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Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt ...

»Spannend bis zur letzten Seite.«

Frau von heute (06. Oktober 2017)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-19788-9
Erschienen am  09. Oktober 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Nicholas-Meller-Serie

Leserstimmen

Ein sehr gelungenes schriftstellerisches Debüt!

Von: Annette Traks

18.03.2018

Nicholas Meller ist Anwalt, hat jedoch wegen seiner laxen Arbeitseinstellung kaum Klienten. Eine Sekretärin kann er sich nicht leisten, sieht es daher als Glücksfall an, als sich Nina Verhoegen nach dem 1. Juristischen Staatsexamen bei ihm bewirbt, um das Referendariat abzuleisten. Nina sieht gut aus, aber ihr fehlt von Geburt an der rechte Arm - sehr gewöhnungsbedürftig für ihre Umwelt. Doch die junge Frau will kein Mitleid; selbstbewusst meistert sie ihr Leben. Als der Hund eines Försters im Wald die dort vergrabene Leiche von Miriam Rölscheid aufspürt, gerät deren Ehemann in dringenden Tatverdacht, beteuert jedoch seine Unschuld. Nicholas Meller wird zum Pflichtverteidiger bestellt. Er und Nina geraten immer tiefer in den Fall und vermuten bald, dass sie es mit einem brutalen Serienmörder zu tun haben, der seine Taten mit äußerster Präzision plant und seine nächsten Opfer bereits im Visier hat. Resümee: Der Titel dieses schriftstellerischen Erstlingswerks von Lorenz Stassen steht in Analogie zu als "Angstbeißer" bezeichneten Hunden. Diese attackieren Artgenossen aus Angst oder Unsicherheit, wenn sie eine Situation als bedrohlich empfinden. Durch ihr aggressives Verhalten - im Extremfall durch das Ausschalten des vermeintlichen Feindes - wollen sie sich selbst schützen. Die Motivation des Täters in diesem Buch ist damit vergleichbar. Die Handlung ist von Anfang bis Ende sehr spannend, auch weil es viele überraschende Entwicklungen gibt. Bis zum Schluss fragt man sich, wer dieser Angstmörder wohl sein mag, und selbst als bereits klar ist, in welchem Bereich er zu suchen ist, bleibt seine Identität weiter nebulös. Hinzukommt, dass der Leser ein Unglück oft nahen sieht, die Luft anhält und gar nicht schnell genug weiterlesen kann, um zu erfahren, ob und wie sich die betreffende Situation auflöst - ein wahrer Thriller. Erzählt wird wechselweise aus der Er- und Ich-Perspektive; bei letzterer erfahren wir das Geschehen aus Nicholas Mellers Sicht. Das Duo Nicholas Meller / Nina Verhoegen ist außerordentlich erfrischend und sympathisch: Als Anwalt geht Meller an den Fall anders heran als Polizei und Staatsanwaltschaft - er hat hier einige Überzeugungsarbeit zu leisten, was er sehr engagiert tut. Die noch völlig unerfahrene Nina zieht oft intuitiv die richtigen Schlüsse und ist, obwohl sie ihr 1. Staatsexamen nur mit "ausreichend" bestanden hat, eine scharfsinnige, intelligente junge Frau. Beide Protagonisten sind weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber genau das macht sie so menschlich und liebenswert. Fazit: Man merkt, dass Lorenz Stassen viel Erfahrung als Drehbuchautor hat - er arbeitete für "Alarm für Cobra 11", "Soko Köln" und "Soko Stuttgart". Dies ist ein gelungenes schriftstellerisches Debüt.

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Lorenz Stassen - Angstmörder

