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Der große Trip Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-04602-6

Erschienen: 25.02.2013
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EAT, PRAY, LOVE meets Hape Kerkeling

Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Drogen und Männer trösten sie über den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe hinweg. Als ihr ein Outdoor-Führer über den Pacific Crest Trail in die Hände fällt, trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: mehr als tausend Meilen zu wandern. Die berührende Geschichte einer Selbstfindung – voller Witz, Weisheit und Intensität, mit einer respektlosen Heldin, die man lieben muss.

"Die Geschichte einer Selbstfindung: voller Witz, Weisheit, Ehrlichkeit - nicht pathetisch."

Happinez (21.03.2013)

Cheryl Strayed (Autorin)

Cheryl Strayed, geboren 1968, veröffentlichte nach ihrem Studium der Literatur zahlreiche Beiträge in der New York Times, Washington Post, Vogue und anderen Medien. Ihr biografisches Buch »Wild – Der große Trip« avancierte zu einem beispiellosen Erfolg in den USA und stand auch in Deutschland auf Rang 1 der Bestsellerliste. Von und mit Reese Witherspoon wurde es auch erfolgreich verfilmt. Cheryl Strayed lebt mit ihrem Mann, dem Filmemacher Brian Lindstrom, und ihren beiden Kindern in Portland, Oregon.

"Die Geschichte einer Selbstfindung: voller Witz, Weisheit, Ehrlichkeit - nicht pathetisch."

Happinez (21.03.2013)

"Ein witziges, berührendes Buch, das mit üblichen Selbstfindungs-Schmökern erfreulich wenig zu tun hat."

Glamour (11.03.2013)

"In diesem tollen Selbsterfahrungsbuch sieht die Welt aus wie frisch erfunden. Wow!"

Grazia (25.04.2013)

"Ein witziges und kluges Buch."

Annabelle (27.02.2013)

"Ein wunderbar unpathetischer Erlebnisbericht."

Flair (15.03.2013)

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Aus dem Amerikanischen von Reiner Pfleiderer
Originaltitel: Wild
Originalverlag: Knopf

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-04602-6

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kailash

Erschienen: 25.02.2013

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Die Königin des PCT

Von: Sandra Marquardt Datum: 07.08.2015

rainbows-in-paradise.blogspot.de/

Nachdem ich den Film gesehen habe wollte ich unbedingt noch mal das Buch lesen. Was Cheryl Strayed gewagt hat finde ich unheimlich mutig vor allem, dass sie den Pacific Crest Trail die meiste Zeit wirklich im Alleingang bezwungen hat. Nach einem schweren Schicksalsschlag, einer gescheiterten Ehe und eher gedankenlosen sexuellen Affairen und Drogenkonsum entschied sie sich für eine Auszeit und wanderte den PCT von Kalifornien bis nach Oregon ab. Unterwegs hat sie die unterschiedlichsten Menschen kennengelernt, meist nur für kurze Zeit, die ihr Leben jedoch um einiges bereichert haben.
Ich fand es wirklich toll jede einzelne Etappe mit ihr im Roman bestreiten zu dürfen und wurde ständig von starken Fernweh geplagt. Die Beschreibungen ihrer Umgebung waren sehr detailliert und ausführlich, man konnte sich beim Schmöckern alles bildlich vorstellen und auch ihre Begegnungen mit verschiedenen Leuten fand ich sehr unterhaltsam, bewegend – manchmal aber auch gruselig, aber die meiste Zeit hatte Cheryl einfach Glück und ist wunderbaren Menschen auf ihrer Reise zu sich selbst begegnet.
Trotzdem gab es einige Strapazen, wenn man bedenkt, dass sie die durch Wüstenlandschaft gewandert ist mit starkem Schnee und Regenfällen kämpfen musste, Bären begegnete und anderen Tieren wie Klapperschlangen, Bullen und Elchen und natürlich auch immer die Gefahr als Frau allein zu reisen, wobei sie wirklich ziemlich großes Glück hatte und die meisten Leute sie wohl gerade weil sie als Frau allein unterwegs war mit Herzlichkeit überschüttet haben. Ich glaube, Männer haben es da auf dem PCT etwas schwerer mit der Gastfreundschaft.
Was mir nicht so gut gefiel waren im Grunde genommen ihre regelrechte Fixierung auf Männer, wenn man es mal so ausdrückt, das war mir dann manchmal doch etwas zuviel. Sie hatte durchaus ein bewegendes Leben mit ihrer Familie durchgemacht, aber beim Lesen hat es eben durchaus ein wenig genervt, besonders wenn man so etwas immer auf die Eltern schiebt. Dazu noch ihre Naivität in manchen Situationen bei denen man nicht wusste ob sie das nun aus Absicht tat oder eben nicht und ihre Gedankenlosigkeit mit der sie durchs Leben ging. Aber klar, selbst mit 26 Jahren verzapft man noch so einigen Unsinn und wenn man bedenkt wie früh sie geheiratet hat – neben ihrem Männerkonsum, kann man durchaus verstehen, dass sie erst mal auf die harte Tour erfahren musste dass das Leben eben nicht immer eitel Sonnenschein ist.
Trotzdem fand ich ihre Wanderung auf dem PCT aufregend und bin immer noch erstaunt was sie bisher in ihrem Leben alles hat durchmachen müssen, wenn man bedenkt, dass ich im Moment genauso alt bin wie sie damals. Mit Recht hat sie den Spitznamen die Königin des PCT bekommen.
Interessant fand ich auch die erwähnten Bücher in ihrer Biografie, die sie während ihrer Wanderung gelesen hat und die noch einmal alle am Ende aufgelistet worden sind.
Am Ende war ich beinahe genauso erleichtert beim Lesen wie Cheryl, als sie endlich die Brücke der Götter erreicht hat und ganze 1700 km gewandert ist. Das ist wirklich eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt wie schlecht sie sich auf den PCT vorbereitet hat.

