JACKABY - Der gnadenlose König

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Jackaby und Abigail in ihrem letzten, gefährlichsten Kampf ...

Jackaby und seine Assistentin Abigail treffen auf ihren schlimmsten Gegner. Ein dunkler König versucht, die Welt mithilfe einer Mischung aus Magie und Technik aus den Angeln zu heben. Das Duo muss an allen Fronten kämpfen: die Untoten zurück zwingen und den Riss zwischen der Erde und der Anderswelt schließen. Dabei kommen sich Abigail und der Detektiv Charlie immer näher, während Jackaby sich seine Gefühle für die Geisterdame Jenny eingesteht. Doch die Zukunft ist bedroht, wenn sie den gnadenlosen König nicht bezwingen können …

»Es war spannend, zum Ende hin sogar ziemlich emotional und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.«


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Dagmar Schmitz
Originaltitel: JACKABY #4 - The Dire King
Originalverlag: Algonquin, US
Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-570-31260-5
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Schöner Abschluss!

Von: librovore

20.12.2019

Meinung Das letzte Wiedersehen mit dem schrulligen Detektiv und seiner tollen Assistentin! Ich habe mich riesig auf diesen Teil gefreut. Jackaby und Abigail sind mir in den letzten drei Büchern sehr ans Herz gewachsen und bin deswegen umso trauriger, dass „Der gnadenlose König“ tatsächlich schon der letzte Teil der Reihe ist… Den Einstieg gestaltet William Ritter zu meiner Freude recht leicht. Er gibt dem Leser wichtige Anhaltspunkte des dritten Teils mit auf den Weg, sodass wir wieder dort anknüpfen können, wo wir aufgehört haben. Gewohnt charmant und humorvoll starten wir also das vierte Abenteuer von Jackaby und Abigail. Im vierten Jackaby-Buch treffen wir wieder alte Bekannte, die ich genau so lieb gewonnen habe wie die beiden Protagonisten. Aber wir treffen auch auf neue Lebewesen, Feen und Zweens. Jede Figur zeichnet sich durch seine wundervolle Andersartigkeit aus, jeder von ihnen hat Ecken und Kanten, aber viel mehr noch: Sie sind alle liebenswürdig. William Ritter hat in allen vier Büchern die Toleranz zum Anderssein zu Papier gebracht. Ich liebe diese Botschaft, die auf jeder Seite und in jedem Buch spürbar ist. „Der gnadenlose König“ hat mich zwischendurch leider etwas verzweifeln lassen. Es fühlte sich alles relativ chaotisch an, alles war irgendwie zusammengewürfelt. Als wären die Geschehnisse rund um Jackaby spontan im Kopf des Autors entstanden und er musste alles schnell und gehetzt aufschreiben. Dadurch bekam ich an manchen Stellen das Gefühl, dass der rote Faden sich an einigen Stellen verlor. Und trotz meiner Kritikpunkte liebe ich das Ende! Die Schlacht um New Fiddleham, der Krieg um die Anderswelt, die emotionalen Konflikte unserer Protagonisten! Großartig! Fazit Auch wenn mir in „Der gnadenlose König“ nicht alles gefallen hat, so kann ich doch nur Gutes über die Reihe sagen. Wer auf Krimi-Mystery-Geschichten steht, der ist mit der Reihe um den kauzigen Detektiv sehr gut beraten! An den vierten und letzten Teil vergebe ich vier Sterne.

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Das letzte Gefecht

Von: lex

24.11.2019

Wenn eine liebgewonnene Serie endet, ist das immer etwas traurig. Der vierte Band („Der gnadenlose König“) ist der letzte der Jackaby-Reihe, die über die Jahre viele Sympathiepunkte bei mir gesammelt hat, auch wenn mich nicht alles daran begeistern konnte. Während die ersten beiden Teile im Wesentlichen fantastische Ermittlungskrimis waren – eine Mischung aus Sherlock Holmes und Lockwood und Co – änderte sich der Ton mit dem dritten Band und William Ritter läutete einen epischen Kampf zwischen Gut und Böse ein, was er in meinen Augen besser gelassen hätte. Die Handlung: Ein dunkler König will seine Macht ausdehnen. Schon jetzt gibt es immer mehr Risse im Gefüge der paranormalen und realen Welt. Im Städtchen New Fiddleham ist daher die Hölle los. Bürgermeister Spade ist stinksauer über den Betrug seiner Ehefrau (eine mörderische Nixe) und bläst zur Hetzjagd gegen alle magischen Wesen, die daraufhin Schutz bei Jackaby suchen. An konzentriertes Arbeiten ist da nicht zu denken. Doch die Zeit drängt – so schnell wie möglich müssen Jackaby und Abigail den bösen König finden und verhindern, dass die Erde in Chaos und Krieg versinkt. Helfen sollen drei magische Gegenstände, die vielleicht über Sieg und Niederlage entscheiden. Ritter fackelt nochmal ein echtes Ideenfeuerwerk ab, schickt Gnome, Zween, Nixen, Vampire, Gestaltwandler, Untote, Geister und Elfen in die letzte Schlacht. Er hat viele originelle Einfälle (genial z.B. das partiell hellseherische Türschild!) und beweist wie immer viel Humor. Die Geschichte ist – wie ihre Vorgänger – stark von der Botschaft geprägt, Unterschiede und Individualität zu tolerieren. Dies alles sind für mich klare Stärken der Reihe und ein Grund, warum ich sie so mag. Schwachpunkte kristallisieren sich leider auch dieses Mal heraus. Schon in Band 3 hatte ich den Eindruck, dass nicht alles gut durchdacht ist, sondern viele Wendungen spontan entstanden sind. Was vielleicht erklärt, warum immer mal wieder Figuren auftauchen, die zunächst den Anschein einer tragenden Rolle erwecken, dann aber in der Versenkung verschwinden. Siehe Erpel Douglas, der gegen Ende kaum noch erwähnt wird. So gab es in „Der gnadenlose König“ Momente, in denen sich das Tempo irgendwie „falsch“ anfühlte. Die Hintergründe der Königs-Verschwörung (die sich stark in die Elfenwelt hinein verlagern), werden zu knapp erklärt und weisen kaum einen Bezug zu den Vorgängern auf. Mir persönlich hätte es vollkommen genügt, in sich abgeschlossene Detektivfälle zu lesen, anstatt am Ende auf die große Apokalypse zuzusteuern. In meinen Augen konnten sich Jackaby und seine Assistentin Abigail in dem Getümmel nicht immer angemessen entfalten. Die Geschichte wird auf den letzten Metern einfach zu ausschweifend, tendiert Richtung epische Fantasy, kann die vielen Verwicklungen aber nicht stimmig zusammenführen, was definitiv notwendig gewesen wäre, um alles gut nachvollziehen zu können. So wirkt vieles überhastet, unnötig kompliziert und chaotisch. Trotzdem: Ich habe die Jackaby-Bücher oft mit einem Lächeln gelesen und auch im letzten Band mehr als einmal lauthals gelacht. Das Ende ist (nach einem actionreichen Finale) schön gewählt, so dass man sich mit einem guten Gefühl von Abigail und Jackaby verabschieden kann. Mir bleibt die Reihe trotz Ecken und Kanten in guter Erinnerung. Charmante, abenteuerlich-erfindungsreiche, leicht kauzige Lektüre, der leider zeitweise der rote Faden verloren ging.

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Vita

William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. »Jackaby – Der gnadenlose König« ist der vierte Band seiner preisgekrönten Reihe um den Detektiv für ungeklärte Phänomene.

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