VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Junktown Roman

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 12,99 [D] inkl. MwSt.
€ 13,40 [A] | CHF 18,90*
(* empf. VK-Preis)

Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31821-2

Erschienen:  09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Service

  • Biblio

Abstinenz ist Hochverrat!

Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf, und Biotech-Maschinen beherrschen den Alltag. Als Solomon Cain, Inspektor der Geheimen Maschinenpolizei, zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall ihn in die Abgründe von Junktown und an die Grenzen seines Gewissens führen wird. Denn was bleibt vom Menschen, wenn der Tod nur der letzte große Kick ist?

»[…] Auch deshalb wird das Buch in unterrichteten Kreisen inzwischen als bester deutschsprachiger Sci-Fi-Roman seit Dietmar Daths "Pulsarnacht" gehandelt.«

DIE ZEIT (22.06.2017)

Matthias Oden (Autor)

Matthias Oden studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie. Nach einem Volontoriat bei der Financial Times Deutschland arbeitete er als Redakteur und übernahm anschließend die Redaktionsleitung des Lifestyle-Magazins Business Punk. Danach war er als stellvertretender Chefredakteur der Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen tätig. Er ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises.

»[…] Auch deshalb wird das Buch in unterrichteten Kreisen inzwischen als bester deutschsprachiger Sci-Fi-Roman seit Dietmar Daths "Pulsarnacht" gehandelt.«

DIE ZEIT (22.06.2017)

»Science Fiction auf sprachlich hohem Niveau mit dem gewissen Etwas sorgfältig durchdachter Ideen. Ein grandioses Roman-Debüt!.«

fantasyguide.de

»Für mich war's der Überraschungsroman in Sachen deutschsprachiger Science Fiction des Jahres 2017 – spannend und lesenswert.«

Klaus N. Frick - Chefredakteur PERRY RHODAN-Redaktion (29.01.2018)

»Mit der Synthese von Technologie, Biologie, Pharmazeutik und totalitärer Politik macht (...) Matthias Oden sein dystopisches Gesellschaftspanorama zu einem einzigartigen Mix. Und zu einem Hammer-Debüt.«

derStandard.at (13.05.2017)

»Galaktisch gut!«

BUNTE (11.05.2017)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31821-2

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  09.05.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut

Von: Sandra Datum: 19.11.2017

the-reading-nerd.blogspot.de/

Wieder einer dieser Romane, in die man sich erst hineinlesen muss, aber dann auf einen interessanten Krimi stößt, der man mitunter nicht als leichte Kost betiteln kann. Ich zumindest tat mich an Anfang sehr schwer, denn man wird in die Story hinein geworfen und erhält nicht gerade die Fülle an Informationen die man sich vielleicht in einer Dystopischen / Science Fiction Welt erhofft und benötigt. In Junktown steht die Politik und die Revolution und Abschottung der alten Welt im Vordergrund. Drogen sind legal und stehen jedem zur Verfügung, ja sie werden schon mindestens genauso eingenommen wie das tägliche Essen und müssen sogar konsumiert werden, denn wer nicht die vorgegebenen Dosis erreicht, wird fast schon als Staatsfeind angesehen.

Ebenso leben intelligente Maschinen neben den Menschen und werden in den Alltag integriert und gelten als Mitglied der Gesellschaft, so kann es auch vorkommen, das Menschen und Maschinen Beziehungen eingehen die in dieser Welt als vollkommen Normal angesehen werden. Zugegeben, für mich war es eher seltsam und gewöhnungsbedürftig, wenn man dennoch die ersten Seiten hinter sich hat wird es interessanter und man bekommt einen guten Krimi vorgesetzt, der eine komplexe Handlung und ebenso ein interessantes Setting zeigt. Allerlei Fremdbegriffe machen das Lesen etwas schwierig.

Obwohl mir Junktown gefallen, konnte ich mich nicht wirklich in die vorhandene Charakter hineinversetzen. Ich war so gesehen nur ein stummer Zuschauer der das ganze Treiben distanziert beobachtet hat. Ich weiß selbst nicht woran es lag, aber trotz der Tatsache dass ich es faszinierend fand, Inspektor Solomon Cain zu folgen und den Mordfall an einer Brutmutter aufzuklären, macht es dieses Buch mir nicht gerade leicht. Zum einen fand ich es an vielen Stellen packend und die Atmosphäre gut, an einigen wiederum uninteressant und ausschweifend. Es ist originell, der Plot spannungsreich, trotzdem geben politische Intrigen und Machtspielchen den Takt an und das ist nichts für mich. Kann sein, dass es einige mögen, aber ich gehöre nicht dazu.

Man sieht, es gibt sowohl negative als auch positive Aspekte. Dennoch ein großes Manko ist in diesem Buch das fehlende Hintergrundwissen, wieso es zu diesem und jenem kam und weshalb plötzlich Drogen als legal gelten (Das hab ich bisher immer noch nicht so ganz herausgefunden und werde es auch dabei belassen). Ein guter Kriminalroman mit einen außergewöhnlichen Setting, ein verwinkelter und verzwickter Fall der Aufgelöst werden will und ein Ende, dass man fast schon erahnen kann.

einzigartige Dystopie voller neuer Ideen

Von: creepy creatures reviews Datum: 06.11.2017

https://www.youtube.com/channel/UCvaWifnOLUfdZNeyPvE7yiw

Eine Welt, die nur noch die Persiflage der unsrigen ist. Drogen sind staalich verordnet und sollen konsumiert werden. Wer es nicht tut, ist verdächtig. Als Zeichen von Wohlstand und Funktionalität verteilen Menschn Müll vor den Iglus, in denen sie wohnen. Alles scheitn verkehr tund falschrum, nichts mehr echt. Menschen werden nicht mehr natürlich gezeugt, sondern von "Brutmuttern", Gebärrobottern je nach gewünschten Fähgikeiten zusammengemixt und wie am Fließband hergestellt.

Ein Cop, der noch die Welt so kannte, wie sie vorher war, muss den Mord an eben so einer Brutmutter aufklären.

Für mich ist das Werk visionär und großartig, vielleicht seiner Zeit vorraus. Die Stimmung ist dystper, beängstigend und beklemmend, die Sprache nütern und analytisch - ein Roman, von einem Autor, der seine eigenen dystopischen ideen hat und nicht den 10sten Aufguss von Altbekanntem abgeliefert hat.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors