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Bevor ich jetzt gehe Was am Ende wirklich zählt - Das Vermächtnis eines jungen Arztes

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18936-5

Erschienen:  11.04.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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„Dieses gehört zu der Handvoll Bücher, die für mich universell sind. Ich empfehle es wirklich jedem.“ ANN PATCHETT

Was macht das eigene Leben lebenswert? Was tun, wenn die Lebensleiter keine weiteren Stufen in eine vielversprechende Zukunft bereithält? Was bedeutet es, ein Kind zu bekommen, neues Leben entstehen zu sehen, während das eigene zu Ende geht? Bewegend und mit feiner Beobachtungsgabe schildert der junge Arzt und Neurochirurg Paul Kalanithi seine Gedanken über die ganz großen Fragen.

"Kalanithi ist eine unverwechselbare Mischung aus Erinnerung, Analyse und Trauerarbeit zu Lebzeiten gelungen. Wer diese kluge und zutiefst humane Meditation über die letzten Dinge in die Hand nimmt, legt sie so schnell nicht wieder weg."

Berliner Morgenpost, Dirk Hautkapp (29.03.2016)

Paul Kalanithi (Autor)

Paul Kalanithi war Neurochirurg und Autor. In Stanford studierte er Englische Literatur und Biologie, in Cambridge Wissenschaftsgeschichte und Philosophie bevor er anschließend die Yale School of Medicine absolvierte. Zurück in Stanford machte er seine Facharztausbildung und forschte im Rahmen eines Postdoc-Stipendiums, wo er mit dem höchsten Nachwuchsforscherpreis der American Academy of Neurological Surgery ausgezeichnet wurde. Er starb im März 2015 mit nur 37 Jahren, während der Arbeit an seinem Buch. Er hinterlässt seine Familie, seine Frau Lucy und ihre Tochter Elizabeth Acadia.

"Kalanithi ist eine unverwechselbare Mischung aus Erinnerung, Analyse und Trauerarbeit zu Lebzeiten gelungen. Wer diese kluge und zutiefst humane Meditation über die letzten Dinge in die Hand nimmt, legt sie so schnell nicht wieder weg."

Berliner Morgenpost, Dirk Hautkapp (29.03.2016)

"Es ist eine Erzählung von der Suche nach dem Sinn des Lebens. Nach dem Tod des 37-Jährigen bewegt das literarische Vermächtnis die USA - und seiner Frau gibt es Kraft."

FOCUS, Nele Husmann (30.01.2016)

„Mit 35 erhielt er die Diagnose Lungenkrebs. Und trotzdem schrieb er dieses Buch vom Leben und Sterben, wie es literarischer, klüger, menschlicher, demütiger und schöner nicht sein könnte.“

Annabelle (CH) (06.04.2016)

"Paul Kalanithi erzählt von sich, aber zwischen den Zeilen steht da noch mehr, etwas, was den Leser nicht wieder loslässt: Es ist ein Plädoyer für das Leben. Und den Mut, sich seinen Sehnsüchten zu stellen. Lesen!“

Handelsblatt, Maike Freund (18.04.2016)

"Sein Buch hilft auch allen, die den Tod noch in weiter Ferne wähnen. Es hilft, sich die wirklich wichtigen Fragen zu stellen und zu beantworten. Kalanithi bringt die Dimensionen von Leben, Sterben und Tod in die richtige Ordnung."

Die Welt, Pia Heinemann (07.05.2016)

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Aus dem Amerikanischen von Gaby Wurster
Originaltitel: When Breath Becomes Air
Originalverlag: Random House New York

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18936-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

Erschienen:  11.04.2016

  • Leserstimmen

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Bewegende Geschichte eines Arztes mit Krebs

Von: Malin Datum: 16.07.2018

https://malinicky.wordpress.com

„Bevor ich jetzt gehe“ ist ein sehr kurzes, aber auch sehr emotionales Buch. Aufgeteilt ist es in zwei Teile – „der Arzt“ und „der Patient“.

