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Was bleibt, sind wir Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21397-8

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Erschienen:  29.01.2018
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Zwei Menschen. Ein Augenblick. Was wäre wenn?

Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

Jill Santopolo (Autorin)

Jill Santopolo lebt in New York und arbeitet als Lektorin. Sie hat bereits zahlreiche Jugendromane veröffentlicht und sich als erfolgreiche Autorin etabliert. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. »Was bleibt, sind wir« ist ihr erster Roman bei Heyne.

Aus dem Amerikanischen von Carola Fischer
Originaltitel: The Light We Lost
Originalverlag: G. P. Putnam’s Sons

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21397-8

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  29.01.2018

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Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil und nicht so gutes Ende

Von: Natalie77 Datum: 03.04.2018

mem-o-ries.de

Inhalt:
Am 11. September als in New York die Türme fielen lernten Gabe und Lucy sich kennen und Lieben.
Eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte die Lucy erzählt und der Leser miterlebt. Werden die Beiden bis in aller Ewigkeit zusammen sein oder hat das Leben eine andere Geschichte erzählt.

Meine Meinung:
Was bleibt sind wir hat ein schönes schlichtes Cover, was mich schon neugierig machte. Die Beschreibung machte es dann zu einem Buch, dass ich lesen wollte.

Heute morgen habe ich es beendet und ich bin etwas zwie gespalten was meine Bewertung angeht. Einerseits ist es schon eine schöne Geschichte. Doch der Schreibstil in Briefform gefiel mir nicht. So fehlte mir etwas Lebendigkeit in der Geschichte und es wirkte wie eine Erzählung von Ereignissen die seit 9/11 geschehen sind. Dabei kommen schon Gefühle rüber, aber nicht so sehr als wenn es eine erlebte Liebesgeschichte wär.
Denn Lucy schreibt über die Vergangenheit und spricht Gabe immer mal wieder darin an. Dadurch erlebt man nur Lucys Perspektive und ahnt mit der Zeit worauf es hinaus laufen könnte, doch das ist das einzig spannende. Dabei versucht die Autorin schon einige Spannungsmomente aufzubauen aber für mich gingen sie ein wenig, in dieser Briefform, unter.

Figuren muss man sich hier nicht viele merken.
Da ist Lucy, zu Beginn, wie Gabe auch, Studentin. 9/11 hat sie sehr verändert und hat ihre Zukunft geprägt. Ihr Wünsche will sie erreichen, doch muss sie Abstriche machen. Lucy wird reifer im Laufe der Geschichte, sie trägt Verantwortung und wird Erwachsen, bei Gabe hat man das nur bedingt das Gefühl.
Er lebt seinen Traum und wirkt zeitweise recht egoistisch. Auf der anderen Seite stellt man sich die Frage was wäre wenn, und man kommt auch keine gute Lösung. Somit ist die Geschichte der Zwei vollkommen richtig. Ab einem gewissen Punkt erfährt man auch nur noch wenig über Gabe und seine Gefühlswelt fällt fast komplett raus. So blieb diese Figur für mich eher an der Oberfläche.
Darren ist eine andere wichtige Figur die ich als recht negativ empfand. Obwohl er sich viel Mühe gab positiv zu wirken. Bei ihm passt der Spruch gut gemeint ist nicht immer gut gemacht und so kam er mir auch nicht wirklich Nahe.

Ab einem gewissen Zeitpunkt hatte mich die Geschichte trotz der Kritikpunkte gepackt und es hätte durchaus eine bessere Bewertung sein können, doch dann kam das Ende, was ich als abgehackt empfand. Ich hatte das Gefühl Lucys Geschichte ist noch nicht wirklich zu Ende erzählt. Mir fehlte etwas entscheidendes, auch weil es Hinweise in gewisser Richtung gab und ich gerne gewusst hätte wie dieser Strang endet. Das kam nicht und so vermieste mir der Schluss schon ein wenig den aufgebauten Lesespaß. Wäre dieses Ende ein anderes gewesen, hätte diese Geschichte definitiv einen ganz anderen Wert gehabt. So war es ein langer Brief in dem in Erinnerung geschwelgt wird und die schönsten und auch manch nicht so schöne aneinander gereiht wurden.

Was bleibt sind wir - Jill Santoplo

Von: Our Booktastic Blog Datum: 11.03.2018

www.ourbooktasticblog.wordpress.com

Hallihallo ihr Lieben! Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das mir dankenswerterweise vom Bloggerportal und dem Heyne Verlag zur Verfügung gestellt worden ist. Ich bin ja immer wieder auf der Suche nach außergewöhnlichen Büchern, die sich von der breiten Masse abheben, und bin mit diesem wunderschönen rosa Büchlein fündig geworden. Dazu aber gleich mehr!

