschaft auf den Kopf. In „Die Gabe“ haben plötzlich nicht mehr Frauen Angst vor Männern, die ihnen körperlich weit überlegen sind. Es sind die Männer, die fürchten müssen. Kleinen Jungs erzählt man, sich von den bösen Mädchen fernzuhalten. Besser lässt man die kleinen Jungs nicht aus den Augen, lässt sie abends im Dunkeln nicht mehr allein vor die Tür. In arabischen Ländern lehnen sich kopftuchtragende Frauen gar gegen die ganze Gesellschaft auf. Ein neuer Staat wird irgendwo in Osteuropa gegründet. Überall auf der Welt verändern sich Gesellschaftsstrukturen. Und niemand weiß so recht, was es mit der Gabe auf sich hat und ob man sie gar kurieren kann.

Die Idee hinter diesem Buch ist spannend, die Umsetzung leider manchmal etwas dürftig. An sich stimmt das Setting: Von Anfang an wird rückwärts gezählt à la „Noch 10 Jahre“. Auf welches Ereignis man beim Lesen hinarbeitet, ist unklar. Dadurch wird die Spannung hochgehalten. Aber vielen der Kapitel fehlt es dann doch an Farbe. Das liegt zuallererst an den Figuren. Sie sind alle vier sehr unnahbar, geheimnisvoll und zeigen wenig Gefühle oder Identifikationspotenzial. Obwohl man sie über so viele Jahre begleitet, bleiben sie allesamt fremd. Und daran scheitert die Geschichte letztendlich. Man liest, ohne dass das Gelesene einen berührt. Bestenfalls ist man fasziniert. Ein Autor oder eine Autorin mit etwas mehr Gespür für seine oder ihre Figuren hätte aus dieser Idee einiges herausholen können!

So bleibt ein guter, dennoch lesenswerter Roman, der in der heutigen Zeit viel Bedeutung erlangen könnte.

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