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Mein Gedicht und sein Autor Werke in sechs Bänden, Bd. 6, Hrsg. Klaus Siblewski

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-630-87486-9

Erschienen: 21.03.2016
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Sämtliche Gedichte, dazu die Prosa, die Theaterstücke und Hörspiele und das zu Recht gerühmte essayistische Werk sowie die zur Legende gewordenen Frankfurter Poetik-Vorlesungen: das Gesamtwerk von Ernst Jandl wird mit dieser Ausgabe wieder zugänglich. Es ist eine Leseausgabe, die im Geschenkschuber oder in Einzelbänden erhältlich ist.

Das Interesse an Ernst Jandls Werk ist ungebrochen. Immer neue Generationen von Lesern finden Gefallen an »ottos mops« der unerschrocken durch einen Kosmos aus lauter »Os« hopst, oder an dem ungleich ernsteren Gedicht »schtzngrmm«, bei dem am Ende Tote in den lautlich nachgebildeten Schützengräben zurückgelassen werden. Diesem auch nach dem Tod Ernst Jandls im Jahr 2000 lebhaft gebliebenen Interesse an seinem Werk trägt diese Ausgabe Rechnung. Sie enthält alle Gedichte, die der Autor zu seinen Lebzeiten veröffentlicht hat, gleichgültig ob er sie in seine berühmt gewordenen Gedichtbände wie »Laut und Luise« aufgenommen oder an verstreuten Stellen veröffentlicht hat. Enthalten sind in dieser Ausgabe auch alle seine essayistischen Arbeiten, seine Theaterstücke, Hörspiele, die Prosa und die autobiographischen Schriften. In den Nachworten wird Jandls Schreiben und darüber hinaus die Entstehungszusammenhänge einzelner, exemplarisch ausgewählter Gedichte erläutert. In dieser Vollständigkeit waren die Texte von Ernst Jandl noch nie zugänglich; zusätzlich enthält die Ausgabe große Konvolute bisher unveröffentlicht gebliebener Texte.

Wer die Wiederbegegnung mit dem Dichter Ernst Jandl sucht oder zum ersten Mal sich den Texten dieses Autors annähern möchte oder sich endlich einmal mit diesem Werk als Ganzem beschäftigen möchte, findet in dieser Ausgabe alles, was er sucht.

Klaus Siblewski (Herausgeber)

Klaus Siblewski, geboren 1950 in Frankfurt am Main, lebt in Holzkirchen bei München. Er ist Verlagslektor, lehrt als Professor am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft an der Universität Hildesheim und veranstaltet seit Jahren die „Deutsche Lektorenkonferenz“. Er hat u.a. die Werke von Ernst Jandl, Peter Härtling und Peter Turrini herausgegeben. Zuletzt sind von ihm erschienen: "Die diskreten Kritiker. Was Lektoren tun" (2005) und die Bände "Wie Romane entstehen" (2008 zusammen mit Hanns-Josef Ortheil) und "Wie Gedichte entstehen" (2009 zusammen mit Norbert Hummelt).


Ernst Jandl (Autor)

Ernst Jandl wurde 1925 in Wien geboren. Nach Schule, Militärdienst und Kriegsgefangenschaft studierte er Germanistik und Anglistik. Von 1949 bis 1974 arbeitete er als Gymnasiallehrer. Seit 1952 schrieb und veröffentlichte er Gedichte, seit 1954 bis zu seinem Lebensende war er mit Friederike Mayröcker befreundet. Sein Werk wurde mit vielen renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter 1968 dem Hörspielpreis der Kriegsblinden (gemeinsam mit Friederike Mayröcker), 1982 dem Mülheimer Dramatikerpreis, 1984 dem Großen Österreichischen Staatspreis und dem Georg-Büchner-Preis. 1995 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Preis und ein Jahr danach das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

13.12.2017 | 19:30 Uhr | Rosenheim

Lesung und Gespräch

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Mehr Infos

Goethe-Gesellschaft in Rosenheim e.V.
Schillerstr. 22a
83024 Rosenheim

Tel. 08031 / 28 90 16, info@goethe-rosenheim.de

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-630-87486-9

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 21.03.2016

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Was einer tut, wenn einer dichtet

Von: Sandra Matteotti Datum: 01.07.2017

denkzeiten.com

Kaum einer, der Ernst Jandls Gedicht von Ottos Mops nicht kennt. Kaum einer, der nicht darüber lachte, sich auch fragte, was den Dichter bewegt hat, ein solches Gedicht zu schreiben. Was bewegt einen Dichter überhaupt? Was macht Dichtung aus? Kann man es allgemein sagen?

Der vorliegende sechste und letzte Band der Neuausgabe der Werke Ernst Jandls vereint Aufsätze, Reden und Vorträge des Autors, darunter auch seine Frankfurter Poetik-Vorlesungen.

In verschiedenen Statements lernt der Leser den Autoren besser kennen, erfährt über dessen Gedanken und Beweggründe für einzelne Gedichte, sein Leben als Lehrer, sein Schreiben als Kunst sowie seine Meinung zur Dichtkunst und ihre Situation. Neben seinen eigenen Gedichten analysiert Jandl auch einige seiner Partnerin Friederike Mayröcker, zeigt sowohl bei sich wie auch bei ihr auf, was ihrer beider Dichtung bewirken soll.

…stiftet der Dichter, der uns angeht, Unruhe dort, wo die einen die Furcht lähmt und die andern ruhig schlafen.

Neben diesen Statements finden sich Reden und Vorträge, gehalten anlässlich von Preisverleihungen sowie Laudationen. Autobiographische Texte runden den Band ab, sie enthalten neben Selbstporträts auch Einsichten, wie man einen Verlag findet als Dichter.

Wer mehr über diesen innovativen und kreativen, immer an der Sprache und an deren Wirkung interessierten Dichter erfahren möchte, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Müsste man einen Kritikpunkt anfügen, so ist das Layout eher gewöhnungsbedürftig. Das Verwenden einer serifenlosen, etwas grösseren Schrift lässt den Text sehr dicht wirken. Dass die Nachbemerkungen dann in der üblichen Serifenschrift daherkommen, lässt das Buch uneinheitlich wirken und der Grund für diese Schriftenwahl erschliesst sich nicht. Dies aber nur eine Bemerkung am Rande, die den Inhalt in keiner Weise schmälert.

Fazit:
Ein Muss für alle, die sich eingehender mit dem Dichter Ernst Jandl befassen möchten, die dem Autor von „Ottos Mops“ auf die Finger schauen und mehr über sein Denken und Arbeiten erfahren wollen.

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