Das Gegenteil von Hasen

Roman

Ab 14 Jahren
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Sie sind in derselben Jahrgangsstufe und trotzdem in verschiedenen Welten. Julia, Marlene und Leonard im Zentrum der Aufmerksamkeit, der Rest irgendwo in ihrer Umlaufbahn. Dann geschieht etwas, das alles verändert: Eines Morgens macht plötzlich eine Internetseite die Runde, die bis dato auf privat gestellt war. Darauf zu finden sind Julias ungefilterte Gedanken, Bomben in Wortform, die sich in kürzester Zeit viral verbreiten. Es sind Einträge, die ein ganz anderes Bild des beliebten Mädchens zeigen, das alle zu kennen glauben.

Wer hinter der Aktion steckt, ist zunächst unklar, doch nach und nach kommt heraus: Gründe dafür hätten einige.

»Anne Freytag hat einen unverwechselbaren Schreibstil ohne große Schnörkel, man kommt schnell in die Geschichte und man hat das Gefühl danach immer etwas klüger zu sein, als zuvor.«

hr1 (Nicole Abraham) (27. Mai 2020)

Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27280-4
Erschienen am  25. Mai 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
"Das Gegenteil von Hasen": Fan-Set zu gewinnen

Leserstimmen

Ein spannender, tiefgründiger Jugendroman, der zum Nachdenken anregt und wichtige Themen wie Mobbing, Rassismus oder die Suche nach der eigenen (sexuellen) Identität anspricht

Von: Sternenträumerin

01.07.2020

“Das Gegenteil von Hasen” hat mich von Anfang an für sich begeistern können. Aufgrund von Anne Freytags Schreibstil war ich sowohl nachdenklich und las Passagen auch gerne mehrfach, weil sie so schön waren und mir neue Denkanstöße vermittelten, als auch gebannt vom Geschehen rund um die Veröffentlichung der Tagebucheinträge und dem restlichen Alltag der Protagonisten. Anne Freytag verwendet häufig Vergleiche, die dazu beitragen, dass man die Gedanken der Charaktere besser nachvollziehen kann. Zudem schreibt sie sehr direkt, ehrlich und realitätsnah, was mich persönlich schon in ihrem Roman “Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte” begeistern konnte. Gleichzeitig ist ihr Schreibstil auch melancholisch, teilweise sogar düster. Ich kann mir gut vorstellen, das dies einigen nicht zusagt, sie vielleicht sogar etwas herunterzieht. Für mich ist Anne Freytags Art des Schreibens, aber die beste, die ich je kennengelernt habe. Ich muss zugeben: ich habe bereits auf den ersten Seiten geweint, weil ich’s so geliebt hab’ ihre Worte förmlich in mich aufzusaugen, darüber zu grübeln und mich von alldem inspirieren zu lassen. Besonders gut gefallen haben mir die ständigen Perspektivwechsel, sodass die Geschichte aus verschiedensten Gedanken und Lebenssituationen heraus erzählt wurde. Mit den unterschiedlichen Charakteren wird die Geschichte erst zu dem, was sie ist und dem Leser wird gleichzeitig die Möglichkeit geboten sich in einem oder mehreren Hauptpersonen wiederzufinden. Das Hineinversetzen in die Charaktere fällt einem als Leser aufgrund der präzisen und gut formulierten Gedanken ziemlich leicht. So spürt man Verzweiflung, Liebe, Verunsicherung, Neid, Scham und all die weiteren Empfindungen (von Jugendlichen) fast am eigenen Leib. Ich empfehle den Roman “Das Gegenteil von Hasen” besonders Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, die nach einem spannenden, realistischen Roman suchen und dabei einen einzigartigen, direkten Schreibstil mögen. Ein spannender, tiefgründiger Jugendroman, der zum Nachdenken anregt und wichtige Themen wie Mobbing, Rassismus oder die Suche nach der eigenen (sexuellen) Identität anspricht. 5+/5 ⭐️

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"Normalerweise ist Mobbing wie ein Schwelbrand"

Von: Ro_Ke

01.07.2020

Meine Meinung: Ich bewege mich nicht nur berufsbedingt noch immer gerne im Jugendbuch-Genre und in diesem zählt Anne Freytag zu den Schriftstellerinnen, deren Neuerscheinung ich blind erwerbe, da sie stets den „Nerv“ ihrer Zielgruppe trifft und sich glaubhaft/respektvoll mit deren Themen auseinandersetzt. In „Das Gegenteil von Hasen“, ihrem neuesten Jugendroman, widmet sich die Autorin dem immer aktuellen Thema Mobbing und setzt sich darin auf spannende Weise mit dessen vielschichtigen Prozessen auseinander, die mich oft zum Nach-/Umdenken anregen konnten. Mit ihrem besonderen/kunstvollen Schreibstil bzw. Umgang mit Sprache gelingt es ihr, Situationen/Emotionen oft sehr kraftvoll und tief treffend auszudrücken und dieser zeigt deutlich, mit wieviel Empathie sie den „Stimmen“ ihrer Figuren lauscht, wenn sie deren Geschichten niederschreibt. So ist es mir sehr leicht gefallen, bei den Charakteren emotionale Anknüpfungspunkte zu finden, ohne dabei in eine Wertung zu verfallen und es ist wieder einmal bemerkenswert, wie authentisch/divers sich jugendliche LeserInnen vertreten und somit auch verstanden fühlen können. Von mir bekommt „der fünfte Freytag“ ein ganz klares „High Five“ bzw. Leseempfehlung und auch bei der äusseren Hüllengestaltung hat der Heyne Verlag eine optisch ganz hervorragende Arbeit geleistet! Fazit: Anne Freytag beweist erneut, wie respektvoll sie mit Themen umgeht, die ihre Zielgruppe bewegen und verliert nie einen glaubhaften Kontakt.

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Vita

Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.

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Pressestimmen

»In erster Linie sind es diese absolut unzensierten Gedanken, die so eine totale Sogwirkung haben. Hier wird so richtig Klartext gesprochen.«

WDR Einslive (Simone Sohn) (31. Mai 2020)

»Ein großartiges Buch – für Jugendliche und Erwachsene – das aus verschiedenen Perspektiven einen Blick in die Welt von Teenagern wirft, ohne den rosaroten Filter, den Erwachsene gern darüber Legen.«

Sonntagsexpress Köln (31. Mai 2020)

»Am Ende stellt sich heraus: Auch die scheinbar perfekten Gewächse sind krumme Bäume. Dass das viel aufregender ist als Brettsein, ist die wunderbare Botschaft dieses Buches.«

Berliner Zeitung (13. Juni 2020)

»Das Gegenteil von Hasen ist uneingeschränkt zu empfehlen. Nicht nur sind die Charaktere gut getroffen und vielschichtig, es zeigt sich auch, dass schonungslose Offenheit manchmal besser ist als eine Lüge.«

»Welche Möglichkeiten hat ein Buch? Einige. Anne Freytag verbindet raffiniert die Geschichten ihrer Charaktere. Durch Perspektivwechsel nimmt die Geschichte Fahrt auf. Auch viele Jugendprobleme werden thematisiert, darunter Mobbing, die Suche nach der eigenen Sexualität, die Trennung der Eltern und auch eine ungewollte Schwangerschaft.«

Berliner Morgenpost (22. Juni 2020)

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