Die Spuren meiner Mutter

Roman

eBook epub
8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Mitreißend und berührend: Eine Tochter auf der Suche nach ihrer verschwundenen Mutter

Die dreizehnjährige Jenna sucht ihre Mutter. Alice Metcalf verschwand zehn Jahre zuvor spurlos nach einem tragischen Vorfall im Elefantenreservat von New Hampshire, bei dem eine Tierpflegerin ums Leben kam. Nachdem Jenna schon alle Vermisstenportale im Internet durchsucht hat, wendet sie sich in ihrer Verzweiflung an die Wahrsagerin Serenity. Diese hat als Medium der Polizei beim Aufspüren von vermissten Personen geholfen, bis sie glaubte, ihre Gabe verloren zu haben. Zusammen machen sie den abgehalfterten Privatdetektiv Virgil ausfindig, der damals als Ermittler mit dem Fall der verschwundenen Elefantenforscherin Alice befasst war. Mit Hilfe von Alices Tagebuch, den damaligen Polizeiakten und Serenitys übersinnlichen Fähigkeiten begibt sich das kuriose Trio auf eine spannende und tief bewegende Spurensuche – mit verblüffender Auflösung.

"Originell, bewegend, überraschend."

Für Sie (12. September 2016)

Aus dem Englischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: Leaving Time
Originalverlag: Ballantine Books, 2014
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-16348-8
Erschienen am  29. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Jodi Picoult enttäuscht einen nie!

Von: Angi.Dreambook

19.09.2018

Meinung Vor kurzem habe ich die Bücher von Jodi Picoult für mich entdeckt. Mit "Kleine große Schritte" begann meine Begeisterung für ihre Bücher und wehrt seither. Bevor ich überhaupt das erste Wort in diesem Roman gelesen habe, war ich total von der Optik des Covers begeistert, es fühlt sich ledrig an, so wie man sich Elefantenhaut vorstellen würde, nur um eine Spur weicher. Picoult's Roman ist die bewegende Geschichte von Jenna, einem 13 Jährigen, sehr intelligentem und reifem Mädchen auf der Suche nach ihrer Mutter Alice. Alice ist vor 10 Jahren spurlos nach einem Unfall im Elefantenreservat verschwunden. Jenna's Vater liegt seit diesem Tag in einer psychiatrischen Einrichtung, in einem Zustand, der es unmöglich macht mit ihm über Alice zu sprechen und sie selber wohnt bei ihrer Oma. Erinnerungen an ihre Mutter hat Jenna kaum, vieles weiß sie aus Notiz- und Tagebüchern ihrer Mutter. Diese gibt es bergeweise von Alice, denn als Elefantenforscherin hatte sie einiges zu notieren, das Verhalten, und insbesondere die Gefühle der Dickhäuter, als Leser erfährt man sehr viel über die emotionale Welt der Tiere, vor allem ihr Trauerverhalten wird beschrieben. Neben diesen Personen gibt es noch Serentity, ein Medium, die eigentlich keines mehr ist, denn die Geister haben sie verlassen und was sie heute tut ist Jahrmarktskunst und Virgil, ein Privatdetektiv, der schon mal bessere Zeiten hatte und für den Alice' Verschwinden ein wunder Punkt in seiner Karriere ist. In die Geschichte zu finden, fiel mir sehr leicht. Picoult hat eine ausgesprochen flüssige, leichte und bildhafte Sprache. Durch die Kapitellängen war es auch nicht anstrengend zwischen den Personen zu wechseln, denn kapitelweise wechseln sich Jenna, Alice, Serenitiy und Virgil in Ich-Perspektive ab ihre eigene, aber auch die gemeinsame Geschichte zu erzählen. Alles ehr starke und gut ausgearbeitete Charaktere. Ich fand das Buch sehr interessant, vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Mir waren die Elefanten und das Übersinnliche teilweise zu viel. Das Ende war für mich nicht überraschend und auch sonst fehlte es mir zwischendurch etwas an Spannung. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, lebendig, sehr bildhaft, leicht und den jeweiligen Personen angepasst. Für Elefantenfans und Fans von Übersinnlichem, gepaart mit Familiengeschichte und gut ausgearbeiteten Charakteren eine Leseempfehlung. Ich bedanke mich beim Bloggerportal und Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Fazit Eine absolute Leseempfehlung für die, die Jodi Picoults Bücher noch nicht gelesen haben und sich einen Eindruck und die Atmosphäre der Bücher verschaffen möchte!

