Die Tochter des Uhrmachers

Roman

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Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?

»„Krimi küsst Liebesroman (Headline). Ein neues Buch von Kate Morton? Dann weiß ich, wo ich das nächste Wochenende verbringe: auf dem Sofa! (…) Morton spinnt Geschichten, die in schöner Sprache, scheinbar ganz arglos und leicht daherkomme, und ehe man sich versieht, hat sie einen ans Sofa gefesselt.“«

EMOTION (04. Oktober 2018)

Originaltitel: The Clockmaker's Daughter
Originalverlag: Allen & Unwin
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20835-6
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Kate Morton hat nun einen Fan mehr

Von: Maren

23.01.2019

Eine Geschichte die einen auf eine Reise durch Zeit und Raum nimmt. Wir erleben die Geschichte rund um Birchwood Manor aus der Sicht von vielen Bewohnern aus verschiedenen Zeiten. Und, auch wenn die Tochter des Uhrmachers eine der wichtigsten Personen im Buch ist, so finde ich diesen Titel nicht unbedingt passend. Ich fand es spannend immer von einer Person und ihrer Zeit zur nächsten zu springen. Währenddessen war ich sowohl in der neuen Geschichte gefangen, habe aber zugleich überlegt wie es bei der anderen Person weiter ging. Bis jetzt habe ich noch nie etwas von Kate Morton gelesen, aber mittlerweile schon viele neue Romane von ihr auf meine Wunschliste. Selten habe ich so eine tolle Geschichtenerzählerin erlebt wie Sie es ist. Denn obwohl wir durch so viele Geschichten reisen, erfahren wir den wahren Grund für den Vorfall von 1862 erst ganz zum Schluss…

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Unterschiedliche Zeitebenen und Erzählperspektiven machen den Roman abwechslungsreich

Von: Ingrid Eßer

13.12.2018

„Die Tochter des Uhrmachers“ von Kate Morton handelt auf mehreren Zeitebenen. Die Handlung beginnt in Birchwood Manor, einem Landhaus in England. Anfangs ist noch nicht ersichtlich, dass es sich bei der Ich-Erzählerin um die Titelfigur handelt. Geheimnisvoll angehaucht ist ihre Andeutung der Geschehnisse des Sommers 1892 in dem eine Gruppe Künstler das Haus zum Malen und Dichten benutzte. Unerwartete Gäste trafen ein und ein Schuss wurde abgegeben. Den Grund für diese Handlung und wer sie ausgeführt hat wird erst nahezu am Ende des Buchs genannt. In der Gegenwart entdeckt die 31-jährige Archivarin Elodie in einem Pappkarton, der jahrelang im Abstellraum gestanden hat, eine Aktentasche. Sie enthält neben anderen Dingen eine Dokumentenmappe, in der sich das Sepia-Foto einer jungen Frau findet. Außerdem enthält die Aktentasche ein Skizzenbuch aus dem ein Blatt Papier mit einer Liebesbekundung fällt. Eine Zeichnung im Buch fällt Elodie besonders ins Auge, ein Haus mit zwei Giebeln in der Nähe eines Flusses. Sie erinnert sich an eine Geschichte, die ihre verstorbene Mutter ihr als Kind erzählt hat, das darin vorkommende Haus entspricht genau der Zeichnung. Der Inhalt der Aktentasche geht Elodie nicht mehr aus dem Sinn. Hinter ihrer Neugier stehen sogar die Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit zurück. Zu gerne möchte sie wissen, wer die Frau auf dem Foto ist und ob sie einen Bezug zu dem Haus in der Skizze hat. Außerdem ist es ihr wichtig zu erfahren, ob es die Landschaft aus der Geschichte ihrer Mutter tatsächlich gibt. Hat die Aktentasche einen Hinweis auf die Vergangenheit ihrer eigenen Familie enthalten? Während Elodie sich anhand ihrer Entdeckungen auf die Suche nach Antworten begibt, springt die Geschichte immer wieder zu Birdie, der Tochter des Uhrmachers. Die Kapitel, in denen Birdie ihr spannendes Leben erzählt, sind mit römischen Zahlen getitelt, während über den Ereignissen in der Gegenwart arabische Ziffern stehen. Doch im Verlauf des Romans kommen weitere Zeitebenen hinzu. Charaktere, die zunächst nur eine Nebenrolle spielten, oder auch neue Figuren stehen dabei im Mittelpunkt. Ohne zu viel darüber preiszugeben, sei angedeutet, dass Birchwood Manor Ende des 19. Jahrhundert zu einem Mädchenpensionat wurde. Später zieht für einige Zeit ein Kunststudent ins Haus ein, der seine Doktorarbeit über den Maler Edward Radcliffe schreibt und im Zweiten Weltkrieg wird es zur Zuflucht für eine Witwe mit ihren Kindern. Die Geschichte von Elodie verblasst, wenn Kate Morton sich immer mehr der Vergangenheit zuwendet. Dabei baut sie ihre Charaktere weiter aus und bindet sie in immer neue Abenteuer ein. Jede ihrer Figuren hat auf seine eigene Art Ecken und Kanten. Trauer und Freude sind mit Birchwood Manor verknüpft. Hier wird nicht nur gelebt, sondern auch gestorben und über allem liegt eine mysteriöse Legende. Die Autorin spinnt ihren Roman sehr geschickt, es dauert eine Weile bis sie ein Geheimnis preisgibt, dem sie sich auf unterschiedliche Weisen nähert und Motive für die jeweilige Handlung schildert. Allerdings zog sich die Geschichte dadurch im Mittelteil ein wenig. In einer ausdrucksstarken Sprache dreht der Roman sich immer wieder um Kunst und auch Poesie. „Die Tochter des Uhrmachers“ zeigt wieder einmal die Stärke von Kate Morton als Geschichtenerzählerin. Die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen und Erzählperspektiven macht den Roman sehr abwechslungsreich und einzigartig. Über allem liegt ein Hauch von Magie. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es an Leser von Familiengeschichten mit Geheimnissen, die gerne ihre Fantasie spielen lassen, weiter.