Das Vorwort wurde von Abraham Verghese verfasst, der meinte, er habe Paul erst nach seinem Tod so richtig kennengelernt. Es ist wirklich sehr passend und ein guter Einstieg in die Geschichte.
Zunächst erfährt man im Prolog, wie Paul Kalanithi seine Diagnose erhalten hat, wie er und seine Frau darauf reagiert haben und wie er schon länger den Verdacht hatte.
Im ersten Teil beschreibt er seinen beruflichen Werdegang, wie er zu seinem Beruf als Neurochirurg gekommen ist und schildert auch von seinen Patienten und Kollegen. Man bekommt sofort das Gefühl eines leidenschaftlichen Arztes, der die Akte eines Patienten nicht nur als Stück Papier ansieht und sich auch um den Menschen dahinter kümmert. Man merkt, dass ihm einige Fälle im Gedächtnis geblieben sind und ich war teilweise zu Tränen gerührt.
Im zweiten Teil geht es um Kalanithis Leben als Patient. Jahrelang hat er sie behandelt und wurde nun selber zu einem. Es ist ganz anders, als er es sich vorgestellt hat. Er erlebt Fortschritte in seiner Krankheit, aber auch Rückfälle, immer begleitet von seiner Familie und auch seine Ärzte unterstützen ihn. Ich habe das Gefühl gehabt, er war auf seinem Krankheitsweg nie alleine.
Das Nachwort wurde von seiner Frau geschrieben, die seine letzten Stunden und das Leben ohne ihn beschreibt.

Kalanithi wollte eigentlich die erste Hälfte seines Lebens in der Medizin und Forschung verbringen und in der zweiten Hälfte Schriftsteller werden, leider konnte er nichts außer diesem Buch verfassen. Seine Wortwahl war wirklich immer auf den Punkt getroffen und er hat das Buch so wahnsinnig fantastisch geschrieben, ich hätte gerne noch mehr von ihm gelesen.

Das Buch wirft sehr viele Fragen auf, vor allem: Was ist wichtig im Leben, wenn man in naher Zukunft sterben wird? Wie sieht es mit Familiengründung aus, wenn man weiß, dass die Frau das Kind größtenteils alleine großziehen wird? Wie sieht mein Leben nach der Diagnose aus?
Kalanthini wusste, dass er sterben würde, jeder muss sterben. Aber er wusste nicht wann, selbst nicht nach der Diagnose.

Ich habe wirklich Respekt vor ihm, vor so einem starken Mann, der selbst noch weiter als Arzt praktiziert hat, als er die Diagnose erhalten hat. Er hat nicht aufgegeben und weiter gekämpft, bis es nicht mehr ging. Ich weine wirklich selten bei Büchern, aber dieses Buch hat mich zu Tränen gerührt, es war wirklich wunderschön und ich kann keine passenden Worte dafür finden.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Interessante Thematik, leider aber manchmal nicht richtig greifbar, tiefgehend

