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Junktown Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31821-2

Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Abstinenz ist Hochverrat!

Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf, und Biotech-Maschinen beherrschen den Alltag. Als Solomon Cain, Inspektor der Geheimen Maschinenpolizei, zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall ihn in die Abgründe von Junktown und an die Grenzen seines Gewissens führen wird. Denn was bleibt vom Menschen, wenn der Tod nur der letzte große Kick ist?

»[…] Auch deshalb wird das Buch in unterrichteten Kreisen inzwischen als bester deutschsprachiger Sci-Fi-Roman seit Dietmar Daths "Pulsarnacht" gehandelt.«

DIE ZEIT (22.06.2017)

Matthias Oden (Autor)

Matthias Oden studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Ethnologie. Nach einem Volontoriat bei der Financial Times Deutschland arbeitete er als Redakteur und übernahm anschließend die Redaktionsleitung des Lifestyle-Magazins Business Punk. Danach war er als stellvertretender Chefredakteur der Werbe- und Kommunikationsfachzeitschrift Werben & Verkaufen tätig. Er ist Träger des Hans-Strothoff- und des Deutschen Journalistenpreises.

»[…] Auch deshalb wird das Buch in unterrichteten Kreisen inzwischen als bester deutschsprachiger Sci-Fi-Roman seit Dietmar Daths "Pulsarnacht" gehandelt.«

DIE ZEIT (22.06.2017)

»Science Fiction auf sprachlich hohem Niveau mit dem gewissen Etwas sorgfältig durchdachter Ideen. Ein grandioses Roman-Debüt!.«

fantasyguide.de

»Mit der Synthese von Technologie, Biologie, Pharmazeutik und totalitärer Politik macht (...) Matthias Oden sein dystopisches Gesellschaftspanorama zu einem einzigartigen Mix. Und zu einem Hammer-Debüt.«

derStandard.at (13.05.2017)

»Galaktisch gut!«

BUNTE (11.05.2017)

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31821-2

€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 09.05.2017

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Eine erschreckende Zukunftsvision voller abartiger Ideen

Von: Christian Datum: 13.08.2017

bieberbruda.blogspot.de/

Abstinenz ist Hochverrat! Wie sieht eine Welt aus, in der der Drogenkonsum Pflicht ist? In der Maschinen für die Menschen arbeiten und für Nachwuchs Sorgen? Matthias Oden zeichnet mit "Junktown" wirklich ein deprimierendes Zukunftsszenario...

Inhalt:
Solomon Cain ist Ermittler in Junktown - eine dystopische Stadt, in der die Menschen per Gesetz unter Drogeneinfluss sein müssen und sich eher nach den seltenen abstinenten Tagen sehnen. Er wird zu einem grausamen Verbrechen gerufen: Eine so genannte "Brutmutter" mit rund 800 Föten wurde geradezu hingerichtet. Wer tut dem unschuldigen Roboter so etwas an? Gleichzeitig verschwindet ein Wissenschaftler eines angesehenen Pharmakonzerns, dass für die ermordete Brutmutter verantwortlich ist. Cain muss schnell feststellen, dass hinter dem zunächst recht simplen Mordfall ein weitaus größerer Fall steckt, den es zu lösen gilt...

Meine Meinung:
Eine große Einführung in die Welt von Junktown bietet der Autor nicht. Es ist eine Welt, in der Menschen neben Robotern und "Weichen" (= eine Mischung aus beidem) leben und die Geschicke der Welt eher in der Welt der Roboter liegt. Dem Leser erschließt sich nur häppchenweise eine Bild, wie das Leben in dieser Stadt ist und wie es so weit kommen konnte - ich hätte mir tatsächlich weitere Informationen hierzu gewünscht, da viele Fragen auch nach dem Ende der Lektüre unbeantwortet blieben. Doch Junktown ist in erster Linie ein klassischer Krimi, der nur in diesem außergewöhnlichen Setting spielt. Und hier schwächelt das Buch leider, denn der eigentliche Kriminalfall ist eher zäh und letztendlich zu vorhersehbar und banal. Das ist wirklich schade, denn der Autor strotzt nur so vor erschreckenden/kranken Einfällen und weiß zu provozieren. Neben der düsteren Welt hätte ich mir deshalb auch mehr Einfallsreichtum beim Kriminalfall gewünscht. Es ist definitiv kein Buch für zarte Gemüter, denn das Buch ist durchweg düster, kühl und sehr explizit in seinen Beschreibungen.

