Auf dem Weg

Eine Reise zum wahren Sinn des Lebens

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Auf dem Weg
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Die wahre Geschichte hinter dieser außergewöhnlichen Reise beginnt in jener Nacht, in der sich Yongey Mingyur Rinpoche dazu entschließt, sein bisheriges, wohlbehütetes und privilegiertes Leben als Abt eines wichtigen buddhistischen Klosters hinter sich zu lassen. Unbemerkt schlüpft er aus dem Tor und ist zum ersten Mal alleine mit sich selbst. Auf dem Weg in die ihm unbekannte Welt, die ganze vier Jahre andauern wird, muss er sich vollkommen neu zurechtfinden und entdeckt tief verborgene Wahrheiten über das Leben, sich selbst und die Welt um uns herum, die seine Lehre für immer prägen werden.

Dieses Buch erzählt die beeindruckende Geschichte zweier Arten von Sterblichkeit, der körperlichen und der seelischen. Und es zeigt uns, wie wir diese beiden unausweichlichen Tatsachen miteinander in Einklang bringen und die Angst vorm Sterben in die Freude am Leben umwandeln können.


Aus dem Amerikanischen von Liselotte Prugger
Originaltitel: In Love With the World: My Journey Through the Bardos of Living and Dying
Originalverlag: Spiegel & Grau
In Zusammenarbeit mit Helen Tworkov
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23693-9
Erschienen am  27. Dezember 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Sinn des Lebens: Mit Yongey Mingyur Rinpoche „Auf Dem Weg“

Von: Hendrik Roggemann

29.08.2020

„Eine Reise zum wahren Sinn des Lebens“ ist der Untertitel des Buches von Yongey Mingyur Rinpoche, einem buddhistischen Führer der neueren Zeit. Sein Buch ist nicht nur voller buddhistischer Weisheiten, sondern auch ein spannender Reisebericht seines „Ausbruchs“ aus dem Kloster hinein in die Welt der ganz normalen Menschen mit ihren täglichen Sorgen. Nach einem privilegierten Aufwachsen im Kloster entscheidet sich Yongey Mingyur Rinpoche, mit 37 Jahren auf Wanderschaft als Bettelmönch zu gehen und verlässt in einer Nacht- und Nebelaktion heimlich sein Kloster. Zwar ist er mit großer Weisheit und Meditationspraxis ausgestattet. Doch das praktische Leben auf der Strasse ist für ihn völlig neu und überwältigend. Es beginnt schon mit dem Kauf einer Bahnfahrkarte. Denn dies wurde bis dahin immer durch andere für ihn erledigt. Auf seiner Reise begegnet er vielen unterschiedlichen Menschen und immer tiefer auch sich selbst. Dabei gibt das Buch Einblicke in die buddhistische Philosophie, Hinweise darauf, wie man selbst mit verschiedenen Situationen umgehen kann und eröffnet dabei neue Perspektiven. Doch die besondere Tiefe dieses Buches entsteht aus der intensiven Auseinandersetzung mit dem Sterben und der Sterblichkeit an sich. Der Autor „vervollständigt“ seine Studien zum Sterben durch seine eigene, dramatische Nahtoderfahrung. Es ist phasenweise beruhigend, beim Lesen zu wissen, dass es das Buch nicht geben würde, wenn der Autor nicht überlebt hätte. So knapp war es. Durch die Augen des Autors lernt man als Leser viele Dinge zu schätzen, die im Alltag selbstverständlich erscheinen. Und man lernt das Leben in seiner Besonderheit zu schätzen sowie den Tod als unvermeidlichen Teil davon. Insgesamt keine ganz leichte Lektüre, aber sicher eine große Bereicherung für alle Interessierten des buddhistischen Weges und Menschen, die nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens suchen.

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Ein Juwel buddhistischer Lehre

Von: Ein Leser aus Pärnu/Estland

24.07.2020

(aus: Benedikt Maria Trappen in: Yoga aktuell Juli 2020): "Yongey Mingyur Rinpoche, den wir als wiedergeborenen Lehrer tibetischer Weisheit und Autor zahlreicher Bücher kennen und schätzen, verbindet in dieser außergewöhnlichen autobiografischen Erzählung Denken, Erkennen, Meditation und Leben auf ungewohnte und erfrischende Weise und gewährt uns ungeschützten authentischen Einblick in das psycho-physische Geschehen auf dem Weg der Wandlung (...) Selten wurden buddhistische Einsichten so unmittelbar lebensnah übermittelt. Wer nicht mehr dazu neigt, den Finger mit dem Mond zu verwechseln, auf den er zeigt, wird dieses Buch dankbar in die Reihe seiner Lehrer und Meister aufnehmen."

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Vita

Yongey Mingyur Rinpoche lebt als Exiltibeter in Indien. Bereits mit 17 Jahren wurde er zum bislang jüngsten tibetischen Meditationsmeister. Die frühe Begegnung mit dem Biologen und Bewusstseinsforscher Francisco Varela entfachte sein Interesse an Gehirnforschung und Neurowissenschaften. Eine eigene schwere Angststörung überwand er durch Meditationstechnik und erreichte bei neurologischen Messungen seiner Gehirnaktivität bislang nie gekannte Werte. Seine zugewandte, selbstironische Art zu unterrichten begeistert in Asien, Amerika und Europa Millionen von Menschen.

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