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Würde Was uns stark macht - als Einzelne und als Gesellschaft

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21920-8

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Erschienen:  05.03.2018
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Wir alle wollen in Würde sterben, aber sollten wir nicht erst einmal in Würde leben?

Würde ist ein großer Begriff. Gleich in Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Doch was genau ist Würde? Was bedeutet es, wenn uns unsere Würde genommen wird, weil wir etwa in der digitalen Welt nur noch als Datensatz zählen oder im Netz geschmäht werden? Wenn wir uns selbst würdelos verhalten oder andere entwürdigen? Der Hirnforscher Gerald Hüther zeigt in seinem neuen Buch, dass Würde nicht allein ein ethisch-philosophisch begründetes Menschenrecht ist, sondern ein neurobiologisch fundierter innerer Kompass, der uns in die Lage versetzt, uns in der Vielfalt der äußeren Anforderungen und Zwänge in der hochkomplexen Welt nicht zu verlieren. Umso wichtiger ist es, dass wir lernen, die Wahrnehmung der eigenen Würde zu stärken. Denn: Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht verführbar.

Offizielle Website von Prof. Dr. Gerald Hüther

»Dies ist kein Wirtschaftsbuch, aber es ist in höchstem Maße relevant für Manager: ‚Würde‘ von Gerald Hüther ist eines der besten Sachbücher dieses Frühjahrs.«

Handelsblatt.com (16.03.2018)

Gerald Hüther (Autor)

Prof. Dr. Gerald Hüther, geb. 1951, gehört zu den renommiertesten Entwicklungsbiologen und Hirnforschern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher. Ein besonderes Anliegen ist dem dreifachen Vater, neue Wege anzustoßen, wie wir Kindern ihre angeborene Begeisterung fürs Lernen erhalten können.

Weitere Infos zum Autor unter www.win-future.de


Uli Hauser (Mitarbeit)

Uli Hauser, Jahrgang 1962, ist Reporter beim „Stern“ und Autor mehrerer Sachbücher (u.a. "Jedes Kind ist hoch begabt" und "Würde", beide mit Gerald Hüther). Er lebt in Hamburg.

»Dies ist kein Wirtschaftsbuch, aber es ist in höchstem Maße relevant für Manager: ‚Würde‘ von Gerald Hüther ist eines der besten Sachbücher dieses Frühjahrs.«

Handelsblatt.com (16.03.2018)

»Klug und aufschlussreich.«

Dresdner Morgenpost (18.03.2018)

14.06.2018 | 20:00 Uhr | Ettlingen

Vortrag und Gespräch

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Buhlsche Mühle Ettlingen
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76275 Ettlingen

Tel. 07243/14293

15.06.2018 | Maria Laach

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Volkshochschule
Bertha-von-Suttner-Platz 1
40200 Düsseldorf

Weitere Informationen:
Evangelische Stadtakademie Düsseldorf
40213 Düsseldorf

Mitarbeit von Uli Hauser

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21920-8

€ 16,99 [D] | CHF 21,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Knaus

NEU
Erschienen:  05.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Würde des Menschen darf nicht antastbar sein

Von: Simone von Stuckrad-Barre  aus Bremerhaven Datum: 09.04.2018

twitter.com/PowderWithLove?s=09

Unsere freiheitlich-demokratische Gesellschaft ist nicht wertvoll, wenn die Menschen in ihr nicht gesehen, nicht wertgeschätzt und nicht ernst genommen werden. Solange der Mensch als Objekt gesehen wird, ist kein würdevolles Dasein möglich.

Für den Neurobiologen Gerald Hüther ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts unsere Würde, das zutiefst Menschliche in uns zu entdecken. Ohne einen inneren Kompass verlieren wir die Orientierung, da unsere Welt immer komplizierter wird.

Es breitet sich in unserer Gesellschaft eine zunehmende Verunsicherung aus, da das was in der Welt geschieht vor allem nicht mehr durch eigenes Handeln beeinflußbar ist. Durch die immer komplexer werdende Welt wäre eine Komplexitätsreduktion, also eine Verringerung des Überangebots sinnvoll, so der Autor. Das Gehirn des Menschen ist durch Reizüberflutung überfordert. Das ist sehr negativ für das seelische Wohl der Menschen.

Dieses Buch des Gehirnforschers Hüther ist somit eine Kritikschrift über unseren gesellschaftlichen Werteverfall und gleichzeitig eine Lösungssuche, um ein Bewußtsein für Würde wiederzuerlangen.

Es ist hilfreich wenn Hüther erklärt, dass durch wiederentdeckte Subjekthaftigkeit vermieden werden kann, dass Menschen wie Objekte behandelt werden.

Auch wenn man mit der Lektüre dieses Buches nicht gleich die Welt verbessern kann, so ist es doch eine große Bemühung und ein wichtiger humanitärer Beitrag den Menschen darauf hinzuweisen was wirklich wichtig ist.

