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Eine neue Geschichte des Lebens

Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben

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Paperback
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- »Eine Erdgeschichte, die so noch nie erzählt worden ist.« DER SPIEGEL

Peter Ward und Joe Kirschvink, zwei der renommiertesten Forscher im Bereich der Geowissenschaften, erzählen die Geschichte des Lebens gänzlich neu: So zeigen sie beispielsweise, dass plötzliche Katastrophen eine viel größere Rolle für die Entwicklung des Lebens spielten als bisher angenommen. Was die Dinosaurier wirklich zum Verschwinden brachte und warum es einst wohl eine völlig vereiste Erde gab, zählt ebenso zu ihren neuen Erkenntnissen. Ein beeindruckender Blick auf die Evolutionsgeschichte, darauf, wie das Leben vermutlich begann, aber auch, wie seine Zukunft aussehen könnte.

»Es sind immer wieder beeindruckende und faszinierende Erkenntnisse, die Peter Ward und Joe Kirschvink über die Geschichte der Evolution ausbreiten.«

Deutschlandfunk Kultur

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Sebastian Vogel
Originaltitel: A New History of Life
Originalverlag: Bloomsbury Publishing, London 2015
Paperback , Klappenbroschur, 544 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-570-55307-7
Erschienen am  25. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Schönes Buch über die Evolution

Von: Kulturmania

19.03.2020

Wie Katastrophen die Welt beeinflusst haben... "Eine neue Geschichte des Lebens - Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben" von Peter Ward und Joe Kirschvink ist das nächste Buch mit dem ich mich befasst habe. Endlich wieder was einigermaßen wissenschaftliches und auch mein erstes Buch aus dem Pantheon Verlag! Der Anfang bildet ein kurzer Abstecher in die Datierung von Fossilien, welches jedoch nur die Einleitung darstellt. Viel wichtiger ist für das gesamte Verständnis des Buches die Erläuterung wie auf unserem Planeten Leben entstehen konnte. Wie unwahrscheinlich und selten die Zusammensetzung unserer Erde ist, dass überhaupt eine Evolution möglich war, wird einem erst so richtig bewusst, wenn man den Vergleich zu den vielen anderen erdähnlichen Planet zieht, auf denen es kein Leben, oder höchstens Mikroorganismen gibt. Es wird der Kohlenstoffkreislauf erklärt und der Treibhauseffekt. Es werden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse erläutert, wie zum Beispiel, dass es Lebewesen gibt - nicht nur Einzeller - die von den Toten wieder auferstehen können. Es wird eine kurze Definition von Leben gegeben, Leben pflanzt sich fort, entwickelt sich, Leben macht eine Evolution durch und Leben ist autonom. Und Leben entstand vielleicht auf sehr kleinen Steinen, nämlich Mineralien. Vielleicht aber auch auf dem Mars? Die Theorie, dass die ersten Bakterien vom Mars über Kometen auf die Erde kamen wird auch näher beleuchtet. Die bekanntesten Fundstellen von Fossilien werden benannt und kamen direkt auf meine Liste an Orte, welche ich besuchen möchte. Die Ediacara-Hügel, der Burgess-Schiefer, der Solnhofer Plattenkalk, oder auch Hells Creek sind nur einige davon. Nicht nur bekannt, sondern auch fundamental wichtig für die Evolutionsforschung waren die ersten Knochenfunde, welche älter als 550 Millionen Jahre waren. Auch dieses Ereignis wird in dem Buch näher beleuchtet. "Eine neue Geschichte des Lebens - Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben" umfasst alle evolutionär wichtigen Ereignisse vom Auch wird nochmal hervorgehoben, dass es heutzutage die größte Artenvielfalt aller Zeiten gab. Eine Vielfalt die schützenswert ist! Denn es soll kein zusätzliches Massenaussterben zu den schon 5 vorhandenen dazukommen. Diese umfangreichen Informationen werden in 20 Kapiteln beleuchtet. Das Buch umfasst inklusive Anmerkungen 544 Seiten. Viele der vermittelten Infos werden durch Statistiken, Skalen und Illustrationen näher erläutert und machen die wissenschaftlichen Fakten leichter zugänglich. Mir hat das beim Verständnis wirklich sehr geholfen. Allgemein muss man aber sagen, dass es doch ein sehr trockenes, wissenschaftliches Buch ist, wo man seine grauen Zellen schon anstrengen muss. Es ist nichts für einen lockeren Abend vor dem Kamin, bei dem man einfach nur entspannen möchte. Ich kann aber zumindest ein bisschen mehr Wissen mitnehmen und habe mich trotzdem sehr an dem Buch erfreut.

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Sehr informativ

Von: Sallys Books

04.02.2019

Cover: Auf dem Cover sieht man unseren blauen Planeten, um den es im Buch geht. Ich finde das Cover gut gewählt und man hat schon einen kleinen Einblick darauf worum es im Buch geht. Inhalt: Das Buch ist inhaltlich mit sehr vielen Informationen gespickt. Ich als Leser habe ich unglaublich gefreut, über die Schilderungen und Eindrücke die mir das Buch liefern kann. Sicherlich ist das Buch nicht für jedermann etwas, da es teilweise schon sehr Sachlich und komplex wirkt. Sofern man sich aber für die Entstehung der Erde interessiert, sollte das alles kein Problem sein. Ich persönlich konnte das Buch sehr genießen und habe es gerne gelesen. Im Buch finden wir hin und wieder ein Bild, was zum besprochenen Text passt. Sei es eine Tabelle, ein Zeitstrahl oder eine Zeichnung, all diese Bilder schaffen es das Verständnis des Textes zu verinnerlichen. Ebenso gibt es viele Anmerkungen, die am Ende des Buches beschrieben werden. Ich mag so was eigentlich weniger, aber bei diesem Thema schlage ich das ein oder andere gerne einmal nach. Auch die Idee des letzten Kapitels über die Zukunft der Erde war interessant. Fazit: Ich konnte aus diesem Buch viele wichtige Informationen bekommen, die mich schon immer interessiert haben. Wenn man sich mehr mit unserem Planeten und dessen Entstehung befassen will, kann ich dieses Buch empfehlen.

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Vita

Peter Ward, geboren 1949, ist ein renommierter Paläontologe und Professor für Biologie, Geo- und Weltraumwissenschaften an der Universität von Washington. In der Vergangenheit lehrte und forschte er bereits am NASA-Institut für Astrobiologie und am Institute of Technology in Kalifornien. Er ist Autor zahlreicher viel gelobter und ausgezeichneter populärwissenschaftlicher Bücher.

Joe Kirschvink, geboren 1953, ist Professor für Geobiologie am Institute of Technology in Kalifornien. Internationale Bekanntheit erlangte er insbesondere mit seiner Hypothese vom »Schneeball Erde«. Gemeinsam mit Peter Ward betreibt er seit vielen Jahren intensiv Forschung zur Erdgeschichte.

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Joe Kirschvink
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Peter Ward

Pressestimmen

»Man staunt, wie exotisch und wie anders das Leben auf unserer Erde früher war.«

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