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Dann schlaf auch du Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-630-87554-5

NEU
Erschienen: 21.08.2017
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Der Preis des Glücks

Sie wollen das perfekte Paar sein, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen, alles irgendwie richtig machen. Und sie finden die ideale Nanny, die ihnen das alles erst möglich macht. Doch wie gut kann man einen fremden Menschen kennen? Und wie sehr kann man ihm vertrauen?

Sie haben Glück gehabt, denken sich Myriam und Paul, als sie Louise einstellen - eine Nanny wie aus dem Bilderbuch, die auf ihre beiden kleinen Kinder aufpasst, in der schönen Pariser Altbauwohnung im 10. Arrondissement. Wie mit unsichtbaren Fäden hält Louise die Familie zusammen, ebenso unbemerkt wie mächtig. In wenigen Wochen schon ist sie unentbehrlich geworden. Myriam und Paul ahnen nichts von den Abgründen und von der Verletzlichkeit der Frau, der sie das Kostbarste anvertrauen, das sie besitzen. Von der tiefen Einsamkeit, in der sich die fünfzigjährige Frau zu verlieren droht. Bis eines Tages die Tragödie über die kleine Familie hereinbricht. Ebenso unaufhaltsam wie schrecklich.

»Ein psychologischer Thriller über eine Nanny, die besser nie hereingelassen worden wäre. Man braucht echt starke Nerven, kann das Buch aber trotzdem nicht mehr aus der Hand legen.«

Angela Wittmann / Brigitte (16.08.2017)

Leïla Slimani (Autorin)

Die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani gilt als die aufregendste literarische Stimme Frankreichs. Slimani wurde 1981 in Rabat geboren und wuchs in Marokko auf. Nach dem Studium an der Pariser Eliteuniversität Sciences Po arbeitete sie als Journalistin für die Zeitschrift »Jeune Afrique«. »Dann schlaf auch du« wurde mit dem höchsten Literaturpreis des Landes, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und erscheint in 32 Ländern. Ihr ebenfalls preisgekröntes literarisches Debüt »Dans le jardin de l’ogre« wird derzeit verfilmt. Leïla Slimani ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie lebt in Paris.

»Ein psychologischer Thriller über eine Nanny, die besser nie hereingelassen worden wäre. Man braucht echt starke Nerven, kann das Buch aber trotzdem nicht mehr aus der Hand legen.«

Angela Wittmann / Brigitte (16.08.2017)

»Leïla Slimani lässt ihren in Frankreich preisgekrönten Roman über eine Familie und deren Kinderfrau im Sog auf die Katastrophe zulaufen. Großes Kino.«

Petra (03.08.2017)

»Dieses Buch, eine Reise ans Ende des Alltags, ist nichts für schwache Nerven, weil es das Grauen in eine kühle, elegante Sprache kleidet.«

Alexander Pschera / Cicero (19.07.2017)

»In meisterhaft beiläufigen Details beleuchtet Slimani die gemeinsame Höllenfahrt von Chefin und Nanny.«

Sonja Eismann / Missy Magazine (12.07.2017)

»Leïla Slimanis Buch ist einfach gut.«

Annabelle Hirsch / Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (06.11.2016)

27.09.2017 | 19:30 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch
Moderation: Alexander Solloch (NDR Kultur)
Deutsche Lesung: Franziska Hartmann
Nur Abendkasse mit vorheriger Anmeldung unter: Sophie.Udave@institutfrancais.de
In Zusammenarbeit mit NDR Kultur

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Mehr Infos

Institut français Hamburg
Heimhuder Str. 55
20148 Hamburg

Tel. 040 / 41 33 25 45, Brigitte.Zinke@institutfrancais.de

29.09.2017 | 20:00 Uhr | Stuttgart

Lesung und Gespräch
Moderation: Manfred Heinfeldner (SWR)
Deutsche Lesung: Lisa Wildmann
Eintritt: 10,- / 8,- / 5,-
In Zusammenarbeit mit dem Institut français Stuttgart

weitere Informationen

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Mehr Infos

Literaturhaus
Breitscheidstraße 4
70174 Stuttgart

Tel. 0711/2202173

13.10.2017 | 17:15 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung und Gespräch
im Rahmen der Reihe Literaturbahnhof
gemeinsam mit Négar Djavadi
Moderation: Daniella Baumeister (hr2 Kultur)
Deutsche Lesung: Jochen Nix
Dolmetscher: Yves David Provensal

