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Der fulminante Auftakt zur New York Times-Bestsellertrilogie

Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen, leben in dekadentem Luxus. Darrow schleust sich in ihr sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden – um sie dann vernichtend zu schlagen …

"Red Rising schlägt ein wie ein Meteorit - ein Ereignis!"

Entertainment Weekly

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kempen
Originaltitel: Red Rising - The Red Rising Trilogy Book 1
Originalverlag: Heyne fliegt HC
Paperback , Klappenbroschur, 576 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-453-53441-4
Erschienen am  14. September 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Brillanter Auftakt einer dystopischen Reihe

Von: Chridhe

08.07.2019

„Red Rising“ ist der Auftaktband zur gleichnamigen Dystopie des Amerikaners Pierce Brown. Ausgangspunkt ist ein Gedanke, der eingangs auch von Erzgouverneur Nero au Augustus – Darrows Erzfeind – in Worte gefasst wird: dass die Geschichte jeder Gesellschaft in drei Stadien verläuft: Zu Anfang herrscht ein unzivilisierter Zustand, dann kommen Aufstieg und Niedergang durch Verweichlichung. Diese Erfahrung mussten in der Geschichte der Menschheit schon viele Kulturen machen – und wenn ich raten dürfte, würde ich sagen, dass auch Augustus‘ Herrschaft diesen Weg gehen wird. Rein äußerlich beinhaltet die Buchausgabe zwei Aspekte, die ich gewöhnlich nicht mag: 1. Der Text ist in einer serifenlosen Schrift abgedruckt, was ich normalerweise nicht so angenehm zu lesen finde. 2. Die Geschichte wird Präsens erzählt. Aber vermutlich ist es gerade dieser Aspekt, durch den die Story zusätzlich an Fahrt gewinnt. Denn die Geschichte legt von Beginn an ein enormes Tempo vor. Von Anfang an konnte ich die unterirdische Welt der Roten vor mir sehen. Tiefe, kilometerlange Minenschächte, in denen die Roten unter Einsatz ihres Lebens das wertvolle Helium-3 fördern, von dem sie glauben, dass man es für das Terraforming des Planeten Mars benötigt, damit die Menschheit dort Zuflucht suchen und finden kann. Als Leser von „Die Tribute von Panem“ und „Battle Royale“ ist man einiges an Gewalt gewöhnt, aber das, was Brown hier abliefert, setzt dem Ganzen die Krone auf. Viele Figuren verlieren bei den Spielen ihr Leben. Sie hungern, werden missbraucht und misshandelt, werden verletzt und ermordet … Es fällt schwer zu glauben, dass man es hier mit jungen Menschen zu tun hat, die vermutlich alle zwischen 16 und 20 Jahre alt sind. Großartig hat mir gefallen, dass Pierce Brown griechische und römische Mythologie in seinen Science-Fiction-Roman einfließen lässt: Die Häuser tragen die Namen der römischen Götter: Jupiter, Minerva, Mars, Venus, Apollo, Diana, Merkur, Ceres, Juno, Neptun, Vesta und Vulcanus. Viele der handelnden Figuren wie z. B. Cassius, Julian, Nexus, Titus oder Pax tragen ebenfalls römische bzw. Namen italienischer Abstammung. Andere Begriffe oder Namen entstammen der griechischen Kultur: Priamos, Ares, die Einteilung in Farben ist angelehnt an Platos Politeia (Der Staat). Gut gefallen hat mir ebenfalls, dass uns der Autor mit dem obligatorischen Liebesdreieck verschont. Es zeichnet sich zwar eine Liebesgeschichte ab, aber ob daraus mehr wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Zwei Mankos hat das Buch allerdings: Die Geschichte spielt zwar auf einem (terrageformten) Mars, aber die Welt der grasbewachsenen Ebenen, der Wälder mit Wolfen und Bären, der kargen Felsen und Berge, der Sommermonate und Winterkälte könnte sich genauso gut auf der Erde befinden. In den Bereich der SciFi gehören eher einige der Waffen sowie Gravstiefel (die das Fliegen ermöglichen), Schutzschilde oder ein schwebender Olympus, auf dem sich die Vorsteher der Häuser befinden. Mein Fazit: Lesen! Mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Und jetzt ziehe ich los und hole mir gleich den nächsten Band der Reihe!

