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Der dunkle Kuss der Sterne

Ab 13 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31036-6

Erschienen: 09.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …

Nina Blazon (Autorin)

Nina Blazon, geboren 1969 in Koper bei Triest, aufgewachsen in Neu-Ulm, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums – Theaterstücke und Kurzgeschichten –, bevor sie den Fantasy-Jugendroman Im Bann des Fluchträgers schrieb, der 2003 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und 2004 mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Die erfolgreiche Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

www.ninablazon.de

Taschenbuch, Broschur, 528 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-31036-6

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 09.11.2015

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Wieder einmal hat sich Nina Blazon selbst übertroffen

Von: Denise Otten Datum: 05.09.2016

kitsunebooks.de

Inhalt:

Die finstere Vergangenheit der Macht

Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden … Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …

Meinung:

Canda wächst gut behütet in den Palästen Ghans als zukünftige Herrscher auf. Sie ist Tian seit Kindestagen an versprochen und nach ihrer Hochzeit werden sie zu einer Zweiheit, einer weit über eine Partnerschaft hinausgehende Verbundenheit. Canda ist nicht nur schön, ihr Glanz bringt die Menschen zum Strahlen und dieser Gabe ist sie auch bewusst. Sie besitzt drei weitere Gaben. Die der Erinnerung, des mathematischen Verständnisses und des Orientierungssinns. Alle Höheren in Ghan haben solche Gaben und durch sie erhält die Stadt ihren Reichtum und ihre Macht. Canda ist ist ganz das verwöhnte Prinzesschen, dass auf Menschen mit niederem Stand herabschaut uns sich im Glanz ihrer Gaben badet. Bis ihr in der Nacht vor ihrer Hochzeit ihre wichtigste Gabe gestohlen wird: Der Glanz. Mit ihm ist auch Tian verschwunden und in ihrer Verzweiflung über ihr nun normalsterbliches Spiegelbild und der Verlust ihres Geliebten macht sie sich zusammen mit dem Slaven Amad auf die Suche nach beiden. Sie ahnt noch nicht, dass ihr ihr größtes Abenteuer bevorsteht.

Dieser Roman besticht durch seine fantastischen Elemente aus 1001 Nacht, die ich bislang aber in noch keinem Roman vorgefunden habe und seine wundervollen Figuren. Nina Blazon erschafft eine Welt, in der Haie an Land kommen und Lichter mehr sind, als sie zu scheinen vermuten.

Am meistern gefielt mir Candas Verwandlung, bei der mir einige Parallen zu unserer Welt aufgefallen sind. Sie lebt in dem Glauben, dass alles was da ist, auch gut so ist. Was ihr beigebracht wird, muss so stimmen und da es schon immer so gewesen ist, muss nichts hinterfragt werden. Auf ihrer Reise lernt sie, die Dinge in einem neuen Licht zu betrachten und das nicht immer alles was gut scheint, auch gut ist. Auf ihrer Suche begegnet Canda Fremden, die zu Freunden werden, die in ihrem früheren Leben vielleicht ihre Sklaven geworden wären, mehr aber auch nicht.

Die Figuren haben mich in ihre Welt gezogen und ich habe mich mit ihnen gefreut und auch mit ihnen geweint. Die letzten Seiten habe ich mit einem lachenden und einem weinen Auge verschlungen. Von mir aus hätte Blazon hieraus auch eine Trilogie machen können. Ich für meinen Teil hätte auf jeden Fall alle Bände gekauft :)

Fazit:

5 von 5 Sterne

Absolut lesenswert!

