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Baby-led Weaning - Das Grundlagenbuch Der stressfreie Beikostweg

Kundenrezensionen (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-12142-6

Erschienen: 30.09.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Baby-led Weaning ist DER neue Baby-Ernährungstrend aus Großbritannien. Dabei bekommen Kinder ab dem Beikostalter feste Nahrung angeboten, die sie selbstständig essen können. Baby-led Weaning (auf Deutsch: »babygeleitete Beikosteinführung«), kurz BLW, räumt auf mit dem Mythos, dass Babys mit Brei vom Löffelchen gefüttert werden müssen, und zeigt, warum das eigenständige Essen von Beginn an der gesündeste Weg für Kinder ist.

Baby-led Weaning

- unterstützt das Kind in seinen Entwicklungsschritten,

- ermöglicht, dass es von Anfang an am Familienessen teilnimmt,

- fördert Babys Eigenständigkeit,

- macht Schluss mit den gewohnten »Brei-Fütter-Schlachten«,

- hilft ihnen, ernährungsbewusste Erwachsene zu werden.

Das Grundlagenbuch von Gill Rapley und Tracey Murkett wird von Eltern schon sehnsüchtig auf Deutsch erwartet. Zahlreiche Foreneinträge verdeutlichen dies.



»Das Buch gibt es leider noch nicht auf Deutsch. Ich versteh auch nicht warum.« (kiki2012 im Eltern-Forum zum Thema Beikost)

»Wir haben das mit unserer Kleinen auch gemacht. Es funktioniert soooo gut! Und es ist für beide Seiten so viel schöner. Sie isst mit so viel Genuss und das von Anfang an. Wenn ich da an das Breifüttern mit unseren Großen denke - kein Vergleich.« (ein Gast-User im Forum von www.eltern.de zum Thema Beikost)

  • Brei war gestern – die neue Beikost

  • Babys anders ernähren

  • Das Grundlagenwerk endlich auf Deutsch

»Wer sich für BLW entscheidet, hat mit diesem Buch einen perfekten Begleiter.«

Neues Gera (17.01.2014)

Gill Rapley (Autorin)

Gill Rapley ist seit über 20 Jahren als Mütterpflegerin, Hebamme und Stillberaterin tätig. Während ihrer Arbeit, aber auch durch ihre eigene Erfahrung als dreifache Mutter, machte sie die Entdeckung, dass die Zeit der Beikost wesentlich einfacher und harmonischer verlief, wenn dem Kind die „Kontrolle“ dabei überlassen wurde. Während eines anschließenden Studiums vertiefte sie die Forschungen dazu und verfasste ihre Masterarbeit zum Thema. Die Idee des Baby-Led Weaning war geboren. Gill Rapley lebt mit ihrer Familie in Kent und ist unter anderem für die UNICEF-Initiative „Baby Friendly“ tätig.


Tracey Murkett (Autorin)

Tracey Murkett arbeitet als freiberufliche Journalistin, Schriftstellerin und ist ehrenamtlich als Stillberaterin tätig. Die positive Erfahrung, die sie mit ihrer eigenen Tochter und Baby-Led Weaning gemacht hatte, möchte sie gerne an andere Mütter weitergeben. Sie lebt mit ihrer Familie in London.


Ulla Rahn-Huber (Übersetzerin)

Ulla Rahn-Huber ist Übersetzerin und freie Autorin im Bereich ganzheitlich Leben und Heilen. Zu den Methoden alternativer Therapien und gesunder Ernährung hält sie Vorträge und gibt regelmäßig Seminare.

www.ulla-rahn-huber.de

»Wer sich für BLW entscheidet, hat mit diesem Buch einen perfekten Begleiter.«

Neues Gera (17.01.2014)

»Es muss nicht alles püriert sein: Babys knabbern auch gerne an Gemüsestückchen.«

Kölnische Rundschau (21.01.2014)