Von: Kerstin Junglen

11.12.2017

Kurzbeschreibung: Als der notorisch erfolglose Anwalt Nicholas Meller die junge Nina empfängt, die sich bei ihm bewirbt, wird schnell klar: Nina sieht genauso gut aus wie auf dem Bewerbungsfoto, und – sie trägt einen körperlichen Makel. Ihr rechter Arm ist zurückgebildet. Ebenso schnell wird klar: Nina ist eine starke Frau, die kein Mitleid duldet und sich durchs Leben kämpft. Beide ahnen nicht, dass ihre Schicksale schon bald durch dramatische Ereignisse verschmolzen werden. Sie geraten in den Fall um einen unheimlichen Mörder, der seine Opfer mit chirurgischer Präzision einkreist und brutal umbringt. Was niemand weiß: Der Angstmörder hat sein nächstes Opfer schon ausgewählt... Zum Autor: Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für Alarm für Cobra 11 und Soko Köln / Soko Stuttgart. Angstmörder ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln. Meinung: Das Thrillerdebüt von Lorenz Stassen konnte mich sehr gut unterhalten, auch wenn es eher einem Krimi gleicht, da nicht ganz so viel Spannung und Blutiges in Erscheinung tritt, wie man es bei einem Thriller gewohnt ist. Der Rechtsanwalt Nicholas Meller hält sich beruflich mehr schlecht als recht über Wasser und muss auch eher zwielichtige Personen verteidigen. Doch das ändert sich, als die Studentin Nina Vonhoegen in sein Leben tritt. Sie bewirbt sich als Referendarin bei ihm, da seine Kanzlei praktisch bei ihr um die Ecke liegt und sie sich in Ruhe auf ihr nächstes Examen vorbereiten will. Erst ist Nicholas aufgrund ihrer Behinderung (ihr fehlt der rechte Arm) irritiert, doch er stellt sie ein und die beiden werden schon bald in einen schwerwiegenden Fall verwickelt: Ein Serientäter hat verschiedene Frauen misshandelt und ermordet und wird schon bald auf Nina aufmerksam. Lorenz Stassen, der Autor, arbeitet auch als Drehbuchautor für einige TV-Krimi-Reihen, was man dem Roman deutlich anmerkt, denn er lässt den Leser kaum zu Atem kommen und man ist sofort im Geschehen. Mit Nicholas Meller, dem erfolglosen Rechtsanwalt, hat er einen sympathischen Protagonisten geschaffen, der zwar anfangs etwas arrogant daherkommt, sich aber ins positive Gegenteil wandelt. Durch seinen Beruf fühlte ich mich ein wenig an die Joachim Vernau-Reihe von Elisabeth Herrmann erinnert, in der ja auch ein Rechtsanwalt die Hauptrolle spielt. Seine neue Kollegin Nina Vonhoegen hat mir ebenfalls gefallen: Ihre Behinderung bremst sie keinesfalls aus, eher macht sie diese doch recht selbstbewusst und gegen Hänseleien oder Anfeindungen immun. Ebenfalls hat sie eine sehr gute Kombinationsgabe, die in dem Fall, in den die beiden hineingezogen werden, sehr hilfreich sein wird. Die Handlung wird aus der Sicht Nicholas Mellers erzählt, eingestreut werden auch kurze Kapitel, die aus der Sicht des Täters spielen, was ich bei Thrillern immer sehr begrüße, da man dadurch auch Einblick in die Seele und die Gedanken dieser Person erhält. Der Fall selbst gestaltet sich interessant und spannend. Am Ende erwartet den Leser noch ein Showdown, der aber keinesfalls plakativ wirkt und abrupt endet, sondern sich schlüssig auflöst und keine Fragen unbeantwortet lässt. Ob hier weitere Teile folgen, vermag ich nicht zu sagen, aber es wäre aus meiner Sicht schön, noch weitere Fälle für Nicholas Meller und Nina Vonhoegen zu lesen. Fazit: Zwar gleicht Angstmörder mehr einem Krimi als einem Thriller, doch konnte Lorenz Stassen mich mit seiner Story, dem Schreibstil und den beiden Protagonisten, Rechtsanwalt Nicholas Meller und seiner Referendarin Nina Vonhoegen, durchweg überzeugen und unterhalten. Von den beiden würde ich gerne mehr lesen.

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Vita

Lorenz Stassen, geboren 1969, wuchs in Solingen auf und wurde zunächst Chemielaborant. Er wechselte ins Film- und Fernsehgeschäft und arbeitet seit 1997 als freischaffender Drehbuchautor, u. a. für »Alarm für Cobra 11« und »Soko Köln / Soko Stuttgart«. »Angstmörder« ist sein erster Roman. Lorenz Stassen lebt in Köln.

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10. Jan 2019

Lesung mit Lorenz Stassen

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24. Jan 2019

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20:00 Uhr | Hennef | Lesungen & Events
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Zitate

»Gekonnt wechselt er zwischen Gefühlen und Stimmungen, spiegelt wachsende Angst und zunehmende Zuneigung ineinander.«

www.sueddeutsche.de (16. November 2017)

»Auf 351 Seiten fiebert man in diesem spannenden Thriller dem Ende entgegen.«

Braunschweiger Zeitung (25. November 2017)

»Ein spannender Krimi mit einem sympathischen und interessanten Ermittlerteam.«

NRZ Neue Ruhr Zeitung, Duisburg (14. Oktober 2017)

»Solideste Krimi-Unterhaltung.«

WAZ (19. März 2018)

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