Transfusion - Sie wollen dich nur heilen

Thriller

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Ein Konzern, der für das ultimative Heilmittel über Leichen geht …

Ein Menschheitstraum ist wahr geworden. Mithilfe des Wundermittels Bimini, entwickelt vom Hamburger Pharmakonzern Astrada, kann Alzheimer nun endgültig geheilt werden. Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei Astrada, hat das Medikament mitentwickelt, und ihr Vater gehörte zu den ersten Geheilten. Deshalb ist sie alarmiert, als sie bei ihrem Chef auf geheime Versuchsdaten stößt. Daten, die nur einen Schluss zulassen: Für Heilung und ein längeres Leben nimmt Astrada auch Tote in Kauf. Welche grausame Wahrheit verbirgt sich hinter dem Heilmittel?

  • Was kostet die Unsterblichkeit?

  • Fünf Kinderleichen führen Iliana Kornblum, Wissenschaftlerin bei einem Hamburger Pharmakonzern, auf die Spur eines finsteren Geheimnisses

  • Jens Lubbadehs »Transfusion« erzählt eine atemlose Jagd durch die Abgründe der Pharmaindustrie

  • Für alle Leser von Frank Schätzing, Marc Elsberg und Andreas Eschbach

»Man klappt es nicht mehr zu bis zur letzten Seite.«

Welt am Sonntag (15. Dezember 2019)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24014-1
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannend

Von: JK

20.07.2020

Für Iliana Kornblum könnten die Nachrichten gar nicht schlimmer aussehen. Vor kurzem noch wurden sie und ihr Vorgesetzter Mark Jacobs von der Presse in den Himmel gelobt, als sie für den Pharmakonzern Astrada ein Heilmittel für Alzheimer entdeckt haben. Jetzt stehen sie kurz davor, das Mittel auch bei Parkinson anwenden zu können. Doch als zwei Tage zuvor im Hamburger Hafen in einem Frachtcontainer indische Mädchenleichen gefunden wurden, die Stofftiere von Astrada in den Händen hielten, schlug die Stimmung gegen den Konzern sofort um. Nun muss sich Iliana mühsam den Weg durch Demonstranten kämpfen, um in ihr Labor zu kommen. Hier ist auch nicht mehr alles beim alten, denn Mark ist schon seit einigen Tagen nicht mehr aufgetaucht. Als der Konzernchef Freimuth sie in sein Büro bestellt, erfährt Iliana, dass Mark gekündigt hat und sie seinen Posten und die wichtige Präsentation vor dem Aufsichtsrat in der nächsten Woche übernehmen soll. Dann taucht plötzlich Mark auf und erzählt ihr von den Blutfarmen in Indien in denen Mädchen ausgesaugt werden, um ihr Medikament herzustellen. Zusammen fliegen die beiden auf den Subkontinent, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Iliana ist schockiert, als sie sieht, wie abgemagert die Mädchen in der besuchten Einrichtung sind. Sie müssen viel häufiger Blut spenden, als das für ihre jungen Körper erträglich ist. Ein Mädchen, mit dem sie etwas länger spricht, verstirbt noch während ihres Besuchs. Zusammen mit Mark plant sie die Aufsichtsratssitzung zu nutzen, um die Zustände aufzudecken und Freimuth zu stürzen. Der Aufsichtsrat ist vor allem um den Ruf der Firma und die Fortführung der Produktion besorgt. Während des Wortgefechts betont Freimuth immer wieder, dass es keine andere Möglichkeit gibt, das Medikament in ausreichenden Mengen zu produzieren. Iliana ist als Mutter eines kleinen Mädchens und als Tochter eines an Alzheimer erkrankten Mannes in einer emotionalen Zwickmühle. Ohne die Blutfarmen würden die Patienten, die inzwischen wieder ein normales Leben führen können, schnell rückfällig werden. Während sie noch mit ihrem Entsetzen kämpft, präsentiert Mark jedoch schon wieder einen völlig neuen Plan. Transfusion ist ein spannender und faszinierender Thriller. Bei einer Lesung verriet Jens Lubbadeh wie viel von dem, was man im Roman über wissenschaftliche Forschungsergebnisse erfährt, auf Tatsachen basiert und wie es die Welt verändern könnte. Die erschreckenden Szenarien in seiner Geschichte wirken dann plötzlich überhaupt nicht weit hergeholt. Der Epilog hat mich überrascht, da er einen anderen Erzählstil verwendet und sehr viele Ereignisse zusammenfasst. Allerdings ziehen sie sich über einen längeren Zeitraum und die vorherige Handlung lediglich über wenige Tage, so dass die Notwendigkeit eines Bruchs des Erzählstils verständlich ist, auch wenn ich es spannend gefunden hätte, die letzten Entwicklungen des Falles direkter mitzuverfolgen.