Von: Nana Datum: 02.09.2016

nanawhatelse.blogspot.com

Langsam dreht er sich zu mir um.
„Wenn du fällst“, antwortete er mit einer Aufrichtigkeit,
die mich völlig entwaffnete, „fange ich dich auf.“
aus: Der dunkle Kuss der Sterne von Nina Blazon, Seite 178. Textrechte: cbt

Der Klappentext: Canda, eine junge Frau der obersten Kaste Ghans, wacht nach einem schrecklichen Albtraum auf und erkennt sich selbst nicht mehr im Spiegel: Es ist ihr Gesicht, das ihr entgegenblickt, aber etwas ist verloren gegangen. Ihr fehlt der Glanz, mit dem sie alle bezaubert hat. Und Tian, dem sie versprochen war, ist spurlos verschwunden …
Ihre eigene Familie verstößt sie und lässt sie wegsperren, doch Canda entkommt. Und trifft ausgerechnet auf die Mégana, die Herrscherin des Landes, die ihr einen erstaunlichen Handel vorschlägt: Sie stellt Canda einen Sklaven, den geheimnisvollen Amad, zur Seite, um Tian zu suchen. Doch der Preis, den Canda dafür zahlen muss, ist hoch, und ihre Suche führt auf ungeahnte Wege …

Rezension: Nina Blazon entführt uns in eine Welt, in der klare Hierarchien herrschen, denn ein strenges Ständesystem regelt das Leben in Ghan und teilt die Menschen in arm und reich, in vom Schicksal Geküsste und Verdammte. Canda hat stets nur die Sonnenseiten Ghans erlebt, bis ihr eines Tages ihre Gabe zu glänzen und zu strahlen und andere mit ihrem Lächeln zu verzaubern abhanden kommt – und mit ihr auch das Recht, in der obersten Kaste zu leben. Mit Amad macht sie sich auf die Suche nach ihrer Gabe und ihrem Verlobten Tian – der mitsamt ihrem Glanz verschwunden ist. In Amad findet sie einen schönen und gefährlichen Wegbegleiter, der in Rätseln spricht und mehr zu wissen scheint, als er preisgibt. Auf ihrer gefährlichen Reise erfährt sie nicht nur von der brutalen Geschichte Ghans und wie die Gaben zu den Menschen kamen, sondern lernt auch viel über sich selbst. Sie erfährt Liebe, Verrat und Freundschaft.

Immer wieder bin ich beeindruckt, wie genial die Welten sind, die Nina Blazon erschafft. Die Settings ihrer Fantasy-Romane sind allesamt einzigartig; auch jenes von Der dunkle Kuss der Sterne. Die Handlung entwickelt sich in angenehmem Tempo, geschickte Wendungen im Verlauf sorgen dafür, dass die Story ungemein dynamisch wirkt und das Figurenpersonal ist kunterbunt und aufregend ambivalent. Die bildgewaltige Sprache lässt vor dem inneren Auge Bilder entstehen, lässt einen voll und ganz eintauchen in die fantastische Welt von Ghan. Zwar enthält der Roman durchaus die obligate Portion Romantik, er versinkt jedoch zu keiner Zeit im Kitsch. Vielmehr überrascht er mit so manchem Schocker weitab entfernt von Romantasy und schafft so eine gelungene Mischung aus dem besten aller Genres.

Zum Schluss – ihr ahnt es schon – muss ich jedoch nach all dieser Lobhudelei ein kleines ABER hinzufügen. Während die Handlung über mehrere Hundert Seiten reift und gedeiht, wird die Geschichte meiner Meinung am Ende regelrecht abgewürgt. Anstatt das Erzählte ausklingen zu lassen und dem Leser noch einen kleinen Ausblick zu gönnen, endet der Roman derart abrupt, dass man das Buch ein klein wenig verdattert und mit dem Gedanken „Da fehlt doch noch ein Kapitel?“ zuschlägt. Da keine Fortsetzung geplant ist, handelt es sich auch um keinen Cliffhanger.

Persönliches Fazit: Nina Blazon gelingt es einmal mehr, eine fantastische Welt zu erschaffen, die gleichermaßen schockiert und verzaubert. Der dunkle Kuss der Sterne ist trotz des etwas unbefriedigenden Endes ein absolut lesenswerter Roman, der sich durch ein außergewöhnliches Setting und den Mut zu Neuem abhebt.

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