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Enders Spiel Ender-Saga 1
Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-08250-5

Erschienen: 29.02.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

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Alles nur ein Spiel ...

Nur dem äußeren Anschein nach ist Andrew Wiggin, genannt Ender, ein ganz normaler Junge. Tatsächlich hat man ihn dazu auserwählt, zu einem militärischen Genie zu werden, das die Welt braucht, um einen übermächtigen Feind zu besiegen. Aber Enders Geschichte verläuft anders, als es die Militärs geplant haben. Völlig anders … Mit »Enders Spiel« hat Orson Scott Card einen einzigartigen dystopischen Roman geschrieben – mit einem Helden, den man nie mehr vergisst.

Orson Scott Card (Autor)

Orson Scott Card, 1951 in Richland/Washington geboren, studierte englische Literatur und arbeitete als Theaterautor, bevor er sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Mit „Enders Spiel“ gelang ihm auf Anhieb ein internationaler Bestseller. Die Fortsetzung „Enders Schatten“ war ebenfalls ein großer Erfolg. Card lebt mit seiner Familie in Greensboro/North Carolina.

Aus dem Amerikanischen von Karl-Ulrich Burgdorf
Originaltitel: Ender's Game

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-08250-5

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 29.02.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

[Rezension] Enders Spiel

Von: Mareike Datum: 20.02.2016

buch-challenges.blogspot.de/

Enders Spiel ist der Auftakt der Science-Fiction Reihe "Ender's Saga" und wurde bereits in den 70ern des letzten Jahrhunderts erstmalig veröffentlicht. Der Autor Orson Scott Card hat eine für mich originelle Idee gut umgesetzt und ein düsteres Zukunftsszenario erschaffen. Über weite Strecken hat mich die Geschichte damit gut unterhalten und Fans des Genres werden dieses Buch sicherlich mögen. Komplett überzeugen konnte mich Enders Spiel dann aber leider dennoch nicht.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer, weil zu Beginn kaum etwas erklärt wird. Erst nach und nach kann man sich viele Ereignisse und die Regeln/Konventionen zusammen reimen. Aber es lohnt sich dran zu bleiben, denn die Welt, die sich dem Leser öffnet, ist total interessant. Der kleine Ender ist ein Dritt - das dritte Kind einer Familie - und wurde nur auf besonderen Wunsch der Regierung gezeugt. Jedes Kind, dass geboren wird, erhält einen Computer implantiert, der alle Bewegungen aufzeichnet und dahin gehend auswertet, ob das Kind später einmal ein Heeresführer werden kann. Enders zwei Geschwister sind jeweils kurz vor dem Ende ausgeschlossen worden, so dass es der Familie erlaubt wurde, ein weiteres Kind zu zeugen. Und wie es scheint hat gerade Ender die richtigen Fähigkeiten für einen Helden, der bei einem erneuten Angriff der "Krabbler" die Welt retten kann. Seine Ausbildung beginnt, denn es steht ein neuer Krieg gegen die Außerirdischen bevor.

"Dann [...] stellte Ender Graff eine letzte Frage. >>Warum kämpfen wir eigentlich gegen die Krabbler?<<
>>Ich habe alle möglichen Gründe gehört<<, sagte Graff. >>Weil sie Überbevölkerung in ihrem System haben und kolonisieren müssen. Weil sie den Gedanken an anderes Leben im Universum nicht ertragen können. Weil sie nicht glauben, dass wir intelligent sind. Weil sie irgendeine verrückte Religion haben. Weil sie sich unsere alten Videosendungen angeschaut haben und zu dem Schluss gekommen sind, dass wir hoffnungslos gewalttätig sind. Alles mögliche Gründe.<<" (S. 356f.)

