VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Frau des Zoodirektors Eine Geschichte aus dem Krieg

Kundenrezensionen (11)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 15,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 19,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19466-6

Erschienen: 31.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Video

  • Service

  • Biblio

Eine wahre Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg

Während der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Als Jan und Antonina Żabiński, der Zoodirektor und seine Frau, mitansehen, wie die Nazis in Polen einmarschieren, ist ihr Entsetzen groß. Die jüdische Bevölkerung wird im Warschauer Ghetto zusammengepfercht. Zeitgleich beginnen die Nazis den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, um ausgestorbene Tierarten rückzuzüchten. Als die Nazis den brachliegenden Zoo verlassen, nutzen die Żabińskis die Situation und schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen verstecken. Sie retten ihnen damit das Leben.

  • Ausgezeichnet mit dem Orion Award

»Ich kann mir für einen Geschichtenerzähler keine bessere Story vorstellen. ›Die Frau des Zoowärters‹ wird Sie zutiefst berühren.«

Jonathan Safran Foer

Diane Ackerman (Autorin)

Diane Ackerman, geboren am 7. Oktober 1948 in Waukegan, Illinois, ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Lyrikerin. In Bezug auf ihre Bücher über Naturgeschichte lässt sich ihr Stil am besten beschreiben als eine Mischung von Dichtung, Erzählung und Populärwissenschaft. Sie unterrichtete an verschiedenen Universitäten einschließlich der Columbia University und der Cornell University. Ihre Essays erscheinen regelmäßig in angesehenen Zeitschriften.

www.dianeackerman.com

»Ich kann mir für einen Geschichtenerzähler keine bessere Story vorstellen. ›Die Frau des Zoowärters‹ wird Sie zutiefst berühren.«

Jonathan Safran Foer

»Dieser kraftvolle Thriller wäre ein unglaublicher Roman - aber die Geschichte ist wahr.«

Jared Diamond

»Ein unglaublich ergreifendes und fesselndes Buch.«

The New York Times Book Review

»Eine erfrischende und packende Ergänzung zur ganzen Holocaust-Literatur.«

San Francisco Chronicle

»Ein leuchtendes Buchereignis jenseits aller Kategorien. Zweifelsohne Ackermans wichtigstes Werk.«

Los Angeles Times

mehr anzeigen

Aus dem Amerikanischen von Christine Naegele
Originaltitel: The Zookeeper's Wife
Originalverlag: W. W. Norton & Company

eBook (epub)
diverse s/w-Abbildungen

ISBN: 978-3-641-19466-6

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Encore

Erschienen: 31.10.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Menschlichkeit in Zeiten des Wahnsinns

Von: Anne-Marit Strandborg Datum: 05.05.2017

https://anneslesetagebuch.wordpress.com/

Im Polen des Zweiten Weltkriegs riskierte man schon die Todesstrafe, wenn man einem durstigen Juden einen Becher Wasser reichte.

Umso beeindruckender war der Heldenmut dieses Ehepaares: Jan und Antonina Żabiński – ein Zoodirektor und seine Frau. Sie haben mehr als dreihundert todgeweihten Menschen – zumeist Juden – das Leben gerettet. Ihre menschliche Tat ist durch das Raster gefallen. Doch sie wurden dem Vergessen entrissen und Diane Ackerman erzählt uns ihre Geschichte.

In einer Art Vorwort benennt die Autorin, die 1948 in Waukegan, Illinois geboren wurde, all diejenigen, die ihr bei ihren Recherchen geholfen haben. Und welche Quellen sie genutzt hat. Ihr standen zum Beispiel das persönliche Tagebuch von Antonina Żabiński zur Verfügung und ihre autobiografischen Kinderbücher, zum Beispiel Das Leben im Zoo.

Mit einer kleinen jüdischen Geschichte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, endet dieses Vorwort und Die Frau des Zoodirektors beginnt.

Als Antonina acht Jahre jung war, wurden ihre Eltern als Mitglieder der Intelligenzija während der Februarrevolution von den Bolschewisten umgebracht. Sie besuchte in Taschkent, Usbekistan, die Schule, bekam Klavierunterricht, verließ mit 15 Jahren die Schule und zog mit der Großmutter nach Warschau. Hier bestand sie eine Prüfung als Archivarin und sie arbeitete dann im Archiv der Landwirtschaftlichen Hochschule von Warschau, wo sie den Zoologen Jan kennenlernte – elf Jahre älter als sie. Sie nutzten eine sich ihnen bietende Chance, eine neue Art Zoo aufzubauen und unter den Tieren zu leben. 1931 wurde geheiratet und sie zogen nach Praga.

Gleich hinter der Altstadt lag das große Judenviertel. Jahrhundertelang hatte Polen Juden aufgenommen, die aus anderen Ländern vertrieben worden waren.

