Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

Thriller

Paperback
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Ein Konzern, der für das ultimative Heilmittel über Leichen geht …

Ein Menschheitstraum ist wahr geworden. Mithilfe des Wundermittels Bimini, entwickelt vom Hamburger Pharmakonzern Astrada, kann Alzheimer nun endgültig geheilt werden. Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei Astrada, hat das Medikament mitentwickelt, und ihr Vater gehörte zu den ersten Geheilten. Deshalb ist sie alarmiert, als sie bei ihrem Chef auf geheime Versuchsdaten stößt. Daten, die nur einen Schluss zulassen: Für Heilung und ein längeres Leben nimmt Astrada auch Tote in Kauf. Welche grausame Wahrheit verbirgt sich hinter dem Heilmittel?

  • Was kostet die Unsterblichkeit?

  • Fünf Kinderleichen führen Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei einem Hamburger Pharmakonzern, auf die Spur eines finsteren Geheimnisses

  • Jens Lubbadehs »Transfusion« erzählt eine atemlose Jagd durch die Abgründe der Pharmaindustrie

  • Für alle Leser von Frank Schätzing, Marc Elsberg und Andreas Eschbach

»Man klappt es nicht mehr zu bis zur letzten Seite.«

Welt am Sonntag (15. Dezember 2019)

ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-32008-6
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Erschreckend gut!

Von: cglrayo

17.03.2020

🎈"Pharmakonzerne führen Medikamentenstudien besonders gerne in Entwicklungsländern durch. Die Gründe sind einfach: Dort muss man den Probanden weniger bezahlen, und die ethischen Standards sind sehr viel niedriger. Wenn sie überhaupt vorhanden sind." Bereits ab der ersten Seite ist man im Geschehen drin, die Spannung packt einen und drängt weiterzulesen. Nachdem die toten Mädchen mit den Astradateddys gefunden wurden, wird der Pharmakonzern damit konfrontiert. Dieser streitet jedoch alles ab. Unsere Protagonistin, Illiana Kornblum, ist eine gewiefte Wissenschaftlerin und Co- Entwicklerin des Heilmittels Bimini, welches Alzheimer heilt. Ein Meilenstein in der Geschichte und Erfolg des Konzern - wären da nicht die Vorwürfe, dass Astrada Mädchen aus Indien als Versuchspersonen nehmen würde. Zusammen mit dem Forschungsleiter macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und fliegt nach Indien, um die ganzen Vorwürfe zu überprüfen. Bald schon stellt sich heraus, dass der Konzern etwas zu verstecken hat und das Ganze wird innerhalb der ersten 100-150 Seiten dem Leser vermittelt, so dass man sich fragt okay jetzt ist alles geschehen, was geschehen konnte, wofür sind also die nächsten Seiten bis 380? Mein hysterisches Lachen solltet ihr euch jetzt vorstellen, aber ja, diese Seiten sind einfach erschreckend gut! Das Buch ist gut, obwohl ich  mir das Ende etwas ausführlicher vorgestellt hätte, aber ich kann damit leben. Jens Lubbadeh ist selbst Wirtschaftsjournalist, weiß also wovon er schreibt und hat eine Geschichte auf die Welt gebracht, die den Leser mitnimmt, schockiert und die ganzen Nackenhärchen aufstellen lässt. Ein nervenaufreibender Thriller, erzählt in einem sehr guten Schreibstil. Trotz, dass es sich hierbei um einen wissenschaftlichen Thriller handelt, ist man auch ohne die jeweiligen Vorkenntnisse gut aufgehoben. Dieses Buch schmeißt einen ins kalte Wasser, dass man am Ende vielerlei Fragen hat. Wie weit kann die Pharmaindustrie gehen? Wie wertvoll ist das menschliche Leben? Ab wann hat Wissenschaft seine Grenzen? Die Verschwörungstheoretikerin in mir kann sich gut vorstellen, dass einige der Szenen bereits geschehen sind. Dass einige noch geschehen werden, weil wir Menschen undankbar und skruppelos sein können. Man kann die Geschichte als eine Mahnung annehmen und sie soll uns in gewisser Hinsicht daran erinnern, was wichtig im Leben ist. Standhaftigkeit und Menschsein. 5|5