Von: Gabi Datum: 01.08.2018

https://tout-le-monde-est-fabuleux.blogspot.de/

Handlung
Es geht um Paul Kalanithi, der Autor des Buches, der mit 36 Jahren an Lungenkrebs leidet. Im ersten Teil geht es dann um sein Leben als Arzt, dann kommt ein weiterer Teil, als er dann zum Patient wird. Am Anfang steht ein Prolog und am Ende ein Nachwort , geschrieben von seiner Frau, da er das Buch nie fertig schreiben konnte.
Themen sind vor allem die Sinnhaftigkeit des Lebens, das Sterben und wie Paul mit der Diagnose umgeht. Außerdem soll das Buch auch an seine Tochter gerichtet sein, die wenige Monate alt ist, als Paul stirbt.
Schreibstil
Ich fand den Schreibstil sehr angenehm, und außergewöhnlich. Der Autor hat neben Medizin auch Literatur studiert und man merkt einfach, dass er wirklich mit Worten umzugehen weiß. Daneben zitiert auch oft Textstellen aus ganz verschiedenen Büchern oder Gedichten - von den meisten habe ich zum Beispiel noch nie gehört. Seine Sprache ist aber definitiv einzigartig. Man muss an einigen Stellen mehr interpretieren, denn manchmal fragt man was bestimmte Aussagen bedeuten sollen, die irgendwie fern von der Handlung erscheinen. Aber genau das ist denke ich auch sein Wille gewesen. Meistens habe ich verstanden, warum er genau so schreibt oder irgendetwas erwähnt, aber eine Stelle, als es um Glaube und Religion und Gott ging, habe ich echt nicht verstanden. Das sollte man auf jeden Fall wissen, wenn man das Buch liest: Man kann mit einigen Stellen nicht wirklich etwas anfangen, wenn man sich nicht darauf einlässt, oder bestimmte Stellen eben zweimal liest. Das ist aber auch nicht durchgehend so, nur an manchen Stellen. Dazwischen ist die Handlung aber klar. Er philosophiert sehr stark über das Leben und den Tod und da kommen viele Geschichten auf, und manche muss dann eben in den Kontext einordnen und interpretieren.
ch fand das Buch dennoch sehr lesenswert. Mich hat die Thematik interessiert. Ich bin ein großer Fan von Greys Anatomy und als es um die verschiedenen Patienten ging und seinen Alltag als Arzt, hat mich das an die Serie erinnert. Seine Auslegung über den Sinn des Lebens und wie er mit seiner Diagnose umging fand ich auch sehr interessant. Obwohl die Geschichte tragisch ist, wurde es nicht dramatisiert, das kam auch einmal im Nachwort zur Sprache und das fand ich gut. Was mich nur manchmal gestört hat, war dass manche Aussagen übertrieben waren. Einmal hat er Aussagen darüber gemacht, was seiner Meinung nach die Hauptbotschaft des Alten und neuen Testaments wären und ich finde irgendwie, dass diese Stelle sehr abgehoben klang, als ob es nur darin ging, sein Wissen zu zeigen oder anzugeben, aber das ist nur meine Meinung.
Das Buch hat mich sehr traurig gemacht, weil immer wieder die eigene Sterblichkeit betont wird und ich bin der Meinung (anders als Pauls Meinung), dass es besser ist, nicht daran zu denken, weil man sonst nur traurig wird und dann nicht den Moment oder den Tag genießen kann, da man dann zu sehr damit beschäftigt ist, daran zu denken, dass jederzeit alles vorbei sein könnte. Klar, wenn man eine schwere Krankheit hat ist das natürlich etwas Anderes, weil diese Tatsache dann immer präsent ist.
Seine Aussagen darüber, wie er immer zwischen Wissenschaft und Literatur stand und wie die beiden sich ergänzen und widersprechen, ebenso wie eine Stelle über das Empfinden der Zeit fand ich dagegen sehr interessant.
Ebenfalls fand ich die Stelle als Lucy, seine Frau über seinen Tod schreibt sehr berührend. Ich hatte wirklich Gänsehaut und da sieht man was Sprache irgendwie alles bewegen kann. Insgesamt gab es also einige Aspekte, Stellen und Themen, die angesprochen wurden, die ich sehr interessant fand.
Fazit:
Die Thematik finde ich super interessant, also es ist definitiv lesenswert. Nur manchmal fiel es mehr schwer, seine Aussagen zu verstehen, oder ich hatte eine ganz andere Meinung. An anderen Stellen fand ich seine Ansichten aber sehr interessant.
Das Buch ist sehr kurz und lässt sich schnell lesen, ich kann es insgesamt empfehlen, wenn man an Themen wie dem Sinn des Lebens, Endlichkeit, Krankheit interessiert ist.

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