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(Hrsg.)

Fotos, die die Welt bewegten

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Paperback, Flexobroschur ISBN: 978-3-7913-8250-0

Erschienen:  03.10.2016
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Die großen Momente der Zeitgeschichte

Fotos, die die Welt bewegten dokumentiert bedeutende Augenblicke des 20. und 21. Jahrhunderts. Hier finden jene Fotografien ihren Platz, die zu ikonenhaften Sinnbildern geworden sind: darunter Dorothea Langes „Heimatlose Mutter“ (1936), das berühmte Bild des nackten vietnamesischen Mädchens, das vor dem amerikanischen Napalm-Angriff flieht (1972), die jubelnde Menschenmasse auf der Berliner Mauer vor dem Brandenburger Tor im November 1989, der Angriff auf das World Trade Center am 11. September 2001 oder die Zerstörung, die der verheerende Tsunami 2011 in Japan anrichtete. Der Band zeigt über 100 Meisterwerke des Fotojournalismus: Bilder, die mit dem renommierten Pulitzer Preis und World Press Award bedacht wurden, stehen neben herausragenden Schnappschüssen unbekannter Fotografen. Allen ist gemeinsam, dass sie zu Meilensteinen der kollektiven Erinnerung wurden. Jede der Aufnahmen ist mit einem begleitenden Text versehen, der den Zusammenhang und die Besonderheit des Fotos erläutert.

Peter Stepan (Herausgeber)

Peter Stepan ist Kunsthistoriker und Autor zahlreicher Bücher. Er lebt bei Frankfurt am Main.

Paperback, Flexobroschur, 216 Seiten, 19,3 x 24,0 cm, 40 farbige Abbildungen, 65 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-7913-8250-0

€ 19,95 [D] | € 20,60 [A] | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Prestel

Erschienen:  03.10.2016

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Ein wenig Zeitgeschichte zum 1. Mai

Von: Juli Datum: 01.05.2017

https://juliliest.net/2017/05/01/fotos-die-die-welt-bewegten/

Kennt Ihr diese Wahnsinnsbilder, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen und für immer und ewig mit einem Ereignis verknüpft sind? Für mich gehört definitiv das Bild des ostdeutschen Grenzsoldaten, der am 13. August 1961 allen Mut zusammennimmt und den Stacheldraht überspringt, dazu. Was für ein Glück für den Fotografen, in diesem Moment auf den Auslöser gedrückt und ein Sinnbild für den Gegensatz zwischen Freiheit und Zwang geschaffen zu haben!

Dieses Bild ziert das Cover des Fotobandes Fotos, die die Welt bewegten, der über hundert solcher Aufnahmen beinhaltet: Die vietnamesischen Kinder, die vor der Napalmbombe fliehen, die Papparazzi-Bilder von Lady Di oder der Tsunami, der 2004 weite Teile Thailands zerstörte, sind uns noch gut im Gedächtnis. Anderes ist vielleicht schon wieder etwas in Vergessenheit geraten wie die hungernden Kinder in Nigeria oder der Militärputsch gegen Salvador Allende.

Doch natürlich können nicht nur Bilder, die Leid und Krieg zeigen, die Menschen bewegen. Zum Zeitgeschehen des 20. und 21. Jahrhunderts zählen ebenso die erste Landung auf dem Mond, das Woodstock-Festival oder die Inauguration von Barack Obama, dem ersten schwarzen Präsidenten der USA.

Nicht erst seit Bots und Fake-News wissen wir aber, dass Bilder nicht immer die ganze Wahrheit erzählen, auch wenn es so scheint. Deshalb gibt es zu jedem Foto nicht nur einen ausführlichen Text, der Struktur und Wirkung beschreibt, sondern eben auch eine Einordnung in den historischen Kontext, wodurch sich Kunst- und Zeitgeschichte sehr schön ergänzen.

Ein schaler Nachgeschmack bleibt allerdings, doch das ist bei weitem nicht die Schuld des Fotobandes: So viel menschliches Elend ist in Bildern festgehalten und für die Nachwelt archiviert worden, niemand kann das Geschehene leugnen – und doch werden wie es scheint immer wieder dieselben Fehler gemacht.

Fotos, die die Welt bewegten

Von: Nicca Datum: 13.12.2016

www.kosmeticca.blogspot.de

Sessel setzen und dann ein wenig in so einem Bildband blättern.

Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend und es ist meiner Meinung nach perfekt an die Thematik angepasst. Mir persönlich gefällt das Buch also bereits von Außen sehr gut.

"Fotos, die die Welt bewegten" ist allerdings nicht nur ein Bildband, nein, es gibt auch informative Texte zu den Bildern. Das heißt man schaut sich nicht nur Fotos an und kann sie bewundern, sondern man lernt auch etwas Neues dazu. Klar, die meisten Bilder sollte man eigentlich kennen. Auch deren Hintergrundgeschichte. Trotzdem vergisst man gerne vieles und in diesem Buch ist alles so schön zusammengefasst, dass man sein Wissen immer wieder auffrischen kann.

Außerdem finde ich es auch sehr interessant, über die Macht und Bedeutung von Bildern nachzudenken - dafür ist dieses Buch natürlich perfekt geeignet.

Fazit
Ein sehr bewegendes Buch!

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