»Baby-led Weaning räumt auf mit dem Mythos, dass Babys mit Brei vom Löffelchen gefüttert werden müssen (...).«

Hebammenforum (01.01.2014)

»Das Buch erläutert und begründet diese Methode ausführlich (….)Endlich auf deutsch verfügbar.«

baby info (04.04.2014)

Aus dem Englischen von Ulla Rahn-Huber
Originaltitel: Baby-led Weaning
Originalverlag: Vermilion

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-12142-6

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 30.09.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Ausführliches Grundlagenbuch zu Baby-led Weaning

Von: Hanna Datum: 02.02.2017

https://rubbelbatz.de/baby-led-weaning-das-grundlagenbuch/

Wenn manchmal von der britischen Hebamme Gill Rapley als „Erfinderin“ von Baby Led Weaning gesprochen wird, ist das nicht wörtlich gemeint. Denn natürlich gab es die breifreie Beikosteinführung schon immer. Nicht in allen Kulturen stehen Breigläser im Supermarktregal bereit oder der Mixer in der heimischen Küche. Dass in diesen Fällen dem Baby einfach in die Hand gedrückt wird, was eben da ist, scheint ganz logisch. Und auch in Europa ist Brei vermutlich eine sehr neue Erfindung. Knochenfunde weisen darauf hin, dass etwa im 17. oder 18. Jahrhundert damit begonnen wurde, Kindern feste Nahrung vorzuenthalten. Denn seit dieser Zeit häufen sich Fehlbildungen im Kieferbereich – offenbar kann sich dieser aufgrund fehlender Kaubewegungen weniger gut entwickeln.

Was hat Gill Rapley dann also erfunden? Sie hat schriftlich festgehalten, dass man sein Baby auch ohne Brei ernähren kann. Und das in einer Zeit, in der große Panik davor herrschte, dass Kinder ohne Brei entweder unterernährt wären oder an größeren Stücken Nahrung ersticken würden. Sie hat plausibel und teilweise wissenschaftlich untermauert geschildert, was BLW für Vorteile hat und warum viele Ängste nicht bestätigt werden können.

Weil Gill Rapley wie gesagt Britin ist, gab es ihr Buch zunächst nur in Englischer Sprache. Verlässliche und strukturierte Informationen zu Baby Led Weaning gab es damals für rein deutschsprachige Eltern und vor allem online kaum zu finden. 2013 wurde das Buch dann vom Kösel Verlag endlich in übersetzter Version veröffentlicht.

Art und Umfang des Textes sind ganz klar an „Neulinge“ gerichtet. Für Leser, die die Grundlagen bereits kennen, scheint es etwas ausführlich und repetitiv. Zwischendurch sind Erfahrungsberichte von Eltern eingeflossen, die das vorab Beschriebene nochmals verdeutlichen sollen.

Auf den etwa 250 Seiten findet sich kein einziges Rezept, es handelt sich um ein reines Grundlagenbuch. Diese Tatsache ist allerdings nur konsequent – denn immerhin plädiert Gill Rapley dafür, dass das Baby einfach am Familientisch mitessen darf. Gesonderte Gerichte oder eine große Umstellung der Ernährung sind dafür nicht nötig – vorausgesetzt die Familie ernährt sich bereits ausgewogen und gesund. Was das bedeutet, macht sie in Kapitel 7 sehr ausführlich klar. Auch zu veganer und vegetarischer Ernährung verliert sie hier einige Worte.

Wer also noch am Anfang seiner BLW-Karriere steht oder bereits im Internet angeeignetes Wissen nochmals ausführlich schwarz auf weiß lesen möchte, dem kann ich das Buch wirklich empfehlen. Wer auf der Suche nach einer knappen Einführung und folgendem Rezepteteil ist, für den gibt es bessere Bücher.

