Nächstes Jahr in Havanna

Roman

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Mein Herz gehört Havanna

Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.

Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll …

»So lebensprall erzählt, dass die Seiten vor Hitze und Leidenschaft zu vibrieren scheinen.«

GRAZIA (13. Juni 2019)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Stefanie Fahrner
Originaltitel: Next Year in Havana
Originalverlag: Berkley
Taschenbuch, Klappenbroschur, 464 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42278-0
Erschienen am  10. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Eine große Liebe gegen alle Regeln

Von: Lesewunder

13.08.2019

Marisol reist im Januar 2017 nach Kuba. Grund für die Reise ist der Tod ihrer Großmutter Elisa, die Marisol groß gezogen hat. Elisa war Exil-Kubanerin. Als reiche Zuckerbarone und Anhänger von Batista musste die Familie 1958 vor Fidel Castro fliehen. Obwohl die Familie in Miami erneut zu Wohlstand gekommen ist, blieb Elisas Herz in Kuba. Da es Elisas Wunsch war, dass ihre Asche in Kuba verstreut wird, sucht Marisol all die Plätze und Menschen auf, die für Elisa einmal wichtig waren. Dabei entdeckt Marisol Elisas großes Geheimnis : eine Liebe, die nicht sein durfte. Unterstützung erhält Marisol bei ihrer Suche durch Luis, den Enkel von Elisas bester Jugendfreundin Ana, die damals in Kuba geblieben ist. Wiederholt sich Elisas Geschichte durch ihre Enkelin Marisol ? Die Autorin erzählt sowohl Elisas als auch Marisols Geschichte in der Ich-Form. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, die Gedanken und Gefühle der beiden Frauen eindringlich zu schildern. Für mich hat die Autorin den Konflikt zwischen Liebe, den Erwartungen der Familie , der Gesellschaft und den politischen Verhältnissen gut heraus gearbeitet. Ich weiß nicht, wie ich mich in so einer Situation entscheiden würde. Ganz beiläufig erfährt der Leser etwas über die damaligen und heutigen Verhältnisse auf Kuba. Interessant fand ich auch, dass sich auch Teile der dritten Generation der Exil-Kubaner in Amerika, sich zuerst als Kubaner sehen. Ich fand das Buch sehr einfühlsam geschrieben und die Atmosphäre damals und heute anschaulich geschildert. Zu aller erst ist der Roman in meinen Augen eine wundervolle Liebesgeschichte, die mich berührt und gut unterhalten hat.

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Liebe und Politik

Von: Ira

12.08.2019

Rezension zum Roman von Chanel Cleeton ,,Nächstes Jahr in Havanna“ Die Autorin hat diesen Roman ihrer Heimat gewidmet, denn sie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie wuchs aber in Florida auf. ,,Nächstes Jahr in Havanna“ ist ein geflügeltes Wort der Exilkubaner, wenn sie, beispielweise, am Silvester anstoßen. Es drückt die Sehnsucht aus, in die Heimat zurückkommen zu dürfen. Erzählt werden nicht nur zwei gefühlvolle Liebesgeschichten in zwei Jahrhunderten, es werden auch viele interessante Informationen über die südamerikanische Insel vermittelt. Zwei starke Frauen spielen die Hauptrollen, die Großmutter Elisa und die Enkelin Marisol. Elisa ist die Tochter eines reichen Besitzers eines Zuckerimperiums in Havanna des Jahres 1958. Sie und ihre drei Schwestern verkehren in besten Kreisen, wissen wenig von der kubanischen Realität. Dann begegnet sie Pablo , der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen und an der Seite von Fidel Castro und Che Guevara kämpft. Elisa verliebt sich in den Revolutionären, bleibt aber ihrer Familie treu. Ihr Vater verbietet ihr, Pablo zu sehen. Nach dem Sieg der Revolution und der Flucht des Machthabers Batista aus Kuba verlässt auch die Familie von Elisa Perez das Land. Zu dem Zeitpunkt ist Elisa schwanger und erfährt die Nachricht, dass ihr Pablo im Kampf in Santa Clara ums Leben gekommen ist. 2017 Miami. Die Journalistin Marisol will den letzten Wunsch ihrer geliebten Großmutter erfüllen und macht sich nach deren Tod auf die Reise nach Kuba, um die Urne in Elisas Heimat beizusetzen. Sie kommt bei Elisas alter Freundin Ana unter und gelangt in den Besitz von alten Liebesbriefen ihrer Großmutter. Dann sucht sie nach Pablo. Dabei hilft ihr Anas Enkel und Universitätsprofessor Luis, an den Marisol schon bald ihr Herz verliert. Luis wird aber auch verfolgt und verhaftet. Eine große Rolle spielt der Zufall, dass Marisol nach der Verhaftung von Luis ihren leiblichen Großvater sieht und erkennt. Pablo Garcia hilft ihr und Luis nach Miami auszureisen. Chanel Cleeton hat einen informationsreichen, spannenden und unterhaltsamen politischen Roman geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig. Das Buch ist lesenswert.

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Vita

Chanel Cleeton

Chanel Cleetons Familie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie selbst wuchs jedoch in Florida auf, bevor sie für das Studium der Internationalen Beziehungen nach England ging. An der Londoner School of Economics & Political Science machte sie schließlich ihren Masterabschluss in Internationaler Politik.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Die Familiengeschichte von der amerikanischen Schriftstellerin Chanel Cleeton erzählt farbenprächtig und mitreißend von den Widersprüchen in Kuba.«

Freundin (24. Juli 2019)

»Spannend und sehr bewegend.«

Für Sie (01. Juli 2019)

»Eine Hommage an Havanna.«

emotion (15. Juli 2019)

»Eine mitreißende Liebesgeschichte über zwei Generationen hinweg.«

schöner Monat (28. Juni 2019)

»Ein wunderschöner Roman über die Erfahrungen von Auswanderern und Rückkehrern.«

Top Magazin Frankfurt (22. Juni 2019)

Weitere Bücher der Autorin