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Erzählt es euren Kindern

Der Holocaust in Europa

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Taschenbuch
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Nominiert für den Jugendliteraturpreis 2001

»Dokumente und Bilder können nur zeigen, was war und wie es erlebt wurde. Erklären können sie nichts. Vieles am Holocaust lässt sich nicht verstehen. Aber seiner Wahrheit müssen wir ins Auge sehen, wir müssen uns mit ihm beschäftigen: Nur wer weiß, was möglich ist, wird daran arbeiten, dass es sich nicht wiederholt.«


Eine aufrüttelnde Dokumentation über den Holocaust in Europa - mit umfangreichem Archivmaterial, Fotos und Überblicksinformationen.


Aus dem Schwedischen von Robert Bohn
Originaltitel: ... om detta ma ni berätta
Originalverlag: Levande Historia, Stockholm
Taschenbuch, Broschur, 160 Seiten, 12,5 x 18,3 cm, 60 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-570-40324-2
Erschienen am  27. Januar 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Erschütternd!

Von: Monika Schulte

25.10.2020

Kinder als Versuchstiere. Rassenbiologie. Verfolgung und Aussortierung. Die Einrichtung von Ghettos. Der Tod auf der Straße. Deportation. Die Wege der Sonderzüge. Völkermord. Todesfabriken. Widerstand und Hilfe. Täter, Opfer und Zuschauer und immer wieder die Frage nach dem Warum. Warum war all dies möglich? Warum haben Demokratien die Augen und ihre Türen verschlossen? Warum hat niemand eingegriffen? Auch wenn ich inzwischen viel über diese schreckliche Zeit gelesen habe, es erschüttert mich immer wieder. "Erzählt es euren Kindern" behandelt in kurzen, aber eindringlichen Kapiteln eine schreckliche Zeit, die niemals in Vergessenheit geraten darf. Eine erschütternde Dokumentation mit vielen Fotos. Leicht zu verstehende Text, aber nicht leicht zu verdauen. Sehr aufwühlend. Das Buch wurde 2001 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Es ist meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für jeden Schüler, für jeden jungen Erwachsenen, für jeden Leser. Ich habe es 2018 in der Bücherei der KZ-Gedenkstätte Dachau gekauft, es aber erst jetzt lesen können.

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Vita

Stéphane Bruchfeld

Stéphane Bruchfeld wurde 1955 in Stockholm geboren, wo er auch heute lebt. Er forschte und lehrte etliche Jahre als Historiker im Programm für Holocaust- und Genozid-Studien der Universität Uppsala. Seine Doktorarbeit beschäftigt sich mit dem »historischen Revisionismus« in Schweden seit 1945. Er ist Mitglied des Schwedischen Komitees gegen Antisemitismus und des Forums Lebendige Geschichte und hat einige Artikel und Bücher zum Thema geschrieben.

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Paul A. Levine

Paul A. Levine, 1956 in New York geboren, lebte viele Jahre in Schweden. Er arbeitete als Assistenzprofessor an demselben Institut wie Stéphane Bruchfeld. Auch er war in der Holocaust-Forschung aktiv und beschäftigte sich insbesondere damit, wie ein neutrales Land wie Schweden auf die Verbrechen der Nazis in Europa reagiert hat. Dazu veröffentlichte er das Buch »From Indifference to Activism: Swedish Diplomacy and the Holocaust, 1938–1944«. Er verstarb 2019 in Berlin.

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