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Der fulminante Auftakt zur New York Times-Bestsellertrilogie

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

"Red Rising schlägt ein wie ein Meteorit - ein Ereignis!"

Entertainment Weekly

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Red Rising - The Red Rising Trilogy Book 1
Originalverlag: Heyne fliegt HC
Paperback , Klappenbroschur, 576 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-453-53441-4
Erschienen am  14. September 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Genial, genial, genial!

Von: Zwischen Prinzen und Bad Boys

22.07.2019

MEINE MEINUNG Ich frage mich ständig, warum. Warum um alles in der Welt habe ich „Red Rising“ erst jetzt, gute vier Jahre nach dem Erscheinungstermin, erst entdeckt? Nun gut, ganz allein bin ich darauf sowieso nicht gekommen. Die liebe Svenja, Bookstagrammerin mit Leidenschaft (sie hat auch einen Blog, den verlinke ich euch hier) hat in höchsten Tönen von Pierce Browns Büchern geschwärmt und somit nicht nur mich, sondern auch sehr viele andre Leser angesteckt. Ich würde sagen, damit ist der verspätete Hype vollends ausgebrochen. So, damit hatte der Hype mich also fest im Griff. Rezensionsexemplare, die eigentlich darauf warteten, gelesen zu werden, waren von einem Moment auf den anderen vollkommen uninteressant, als ich die erste Seite aufschlug und mit dem Lesen begann. Denn die Story war einfach der Wahnsinn. Absoluter Wahnsinn. Ich hatte ohnehin mal wieder richtig Lust auf eine grandiose SciFi Geschichte, aber wer mit einer simplen Raumschiffe-Welterkundung-Zukunft-Abenteuer-Geschichte rechnet, ist hier am völlig falschen Platz – hinter dem Buch steckt so unglaublich viel mehr als der Klappentext im ersten Moment verrät! Allein der Anfang des Buches ist unheimlich aufregend, teils vielleicht noch etwas zäh, da man sich in einer völlig neuen Welt einfinden musste, aber ich hatte direkt dieses Kribbeln in den Fingerspitzen, das verrät: ICH. WILL. MEHR. Angst, Spannung und Panik hatten mich Fest im Griff. „Red Rising“ spielt mit der Ungerechtigkeit in der Welt, mit Verrat und Lügen, aber auch mit unheilvoller Dramatik. Ich konnte es kaum glauben, aber schon auf den ersten 100 Seiten trugen sich Ereignisse zu, bei denen mir das Herz aus der Brust gerissen wurde, aus Trauer, Mitgefühl und tiefer Wut. Und kurz darauf schlagen sich die Gegebenheiten übereinander: tiefer Schock, Hoffnung, erleichtertes Aufatmen (dieses Schema der Gefühle hatte ich übrigens sehr oft beim lesen) – und auf einmal steckte ich mitten in einer Welt, die es nicht nur mit „Die Tribute von Panem“ aufnehmen kann, sie ja vielleicht sogar um Längen überragt! Plötzlich ging es ums pure Überleben, Machtspiele, Intrigen, um die große Frage: Wem kann ich vertrauen?, und es wurde mehr als einmal unschön. Brutal. Kalt und hoffnungslos. So unschön, wie das klingen mag, erfasste mich die Geschichte mit einer Heftigkeit, die mich selbst im Nachhinein noch sehr überrascht. Ich will gar nicht mehr so viel zum Inhalt sagen, um euch den Lesespaß nicht zu verderben, aber es war nicht nur die Handlung, die “Red Rising” für mich so unschlagbar gut machte. Zum einen liefert Pierce Brown mit seinem grandiosen Schreibstil jedem eine gelungene Ausrede, um das Buch zur Hand zu nehmen. Wie die Geschichte war auch sein Stil des Erzählens ungeschont, knallhart und fesselnd. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit neuen Begriffen gingen seine Sätze hinunter wie Öl und ich vergaß alles, was mich innerlich bis vor Kurzem noch beschäftigte. Zwischen all der Brutalität drängt sich hier und da ein Hauch von Zärtlichkeit dazwischen, der nicht nur dem Leser Hoffnung schenkt, sondern auch Darrow, dem Protagonisten von “Red Rising”. Der Autor hat es geschafft, mich so ziemlich alles fühlen zu lassen, was auch Darrow gefühlt hat. Ich war verzweifelt, traurig, wütend, manchmal voller Hoffnung – und danach einfach nur noch leer und hasserfüllt. Darrow gerät in ziemlich viele heikle und schwer zu bewältigende Situationen, in denen ich mich ständig fragte: Was würde ich jetzt an seiner Stelle tun? Mit Darrow hat Pierce Brown einen richtig interessanten Protagonisten erschaffen, aber auch die Nebencharaktere sind alle unverbesserlich. Hier weicht alles und jeder vom Klischee ab, Eigenschaften wurden kombiniert, wie ich sie noch nie zuvor gesehen oder erlebt habe, und ich sage es ganz einfach: ich habe es geliebt. Freunde wurden im Laufe der Zeit zu Feinden und umgekehrt und ich habe um fiktionale Charaktere geweint, bei denen ich niemals geglaubt hätte, Mitgefühl zeigen zu können. Sevro ist mir richtig ans Herz gewachsen, genauso wie Pax und Mustang, und ich freue mich, sie alle im nächsten Band wiederzusehen und ihre Abenteuer weiterzuverfolgen . Denn nach einem Ende wie dem von „Red Rising“ gibt es nur eine Option: direkt in den nächsten Buchladen und Teil 2 kaufen! MEIN FAZIT Ich bin begeistert. Sprachlos und vielleicht auch ein wenig schockiert darüber, dass mich „Red Rising“ mitgerissen hat wie kein anderes Buch in den letzten Monaten. Ich bin stolz darauf, ein Howler zu sein und euch dieses Buch von ganzem Herzen zu empfehlen. Kauft es. Lest es. Liebt es.

