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Die Karawane am Boden des Milchkrugs Groteske Geschichten

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-630-62068-8

Erschienen: 01.10.2003
Dieser Titel ist lieferbar.

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Auf der Suche nach einem Juwelenschatz jagen drei Gauner durch das nachrevolutionäre Rußland und werden in die amüsantesten Abenteuer verstrickt. Eine glanzvolle, bissige Satire voller Situationskomik und Sprachwitz, die nun erstmals vollständig und in neuer Übersetzung vorliegt.

Am Sterbebett seiner Schwiegermutter erfährt Ippolit Worobjaninow ihr bestgehütetes Geheimnis: In einem der zwölf Stühle aus dem alten Eßzimmer der Familie hat die einst wohlhabende Aristokratin ihre Juwelen versteckt. Worobjaninow, der seit Ausbruch der Revolution ein jämmerliches Provinzdasein als Standesbeamter fristet, begibt sich auf die Suche nach dem Millionenschatz. Schon bald begegnet er einem erbitterten Konkurrenten: Väterchen Fjodor, ein gewitzter Pope, konnte der Sterbenden ebenfalls das Geheimnis entlocken. Ostap Bender, ein kleiner Gauner und »großer Kombinator« von ebenso kaltschnäuziger Frechheit wie spitzbübisch charmanter Schläue, trägt den vertrottelten Worobjaninow seine Dienste an, wird sein Kompagnon, nimmt ihn nach Kräften aus und reißt die Suche nach den Stühlen entschlossen an sich. Sie durchqueren halb Sowjetrußland, werden in die amüsantesten Turbulenzen verwickelt und haben es immer wieder mit Verhältnissen zu tun, die dem offiziellen Propagandabild in keiner Weise entsprechen.

Die chaplineske Situationskomik, bissige Realsatire und der umwerfende Sprachwitz haben diese zeitlose, meisterliche Gaunerkomödie weltberühmt gemacht. Sie erschien erstmals 1928 und ist seitdem mehrfach verfilmt worden. Der Erfolg des Romans veranlaßte die Autoren Ilja Ilf (eigtl. Fainsilberg, 18-97-1937) und Jewgeni Petrow (eigtl. Katajew, 1903-1942), ihren Helden Ostap Bender wieder auferstehen und in einem zweiten Teil - «Das goldene Kalb oder Die Jagd nach der Million» (1931) – noch einmal agieren zu lassen. Eine vollständige, von allen Zensureingriffen befreite Fassung der «Zwölf Stühle» konnte in Moskau erst 1997 veröffentlicht werden.

"Gäbe es Franz Hohler nicht, müssten wir uns dringend mit der Aufgabe beschäftigen, ihn zu erfinden"

Emil Steinberger

Franz Hohler (Autor)

Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren, er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Hohler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Alice-Salomon-Preis und den Johann-Peter-Hebel-Preis. Sein Werk erscheint seit über vierzig Jahren im Luchterhand Verlag.

"Gäbe es Franz Hohler nicht, müssten wir uns dringend mit der Aufgabe beschäftigen, ihn zu erfinden"

Emil Steinberger

"Franz Hohlers staunende Sätze sind wohl auch, und vor allem, horchende Sätze. Sie laden uns ein mitzuhorchen."

Neue Züricher Zeitung

21.01.2017 | 20:30 Uhr | Uznach

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26.01.2017 | 20:00 Uhr | Freienstein

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Eintritt: CHF 40,- (inkl. Stehdinner)

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Kultur am Märtplatz
Othmar Blumer-Strasse 7
8427 Freienstein

27.01.2017 | 20:00 Uhr | Balsthal

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Hotel Balsthal, Rössli-Saal
Falkensteinerstrasse 1
4710 Balsthal

08.02.2017 | 20:00 Uhr | Wiesloch

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Stadtbibliothek Wiesloch
Gerbersruhstraße 41
69168 Wiesloch

09.02.2017 | 20:15 Uhr | Karlsruhe

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28.02.2017 | 19:45 Uhr | Fribourg

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Université Fribourg
Avenue de l'Europe 20
Gebäude Miséricorde, Saal MIS 3115
1700 Fribourg

06.03.2017 | 19:30 Uhr | Zürich

Lyrik-Lesung (Buchvernissage mit Apéro im Anschluss), Eintritt: CHF 18.--

Weitere Informationen:

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Buchhandlung im Volkshaus AG
Stauffacherstraße 60
8004 Zürich

Tel. 0041442414232, info@volkshaus.ch

Taschenbuch, Klappenbroschur, 144 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-630-62068-8

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 01.10.2003

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