Das Hexenmädchen

Ein Fall für Nils Trojan 4
Psychothriller

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Zwei kleine Mädchen verschwinden. Drei Menschen werden grausam hingerichtet. Und wer ist die »Hexe«, von der die Kinder erzählt haben?

Den Berliner Kommissar Nils Trojan erwartet ein alptraumhaftes Szenario, als er mitten in der Nacht am Schauplatz eines Verbrechens eintrifft: Das männliche Opfer wurde in seiner eigenen Küche auf grausame Weise hingerichtet, der Körper ist arrangiert zu einem grotesken Tableau. Noch bevor Trojan Atem holen kann, schlägt der Mörder wieder zu – und wieder trägt die Leiche die unverwechselbare Signatur des Täters.

Trojan hat nicht den geringsten Anhaltspunkt, doch dann verschwindet plötzlich die kleine Sophie, dicht gefolgt von ihrer Freundin Jule, von der ebenfalls jede Spur fehlt. Langsam beschleicht ihn der Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht - denn zwei Fragen gehen Trojan nicht aus dem Kopf: Warum haben die Kinder von einer mysteriösen "Hexe" gesprochen, die sie in Angst und Schrecken versetzt? Und warum fühlte er sich beim Anblick der Mordopfer fatal an ein bekanntes Kindermärchen erinnert?

"Max Bentow beweist mit seinem mittlerweile vierten Roman um die Figur des Kommissars Nils Trojan, dass er aktuell einer der interessantesten Thriller-Autoren der Literaturszene Deutschlands ist."

wewantmedia.de (09. September 2014)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-12299-7
Erschienen am  21. Juli 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Knusper knusper knäuschen...Hänsel und Gretel mal ganz brutal