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Mehr Infos

Haus des Buches
Braubachstr. 16
60311 Frankfurt am Main

Tel. 069 13060

14.10.2017 | 19:00 Uhr | Hannover

Lesung und Gespräch
Moderation: Anja Bandau (Leibniz Universität)
Deutsche Lesung: Holger Warnecke
Eintritt: 13 € im VVK, 14 € an der AK
Eine Veranstaltung der Antenne Métropole in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft Hannover e.V. und Carrefour Francophone de Hanovre

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Mehr Infos

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover

Tel. 0511 235555-0, info@pavillon-hannover.de

07.11.2017 | Freiburg

Lesung

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Mehr Infos

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
Münsterplatz 11
79098 Freiburg

Tel. 0761/207390, info@ccf-fr.de

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Französischen von Amelie Thoma
Originaltitel: Chanson douce
Originalverlag: Gallimard

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-630-87554-5

€ 20,00 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

NEU
Erschienen: 21.08.2017

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Eindringliches Protokoll eines Dramas

Von: ulrikerabe  aus Perchtoldsdorf Datum: 19.08.2017

www.facebook.com/mrsrabesbookaccount

Dieses Buch beginnt mit aller Wucht. Das Schlimmste, was passieren kann, tritt ein. Ein Baby tot, das Kleinkind schwerst verletzt. Der Schrei der verzweifelten Mutter schallt laut, so laut durch das Haus.
Was ist hier passiert, was hat hinter dieser wunderbaren gutbürgerlichen Fassade so geschwelt, dass zu dieser Explosion gekommen ist?
Das junge Paar Myriam und Paul Massé sucht nach einer Nanny für die Kinder. Myriam, die anfangs in ihrer Mutterrolle aufgegangen ist, nur sie meinte zu wissen, was gut für die geliebten Kleinen gut ist, will wieder arbeiten. Sie durchlebt das, was vielen Müttern passiert, ausgelaugt von der täglichen Routine, intellektuell unausgelastet, schier am Verzweifeln. Sie fressen mich auf, klagt sie manchmal.
Mit äußerster Sorgfalt wählen die Massès die Frau aus, die auf ihre Kinder aufpassen soll, nicht ohne Papiere, keine Kinder soll sie haben, zumindest nicht in Frankreich, kein Kopftuch. Sie entscheiden sich für Louise, eine zarte mittelalte Französin mit guten Referenzen.
Hin und her gerissen zwischen dem schlechten Gewissen den Kindern gegenüber und dem immer erfolgreicheren Berufsleben überlasst Myriam blad das Regiment der Erziehung, aber auch der Haushaltsführung gänzlich Louise. Paul, für den es beruflich auch aufwärts geht, beäugt die Verschiebung der Verhältnisse manchmal kritisch, verzichtet aber zugunsten der Bequemlichkeit auf eine Auseinandersetzung sowohl mit seiner Frau als auch mit dem Kindermädchen.
Louise beginnt immer mehr Platz im Leben der Massés einzunehmen, lebt beinahe deren Leben, bis ihre Vergangenheit sie einholt.
Leila Slimani schafft mit ihrem literarischen Protokoll eines schrecklichen Verbrechens ein ungemein dichtes Psychodrama. Vor allem die Gegenüberstellung der Bedürfnisse Myriams und Louises zeigt, wie trotz aller Emazipation auch heute noch Frauen versuchen müssen, mehrere Leben miteinander zu vereinbaren. Der Vater, hier Paul, bleibt da zu meist immer noch Statist. Im Grunde beuten Frauen Frauen aus, um selbst im Berufsleben aufgerieben zu werden. Das Nur-Muttsersein findet selbst unter Frauen weder Anerkennung noch Unterstützung. Das Leben ist oft eine einzige Rechtfertigung.
Ich habe dieses Buch nahezu am Stück verschlungen, in vielen Gedanken Myriams kommt ich mich auch ein bisschen wieder erkennen. Dieser Roman, der 2016 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde, erhält von mir eine absolute Leseempfehlung.