Wer gerne wandert und selber solche strapaziösen Wege bereits auf sich genommen hat sollte auch mal in die Biografie reinlesen. Sie ist wirklich toll geschrieben worden und ich empfehle sie auch allen Naturliebhabern, Biografie-Lesern oder Fans der Verfilmung. Einige Szenen versteht man durch das Lesen der Biografie viel besser, da im Film doch einiges zu schnell abgehandelt worden ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Inspirierend und berührend

Von: Literameer Datum: 13.02.2017

literameer.de

"If it is impossible for you to go on as you were before , so you must go on as you never have!"[Cheryl Strayed]
Nach dem Tod ihrer Mutter, dem Verlust ihrer Familie und der Trennung von ihrem Mann steht Cheryl Strayed mit 26 Jahren vor dem Nichts. Zufällig fällt ihr ein Buch über den Pacific Crest Trail in die Hand. Aus einer Idee wird ein Plan und so macht sich Cheryl auf den mehr als tausend Meilen langen Weg durch den Westen der USA. Ihr Rucksack namens Monster ist zu schwer und ihre Wanderstiefel sind zu klein. Wandererfahrung hat Cheryl keine, dafür jede Menge Willensstärke und Mut. Der Trail verlangt ihr körperlich und seelisch alles ab, bringt sie an ihre Grenzen und weit darüber hinaus.

"Ich liebe dieses Buch" macht zwar keine Rezension aus, sagt aber eigentlich alles aus. Cheryl Strayed hat mich mit "Der große Trip" auf eine Art und Weise getroffen, wie es noch keinem Autor zuvor gelungen ist. Sie schreibt sehr gefühlvoll und emotional, aber auch inspirierend und Mut machend. Ihre Sprache ist dabei einfach und direkt und lässt sich gut lesen. Das Buch ist voller kluger Worte und Weisheiten, die zu Herzen gehen und nachdenklich machen.

Cheryl ist einfach unglaublich und ich habe größten Respekt vor ihr. Sie hat sich mit ihren Ängsten, physischen und psychischen Schmerzen, ihrer Unerfahrenheit beim Wandern durch die Wildnis und der Trauer um ihre Mutter auseinander gesetzt und hat nie aufgegeben.

"Fear, to a great extent, is born of a story we tell ourselves, and so I chose to tell myself a different story."
[Cheryl Strayed]

Auch die Beschreibungen des Pacific Crest Trails haben mir ausgesprochen gut gefallen. Die Landschaft ist sehr vielfältig und Cheryl Strayed gelingt es gut, all diese Eindrücke einzufangen und festzuhalten. Schon während des Lesens habe ich mir im Internet Bilder und Videos von den Streckenabschnitten, auf welchen Cheryl im Buch gerade gewandert ist, angeschaut.

Ich habe beim Lesen viel über das Wandern gelernt und die Autorin hat eine ganz große Sehnsucht in mir entfacht auch Wandern zu gehen. Kurz nachdem ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mir Wanderstiefel gekauft. Seit dem gehe ich regelmäßig Wandern und habe auch meinen Urlaub wandernd verbracht.

Mir hat das Buch sehr viel gegeben und ich kann eigentlich gar nicht richtig in Worte fassen, wie toll es ist. Gleich nach dem ersten Lesen hätte ich es am liebsten noch einmal zum ersten Mal gelesen. Deswegen habe ich mir auch noch die englische Ausgabe gekauft und es noch einmal gelesen. Inzwischen habe ich schon viele Male einfach nur im Buch geblättert und einzelne Passagen nachgelesen.

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