1939 erkannten die Polen, dass die Zeichen auf Krieg standen. Doch Antonina setzte auf die starke Allianz mit den Franzosen und ihren Verbündeten Großbritannien. Doch am 1. September fielen die Bomben. Und da der Zoo am Fluss mit seinen belebten Brücken lag, die zu den bevorzugten Zielen der Deutschen gehörten, wurde er nicht verschont. Eine Bombe traf das Eisbärgehege, sodass die verwundeten Tiere frei herumliefen und erschossen wurden. Die Soldaten beschlossen, die gefährlichsten der Zootiere, z. B. Löwen und Tiger, ebenfalls zu erschießen.

Jan wurde eingezogen und alle anderen mussten den Zoo verlassen. Bei zwei alten Damen fanden Antonina und ihr Sohn Unterschlupf. Doch der Gedanke an die Tiere ließ sie nicht los. Und so machte sie sich auf den Weg.

Den Zoo hatte es getroffen und er lag in Schutt und Asche. Die Tiere waren tot bzw. schwer verletzt, teilweise vom Feuer eingeschlossen. Antonina und eine Handvoll Tierpfleger versuchten, all den Tieren zu helfen, wobei sie selbst aufpassen mussten, sich nicht in Gefahr zu begeben.

Eines Tages war Jan plötzlich wieder da; auf abenteuerliche Weise hat er den Weg zurück nach Warschau gefunden.

Nach einigen Tagen wagten sich die beiden zurück in den Zoo, wo sie einige weitere Tierpfleger trafen. Man fand in den unmöglichsten Verstecken noch verwundete Tiere. Das Fleisch der toten Tiere (Pferde, Hirschwild und Antilopen) verteilten sie an die hungrige Bevölkerung.

Nach der Kapitulation Warschaus hatte Antonina immer noch Hoffnung: „… vielleicht bedeutet es endlich wieder Frieden und die Chance für einen Wiederaufbau.“

Hans Frank, Hitlers persönlicher Rechtsanwalt, verwaltete das deutsche Gouvernement. Er war nicht nur Gründungsmitglied der Nationalsozialistischen Partei, er änderte auch die deutsche Gesetzgebung nach den Vorstellungen der Nazis, insbesondere „im Hinblick auf die Rassengesetze und den Widerstand“.

Frank sorgte für die Liquidierung der polnischen Bildungsschicht. Er sorgte dafür, dass „860.000 Polen entwurzelt und anderswo angesiedelt“ wurden. Dass sich 75.000 Deutsche deren Landbesitz aneignen konnten. Dass 1.300.000 Polen „als Zwangsarbeiter nach Deutschland transportiert und weitere 330.000 einfach erschossen“ wurden.

Doch der polnische Widerstand lebte und war äußerst aktiv. Er „hatte so viele Zellen, dass jeder sich beteiligen konnte, egal wie alt, gebildet oder nervenstark er war“.

Dass das Ehepaar Żabiński Widerstand leistete – da verrate ich nicht zu viel; geht das doch aus dem Klappentext hervor. Auf welche Weise dies geschieht, das lies selbst… Ich lege Dir das Buch über dieses mutige Ehepaar ans Herz.

Tolles Buch

Von: Michele.F Datum: 24.03.2017

https://www.instagram.com/buechereulen_/

Ich habe durch den Trailer "Die Frau das Zoodirektors" erfahren, das es dieses Buch gibt, was mich wirklich gefreut hat. Da ich den Trailer richtig gut fand. Als das Buch dann ankam habe ich mich sofort ans lesen gemacht...Ich war auf den ersten paar Seiten etwas Skeptisch ob das Buch wirklich so toll ist wie ich am Anfang gedacht habe, da es mich nicht direkt mitgerissen hat. Doch auf den nächsten Seiten hat mich das Buch total umgehauen und ich habe mich in das Buch verliebt. Die Geschichte die dahinter steckt ist einfach nur Faszinierend und Herzergreifend so das ich an manchen stellen mit den Tränen Kämpfen musste. Für mich ist das Buch dennoch kein Roman sondern ehr eine Biografie,da immer wieder Textstellen aus einem Tagebuch zitiert werden, einfach ein klasse Buch.Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht soviel sagen da das Buch einfach selbst gelesen werden muss.Kann das Buch wirklich jedem empfehlen der gerne nochmal in die Geschichte von damals abtauchen will, und in die Zeit das zweiten Weltkrieges.

Während der Zweite Weltkrieg tobt, wird der Warschauer Zoo Schauplatz einer dramatischen Rettungsaktion, die über 300 Juden vor dem sicheren Tod bewahrt. Als Jan und Antonina Żabiński, der Zoodirektor und seine Frau, mitansehen, wie die Nazis in Polen einmarschieren, ist ihr Entsetzen groß. Die jüdische Bevölkerung wird im Warschauer Ghetto zusammengepfercht. Zeitgleich beginnen die Nazis den Zoo für ihre Zwecke zu nutzen, um ausgestorbene Tierarten rückzuzüchten. Als die Nazis den brachliegenden Zoo verlassen, nutzen die Żabińskis die Situation und schmuggeln Juden aus dem Warschauer Ghetto auf das Zoogelände, wo sie die Todgeweihten in den leeren Tierkäfigen verstecken. Sie retten ihnen damit das Leben.

Voransicht