Macth richtig Lust auf BLW

Von: Ponine T. Datum: 11.01.2017

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

Babys können so einfach ernährt werden. Mund auf, Brust rein. Dumm nur, dass sie irgendwann eben doch lernen müssen, dass man nicht nur Milch zu sich nehmen sollte, sondern auch andere Nährstoffe benötigt. Normalerweise funktioniert das auf die gute, alte Karottengläschen-Methode - und wer, wie ich, die Weisheitszähne gleich auf einen Schlag gezogen bekommen hat, musste als Erwachsener schmerzhaft lernen, dass diese Karottngläschen echt abartig schmecken.


In England gibt es seit einigen Jahren eine Bewegung, die anders vorgeht. BLW, so die Abkürzung, führt Beikost auf eine Methode ein, die von vielen als deutlich stressfreier beschrieben wird. Wenn das Baby etwa ein halbes Jahr ist, sitzt es mit am Tisch und es wird einfach mal geschaut, ob es sich für Essen interessiert. Und wenn es das tut: bedien dich, Baby. Keine Gläschen oder selbstgemachtes Pürree, stattdessen darf das Baby nach Herzenslust matschen, spielen, eventuell sogar essen. Und lernt auf diese Weise, dass Essen völlig verschieden sein kann, dass es ein Gemeinschaftserlebnis ist und dass es verdammt lecker schmeckt. Kann es wirklich so einfach sein?


Ja, sagen die beiden Autorinnen, die sowas wie die graue Eminenz des BLW sind. In diesem Buch geben sie für interessierte Eltern eine Einführung in die wichtigsten Fragen: was ist BLW, wie funktioniert das eigentlich und worauf muss man achten? Da das Thema bei uns in einigen wenigen (was, wirklich schon???) Monaten ansteht, habe ich die Chance genutzt, ein Rezensionsexemplar zu erhalten. Was mir am Buch sehr positiv aufgefallen ist: die Autorinnen stehen wirklich hinter dem Konzept und man merkt ihre Begeisterung. Selbst ich, die ich eher zur Kategorie "boah, nee, Babysabber" gehöre, habe nach der Lektüre kaum Panik vor eingesauten Tischen, Böden und Babys. Mir hat dabei geholfen, dass in der Mitte etliche farbige Bilder waren, die Kinder beim BLW gezeigt haben, und keins davon gehörte in diese für mich doch etwas abstoßende "sich in Essen wälzen"-Kategorie, die einem bei facebook mitunter begegnen. Auch die Zitate und Erfahrungsberichte von praktizierenden Eltern waren nett eingeschoben und haben das Buch sehr flüssig zu lesen gemacht.



Zusätzlich erhält man Informationen über die richtige Nahrungszusammensetzung für Babys und eine kurze Erklärung der wichtigsten Nahrungsmittelgruppen. Das Buch ist ingesamt sehr kompakt und liest sich wirklich extrem schnell. Und wenn man nochmal was nachschlagen will, ist durch die Kapitelabschlüsse, in der noch einmal alle behandelten Fragen knapp beantwortet werden, schnell gefunden, was einen aktuell interessiert.


Zwei kleine Kritikpunkte habe ich allerdings. Zum einen war das Buch für meinen Geschmack dann doch recht redundant, erst geht es um ein Thema, dann kommt noch ein Erfahrungsbericht mit denselben Themen, dann noch einmal die Abschlussfragen - gelegentlich hätte man echt kürzen können. Was mir aber vor allem gefehlt hat, war die Frage, wie man BLW mit einer allmählichen Mutermilchentwöhnung/Flaschenfütterung kombiniert. BLW bedeutet nämlich, deutlich länger zu stillen und grade dann, wenn es Zähnchen gibt, ist Stillen eben doch nicht für jede Frau die Erfüllung. da hätte ich mir ein wenig genauere Informationen gewünscht, andererseits betrifft das vielleicht auch eher allgemeine Stillliteratur und nicht BLW.


Insgesamt empfehle ich interessierten Eltern, mal in das Buch reinzuschauen. Man bekommt viel Input und eins schaffen die Autorinnen auf jeden Fall: Lust auf das Experiment BLW zu machen.

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