Der Junge, der mit dem Herzen sah

Roman

Taschenbuch
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Eine große Geschichte über einen kleinen Jungen mit einem besonderen Blick auf die Welt.

Das Sehvermögen des neunjährigen Milo lässt immer stärker nach, irgendwann wird er vollständig erblinden. Aber noch sieht er die Welt – wenn auch nur wie durch ein Nadelöhr. Doch so bemerkt er Kleinigkeiten, die anderen entgehen: Im Altersheim seiner Großmutter fallen Milo seltsame Vorgänge auf. Die Erwachsenen interessieren sich nicht für seine Erkenntnisse, und so bleiben ihm nur der Koch Tripi und sein Ferkel Hamlet, um ihm bei seiner Mission zu helfen. Milo ist nämlich entschlossen, seine Großmutter wieder nach Hause zu holen, die Machenschaften der Heimleiterin offenzulegen und – vielleicht – seine Eltern zu versöhnen.

»Herzzerreißend«

Schöner Monat (28. Juli 2017)

Aus dem Englischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: What Milo Saw
Originalverlag: Sphere
Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48632-8
Erschienen am  15. Mai 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einfühlsam und zu Herzen gehend!

Von: Caro1893

19.01.2016

Zum Inhalt: Milo leidet an einer unheilbaren Krankheit. Eines Tages wird er komplett erblinden. Schon jetzt hat er nur noch ein Blickfeld, das so groß ist wie ein Nadelöhr. Doch genau dieses Blickfeld ermöglicht ihm einen komplett anderen Blick auf diese Welt. Er sieht Dinge, die für den Rest unsichtbar sind. Als seine Großmutter eines Tages ins Altenheim muss, ist er zutiefst unglücklich. Er versucht alles um sie zurück zu holen, doch das gestaltet sich schwieriger als er zunächst angenommen hat. Doch plötzlich fallen im die Missstände in dem Altenheim auf. Zusammen mit dem Koch Tripi und seinem Ferkel Hamlet hat er nun nicht nur das Ziel, seine Oma nach Hause zu holen, nein er möchte auch aufdecken, was in dem Altenheim alles schief läuft. Meine Meinung: "Der Junge, der mit dem Herzen sah" ist eine unglaublich schöne Geschichte, die einmal mehr zeigt dass man kein Augenlicht braucht um mit dem Herzen zu sehen. Die Autorin beweist mit ihrer Geschichte ein Gespür für die leisen Töne. Ohne große Action schafft sie eine Geschichte die mich emotional tief berührt hat. Der kleine Milo zeigt einem als Leser, was wirklich wichtig im Leben ist. Zusammen mit seinem niedlichen Schweinchen Hamlet bildet er ein unglaublich liebenswertes Gespann. Ich muss zugeben dass ich am Anfang die Vorstellung von einem Schwein als Haustier etwas irritierend fand, doch die Umsetzung ist der Autorin echt super gelungen. Hamlet gibt der Geschichte zusätzlich etwas besonderes. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar zu lesen. Ich musste mich nur kurz daran gewöhnen, schon war ich richtig in der Geschichte drin. Die einzelnen Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Mal erfährt man die Geschichte aus der Sicht von Milo, mal aus der seiner Mutter oder aber aus Tripis Sicht. So bekommt man auf verschiedene Ereignisse unterschiedliche Sichtweisen, was ich ebenfalls sehr gelungen finde. Das Buch kann nun natürlich nicht besonders mit Spannung punkten dafür mit Tiefgang und einem kleinen Jungen, der tief im Herzen berührt. Er zeigt uns seinen ganz eigenen Blick auf die Welt und das Leben. Ob er es dabei schafft seine Großmutter zu retten, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Fazit: Eine wunderbare, emotionale Geschichte, über einen kleinen Jungen, der zeigt dass es gar nicht so entscheidend ist, wie gut man sieht, sondern womit und wie man auf die einzelnen Dinge blickt.

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Von: Petra Zehltmair

23.12.2015

Wunderbar, berührend, ein Krimi anderer Art: sollte verfilmt werden. Aktuelle Themen verpackt in eine einzigartige Story. Bravo, Bravo, Bravo! Thema auch geeignet für Schulunterricht (Kürzere Fassung)

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Vita

Virginia Macgregor ist in Deutschland, Frankreich und England aufgewachsen, erzogen von einer Mutter, die nie müde wurde, Geschichten zu erzählen. Sobald Virginia alt genug war, selbst einen Stift zu halten, begann sie mit dem Schreiben, oft bis tief in die Nacht hinein – oder in der Schule, versteckt hinter dem Mathebuch. Virginia wurde benannt nach zwei großen Frauen, Virginia Wade und Virginia Woolf – in der Hoffnung, sie würde entweder Schriftstellerin oder ein Tennisstar werden. Nach ihrem Studium in Oxford begann sie, neben ihrem Beruf als Englischdozentin und Hauslehrerin, regelmäßig zu schreiben. Die Autorin lebt mittlerweile mit ihrem Ehemann und ihren zwei Töchtern in New Hampshire, USA.

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Wibke Kuhn

Wibke Kuhn, Jahrgang 1972, arbeitete nach dem Studium der Skandinavistik und Italianistik zunächst im Verlag. 2004 machte sie sich als Übersetzerin selbstständig. Sie überträgt skandinavische, englischsprachige und niederländische Romane und Sachbücher ins Deutsche (u. a. Stieg Larsson, Hendrik Groen und Nell Leyshon) und lebt in München.

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