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Transfusion

Von: Manuela Hahn

16.02.2020

In einem Container werden die Leichen mehrerer kleiner Mädchen gefunden, implantierte Shunts und Kuscheltiere mit dem Logo einer bekannten Pharmafirma lassen schnell Gerüchte aufkommen, das der Pharmakonzern Astrada in Indien illegale Medikamententests an Kindern durchführt. Die stellvertretende Forschungsleiterin der Firma, Iliana Kornblum, kann diesen Gerüchten keinen Glauben schenken. Astrada steht dafür nur das Wohl der Menschen im Sinn zu haben. Sie kennt die Firma und weiß wie sie arbeiten und sie war selber maßgeblich daran beteiligt ein Mittel gegen Alzheimer zu entwickeln, Bimini, das Millionen Menschen wieder am Leben teilnehmen lässt. Wie sehr sie sich irrt, erfährt sie nur nach und nach. Der Klappentext hat ziemlich hohe Erwartungen bei mir geweckt und ich muss sagen, sie wurden teilweise durchaus übertroffen. Transfusion erzählt von der Gier nach Macht, Geld und ewigem Leben, von der Angst geliebte Menschen nach und nach zu verlieren. Während des Lesens stellt man sich unweigerlich die Frage: Wie weit darf man gehen, um Millionen Menschen zu retten, darf man dabei über Kinderleichen gehen, wenn es sein muss? Eins vorweg, meine Antwort dazu lautet natürlich Nein. Nur was, wenn ich wüsste, wie das Medikament hergestellt wird, welches das Leben meiner Mutter, meines Vaters oder Mannes wieder lebenswert macht oder ihnen im Notfall das Leben rettet, würde ich dann trotzdem darauf verzichten? Aus Prinzip? Oder würde ich denken: Jetzt ist es ja schon mal da, da kann man es auch nutzen? Ich weiß es nicht. Ich bin nicht in der Situation, im Gegensatz zu Illiana, deren Vater auf Bimini angewiesen ist. Illiana muss sich entscheiden. Jens Lubbadeh hat einen spannenden Wissenschaftsthriller geschrieben, der teilweise jeden Horrorroman toppt. Denn alles, was im Buch geschieht, ist durchaus vorstellbar und das macht das Grauen aus. Leider kommt das Ende zu abrupt, gerade so als wollte der Autor es absolut offen lassen und hat sich im letzten Moment umentschieden und noch einiges im Epilog weitererzählt. Da hätte mir persönlich der Bruch mit dem offenen Ende besser gefallen. Nichtsdestotrotz bekommt Transfusion von mir eine Leseempfehlung für Leser mit starken Nerven.

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Vita

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für »Die Zeit«, »NZZ«, »Bild der Wissenschaft«, »Technology Review«, »Spiegel Online« und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Der Science-Thriller »Unsterblich«, sein Romandebüt, hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.

www.lubbadeh.de

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Lubbadeh hat die Frage, wie weit medizinische Forschung gehen darf, in eine unglaublich spannende Handlung gepackt, die um so packender ist, weil er nicht viel erfunden hat...«

B5 Kulturnachrichten (11. November 2019)

»Jens Lubbadeh kombiniert seine Spezialgebiete Medizin und Biologie mit einer packenden Story.«

»Ein packender Zukunftsthriller.«

Belgischer Rundfunk BRF1 (06. Januar 2020)

»Schon der Einstieg wirkt auf erdrückende Weise real und gegenwärtig.«

GEEK!, Jan./Feb.-Ausgabe (01. Januar 2020)

»Fesselt von der ersten Seite an.«

OWL am Mittwoch (04. Dezember 2019)

»Jens Lubbadeh fesselt uns mit seinem spannenden Schreibstil und zeigt uns, wie nah Genie und Wahnsinn beieinander liegen.«

WAZ, Anja Teßmann, Lehmkul Buchhandlung am Markt (18. Januar 2020)

»Die Szenarien, die Lubbadeh entwirft, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.«

Hilla Magazin (18. November 2019)

»Eine krasse Idee – und höchst spannend. Die Heldin liefert ein Rennen gegen die Zeit, wie man es so noch nie gelesen hat.«

Andreas Eschbach

»›Transfusion‹ von Jens Lubbadeh entführt den Leser in eine spannende und faszinierende Zukunftsvision.«

Uwe Laub

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