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Vita

Kate Morton, geboren 1976, wuchs im australischen Queensland auf und studierte Theaterwissenschaften in London und Englische Literatur in Brisbane. Ihre Romane erschienen weltweit in 32 Sprachen und 38 Ländern und eroberten ein Millionenpublikum. In Deutschland sind alle ihre Romane SPIEGEL-Bestseller. Kate Morton lebt mit ihrer Familie in Australien und England.

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Pressestimmen

»EINZIGARTIG Kate Morton erfand den Mix aus Historien-, Liebes- und Krimiroman (…) Leidenschaftliche Liebe, unerfüllte Sehnsüchte und überraschende Geister fesseln bis zur letzten Seite!«

FÜR SIE (08. Oktober 2018)

»Große Gefühle (Headline). Hier herrscht Taschentuchpflicht!«

BUNTE, Buchmesse-Special (11. Oktober 2018)

»Kate Morton bricht mit ihrem neuen Roman 'Die Tochter des Uhrmachers' derzeit internationale Rekorde. Die australische Autorin, die es in ihren Büchern immer wieder in die Vergangenheit Englands zieht, besticht auch in ihrem neuesten Werk mit einer packenden Handlung, interessanten Figuren, einem alten Geheimnis und einem Hauch Melancholie.«

www.lovelybooks.de, zum Interview mit Kate Morton (08. Oktober 2018)

»Wie immer möchte man in Kate Mortons Roman eintauchen und nie mehr zurückkommen, weil ihre Sprache ein solches Vergnügen ist.«

Berner Zeitung (Schweiz) (18. Dezember 2018)

»VERY BRITISH (Headline) Kate Mortons neue Story wartet darauf, ihr Geheimnis zu lüften, und (...) sind wir schon in den Bann gezogen. Toll!«

WIENERIN (A) (09. November 2018)

»Lesestoff, mit dem man sich an nasskalten Herbstabenden weit weg träumen kann.«

MAXI (17. Oktober 2018)

»(…) lässt einen die Zeit vergessen.«

JOLIE (01. November 2018)

»Mit viel Kunstfertigkeit bestückt die Autorin ihre erzählerischen Wunderkammern.«

Radio NDR Kultur (27. Dezember 2018)

»'Die Tochter des Uhrmachers' ist feinste Unterhaltung!'«

DONNA (05. Dezember 2018)

»'Die Tochter des Uhrmachers' ist Mortons bisher komplexester Versuch, in verschiedenen Zeiten unterwegs zu sein. Er ist gelungen: mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten und einem Haus, in dem man selbst gern einen Sommer lang aus der Zeit fallen möchte.«

BUCHJOURNAL (29. November 2018)

»Für einen Hauch Mystery an nebligen Herbsttagen sorgt Kate Morton mit ihrer Erzählung aus dem viktorianischen England des 19. Jahrhunderts (…).«

www.lovelybooks.de, Liste 'Neue Buchtipps - Die besten Hardcover-Neuerscheinungen im Oktober 2018‘ (01. September 2018)

»Englische Landschaft, dunkle Familiengeheimnisse - Kate Morton bleibt ihrem Stil treu. (...) Lektüre für verregnete Herbstabende.«

FREUNDIN (17. Oktober 2018)

»Kate Morton verbindet auch im neuen Buch starke Heldinnen (Archivarin Elodie) mit der Aufklärung krimineller Handlung (Tod und Verderben), attraktive Männer dürfen dabei aber gern assistieren. Perfekte Sofalektüre für Herbstnachmittage!«

Karla Paul (Bloggerin; buchkolumne.de) (16. August 2018)

»An dunklen Tagen braucht es einfach mal einen richtigen Schmöker. Kate Mortons Roman (…) verbindet Krimi und Historie mit einer Prise Spuk.«

BRIGITTE WIR (17. Januar 2019)

»Geheimnisvoll (Headline). Spannend erzählte Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen.«

Frauenmagazin TINA, im Special zur Buchmesse (02. Oktober 2018)

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