Von: Franzys Buchsalon

23.04.2020

Buchinfo Der Berliner Kommissar Nils Trojan und sein Team geraten in einen wahren Albtraum, als sie fieberhaft im Fall eines Serientäters ermitteln. Drei Opfer wurden kurz nacheinander tot in ihren Wohnungen aufgefunden, auf ebenso groteske wie grausame Weise ermordet – und mit jeder Stunde, die vergeht, muss Trojan fürchten, an einen weiteren Schauplatz gerufen zu werden. Dann sind plötzlich zwei kleine Mädchen unauffindbar, und Trojan wird das Gefühl nicht los, dass ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht. Denn beide Kinder sprachen kurz vor ihrem Verschwinden von einer „Hexe“, die sie in Angst und Schrecken versetzte. Und Trojan musste beim Anblick der Toten unwillkürlich an ein bekanntes Kindermärchen denken ... (Quelle: Lesejury) Anfang Einmal hielt sie inne, mitten im Schnee, und rang nach Luft. Ihre Lunge fühlte sich an, als steckte in ihr ein Heer aus tausend Messern. Atemwolken bildeten sich vor ihrem Mund in rascher Folge. Meine Meinung Max Bentow entführt und auf eine gewisse Art und Weise in ein beliebtes Märchen der Gebrüder Grimm - Hänsel und Gretel. Da gibt es eine Schneekugel mit dem Knusperhäuschen, der Hexe und Gretel, doch von Hänsel ist keine Spur zu sehen. Er fehlte bereits von Anfang an, lautete die Erklärung. Die Morde sind ebenso grausam wie bizarr, denn die Leichen werden in kauernder Haltung vor ihren Öfen vorgefunden, den Kopf auf dem Rost und bei lebendigem Leibe verbrannt. Auch hier lässt sich eine Parallele zu dem Kindermärchen ziehen, wurde die Hexe doch in den Ofen gestoßen und verbrannte ebenfalls. Und auch die verschwundenen Mädchen berichteten vor ihrem Verschwinden immer wieder von einer Hexe mit einer grausamen Fratze. ">Mama<, sagte sie, >heute werde ich wieder durch Welten springen.< Doch sie kam nicht mehr zurück." (Seite 185) Wieder einmal beginnt das Buch mit einem verwirrenden Prolog. Doch das ist der Leser dieser Reihe bereits gewohnt und weiß, dass sich auch dieses Rätsel im Laufe des Buches lösen wird. Das erste Kapitel beginnt auch direkt mit einem Mord und wieder wird ein Kind Zeuge davon. Geistesgegenwärtig schließt sich die kleine Ronja im Bad ein, was ihr vermutlich das Leben rettet. Nun liegt es an Nils Trojan und seinem Team, diesen und auch die weiteren "Ofen-Morde" aufzuklären. Hinzu kommt das Verschwinden zweier Kinder, was nicht in den Zuständigkeitsbereich von Trojan & Co. zählt, sind sie doch von der Mordkommission und nicht von der Vermisstenstelle. Und trotzdem wird unser beliebter Kommissar das Gefühl nicht los, dass die Entführungen und die Morde zusammenhängen - bisher hat ihn sein Bauchgefühl auch noch nie im Stich gelassen. "Vorschrift, Nils." "Scheiß was drauf." (Seite 212) In diesem Band erlebt man wieder eine Panikattacke Trojans, die so heftig ist, dass er sich ins Krankenhaus bringen lässt. Er glaubt an einen Herzinfarkt, doch es ist (Gott sei Dank?!) nur seine Psyche, die ihm einen Streich spielt. Seine Tochter wohnt kurzfristig bei ihm, seine Exfrau steht eines Nachts plötzlich vor seiner Tür und dann ist da auch noch Jana, der er sich nicht so widmen kann, wie er gerne wöllte. Und zwischen all dem Chaos dann auch noch seine Polizeiarbeit - das lässt das Buch zusätzlich rasant werden. Zwischendurch werden auch immer wieder mal 'Der Federmann' und 'Das Visier' aus den Teilen 1 und 3 erwähnt, so dass der Anschluss an die Vorgängerbände nicht verlorengeht. Max Bentow schafft es, mich mit jedem weiteren Teil der Reihe noch ein Stückchen mehr zu begeistern. Auch der vierte Band ist mal wieder unbeschreiblich gut und nervenzerreißend spannend. Ich möchte ungern zu viel verraten und werde deswegen jetzt nicht erwähnen, was das "große Ganze" ist, sprich um welches Thema es hier geht (in anderen Rezensionen wird es erwähnt, wer es also unbedingt wissen will , bevor er dieses Buch gelesen hat, muss sich woanders umsehen). Ich sage nur so viel: Es ist ein brandaktuelles und grausames Thema! Grinsen musste ich, als wieder mal das Tokio Hotel-Poster erwähnt wurde (ganze zwei Mal!). Leider hat Emily es nun abgehängt - es wird im fünften Teil dann vermutlich kein Thema mehr sein. Fazit Max Bentow konnte mich wieder fesseln und mit jeder Seite zum Weiterlesen animieren - aber das ist ja nichts Neues mehr. Ich möchte noch einmal erwähnen, dass ihr unbedingt mit der Reihe anfangen müsst, wenn ihr es noch nicht getan habt! Für zartbesaitete Leser ist dieser Teil der Reihe eher nichts, da der Grund des Verschwindens und der Morde wirklich grausam ist!

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Große Leseempfehlung!

