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Eine neue Geschichte des Lebens Wie Katastrophen den Lauf der Evolution bestimmt haben

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-55307-7

DEMNÄCHST
Erscheint: 25.06.2018

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- »Eine Erdgeschichte, die so noch nie erzählt worden ist.« DER SPIEGEL

Peter Ward und Joe Kirschvink, zwei der renommiertesten Forscher im Bereich der Geowissenschaften, erzählen die Geschichte des Lebens gänzlich neu: So zeigen sie beispielsweise, dass plötzliche Katastrophen eine viel größere Rolle für die Entwicklung des Lebens spielten als bisher angenommen. Was die Dinosaurier wirklich zum Verschwinden brachte und warum es einst wohl eine völlig vereiste Erde gab, zählt ebenso zu ihren neuen Erkenntnissen. Ein beeindruckender Blick auf die Evolutionsgeschichte, darauf, wie das Leben vermutlich begann, aber auch, wie seine Zukunft aussehen könnte.

"Wie Katastrophen die Evolution bestimmt haben" - deutschlandfunk.de

»Es sind immer wieder beeindruckende und faszinierende Erkenntnisse, die Peter Ward und Joe Kirschvink über die Geschichte der Evolution ausbreiten.«

Deutschlandfunk Kultur

Peter Ward, geboren 1949, ist ein renommierter Paläontologe und Professor für Biologie, Geo- und Weltraumwissenschaften an der Universität von Washington. In der Vergangenheit lehrte und forschte er bereits am NASA-Institut für Astrobiologie und am Institute of Technology in Kalifornien. Er ist Autor zahlreicher viel gelobter und ausgezeichneter populärwissenschaftlicher Bücher.

Joe Kirschvink, geboren 1953, ist Professor für Geobiologie am Institute of Technology in Kalifornien. Internationale Bekanntheit erlangte er insbesondere mit seiner Hypothese vom »Schneeball Erde«. Gemeinsam mit Peter Ward betreibt er seit vielen Jahren intensiv Forschung zur Erdgeschichte.

»Es sind immer wieder beeindruckende und faszinierende Erkenntnisse, die Peter Ward und Joe Kirschvink über die Geschichte der Evolution ausbreiten.«

Deutschlandfunk Kultur

»Man staunt, wie exotisch und wie anders das Leben auf unserer Erde früher war.«

bild der wissenschaft

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Sebastian Vogel
Originaltitel: A New History of Life
Originalverlag: Bloomsbury Publishing, London 2015

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-55307-7

ca. € 18,00 [D] | ca. € 18,50 [A] | ca. CHF 24,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Pantheon

DEMNÄCHST
Erscheint: 25.06.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Nichts für Einsteiger

Von: The Printrovert Datum: 28.07.2017

theprintrovert.blogspot.de/

Evolution sowie die komplette Geschichte vor der Menschheit sind keine einfachen Themen. Die grundlegendsten Verhältnisse sind noch nicht geklärt und unter Wissenschaftlern immer noch stark diskutiert. Peter Ward und Joe Kirschvink zum Beispiel glauben an den starken Einfluss von großen Katastrophen auf alles Lebendige, vertreten somit den Katastrophismus. Dieser steht im Gegensatz zu Aktualismus und, natürlich, dem Kreationismus, der sich auf eine Schöpfungstheorie bezieht und die allgemeine Evolutionstheorie ablehnt.
Der Paläontologe und der Geobiologe schreiben dieses Buch gemeinsam und verweisen daher im Vorwort daraufhin, dass die Stimme als Duett gesehen werden soll. Trotzdem findet man manche sprachlichen Unterschiede im Buch, was wahrscheinlich daher rührt, dass sie sich auf verschiedene Themen spezialisiert haben und der eine zu manchen Themen wohl mehr weiß als der andere.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es mir sehr gut recherchiert vorkommt. Die beiden haben wirklich Ahnung von ihren Gebieten und geben nicht nur die Forschung von anderen wieder, sondern können auch ihre eigene einbringen. Man hat das Gefühl, man liest ein populärwissenschaftliches Paper.

Mein Problem war vor allem das Thema des Buches und das ist, logischerweise, keine Kleinigkeit. Es ist einfach wie am Anfang schon beschrieben ein stark umstrittenes Gebiet der Wissenschaft und es steht in den Sternen, ob die Menschheit es je entschlüsseln wird. Oft habe ich Passagen gelesen und mir als Laie gedacht „Klingt schlüssig“, im nächsten Satz kommt dann schon eine Gegenthese die genauso sinnvoll klingt und auch die beiden Autoren vor Rätsel stellt. Eigentlich können sie einem in dem Buch nur berichten, was sie am wahrscheinlichsten halten, belegen können sie es nur selten.

