Der große Trip

Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

(7)
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EAT, PRAY, LOVE meets Hape Kerkeling

Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Drogen und Männer trösten sie über den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe hinweg. Als ihr ein Outdoor-Führer über den Pacific Crest Trail in die Hände fällt, trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: mehr als tausend Meilen zu wandern. Die berührende Geschichte einer Selbstfindung – voller Witz, Weisheit und Intensität, mit einer respektlosen Heldin, die man lieben muss.

"Die Geschichte einer Selbstfindung: voller Witz, Weisheit, Ehrlichkeit - nicht pathetisch."

Happinez (21. März 2013)

Aus dem Amerikanischen von Reiner Pfleiderer
Originaltitel: Wild
Originalverlag: Knopf
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-04602-6
Erschienen am  25. Februar 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Mein neues Lieblingsbuch

Von: BücherweltenBummlerin

10.10.2018

Es ist lange her, seit ich das zum letzten Mal sagen konnte: In diesem Buch habe ich mein Lieblingsbuch gefunden! Der große Trip ist so viel mehr als nur eine Geschichte über das Wandern auf dem Pacific Crest Trail. Es ist eine ganze Lebensgeschichte! Klappentext: „Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.“ Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Und so trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: die mehr als tausend Meilen des Pacific Crest Trail zu wandern, durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur „Brücke der Götter“ im Bundesstaat Washington – allein, ohne Erfahrungen und mit einem Rucksack auf dem Rücken, den sie „Monster“ nennt. Diese Reise führt Cheryl Strayed bis an ihre Grenzen und darüber hinaus … (Quelle: Random House) Meine Meinung: Niemand kann wissen, warum das eine geschieht und das andere nicht. Was zu was führt. Was was zerstört. (S.430) Cheryl ist am Ende, als sie beschließt, den PCT zu wandern. Seit dem Tod ihrer Mutter befindet sie sich in einer Abseitsspirale, der sie nicht entkommen kann. Als sie sich am Abgrund befindet, sucht sie einen Ausweg: Der Pacific Crest Trail. Während ihrer Wanderung schildert sie ihre Vergangenheit, ihre Gefühle und ihre neuen Erlebnisse auf eine Art und Weise, die den Leser jede Sekunde mit ihr mitfühlen lässt. Verzweiflung, Trauer, sowie Hochgefühle sind so authentisch, dass man denkt, man würde das Ganze selbst erleben. Cheryl Strayed schreibt dabei mit einer solchen Poesie, dass jede Zeile ein Genuß ist. Ich las einen Großteil des Buches, während ich selbst auf einer Wandertour auf dem Jakobsweg war und erkannte die ein oder andere Hürde sofort wieder, wodurch ich herzhaft lachen musste und was mich gleichzeitig beim Wandern bestärkte. Gleichzeitig erkannte ich, wie gut ich es doch habe, da ich diese Wanderung fast 30 Jahre nach Strayed mache und ich bessere Ausrüstung und vorallem Technik zur Verfügung habe. Andererseits sehnte ich mich nach der Wildniss, die Cheryl erlebt, ich aber durch Technik und Zivilisation umgehe. Besonders gereizt hat mich dabei die Gewissheit, dass die Autorin dies selbst erlebt hat und dass dieser Trip wirklich ihr Leben verändern konnte! Ich danke ihr, dass sie ihre Erfahrung auf diese Weise mit uns teilt, denn das Buch gibt Mut, weiterzumachen, auch wenn man denkt, man ist ganz unten angekommen! 23. Satz: Bis ich aufgab und ebenfalls meiner Wege ging. Anmerkung zum Film: Ich musste mir, nachdem ich das Buch gelesen hatte, direkt den Film ansehen. Ich erwartete nicht, dass der Film mich so umhauen würde, wie das Buch, denn das ist wirklich sehr selten. Er hat mich auch nicht umgehauen. Die großen Gefühle von Strayed sind einfach nicht durch einen Film auszudrücken, doch ich habe mich trotzdem über diese Verfilmung gefreut, wenn mir auch noch einiges gefehlt hat.