Fazit:
Eine erschreckende Zukunftsvision voller abartiger Ideen. Eigentlich genau mein Genre, aber der Kriminalfall ist mir dann leider doch zu banal und enttäuschend. Ich vergebe dennoch solide 3 Sterne und bin gespannt, was dem Autor in Zukunft sonst noch einfallen wird.

Rezi - Junktown von Matthias Oden

Von: ~Laura~ Datum: 30.07.2017

talesofthefairytaleworld.blogspot.de/

Inhalt:
Abstinenz ist Hochverrat!
Diese Zukunft ist ein Schlaraffenland: Konsum ist Pflicht, Rauschmittel werden vom Staat verabreicht, und Beamte achten darauf, dass ja keine Langeweile aufkommt. Die Wirklichkeit in »Junktown«, wie die Hauptstadt nur noch genannt wird, sieht anders aus. Eine eiserne Diktatur hält die Menschen im kollektiven Drogenwahn, dem sich niemand entziehen darf, und Biotech-Maschinen beherrschen den Alltag. Als Solomon Cain, Inspektor der Geheimen Maschinenpolizei, zum Tatort eines Mordes gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass dieser Fall ihn in die Abgründe von Junktown und an die Grenzen seines Gewissens führen wird. Denn was bleibt vom Menschen, wenn der Tod nur der letzte große Kick ist?

Informationen zum Buch:
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453318218
ISBN-13: 978-3453318212
Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 3,8 x 20,5 cm

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich angefragt, weil mich hier der Klappentext und das Thema enorm gereizt haben. Daher an dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an den Heyne Verlag, dass ich es habe rezensieren dürfen.
Allerdings musste es dann doch ein kleines bisschen warten, bis es endlich gelesen wurde. Und, nun ja, was soll ich sagen? Ich bin absolut enttäuscht. Klar ist das Thema richtig gut gewählt. Aber der Sprachstil passte dann so überhaupt nicht zusammen. War es auf einer Seite noch flüssig und ziemlich hochtrabend erzählt, kam die nächste Seite schon wieder mit einer Sprache daher, die sich sehr vieler Schimpfwörter und dergleichen mehr bediente, sodass man beim Lesen völlig aus dem Takt geriet.
In den ersten Kapiteln dachte ich, dass es sich noch legen würde und hab daraufhin tapfer weitergelesen. Dennoch gab es leider keine Verbesserung. Und da ich immer öfter aus meinem Lesefluss geworfen wurde, hab ich es daraufhin auch zugeklappt und endgültig zur Seite gelegt, denn wenn mich ein Buch aus dem Takt bringt ist das sozusagen ein Todesurteil.
Dabei war die Grundstory nicht einmal schlecht gewählt. Wir sind Zeuge eines Mordes in einer postapokalyptischen Welt, die sich der Drogen bedient um die Menschen klein zu halten (einige Medikamente schaffen das ja sogar schon heute, weswegen das nicht einmal wirklich weit hergeholt ist). Und eine Art Krimi entsteht, als man versucht den Fall zu lösen.
Wäre hier dieses kleine aber dennoch sehr große Sprachproblem nicht gewesen, hätte das Buch sogar wirklich gut sein können, dennoch kann und möchte ich hier nur 3 Rosenblätter fallen lassen. Diese sind allein für die Idee des Buches und das Wecken meines Interesses.
Habt ihr das Buch schon gelesen?
Wie hat es euch gefallen?

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