Trotzdem fand ich es sehr interessant! Wenn man „plötzliche Katastrophen“ liest denkt man wahrscheinlich direkt an Meteoriteneinschläge und Vulkanausbrüche. Tatsächlich thematisiert aber das halbe Buch die Schwankungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre. Besonders Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid haben zu extremen Veränderungen geführt, die teilweise absolut unvorstellbar sind.

Auch wird ein sechstes Massenaussterben neben den „Big Five“ thematisiert (sowie fünf kleinere), welches absolut aktuell ist und sich gerade vollzieht. Regt zum Nachdenken, auch über den Klimawandel, aus einem neuen Blickwinkel an.

Bei „Eine neue Geschichte des Lebens“ handelt es sich definitiv nicht um Belletristik. Wenn man absolut keine Ahnung von Biologie, Chemie und Physik hat könnte es stellenweise schwer werden. Es ist von Wissenschaftlern geschrieben, die das ganze Thema einer breiteren Masse präsentieren wollen, was meiner Meinung nach auch gut gelungen ist. Es gibt nur wenige langatmige Passagen. Daher eine Empfehlung für alle, die sich für Evolution und Klimawandel interessieren und keine Neulinge auf dem Gebiet sind.

Ein Feuerwerk an Wissen

Von: Belana Hermine Datum: 02.12.2016

belanahermine.wordpress.com

Inhalt

Wie fing das Leben auf der Erde an? Wie sah das erste Leben überhaupt aus? Wie entwickelten sich daraus Pflanzen, Tiere und der Mensch? Warum starben Lebewesen aus, warum entwickelten sich neue?

Diese Fragen werden auf einer Reise durch die Zeit beginnend vor 4,6 Milliarden Jahren bis in die Jetztzeit Schritt für Schritt beantwortet. Es wird aufgezeigt, welche Bedingungen laut neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu welchen Entwicklungen geführt haben. Dabei wird immer wieder erklärt, auf welchen Wegen die Wissenschaft zu diesen Erkenntnissen gekommen ist. Auch Diskussionen unter den Wissenschaftlern werden nachvollzogen.

Mit einem Blick in die Zukunft der Erde und ihrer Lebewesen, der aus den Erkenntnissen aus der bisherigen Entwicklung abgeleitet wird, endet dieser höchst interessante Rundgang.

Subjektive Eindrücke

Biologie mochte ich in der Schule ganz gern. Wie sich alles so entwickelt haben mochte, hat mich sehr interessiert. Auch mit den Lehren von Darwin hatte ich mich schon befasst. Das war auch gut so. Ich weiß nicht, ob ich dem Buch hätte sonst gut folgen können. Es werden recht viele Fachbegriffe verwendet, was sich wohl in einem solchen Buch nicht ganz vermeiden lässt. Die spannenden Erläuterungen, wie die Erkenntnisse gewonnen werden können, setzen gewisse Grundkenntnisse in Biologie, Chemie ggf. auch Geologie voraus.

Entsetzt musste ich feststellen, dass sich seit meiner Schulzeit, die ja doch ein paar Jährchen zurückliegt, nicht nur das Wissen erweitert hatte, sondern dass Teile dessen, was ich in der Schule gelernt hatte, bereits widerlegt waren. Man lernt also nie aus.

Besonders faszinierend fand ich die Erläuterung der Ereignisse, die zu Aussterbeperioden führten, die aber andererseits neue Entwicklungsschübe auslösten. Die meisten dieser Ereignisse hatten mit der Entwicklung der Erde als Himmelskörper zu tun. Das ließ natürlich auch gleich die Frage aufkommen, ob nicht die derzeitige Entwicklung nicht auch dadurch bedingt ist. Das wird einerseits im Buch bejaht, andererseits wird aber auch darauf hingewiesen, dass wir durch unser Agieren diese Prozesse enorm beschleunigen. Dadurch bleibt den Anpassungen der Lebenwesen nicht genug Zeit, was die eigentliche große Gefahr ausmacht.

Ein zweiter Aspekt, der für mich besonders beeindruckend war, waren die Zeitperioden, innerhalb derer sich Entwicklungen vollziehen bzw. erst sichtbar auftreten. Es geht dabei um Zehntausende von Jahren. Unvorstellbar.

Fazit

Ein Feuerwerk an interessantem Wissen rund um die Entstehung und die Entwicklung von Leben auf der Erde. Vieles war neu, einiges widerlegte bereits Gewusstes. Ich habe viel gelernt und bin höchst fasziniert von den Wirkmechanismen. Es hat meine Hochachtung vor dem Gesamtgebilde deutlich verstärkt.

Ich danke dem Verlag für das Zur-Verfügung-Stellen des Rezensionsexemplars.

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