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Die Königin des PCT

Von: Sandra Marquardt

07.08.2015

Nachdem ich den Film gesehen habe wollte ich unbedingt noch mal das Buch lesen. Was Cheryl Strayed gewagt hat finde ich unheimlich mutig vor allem, dass sie den Pacific Crest Trail die meiste Zeit wirklich im Alleingang bezwungen hat. Nach einem schweren Schicksalsschlag, einer gescheiterten Ehe und eher gedankenlosen sexuellen Affairen und Drogenkonsum entschied sie sich für eine Auszeit und wanderte den PCT von Kalifornien bis nach Oregon ab. Unterwegs hat sie die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt, meist nur für kurze Zeit, die ihr Leben jedoch um einiges bereichert haben. Ich fand es wirklich toll jede einzelne Etappe mit ihr im Roman bestreiten zu dürfen und wurde ständig von starken Fernweh geplagt. Die Beschreibungen ihrer Umgebung waren sehr detailliert und ausführlich, man konnte sich beim Schmöckern alles bildlich vorstellen und auch ihre Begegnungen mit verschiedenen Leuten fand ich sehr unterhaltsam, bewegend – manchmal aber auch gruselig, aber die meiste Zeit hatte Cheryl einfach Glück und ist wunderbaren Menschen auf ihrer Reise zu sich selbst begegnet. Trotzdem gab es einige Strapazen, wenn man bedenkt, dass sie die durch Wüstenlandschaft gewandert ist mit starkem Schnee und Regenfällen kämpfen musste, Bären begegnete und anderen Tieren wie Klapperschlangen, Bullen und Elchen und natürlich auch immer die Gefahr als Frau allein zu reisen, wobei sie wirklich ziemlich großes Glück hatte und die meisten Leute sie wohl gerade weil sie als Frau allein unterwegs war mit Herzlichkeit überschüttet haben. Ich glaube, Männer haben es da auf dem PCT etwas schwerer mit der Gastfreundschaft. Was mir nicht so gut gefiel waren im Grunde genommen ihre regelrechte Fixierung auf Männer, wenn man es mal so ausdrückt, das war mir dann manchmal doch etwas zuviel. Sie hatte durchaus ein bewegendes Leben mit ihrer Familie durchgemacht, aber beim Lesen hat es eben durchaus ein wenig genervt, besonders wenn man so etwas immer auf die Eltern schiebt. Dazu noch ihre Naivität in manchen Situationen bei denen man nicht wusste ob sie das nun aus Absicht tat oder eben nicht und ihre Gedankenlosigkeit mit der sie durchs Leben ging. Aber klar, selbst mit 26 Jahren verzapft man noch so einigen Unsinn und wenn man bedenkt wie früh sie geheiratet hat – neben ihrem Männerkonsum, kann man durchaus verstehen, dass sie erst mal auf die harte Tour erfahren musste dass das Leben eben nicht immer eitel Sonnenschein ist. Trotzdem fand ich ihre Wanderung auf dem PCT aufregend und bin immer noch erstaunt was sie bisher in ihrem Leben alles hat durchmachen müssen, wenn man bedenkt, dass ich im Moment genauso alt bin wie sie damals. Mit Recht hat sie den Spitznamen die Königin des PCT bekommen. Interessant fand ich auch die erwähnten Bücher in ihrer Biografie, die sie während ihrer Wanderung gelesen hat und die noch einmal alle am Ende aufgelistet worden sind. Am Ende war ich beinahe genauso erleichtert beim Lesen wie Cheryl, als sie endlich die Brücke der Götter erreicht hat und ganze 1700 km gewandert ist. Das ist wirklich eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt wie schlecht sie sich auf den PCT vorbereitet hat. Wer gerne wandert und selber solche strapaziösen Wege bereits auf sich genommen hat sollte auch mal in die Biografie reinlesen. Sie ist wirklich toll geschrieben worden und ich empfehle sie auch allen Naturliebhabern, Biografie-Lesern oder Fans der Verfilmung. Einige Szenen versteht man durch das Lesen der Biografie viel besser, da im Film doch einiges zu schnell abgehandelt worden ist.

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Vita

Cheryl Strayed, geboren 1968, veröffentlichte nach ihrem Studium der Literatur zahlreiche Beiträge in der New York Times, Washington Post, Vogue und anderen Medien. Ihr biografisches Buch »Wild – Der große Trip« avancierte zu einem beispiellosen Erfolg in den USA und stand auch in Deutschland auf Rang 1 der Bestsellerliste. Von und mit Reese Witherspoon wurde es auch erfolgreich verfilmt. Cheryl Strayed lebt mit ihrem Mann, dem Filmemacher Brian Lindstrom, und ihren beiden Kindern in Portland, Oregon.

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Pressestimmen

"Ein witziges, berührendes Buch, das mit üblichen Selbstfindungs-Schmökern erfreulich wenig zu tun hat."

Glamour (11. März 2013)

"In diesem tollen Selbsterfahrungsbuch sieht die Welt aus wie frisch erfunden. Wow!"

Grazia (25. April 2013)

"Ein witziges und kluges Buch."

Annabelle (27. Februar 2013)

"Ein wunderbar unpathetischer Erlebnisbericht."

Flair (15. März 2013)

"Ein hinreißender Schmöker ohne Esoterik-Anstrich."

Schweizer Illustrierte (25. Februar 2013)

"Ein großer Trip, der sich nicht nur für Cheryl Strayed, sondern auch für ihre Leserinnen auszahlt."

Buchjournal (19. April 2013)

"Auch wenn man bequem auf dem Sofa liegt, bleibt das Gefühl, mitgewandert zu sein."

Schweizer Familie (30. Mai 2013)

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