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Brillanter Auftakt einer dystopischen Reihe

Von: Chridhe

08.07.2019

„Red Rising“ ist der Auftaktband zur gleichnamigen Dystopie des Amerikaners Pierce Brown. Ausgangspunkt ist ein Gedanke, der eingangs auch von Erzgouverneur Nero au Augustus – Darrows Erzfeind – in Worte gefasst wird: dass die Geschichte jeder Gesellschaft in drei Stadien verläuft: Zu Anfang herrscht ein unzivilisierter Zustand, dann kommen Aufstieg und Niedergang durch Verweichlichung. Diese Erfahrung mussten in der Geschichte der Menschheit schon viele Kulturen machen – und wenn ich raten dürfte, würde ich sagen, dass auch Augustus‘ Herrschaft diesen Weg gehen wird. Rein äußerlich beinhaltet die Buchausgabe zwei Aspekte, die ich gewöhnlich nicht mag: 1. Der Text ist in einer serifenlosen Schrift abgedruckt, was ich normalerweise nicht so angenehm zu lesen finde. 2. Die Geschichte wird Präsens erzählt. Aber vermutlich ist es gerade dieser Aspekt, durch den die Story zusätzlich an Fahrt gewinnt. Denn die Geschichte legt von Beginn an ein enormes Tempo vor. Von Anfang an konnte ich die unterirdische Welt der Roten vor mir sehen. Tiefe, kilometerlange Minenschächte, in denen die Roten unter Einsatz ihres Lebens das wertvolle Helium-3 fördern, von dem sie glauben, dass man es für das Terraforming des Planeten Mars benötigt, damit die Menschheit dort Zuflucht suchen und finden kann. Als Leser von „Die Tribute von Panem“ und „Battle Royale“ ist man einiges an Gewalt gewöhnt, aber das, was Brown hier abliefert, setzt dem Ganzen die Krone auf. Viele Figuren verlieren bei den Spielen ihr Leben. Sie hungern, werden missbraucht und misshandelt, werden verletzt und ermordet … Es fällt schwer zu glauben, dass man es hier mit jungen Menschen zu tun hat, die vermutlich alle zwischen 16 und 20 Jahre alt sind. Großartig hat mir gefallen, dass Pierce Brown griechische und römische Mythologie in seinen Science-Fiction-Roman einfließen lässt: Die Häuser tragen die Namen der römischen Götter: Jupiter, Minerva, Mars, Venus, Apollo, Diana, Merkur, Ceres, Juno, Neptun, Vesta und Vulcanus. Viele der handelnden Figuren wie z. B. Cassius, Julian, Nexus, Titus oder Pax tragen ebenfalls römische bzw. Namen italienischer Abstammung. Andere Begriffe oder Namen entstammen der griechischen Kultur: Priamos, Ares, die Einteilung in Farben ist angelehnt an Platos Politeia (Der Staat). Gut gefallen hat mir ebenfalls, dass uns der Autor mit dem obligatorischen Liebesdreieck verschont. Es zeichnet sich zwar eine Liebesgeschichte ab, aber ob daraus mehr wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Zwei Mankos hat das Buch allerdings: Die Geschichte spielt zwar auf einem (terrageformten) Mars, aber die Welt der grasbewachsenen Ebenen, der Wälder mit Wolfen und Bären, der kargen Felsen und Berge, der Sommermonate und Winterkälte könnte sich genauso gut auf der Erde befinden. In den Bereich der SciFi gehören eher einige der Waffen sowie Gravstiefel (die das Fliegen ermöglichen), Schutzschilde oder ein schwebender Olympus, auf dem sich die Vorsteher der Häuser befinden. Mein Fazit: Lesen! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Und jetzt ziehe ich los und hole mir gleich den nächsten Band der Reihe!

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Vita

Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Trilogie wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.

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Pressestimmen

"Eine hochspannende Gesellschaftskritik."

People (17. September 2015)

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