Von: Literaturchaos

07.09.2017

Da musste der Herr Bentow also tatsächlich den bereits vierten Thriller um den Ermittler Nils Trojan schreiben, bevor ich darauf aufmerksam wurde. Normalerweise stehe ich nämlich nicht so lange auf der Leitung, was gute Thriller angeht. Und dieser hier ist nicht nur gut sondern einfach großartig! Die Spannung in dieser Geschichte schießt gleich zu Anfang steil nach oben und bleibt auch bis zum Ende genau dort. Der Autor hat es zudem noch geschafft, fast jeden Absatz mit einem Cliffhanger enden zu lassen, was besonders gemein ist. Ihr kennt das berühmte "Ein Kapitel noch, dann mache ich das Licht aus."? Tja, hier will man "nur eben" noch den nächsten Absatz lesen. Und vielleicht noch den danach. Okay, einen noch.......und plötzlich merkt man, dass man gar nicht mehr soviel Zeit hat, bevor der Wecker klingelt. Ungelogen! Dieser Roman reißt einen einfach mit. Man wird quasi zu Nils rechter Hand, ermittelt und grübelt mit ihm und leidet auch genauso mit ihm. Denn Ihr kennt das altbekannte Thema "Ermittler's Privatleben"? Von manchen geliebt, von manchen gehasst, werden die Protagonisten doch zu häufig in die Rolle des Säufers/Kettenrauchers/Beziehungsunfähigen gedrängt, dass man tatsächlich manchmal denkt "Och nö, nicht schon wieder!". Nils ist anders. Er hat Herz, ein sehr großes sogar. Er leidet unter der Trennung von seiner Tochter, die nur zeitweise bei ihm lebt und für die er einfach nicht genug Zeit hat, er klammert sich geradezu an die Beziehung zu seiner ehemaligen Therapeutin und er hat Angstzustände, die ihm den Atem rauben, ihn völlig handlungsunfähig machen. Regelrechte Panikattacken, die von früheren Fällen herrühren. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal betonen, dass dieses Buch schon das vierte in der Nils Trojan-Reihe ist, man aber die Vorgänger nicht gelesen haben muss, um dieses zu verstehen. Es wird zwar hier und da was angedeutet, hat dann aber ausschließlich mit Nils' psychischem Zustand zu tun und nimmt keinen Bezug zum aktuellen Fall. Panikattacken also. Genau solch eine bringt Nils zu Anfang der Geschichte ins Krankenhaus, konnte er doch einen Herzinfarkt nicht völlig ausschließlich. Kaum ist Entwarnung gegeben und Nils ein wenig beruhigt, wird er vom Krankenhausflur weg zu einem Mordfall beordert. Und welches Szenario der Autor hier beschreibt. .... Ich muss dazu sagen, ich habe schon viele Thriller gelesen, je mehr Blut, je besser. Vermutlich stumpft man mit der Zeit auch ein wenig ab. Aber was ich hier präsentiert bekam.....! Unglaublich! Ich will Euch nichts vorweg nehmen, lest es einfach selber. Wenn Ihr fiese Psychothriller liebt, werdet Ihr diesen hier vergöttern! Wenn Ihr zartbesaitet seid, lasst es besser sein. Bei diesem einen Mord bleibt es natürlich nicht. Zwei weitere Personen werden auf ebenso unvorstellbare Art und Weise zu Tode gefoltert, ohne dass Nils Zusammenhänge zwischen diesen Personen ausmachen kann. Dann verschwinden zwei kleine Mädchen spurlos. Vor ihrem Verschwinden erzählten sie immer wieder von der "bösen Hexe", vor der sie große Angst hatten, wurden aber von keinem Erwachsenen so richtig ernst genommen. Kindliche Alpträume. Kann schon mal vorkommen. Als sich jedoch herausstellt, dass die Morde und das Verschwinden der Mädchen zusammenhängen müssen, überschlagen sich die Ereignisse. Es geht um Leben und Tod, zudem sitzt den Ermittlern die Zeit im Nacken. Und obwohl man als Leser mehr weiß, liegt man immer noch falsch, bis zum großen Aha-Erlebnis am Ende. Sympathische und/oder glaubwürdige Protagonisten, rasante Geschichte, Spannung pur! Unbedingt lesen!!!

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Vita

Max Bentow wurde in Berlin geboren. Nach seinem Schauspielstudium war er an verschiedenen Bühnen tätig. Für seine Arbeit als Dramatiker wurde er mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Seit seinem Debütroman »Der Federmann« hat sich Max Bentow als einer der erfolgreichsten deutschen Thrillerautoren etabliert, alle seine Bücher waren große SPIEGEL-Bestseller-Erfolge.

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Pressestimmen

„Max Bentow, einer der Stars der neuen deutschen Psychothriller-Szene, ist wieder ein gemeines und hinterhältiges Werk gelungen.“

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de (11. August 2014)

„Das Buch ist mörderspannend.“

Bayern 5 Kulturnachrichten (21. Juli 2014)

„Brillant erzählt.“

Oberösterreichische Nachrichten (23. August 2014)

„Bentow versteht es die Spannung hochzuhalten“

Goslarsche Zeitung (13. August 2014)

„Die flüssig und plakativ erzählte Geschichte bietet spannende Unterhaltung auf dem Niveau englischer oder amerikanischer Thriller-Autoren.“

Hersfelder Zeitung (26. Juli 2014)

"Absoluter Pageturner."

Neue Presse Hannover (16. August 2014)

„Ein tiefgründiger Psychothriller mit Gänsehautfaktor.“

mordsbuecher.wordpress.com (21. Juli 2014)

„Spannender Psychothriller. Max Bentow fesselt den Leser in seinem Psychothriller 'Das Hexenmädchen'.“

Franken Aktuell (18. März 2015)