Inhalt

Seit jenem Tag habe ich mich unzählige Male gefragt, ob du und ich dazu bestimmt waren, uns in Kramers-Shakespeare-Seminar zu treffen. War es Schicksal oder unsere Entscheidung (...) (S. 8)

Lucy steht am Anfang ihrer Karriere, als sie Gabe kennenlernt. Einen Typen, der ihr vom ersten Moment an den Kopf verdreht, der lustig und fürsorglich ist und mit dem sie Manhattan unsicher machen kann. Doch was passiert, wenn Gabe auf einmal beschließt, er müsse ins Ausland gehen, um die Welt zu verändern? Wenn ihn nichts mehr in New York hält und ihr euch trennt? Würdest du ans Schicksal glauben? Würdest du auf ihn warten? Oder dich neu verlieben und dein Leben genießen? Als Lucy vor genau dieser Entscheidung steht, weiß sie, sie muss eine Wahl treffen ... Die Liebe oder das Leben ... Oder kann man doch beides zur gleichen Zeit haben? Kann sie sich neu verlieben und Gabe vergessen? Doch als sie scheinbar eine Antwort hat, meldet sich Gabe plötzlich ... und Lucy muss wissen, wie wichtig ihr ihr Seelenheil ist ...

Meine Gedanken

Ich gebe "Was bleibt sind wir" von Jill Santopolo 3,5 von 5 Sternen.

Und nun stehe ich hier und habe keine Ahnung, wie ich dieses kleine süße Büchlein bewerten soll ... Wisst ihr was? Es gab so unglaublich gute Passagen, die mich zu Tränen gerührt haben und das Fangirl in mir erweckt haben und dann gab es wieder wirklich langweilige Szenen, die mich fast eingeschläfert haben. Dazu aber gleich mehr ... Die große Frage ist doch, was hat mir an "Was bleibt sind wir" am besten gefallen? Das ist eigentlich nicht schwer zu beantworten ... dachte ich und plötzlich fallen mir tausende von Sachen ein ... da wäre einmal die Art des Buches Gefühle zu vermitteln, die mich sehr von sich eingenommen hat, ich mochte die Art, wie New York wie es leibt und lebt in dem Buch beschrieben worden ist, dann war da die Geschichte, die so unglaublich traurig und wunderschön zur gleichen Zeit war .... (Ich könnte das noch lange so weiter machen)

Die Sache hat nur einen Haken. Wenn du im Jetzt leben willst, bedeutet das, du machst keine Pläne für die Zukunft. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Welt morgen untergeht und du von einem Lastwagen angefahren wirst, ist äußerst gering. (S.49)

Um euch nicht noch mehr zu verwirren, beginnen wir einfach einmal bei der Protagonistin, Lucy, deren Gedankengänge ich teilweise nicht hundertprozentig nachvollziehen habe können. Anfangs lernt man eine junge Frau in ihrer Studienzeit kennen, die noch unerfahren ist und das Leben herbeisehnt. Nicht anders zu erwarten, lernt sie natürlich in dieser Zeit auch Gabe kennen, allerdings war mir diese Stelle wirklich nicht ausgefeilt genug. Mir hat dieses Knistern, dieses Prickeln auf der ganzen Haut gefehlt, wisst ihr, was ich meine? Für mich war ihre erste Bekanntschaft eher ein "Ja, hey, kommst du mit zu mir oder ich zu dir?"

Ich weiß nicht, warum ich dir an diesem Tag begegnet bin, aber weil es so war, wirst du für immer ein Teil meiner persönlichen Geschichte sein. (S. 20)

An diesem Punkt muss ich leider auch zugeben, dass ich mich mit Gabe nie wirklich anfreunden konnte. Vielleicht war es von Anfang an das Wissen, dass er Lucy verlässt, das ich ihm vorgehalten habe, aber irgendwie kam er mir einfach unglaublich arrogant und von sich selbst überzeugt vor. Er stellte sein eigenes Wohl ständig das vor alle anderen und hatte das blöde Bedürfnis, die Welt zu verbessern ...

Und ich wollte dir helfen, ich wollte deine Rettung, dein Gegenmittel sein. Ich wollte alle Probleme für dich lösen. Das will ich noch immer. Das ist meine Achillesferse. Das sind die Granatapfelkerne, die mich wie Persephone in der Unterwelt festhalten. (S. 26f)

Dann einmal meine Meinung zu dem Schreibstil der Autorin. Diesen fand ich großteils sehr angenehm, allerdings ist er auch der Grund, warum das Buch etwas ganz Besonderes war und ich mich wirklich darauf gefreut habe, es zu lesen. Lucy erzählt nämlich in diesem Buch die Geschichte von sich und Gabe, klar, soweit sind wir wahrscheinlich alle schon, dies ist auch nicht die große Überraschung. Viel wichtiger ist es, dass Lucy eben im ganzen Buch Gabe anspricht und die Geschichte für mich viel persönlicher dadurch wurde. Ich glaube, um zu verstehen, was ich meine, müsst ihr einfach einmal eine Leseprobe öffnen, diese Art des Geschriebenen kann für den ein oder anderen sicher auch störend sein. Oft stellt Lucy Gabe Fragen, die er natürlich nicht beantworten kann. Außerdem mochte ich es, wie im Buch oft Passagen aus Gedichten verwendet werden, die allesamt wunderschön sind, wie ich finde.

