Mörder

Fälle aus der Praxis eines Strafverteidigers

Hardcover
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Wer in gut 40 Tötungsfällen vor Gericht verteidigt hat, weiß, was Männer dazu bringt, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen. In seinem zweiten Buch »Mörder« zeigt Strafverteidiger Veikko Bartel die männliche Seite des Tötens und schildert die sechs spektakulärsten Fälle. Er erzählt mitreißend von den Hintergründen, den seelischen Untiefen und den biographischen Tragödien, die sich hinter den Taten verbergen. Einmal mehr stellt der Autor die Frage nach Gerechtigkeit und beweist mit jeder Geschichte: Kein Krimi ist so spannend wie die Realität.

»So fesselnd, so aufschlussreich und so erschreckend: Der Verlag hat recht, wenn er sagt, dass nichts so spannend wie die Realität ist.«

buch-ticker.de (04. März 2019)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 256 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-39348-0
Erschienen am  04. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Manches hält Mann eben im Kopf nicht aus.

Von: Eva Fl.

09.06.2019

Veikko Bartel schildert in diesem Buch die Fälle von Mördern, die er als Strafverteidiger vertreten hat. Vom betrogenen Ehemann bis über das absolute Genie, das aber menschlich sehr schlecht behandelt wurde und deshalb zum Mörder wurde – diese und weitere Fälle hat er hier zusammengetragen. Da mir bereits „Mörderinnen“ vom Autoren „gut gefallen“ (schwierige Formulierung bei einem Buch mit einer solchen Thematik), war ich auch auf „Mörder“ mehr als gespannt. Der Schreibstil hat mir auch in diesem Buch gut gefallen, in einer sachlich, klaren Art und Weise wird gut verständlich wiedergegeben, wie die verschiedensten Männer getötet haben. Außerdem erfährt man, was sie dazu brachte, bekommt Informationen über familiäre oder auch berufliche Hintergründe. Inhaltlich war das für mich alles gut zu verstehen, Fremdwörter oder Fachbegriffe kommen, wenn in einem verständlichen Maß vor. Die Schilderungen sind so geschrieben, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Ich habe es als unheimlich spannend empfunden, wie sich hier ein Puzzleteil dem anderen fügt – und sich so die gesamte Geschichte um die jeweilige Tat ergibt. Quasi rückblickend. Die Fälle schildert er eher nüchtern und sachlich, wobei man selbst vielleicht doch auch Emotionen dabei empfindet – von einer gewissen Trauer, vielleicht gar auch Wut bis hin zum Mitleid. Man sollte also einfach nicht unbedingt pauschal urteilen, wie es sonst viel zu oft getan wird. Für mich war „Mörder“ ein wirklich interessantes, spannendes und unterhaltsames Buch. Ich finde es spannend mehr über menschliche Abgründe zu erfahren, denn manchmal sieht man manches ja so überhaupt nicht, hat keine Ahnung vom familiären bzw. persönlichen Geschehen. Entsprechend vergebe ich hier 5 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

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Ein Vorzeigebuch aus dem Genre "True-Crime"

Von: Book_seduction

02.06.2019

Nach „Mörderinnen“ musste ich den Nachfolgeband „Mörder“ unbedingt lesen. Da ich im Resozialisierungsbereich arbeite, fand ich einige Aussagen von Veikko Bartel hier sehr interessant, auch um anderen diese Arbeit näher zu bringen und verständlicher zu machen. Eigentlich könnte ich hier fast die selbe Rezension hin schreiben, wie bei Mörderinnen, mit der Ausnahme, dass ich hier durch die Bank eigentlich alle Fälle sehr spannend fand, es war eine "bunte Mischung" und es war von allem etwas dabei. Ich hab das Buch auch dieses Mal regelrecht verschlungen. Der Autor schildert vor allem am Ende nochmal sehr anschaulich, wieso seine Arbeit so wichtig ist und weshalb man die Strafverteidiger nicht als „Mittäter“ sehen sollte, sondern sie die Aufgabe erfüllen, Menschen vor Willkür zu schützen und unseren Rechtsstaat, so wie wir ihn kennen aufrecht zu erhalten und damit eine immens wichtige Aufgabe erfüllen. Hier komme ich auch zu meiner einzigen "Kritik“, der Grund, wieso ich hier einen Stern abgezogen habe: Der Schluss. (Auf die Gefahr hin, dass sich jemand gespoilert fühlen könnte: Der nächste Satz wird was über die letzte Seite verraten, nichts schlimmes, aber ich hatte danach einen fahlen Beigeschmack.. also aufgepasst, Spoiler folgt: )  Es geht um den „Nachrichtenverkehr mit Jan S. ("Einer 'der auf der anderen Seite kämpfte'"): Hier schreibt Jan S., dass der Strafverteidiger Mitschuld trägt, dass ein ehemaliger Mandant wieder straffällig geworden ist, dass er gar an dem begangenen Mord schuld ist. So endet das Buch, keine weitere Erklärung oder Richtigstellung. Mich hat diese Aussage etwas ratlos zurückgelassen, mir erschließt sich schon der Sinn dahinter, wieso der Autor das genauso und nicht anders geschrieben hat, aber für mich hat es das ganze irgendwie nicht „rund gemacht“. Es lässt einen etwas verdutzt zurück. Mich zumindest. Denn im Vorgänger Buch, als auch in diesem Buch, versucht Veikko Bartel dem Leser zu erklären, wieso dieser Beruf so wichtig ist und die Gesellschaft hier falsch liegt, wenn sie Strafverteidiger stigmatisiert.. und dann dieser Schlusssatz? (SPOILER ENDE) Aber gut, ein letzter Satz kann kein sonst insgesamt SEHR GUTES Buch zerstören! Ich kann Mörder als auch Mörderinnen wärmstens empfehlen! Denn am Ende, wollte der Autor hier vielleicht auch ein kleines bisschen Ratlosigkeit zurück lassen, und zum Nachdenken anregen .. 

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Vita

Veikko Bartel, geboren 1966 in Karl-Marx-Stadt (DDR), studierte nach der Wiedervereinigung Jura und arbeitete von 1996 bis 2011 als Rechtsanwalt in Potsdam, ab 1998 als Strafverteidiger. Heute ist er Dozent für Steuerrecht. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam.

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Events

13. Sep. 2019

Mörderinnen und Mörder - eine Lesung

20:00 Uhr | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

09. Okt. 2019

Mörderinnen und Mörder - eine Lesung

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

02. Nov. 2019

Lesung mit Veikko Bartel

20:00 Uhr | Auerbach/Vogtland | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

14. Nov. 2019

Lesung mit Veikko Bartel

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

09. Jan. 2020

Lesung mit Veikko Bartel

19:00 Uhr | Chemnitz | Lesungen
Veikko Bartel
Mörder | Mörderinnen

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