Vier Sterne für einen 'würdevollen' Beitrag zur Mobilmachung der eigenen inneren Werte und Antriebe. Ein fehlender fünfter Stern, da mir bereits einige Erklärungen bekannt waren und oftmals Wiederholungen vorkommen.
Diese Wiedeholungen dienen meiner Ansicht nach jedoch dazu, die Kernaussage der Bewußtwerdung der eigenen Würde zu untermauern.

Orientierung und Kompass

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 21.03.2018

www.rezensions-seite.de

Bekannt ist Hüther in aus seinen Beiträgen zur Bildung („Etwas mehr Hirn Bitte“), aber auch zur Demenz („Raus aus der Demenzfalle“). Grundverschiedene Themen, könnte man auf den ersten Blick sagen, aber aus neurobiologischer Sicht eben alles eine Frage „des Kopfes“, des Gehirns, des Verstands.

Was auch für das aktuell nun vorliegende Thema gilt. Würde.
Für Hüther nicht auf einzelne, konkrete Momente des Lebens bezogen („Würdig einen Anlass begehen. Würdig Sterben“) sondern vielmehr, und das ist überaus interessant zu lesen, eine „Grundhaltung des Lebens“, welche der Mensch benötigt, um die4ses, sein Leben zu Gestalten mit klarer Linie.

Mit, wie immer, auch dem schönen Schuss trockenen Humors an den rechten Stellen („In diesem Buch erfahren sie nicht, wie sie noch schöner und noch erfolgreicher werden können“ in Anspielung auf tausende Ratgeber zur „Selbstoptimierung“, die einem in Teilen fast schon eher die Würde nehmen, als den Menschen innerlich wirklich aufzurichten).

Ein Werk, dass nicht angetrieben ist vom Effizienzdenken und Erfolgsstreben der Zeit.

Und das nicht nur, weil Hüther ein „anderes Gleis“ befahren würde, ein „Thema neben all dem“ zum Kern macht, sondern klar und deutlich „auf Konfrontation geht“.

„…denn die Wiederentdeckung des Gefühls oder gar die Bewusstwerdung der eigenen Würde ist mit dem, was dieses Streben nach Anerkennung des Erfolgs dem Menschen abverlangt, unvereinbar“.

Ein Buch genau in den Moment zunehmender Verunsicherung der Welt, in dem tatsächlich eine klare Orientierung not tät, in dem vielfache öffentliche Diskussionen und Äußerungen gegeneinander zu stehen scheinen, den Menschen ratlos eher zurücklassen, denn zur Klärung beizutragen. Mit einer immer stärker spürbaren Suche nach Orientierung, nach tragfähigem Grund. Was nicht unbedingt die „Würde“ dann alleine ist, wozu eine „würdige Haltung“ und eine innere Klärung aber unabdingbare Voraussetzungen darstellen.

„Zu viel Durcheinander im Gehirn verbraucht zu viel Hirn“. Ordnung, Komplexitätsreduzierung muss also her. Und Hüther zeigt sachlich und ruhig auf, wie dieser Weg in eine gewisse innere Ordnung gegangen werden kann.

Appelle, Vorgaben, politische Rahmungen scheinen da, wie man sieht, nicht unbedingt wirksam Hilfe zu bieten. So leitet Hüther die Notwendigkeit „innerer Instanzen“ folgerichtig her.

„Und manche Vorstellungen entwickeln wir auch, weil sie uns helfen, wir selbst zu bleiben“.

Dass dies „Würde“ ist und wie dieses eher altertümlich klingende Wort neu zum Leben erweckt wird, das ist eine lohnenswerte Lektüre, die stark zur eigenen Besinnung und Reflexion einlädt. Auch wenn, vom Fach und vom Buch her, zunächst der Intellekt gefordert und der Verstand überzeugt wird, auch die Verankerung im emotionalen Bereich setzt Hüther als wichtiges Element und vergisst diese nicht, wenn er das „innere Bild“ ins Spiel bringt, dass den „Kompass“ liefern kann (im Kapitel: „Wie entsteht das Bewusstsein für die eigene Würde“.

Umfassend widmet Hüther sich dem Thema, verweist auf die „Un-Würde des Menschen“, der sein Biotop zerstört (mit vielen kleinen, lokalen Beispielen) und wird nicht müde,

„Auch wird niemand, der sich seiner Würde bewusst ist, andere Menschen würdelos behandeln, sie also zum Objekt seiner Absichten, Bewertungen oder gar Maßnahmen machen“. Und nicht nur andere Menschen nicht.

Ein Buch mit Sprengstoff für das moderne Leben, das Würdelos macht und in innere, getriebene Sklaverei „den Mächten“ gegenüber führt und ein Plädoyer für ein inneres Erwachen, dies nicht mehr alles mit sich machen zu lassen und auch nicht anderen anzutun.

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