Dann noch ein paar Wörter zu dem Setting, New York. Man merkt einfach, wie die Autorin sich in die Stadt verliebt hat, und wie sie die schönsten Momente in der ganzen Stadt eingefangen hat.

Achtung! Geringe Spoilergefahr

Und wie das Leben so spielt, verliebt sich natürlich auch Lucy neu und versucht, Gabe zu vergessen. Sie lernt Darren kennen und das ist etwas Absurd, aber wisst ihr was, ich glaube ich mochte Darren sogar lieber als Gabe. Das lag vor allem an der Weise, wie er beschrieben wurde. Er hatte für alles immer eine Liste, plante alles schon im Vorhinein und machte Lucy die süßesten Geschenke. Und wie reagiert Lucy darauf? Sie nimmt keine der Überraschungen von Darren ohne negative Gedanken an und hat etwas gegen seine Planerei ... Das fand ich ein bisschen unfair, vor allem, weil man die Mühen der Autorin gespürt hat, Darren um jeden Preis schlecht zu reden, das hat nur bei mir bis auf wenige Ausnahmen nicht funktioniert.

"Lucy." Er fing wieder an zu husten. "Manchmal liebe ich dich so sehr, dass ich Angst habe, mein Herz hält das nicht aus." (S. 143)

Und so kam es, dass ich schon ziemlich schnell wusste, dass das Buch nicht so ausgehen wird, wie ich es mir gewünscht hätte. Und jetzt, wo ich es beendet habe? Ich glaube, das Ende hat am meisten wehgetan, weil es wirklich sehr unerwartet gekommen ist und für mich noch einmal die ganze Geschichte auf den Kopf gestellt hat.

Mein Herz ging weiter, Tag für Tag, Woche für Woche, aber du warst in meinen Gedanken. (S. 196)

Fazit

Ein Buch über das Leben, das ist es wirklich, mein süßes rosa Büchlein. Doch erwartet euch bitte keine rosarote Liebesromanze, das Buch beschäftigt sich durchaus auch mit ernsten Themen, mit Trauer, mit Verlust und Schmerz. Und trotzdem ... es hat etwas in mir berührt und lies mein Herz höher schlagen, wenn ich darin gelesen habe. Doch warum dann nur 3,5 Sterne? Das liegt vor allem daran, dass ich mich nur mäßig mit den Protagonisten anfreunden konnte und sich das Buch zu manchen Stellen hin ziemlich gezogen hat. Trotzdem, von mir gibt es eine Leseempfehlung, wenn ihr euch mal wieder mit ernsteren Thematiken auseinander setzen wollt.

Allgemeines

Autor: Jill Santopolo
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 385

Danke fürs Lesen!
Kathi

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Nicole Sutter aus Chur Datum: 08.02.2018

Buchhandlung: Buchhandlung F. Schuler AG

Der 11. September weckt in New York besondere Gefühle. Die Türme des World Trade Centers stürzen ein und Gabriel und Lucy küssen sich leidenschaftlich auf einem Dach und blicken auf das Inferno. Wenn der Tod so nah ist, muss man spüren dass man lebt. Nach nur ein paar Seiten ist man im Bann der Geschichte und ich hätte nach 50 Seiten schon eine absolute Leseempfehlung abgeben können. Die Wendung in der Mitte ist sehr faszinierend und das Ende stimmig schön und intensiv. Mein drittes 2018er Buch und gleich so ein Volltreffer.

Von: Marsha Lamm aus Aachen Datum: 29.01.2018

Buchhandlung: Mayersche Buchhandlung KG

Gerade habe ich den Roman „Was bleibt sind wir“zu Ende gelesen. Ich habe ein Leseexemplar auf einem Randomhouse Verlagsabend bekommen. Ich kann meine Eindrücke kaum in Worte fassen. Eigentlich brennt mich nur eine einzige Frage: Warum? Warum hat Sie ihn sterben lassen? Vielleicht könnt Ihr mir helfen diese Frage zu beantworten. Ich liebe das Buch und bin von Lucys Charakter tief beeindruckt. Aber ich verstehe nicht warum diese Liebe solch ein Ende bekommen hat.

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