Um Leben und Tod

Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern
Ein SPIEGEL-Buch

(5)
eBook epub
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Bekenntnisse eines Hirnchirurgen

Wie arbeitet ein Hirnchirurg? Wie fühlt es sich an, in das Organ zu schneiden, mit dem Menschen denken und träumen? Wie geht man damit um, wenn das Leben eines Patienten von der eigenen Heilkunst abhängt? Und wie, wenn man scheitert? Mehr noch als in anderen Bereichen der Medizin ist es in der Hirnchirurgie so gut wie unmöglich, nie einem Patienten zu schaden, denn Operationen am Innersten des Menschen sind immer mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Henry Marsh, einer der besten Neurochirurgen Großbritanniens, erzählt beeindruckend offen, selbstkritisch und humorvoll von den Ausnahmesituationen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen. Seine Geschichten handeln vom Heilen und Helfen, vom Hoffen und Scheitern, von fatalen Fehlern und von der Schwierigkeit, die richtige Entscheidung zu treffen.

»In seinem hervorragend erzählten Buch lernen wir Henry Marsh kennen. Gnadenlos ehrlich und voller Demut für die Menschen und das Organ, das unser Ich ausmacht.«

ARD - ttt titel thesen temperamente, Brigitte Kleine, 26.04.2015

Aus dem Englischen von Katrin Behringer
Originaltitel: Do No Harm: Stories of Life, Death and Brain Surgery
Originalverlag: W&N
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-15370-0
Erschienen am  27. April 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Entscheidung des Zufalls

Von: Stephanie Fey

05.08.2017

Ärzte sind auch nur Menschen, ja, das erfahren wir hier. Das Zittern und Bangen, wenn es um das Leben eines Patienten geht, wenn es um Millimeter geht, die das Mikroinstrument in das Gehirn vordringt. Wenn Entscheidungen zu treffen sind und Wahrscheinlichkeiten des Überlebens ausgerechnet werden müssen. Wenn das Organ, das uns alles ermöglicht, eben nur ein Organ, schwammiges Gewebe ist. Der englische Neurochirurg erzählt Persönliches, gibt kritische Kommentare und schildert Schicksale seiner Patienten, das nicht selten vom Zufall abhängt. Immer respektvoll ehrlich lernen wir so unser verborgenes Inneres kennen und begreifen medizinische Zusammenhänge. Ein spannendes Buch, das das Wunder Denken, Leben und Träumen erfahrbar zu machen versucht.

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Interessant und bewegend..

Von: fliegende_zeilen

04.07.2017

Bewertung Dieses Buch war überraschend bewegend und informativ zugleich. So ist jedes Kapitel einem anderen Krankheitsbild (das in Kurzform erklärt wird) zugeteilt, und geht mit passenden Fällen von Patienten einher. Trotzdem wird vor medizinischen Fachausdrücken und detailreichen OP-Vorgängen kein Halt gemacht. So kann man dieses Buch wohl keinem Hypochonder empfehlen, denn die würden ganz schön an ihre Grenzen kommen. Henry Marsh schenkt dem Leser in seinem Buch schöne und auch schreckliche Momente seines Arbeitsalltags. So erfährt man auch etwas über seinen Werdegang, und wie er schließlichz sein Herz an die Neurochirurgie verlor. Dieser Mensch operiert wirklich mit Leidenschaft. Genauso bemerkt man im Verlauf des Buches, dass Ärzte auch nur Menschen sind, und sich mit ähnlichen Ängsten wie denen der Patienten herumschlagen müssen. Über all dem liegt ein angebrachter Humor, der das Lesen auflockert. Interessant fand ich auch, dass es zur Covergestaltung eine eigene Anmerkung zum Ende des Buches gab. So erfährt man, dass diese Zeichnung (von Susan Aldworth) vor Ort am Royal London Hospital entstand, wärend einer zerebralen Angiografie eines Patienten, zum lokalisieren eines Aneurysmas. Fazit Wer nach einem Sachbuch, dass sich wie ein Roman liest und autobiographisch angehaucht wurde, sucht, ist mit "Um Leben und Tod" sehr gut beraten.

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Vita

Henry Marsh ist einer der renommiertesten Hirnchirurgen Englands und arbeitet als Consultant Neurosurgeon am Atkinson Morley’s / St. George’s Hospital in London. Vor seinem Medizinstudium am Royal Free Hospital in London hat er Wirtschaft, Politik und Philosophie in Oxford studiert. Mit einer von ihm gegründeten Stiftung operiert Marsh häufig in der Ukraine, wo er sich Patienten widmet, die sonst ohne ärztliche Hilfe blieben. Über ihn und seine Arbeit sind zwei preisgekrönte TV-Dokumentationen gedreht worden. 2010 wurde ihm der britische Verdienstorden verliehen.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Das besondere an Marshs Erzählungen ist nicht nur die Perspektive, sondern vor allem seine Offenheit. [...] Mit Humor und erfrischend distanziert schaut er auf seine Allüren.«

SPIEGEL Online, Heike Le Ker, 26.04.2015

»Was [Marsh] auszeichnet, sind seine gute Beobachtungsgabe und seine Offenheit. […] Informativer als viele medizinische Sachbücher und unterhaltsamer und bewegender als jeder Arztroman.«

Deutschlandradio Kultur - Buchkritik, Michael Lange, 08.05.2015

»Es sind menschliche Geschichten [...] die Marshs Buch „Um Leben und Tod“ lesenswert machen.«

Technology Review, 06/15

»Eine glänzend geschriebene Autobiografie, informativ und unterhaltsam, bewegend und zutiefst menschlich, von einer Ehrlichkeit, die Mut macht.«

huffingtonpost.de, 29.05.2015

»Marshs Bericht ist ebenso selbstkritisch wie humorvoll und informativ wie unterhaltsam.[...] Eines der besten Medizinbücher der vergangenen Jahre.«

dpa Wissen, Annett Stein, 05.06.2015

»Man spürt auf jeder Seite, mit wie viel Leidenschaft, Fingerspitzengefühl, aber auch ästhetischem Vergnügen [Marsh] sein Handwerk ausübt.«

GEO, 01.07.2015

»›Um Leben und Tod‹ ist eines der besten Medizinbücher der vergangenen Jahre.«

Main-Echo Aschaffenburg und Umgebung, 17.06.2015

»Wer einen Blick in die wahrscheinliche Zukunft unseres Gesundheitssystems werfen will, sollte zu "Um Leben und Tod" greifen.«

Deutschlandfunk, 05.07.2015

»Eine fesselnde Lektüre.«

SWR 2 Sdg. Impuls, 06/15

»Der Autor erzählt beeindruckend offen, selbstkritisch und humorvoll von den Ausnahmesituationen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen.«

Bayerisches Ärzteblatt, 11/15

»Henry Marsh gelingt nichts weniger als ein Buch, das den Leser packt wie ein Thriller, das sich Seite für Seite schlicht aufregend liest.«

St. Galler Tagblatt (CH), 18.08.2015

»Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit in unserem durchorganisierten Gesundheitswesen.«

klunkerdesalltags.wordpress.com, 10.09.2015

»Vorsicht: Dieses Buch könnte Sie um Ihren Schlaf bringen. …Immer wieder ist man als Leser berührt, ergriffen, schockiert.«

Die Weltwoche, 10.12.2015