Weite Teile der Handlung drehen sich nun um Enders Ausbildung. Man kann dabei sehr gut verfolgen, wie Gruppendynamik entsteht, sich weiterentwickelt und wie Ender damit umgeht. Zu Beginn ist dies vielleicht noch spannend, aber für mich als Querbeet-Leser hat es mich einfach nicht dauerhaft gepackt. Zu oft wird betont, wie speziell und wichtig Ender ist, zu oft wird aufgezeigt, wie überlegen der kleine Junge allen anderen Figuren ist. Sehr originell, aber manchmal auch unglaubwürdig, finde ich sowieso, dass Ender mit seinen sechs Jahren total reif wirkt. Sein Verstand arbeitet schon sehr analytisch und er findet immer kreative Lösungen für die Aufgaben, die ihm die Ausbilder stellen. Über weite Strecken merkt man dem Jungen nicht an, wie alt er ist. Es hätte genauso gut ein 17-jähriger Held sein können.

Das Setting hat mich im Gegensatz zur Handlung voll überzeugt. Die Welt steht vor einem erneuten Kreig gegen Aliens und in der Gesellschaft ist alles darauf ausgelegt, dass ein Wunderkind geboren wird. Düster und eindringlich beschreibt der Autor Veränderungen zu unserer Gegenwart. Auch die Kampfszenen, die Ender erlebt, sind interessant geschildert. Man muss allerdings sehr konzentriert bleiben, dass es mitunter schon einmal sehr verschachtelte Sätze gibt. Ich hätte gerne mehr über die Welt erfahren, aber da große Teile der Geschichte aus Enders Perspektive erzählt werden, bleibt vieles verborgen. Man kann diesen Band auch als Einzelband lesen. Das Finale schließt Enders Geschichte gut ab, so dass bis auf die Fragen zum Aufbau der Gesellschaft und der weltlichen Verhältnisse nichts offen bleibt.

Enders Spiel kommt bald übrigens auch in die deutschen Kinos. Das Buch wurde mit Harrison Ford und Ben Kingsley in den Hauptrollen verfilmt. Ich bin sehr gespannt auf die Umsetzung. Im August erscheint zusätzlich der zweite Band der Reihe, Enders Schatten, in dem es aber vordergründig nicht um Ender geht, sondern um einen seiner Begleiter.

Bewertung
Enders Spiel ist ein interessantes Buch für Science-Fiction-Leser. Für mich als Sci-Fi-Gelegenheitsleser war es ab und an zu langatmig. Es wird recht früh klar, wie Enders Persönlichkeit ist und wie seine Fähigkeiten sind, aber es wird dennoch immer wieder hervorgehoben. Thematisch ist das Buch allerdings sehr interessant.

Enders Spiel

Von: Nomnivor Datum: 10.03.2015

buecherverschlingen.wordpress.com/

Ich habe das Buch jetzt schon zwei mal gelesen und finde es immer noch toll. Dabei ist das besondere daran gar nicht mal, dass es im Weltall spielt und Ender gegen Weltrauminsekten kämpft. Die Geschichte an sich hätte auch auf der Erde funktionieren können. Aber Enders Gedankengänge sind einfach faszinierend. Es ist kaum zu glauben, dass er wirklich erst 6 Jahre alt ist. Ender denkt wie ein Soldat auf Mission und analysiert jede Situation messerscharf bis auf den kleinsten Faden in der Socke. Und wird nicht zurück schrecken Gewalt zu benutzen wenn er zu dem Schluss kommt, dass das die beste Lösung ist. Sein Modus Operandi ist immer Plan C.

Das Buch ist mitnichten Pro-Krieg oder Kriegsverherrlichend. Krieg und Auslöschungen von ganzen Rassen werden als menschlich, aber scheusslich dargestellt. Niemand möchte sterben. Die Menschen nicht und die Formics nicht. So ist es ein interessanter Balanceakt, der hier gegangen wird. Was ist richtig, was ist falsch? Wer ist der eigentliche Gegner? Und lässt sich irgendjemand aufhalten?

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