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Eine Story die mich fesseln konnte

Von: Andrada's Books

07.11.2018

Von allen Seiten habe ich gehört wie toll doch Red Rising von Pierce Brown sein soll. Aber Sci-Fi? Ich muss sagen ich lese so gut wie nichts aus diesem Genre, nicht weil ich mich weigere oder sonst was, nein. Ich hab bisher einfach nichts so wirklich interessant gefunden und dann wurde mir dieses Buch von allen Seiten empfohlen. Ich bin mehrere Monate drum herum getanzt weil ich einfach nicht einschätzen konnte wie ich es finde und wisst ihr was? Es ist so toll wie alle sagen und ratet mal wer gerade in der Universität sitzt und vorhin schnell zur Buchhandlung gelaufen ist um sich den zweiten Teil zu kaufen. Fangen wir mit dem Weltenaufbau in der Story an. Die Geschichte spielt im Weltraum und es gibt verschiedene Planeten die mittlerweile zivilisiert wurden, die Roten zu denen unser Protagonist Darrow gehört sind Minenarbeiter die einen bestimmten Stoff befördern sollen um den Planeten Mars lebenstauglich zu machen, allerdings kommt da schon früh auf dass das System sie betrügt und der Mars schon längst erschlossen ist. Durch den Verlust seiner Frau und durch andere Begebenheiten die ich euch jetzt nicht näher verraten möchte beschließt Darrow es den Goldenen, die schon seit langer Zeit ohne das die Roten davon wussten in Luxus leben, heimzuzahlen und sie von innen zu zerstören indem er sich in das Institut einschleust. Zunächst hatte ich mir was ganz anderes vorgestellt, wie bereits erwähnt bin ich ja nicht wirklich in dem Bereich Sci-Fi bewandert. Besonders was Pierce Brown mit dem Institut gemacht hat, hat mir wunderbar gefallen und alles was ich mir vorstellen konnte gesprengt. Ich muss sagen dass mir das Prinzip mit den Kastensysteme nach dem Hype um „Die Tribute von Panem“ ein wenig zu viel wurde. Nicht unbedingt das mit den Kasten an sich, aber das es die in Luxus lebende Kaste gibt die die anderen Kasten nach Strich und Faden verarscht und ausnutzt. Aber Pierce Brown hat das alles auf exzellente Art und Weise gelöst und geschafft dass man den inneren Konflikt den Darrow verspürt nachvollziehen kann und Sympathien entwickelt. Es gibt einige Charaktere die mir wirklich ans Herz gewachsen sind, darunter Darrows Heuler die für mich einfach ein absolutes Highlight waren genau wie ihr Anführer Sevro. Von Anfang bis Ende fiebert man mit und kann ganz genau nachvollziehen wie der Protagonist sich in den gewissen Situationen fühlt und warum er wie handelt. Der Schreibstil von Pierce Brown ist verständlich und der Geschichte angepasst. Manchmal vergisst man wie alt Darrow ist, dadurch wie er spricht zum Beispiel, jedoch darf man auch nicht vergessen in was für Verhältnissen die Leute leben und wie sie aufgewachsen sind. Fazit: Eine absolute Herzensempfehlung. Ein Buch das mich mal wieder richtig fesseln konnte und mich nachdenken lies. Ausserdem ein Buch das einem die Charaktere so nah bringt das man mit fühlt. Das Buch hat seinen Hype auf jeden Fall verdient.

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Vita

Nach dem Collegeabschluss hätte Pierce Brown eigentlich nichts dagegen gehabt, seine Studien in Hogwarts fortzusetzen. Da es ihm dafür leider an der nötigen magischen Gabe fehlte, versuchte er es mit verschiedenen Jobs in der Medienbranche. Seine Red-Rising-Trilogie wurde ein so sensationeller Erfolg, dass Pierce Brown sich jetzt ganz dem Schreiben widmen kann. Der Autor lebt in L.A.

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Pressestimmen

"Eine hochspannende Gesellschaftskritik."

People (17. September 2015)

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