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Interessanter Ausblick in die Möglichkeiten der Wissenschaft

Von: wort.macht

05.06.2020

dieses hübsche buch spielt in hamburg, jedoch nicht in einer für mich bekannten umgebung, denn vom „dönertower“ und ähnlich benannten gebäuden habe ich noch nie gehört. ich gehe davon aus, dass diese buch deswegen in der zukunft spielt oder in einer welt, die unserer quasi gleicht, aber doch einige aspekte verändert hat. was mir zunächst an unserer protagonistin besonder auffiel: ihr über die massen ausgelegter geruchssinn. jeder geruch wird überdeutlich beschrieben, das war mir schon fast zu viel. vor allem, weil sie all die wirklich relevanten aspekte dann aus ihrem fotografischen gedächtnis abgerufen und nicht durch ihren geruchssinn gelöst hat. ansonsten haben wir es hier mit einer intelligenten, aber ansonsten 0815-frau zu tun. überarbeitet, dem job verschrieben, alleinerziehend. nicht sehr auffällig also und für mich deswegen sehr realistisch. die anderen protagonisten waren ebenso unaufgeregt, der eine mehr sympathisch als der andere, aber allesamt sehr unpersönlich. der wissenschaftliche studienaufbau erschien mir korrekt - aber nicht ethisch korrekt. die wissenschaftlichen hintergründe gestalten sich ebenso fraglich, aber was weiß ich schon von proteinen und medikamenten. die erzählungen der hintergründe der wahren studie könnten länger, ausführlicher, brutaler beschrieben sein. bei der ausschlaggebenden sitzung passiert mir zu viel auf einmal und zu schnell, sodass es für mich nicht realistisch wirkt. unsere prota selbst wird gar nicht mehr beachtet, alles wird herunter gespielt. der übergang von person zu person innerhalb eines kapitels wird nicht deutlich, da aus der dritten person geschrieben wird und ein wenig verwirrend ist. trotz der vielen protagonisten gibt es quasi nur einseitige berichte über gegenseiten, demonstrationen und quellen der medikamente. man hört auch nur kurze sichten von anderen charakteren, meist nur um den plott mehr aufzuputschen und ein „oh nein “ effekt zu erzielen.ab mitte des buches geht es schon auf das ende zu, was meiner meinung nach viel zu lang ist und sich dermaßen zieht, dass es nicht mehr spannend ist, sondern einfach nur noch interessant zu wissen ist, ob fall a oder b eintreten wird. dass das ende dann so easy peasy aufgelöst wurde, erhärtet bei mir den verdacht, dass die ganze panik umsonst war, denn das problem hätte sich anscheinend eh von selbst gelöst. dass celine so schnell auf die lösung und den hintergrund der sache kam, ist mir schleierhaft. oder eher, dass andere weitaus erfahrenere forscher dann nicht schon längst darauf gestoßen sind. der charakter „mark“ ist sehr spannend: man lernt ihn nur scheisse kennen, von ihm wird aber nur positiv berichtet, wirkt also total bipolar, besessen von macht und demnach dumm einen fehler zu begehen, obwohl er so ein krasser wissenschaftler ist und es eigentlich besser wissen müsste. ein wenig vorhersehbar ist er also. das buch war trotz der thematik leicht und schnell zu lesen. insgesamt ist dies hier ein buch, das auf hintergründe aufmerksam macht, die aktuell in der welt passieren.

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Vita

Jens Lubbadeh ist freier Journalist und hat bereits für »Die Zeit«, »NZZ«, »Bild der Wissenschaft«, »Technology Review«, »Spiegel Online« und viele weitere Print- und Digitalmedien geschrieben. Für seine Arbeit wurde er mit dem Herbert Quandt Medien-Preis ausgezeichnet. Der Science-Thriller »Unsterblich«, sein Romandebüt, hat auf Anhieb Kritiker und Leser gleichermaßen begeistert. Jens Lubbadeh lebt in Hamburg.

www.lubbadeh.de

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Lubbadeh hat die Frage, wie weit medizinische Forschung gehen darf, in eine unglaublich spannende Handlung gepackt, die um so packender ist, weil er nicht viel erfunden hat...«

B5 Kulturnachrichten (11. November 2019)

»Jens Lubbadeh kombiniert seine Spezialgebiete Medizin und Biologie mit einer packenden Story.«

»Ein packender Zukunftsthriller.«

Belgischer Rundfunk BRF1 (06. Januar 2020)

»Schon der Einstieg wirkt auf erdrückende Weise real und gegenwärtig.«

GEEK!, Jan./Feb.-Ausgabe (01. Januar 2020)

»Fesselt von der ersten Seite an.«

OWL am Mittwoch (04. Dezember 2019)

»Jens Lubbadeh fesselt uns mit seinem spannenden Schreibstil und zeigt uns, wie nah Genie und Wahnsinn beieinander liegen.«

WAZ, Anja Teßmann, Lehmkul Buchhandlung am Markt (18. Januar 2020)

»Die Szenarien, die Lubbadeh entwirft, lassen einem das Blut in den Adern gefrieren.«

Hilla Magazin (18. November 2019)

»Eine krasse Idee – und höchst spannend. Die Heldin liefert ein Rennen gegen die Zeit, wie man es so noch nie gelesen hat.«

Andreas Eschbach

»›Transfusion‹ von Jens Lubbadeh entführt den Leser in eine spannende und faszinierende Zukunftsvision.«

Uwe Laub

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