Lesen Sie weiter

Die Spuren meiner Mutter

Von: Ladysmartypants

08.12.2017

Es gibt Bücher, die liest man und glaubt, sie gänzlich durchschaut zu haben, doch dann kommt ein Plottwist, der einen das Buch mit komplett anderen Augen sehen lässt. Genauso ist es mir bei der Lektüre von Jodi Picoults Die Spuren meiner Mutter gegangen, dann DAS habe ich definitiv nicht kommen sehen. Der Roman ist am 29.8.2016 beim C. Bertelsmann Verlag erschienen und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens auf der Suche nach ihrer Mutter. Jenna ist dreizehn und sucht ihre Mutter Alice, die vor zehn Jahren verschwunden ist. Die Polizei scheint dabei wenig bis gar keinen Aufwand betrieben zu haben, um ihre Mutter zu finden, weshalb Jenna die Dinge selbst in die Hand nimmt. Sie sucht das Medium Serenity auf und bittet diese um Hilfe. Da Serenity ihre Gabe jedoch verloren hat, weigert sie sich anfangs Jenna zu helfen. Verzweifelt stattet Jenna nun dem Privatdetektiv Virgil einen Besuch ab und bittet auch ihn um Hilfe. Irgendwie gelingt es Jenna, beide dazu zu bewegen, ihr bei der Suche zu helfen und gemeinsam Rollen sie den Fall wieder auf. Basierend auf dieser Inhaltsangabe geht man mit bestimmten Erwartungen an das Buch heran, die nicht unbedingt enttäuscht werden. Es ist eine Detektivgeschichte, wenn auch eine komplett andere. Erzählt wird abwechselnd aus Jennas Perspektive, aus der ihre Mutter Alice, sowie der von Serenity und Virgil. Dadurch ist die Geschichte äußerst abwechslungsreich und die verschiedenen Perspektiven verleihen ihr eine gewisse Dynamik. Wobei die Perspektive von Alice anfangs etwas verwirrend ist, da sie nicht in der Gegenwart, sondern in der Vergangenheit angesiedelt ist. Alice erzählt anfangs von ihrem Job als Elefantenforscherin, was irgendwie so gar nichts mit der Geschichte zu tun haben scheint. Als dann jedoch Jennas Vater vorkommt wird klar, dass es sich um Alices Lebensgeschichte handelt, die langsam aber sicher die Gegenwart einholt. Aufgrund dieser Passagen aus Alices Perspektive, die so gar nicht mit der eigentlichen Geschichte zusammen hingen, fiel es mir anfangs recht schwer, mich in die Geschichte einzulesen. Auch wenn all die Fakten über die Kognition von Elefanten interessant waren, so erschienen sie einfach irrelevant und störend, da sie für mich den Erzählfluss stoppten. Ja, die Elefanten spielen eine Rolle und man kann diese Passagen im Nachhinein anders deuten, doch mir persönlich waren sie einfach zu zäh. Dazu kam, dass ich anfangs Probleme hatte, mich mit Jenna zu identifizieren, denn sie ist einfach anders. Sie ist komisch. Vielleicht kommt diese mangelnde Identifikation auch von meinem persönlichen Hintergrund, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall habe ich einige Zeit und viele Seiten gebraucht, um mich in die Geschichte einzulesen. Sobald die Geschichte um Alice herum relevanter wurde und ich mit dem Charakteren vertraut war, ging es dann recht schnell. Die Charaktere an sich sind wirklich interessant und mal ganz was anderes. Mir kommt vor, dass die Autorin gewisse Klichees genommen und etwas ganz eigenens aus ihnen gemacht hat. Jenna ist nicht der typische Teenager, Serenity ist nicht das klassische Medium, dass ihren Kunden nur das Geld aus den Taschen zieht und auch Virgil ist nicht was er zu sein scheint. Auch die Charaktere in Alices Geschichte sind unheimlich vielseitig und haben mehr als nur eine Überraschung parat. Und dann ist da der Plottwist am Ende. Ich bin nach wie vor sprachlos, weil ich damit einfach niemals gerechnet hätte. Genau dieser Plottwist, den ich an dieser Stelle auf keinen Fall verraten möchte und ich bitte auch euch, es in den Kommentaren nicht zu verraten, macht einen re-read auf jeden Fall hochinteressant. Insgesamt lag mir die zweite Hälfte des Buches mehr als die erste, wobei man sich vermutlich einfach mehr darauf einlassen muss. Mich hat meine Erwartungshaltung etwas daran gehindert, aber am Ende habe ich das Lesen dennoch genossen. Ich kann das Buch empfehlen und würde auch selbst sofort wieder etwas von der Autorin lesen, da ich absolut faszinierend finde, was sie aus einer Detektivgeschichte gemacht hat.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen
Mehr erfahren

Vita

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

"Facettenreich, fesselnd und so toll erzählt, dass ich fast bereit bin, an Übernatürliches zu glauben."

emotion (05. September 2016)

"Mitreißend"

Welt der Frau (05. August 2016)

"Picoult-Fans werden auch diesen Roman lieben."

Freie Presse Chemnitz (07. Oktober 2016)

"In der Kombination mit den außergewöhnlichen Schauplätzen und begleitet von beeindruckenden Details über die grauen Dickhäuter, werden die gut 500 Seiten zu einer spannenden, fesselnden Lektüre."

Die Rheinpfalz (29. Oktober 2016)

"Ein sensibles Buch über die Liebe zwischen Mutter und Tochter."

Schweriner Volkszeitung (10. Oktober 2016)

"Berührend und überraschend."

schöner Monat (07. Oktober 2016)

Weitere E-Books der Autorin