Dann schlaf auch du

Von: Miss.mesmerized  aus Deutschland Datum: 27.07.2017

https://missmesmerized.wordpress.com/

„Das Baby ist tot. Wenige Sekunden haben genügt. “ – Mit der Ankündigung des Todes des Babys beginnt Leïla Slimanis Roman „Dann schlaf auch du“ (im Original: „Chanson douce“). Doch wie kam es dazu? Myriam und Paul Massé sind jung, erfolgreich und die perfekte Familie mit der kleinen Mila und Baby Adam. Doch Myriam fühlt sich zunehmend falsch in der Rolle als Hausfrau und Mutter und als sie einen ehemaligen Studienkollegen trifft, der sie an ihre Karriere Anwältin erinnert, ist die Entscheidung schnell getroffen: eine Nanny muss her. Nach einem langen Casting entscheiden sie sich für Louise, die sofort die Herzen der ganzen Familie erobert. Sie kann nicht nur die trotzige Mila bändigen, sondern geht auch ganz in der Haushaltsarbeit auf und bald schon erstrahlt die Pariser Wohnung in ungeahntem Glanz. Immer abhängiger werden die vier von der resoluten und gutmütigen Frau; Myriam arbeitete mehr und mehr und auch Paul sehnt sich nach dem Leben vor den Kindern zurück und verbringt zunehmend mehr Zeit in seinem Tonstudio. Aber Louise hatte auch ein Leben vor den Massés und obwohl sie immer mehr in die Familie hineinwächst und dort praktisch einzieht, holt sie dieses Leben langsam wieder ein.

Leïla Slimanis Roman wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem dem Prix Goncourt 2016. Auch wenn ein Mord geschieht, handelt es sich nicht um einen Krimi, wirkliche Spannung wird auch nicht aufgebaut, eher ungute Ahnung. In Form der Analepse erzählt – immerhin weiß man vom ersten Satz an, dass die Kinder die Erzählung nicht überleben werden – nähert man sich langsam diesem Ereignis. Während die Handlung um den Haushalt Massé chronologisch voranschreitet, erfährt über Rückblenden von Louises Leben vor der Anstellung dort: ihr Mann, ein Taugenichts, der sein Leben mit Klagen verbrachte; ihre Tochter Stéphanie, die viel zu früh kam und unter den unsäglichen Verhältnissen stumm litt; die Vermieter und Arbeitgeber, die Louise systematisch schikanierten.

Der Roman lebt von den Figuren, vor allem die zwei Protagonistinnen symbolisieren hervorragend die Tragik der modernen Frau: Myriam, zerrissen zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen dem Wunsch eine gute Mutter zu sein und dem Verlangen nach beruflicher Selbstverwirklichung und Anerkennung. Das schlechte Gewissen als ständiger Begleiter, sowohl gegenüber den Kindern wie auch gegenüber ihrer Arbeit und den Klienten. Es scheint keinen wirklichen Zwischenweg zu geben und trotz aller Emanzipation bleibt der Ehemann und Vater bei dieser Problematik außen vor. Louise hingegen ist gefangen in den typischen Geringverdienerjobs als Pflegerin oder Kindermädchen, die ihr nie einen finanziellen Ausstieg aus der Misere ermöglichen. Dazu die Abhängigkeit von einem Mann, der nichts zum Haushalt beiträgt und sie in sein Unglück mit hineinzieht. Für kurze Zeit können die beiden Frauen sich der Illusion hingeben, ihrem Schicksal zu entkommen und die ausgelassene Freiheit von Bürden zu leben, doch dann werden sie von der Realität eingeholt, die brutal zuschlägt und den Moment der Glückseligkeit zerschlägt.

„Dann schlaf auch du“ ist erst der zweite Roman der Franco-Marokkanerin und lässt die Erwartungen für weitere Bücher der Autorin hoch steigen.

Von: Tanja Bemerl aus Waldmünchen Datum: 24.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Gustav Fuss

An und für sich ist das Buch super spannend, aber das Ende lässt sehr zu wünschen übrig. Weil es gibt kein richtiges Ende. Es ist alles sehr verständlich und leicht zu lesen.

Myriam und Paul wollen ihrer Karriere nachgehen und stellen ein Kindermädchen für ihre Kinder Mila und Adam ein. Louise ist anfangs die gute Fee, die das Haus putzt, wäscht und kocht. Die Kinder lieben sie. Aber nach und nach entwickelt sie sich als Psychopatin, die sich stundenlang vor den Kindern versteckt und ihnen Angst macht. Irgendwann lockt sie die Kinder dann in die Badewanne und bringt beide um.

Und jetzt fehlt hier eine Erklärung. Warum tut sie das???? Leider wird das nicht aufgeklärt und somit macht es das Buch nicht zum Bestseller.

Und es gibt dafür leider auch nur 3 Sterne. Und das nur weil es wirklich spannend geschrieben ist.

Beste Herbst-Neuerscheinung

Von: Iris Schneider aus Schleswig Datum: 20.07.2017

Buchhandlung: Buchhandlung am Gänsemarkt

Während einer sechsstündigen Zugfahrt von Schleswig nach Mannheim habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen. Großartig geschrieben, spannend und unter die Haut gehend!

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