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Die Spiegelstadt Passage-Trilogie
Roman

Passage-Trilogie (3)

Kundenrezensionen (23)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-442-31180-4

Erschienen: 31.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.

Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.

Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

»Ein hervorragendes Buch, überragend verfasst. 10 von 10 Sternen«

www.buchtips.net/Michael Lehmann-Pape (22.12.2016)

Passage-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Justin Cronin (Autor)

Justin Cronin stammt aus New England und studierte in Harvard. Er besuchte den berühmten Iowa Writers' Workshop und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Houston, Texas, wo er an der Rice University Englische Literatur unterrichtet. Er veröffentlichte zwei Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Übersetzungsrechte an seiner Passage-Trilogie, die mit »Der Übergang« begann, wurden innerhalb kürzester Zeit in 23 Länder verkauft.

»Ein hervorragendes Buch, überragend verfasst. 10 von 10 Sternen«

www.buchtips.net/Michael Lehmann-Pape (22.12.2016)

»Ein stilsicherer Querschläger von epochaler Wucht. Die Passage-Trilogie umfasst am Stück knapp 3.000 Seiten. Keine zu viel.«

WIENER (25.11.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The City of Mirrors
Originalverlag: Ballantine

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 992 Seiten, 15,0 x 22,7 cm, 9 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-442-31180-4

€ 24,99 [D] | € 25,70 [A] | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 31.10.2016

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Meisterhafter Abschluss

Von: Weinlachgummi Datum: 05.03.2017

weinlachgummis.blogspot.de/

* Spoiler frei, Rezi kann gelesen werden, wenn Band 1 und 2 unbekannt*

Ich hab mich wahnsinnig auf den Abschlussband der Passage Trilogie von Justin Cronin gefreut. Doch als ich es dann in Händen halten durfte, wollte ich es nicht so recht lesen. Die Geschichte ist so groß, beinhaltet so viele Charaktere. Da hatte ich Angst vor dem Ende und dass es mir vielleicht nicht gefällt. Am Ende war ich zwar traurig, traurig um die Leben, traurig um die Verluste. Aber auch sehr froh darüber, dass ich dieses Meisterwerk beendet habe und eine so tolle Geschichte lesen durfte.

Was war die Kindheit anderes als ein Übergang vom Hellen ins Dunkle,
das langsame Ertrinken der Seele im Meer von gewöhnlicher Materie?
Seite 89

Das Cover ist wieder richtig toll. Zwar einfach und dezent, aber doch sehr einprägend. Über den Titel habe ich mir lange keine Gedanken gemacht, bis es dann im Roman aufgegriffen wurde und rückwirkend finde ich es schön passend.

Justin Cronin hat einen besonderen Schreibstil. Dies wusste ich schon, als ich vor 2 1/2 Jahren den ersten Satz von Band 1 gelesen habe, dies und dass es eine großartige Geschichte wird. Den, so dachte ich, so fangen großartige Geschichten an. Ich habe mich nicht geirrt. Cronin hat ein Talent dafür Charaktere zu zeichnen, er beschreibt sie so lebendig, als wären sie Real. Auch ganz alltägliche Dinge beschreibt er auf eine fesselnde Art, sodass keine Langeweile aufkommt. Deswegen erinnerte er mich vom Stil her auch an Stephen King.

Dieser Abschluss beinhaltet so einige Charaktere. Da ich niemanden spoilern möchte, gehe ich nicht so genau auf sie ein. Ich kann aber sagen, ich fand sie alle sehr gut dargestellt. Auch bei denen, die ich nicht mochte konnte ich die Beweggründe verstehen. Ja, einer tat mir stellenweise sogar leid. Ans Herz gewachsen sind mir so einige davon. Deswegen habe ich gegen Ende auch ein paar Tränchen verdrückt. Wenn man manche Protagonisten so lange begleitet, ist es fast, als wären sie wirklich und dann tut Abschied nehmen weh. Fast alle Protagonisten finden ein abgeschlossenes Ende, dies hat mir sehr gut gefallen.

Dieselben Umstände, die zwei Seelen zueinanderziehen,
können sie zugleich auch für alle Zeit auf Armlänge voneinander fernhalten.
Darin liegt die Wahrheit über die Liebe und das Wesen der Tragik.
Seite 230

Die Geschichte beginnt eher ruhig nach den Ereignissen in Band 2. Es dauert eine Weile bis etwas Spannendes passiert. Dies hat mich aber nicht gestört, da man beim Lesen förmlich merkt, wie sich diese Spannung anstaut. Man weiß, es wird etwas passieren, doch nicht genau was und wann. Zeitlich geht es in die Vergangenheit, aber auch gegen Ende weit in die Zukunft. Dieser Aspekt macht die Geschichte noch größer, da er so zeigt, wie sich alles entwickelt, Generation über Generation. Es wird auch noch mal darauf eingegangen, wie das Virus entstand bzw. es zu der Expedition kam. Dieses Hintergrundwissen fand ich sehr interessant, so wurde alles noch runder. Bei so vielen Handlungssträngen und Charakteren kann man sich leicht als Autor verzetteln, doch hier passte wirklich alles.

Die Grundstimmung fand ich irgendwie melancholisch. Es geht sehr viel um das Thema sterben, aber auch um die Liebe, was man auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Was macht die Liebe aus einem Menschen. Und wie geht man mit dem Tod um. Das ganze Buch hat auch etwas philosophisches.

Fazit:
Ein Meisterwerk.
Ein würdiger Abschluss einer genialen Reihe.
Das Abschiednehmen fiel mir zwar schwer, aber es war auch sehr schön zu lesen, wie sich die Geschichte dem Ende nähert.
Trotz der vielen Seiten sehr flüssig zu lesen und keineswegs langweilig.
Die Charakterzeichnungen und Entwicklungen sind großartig.
Ein Endzeit-Roman mit melancholischer Grundstimmung, in dem es nicht nur um Gemetzel geht, sondern auch um Freundschaft und die Liebe.

Ein wirklich gelungener Abschluss

Von: horrorbiene Datum: 11.02.2017

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Lange habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet und habe mir die Lektüre extra für einen Kurzurlaub aufgehoben.
Nachdem nun am Ende des zweiten Bandes „die Zwölf“ vernichtet wurden, konnte endlich Frieden einkehren bei den Überlebenden der Seuche. Und so wird die Geschichte in mehrern Abschnitten erzählt. Erst wird berichtet, wie es den Helden aus Die Zwölf erging, nachdem der Friede eingekehrt war, aber die Zeit springt auch in die Zukunft, so dass wir neue Protagonisten durch die Kinder der alten Helden vorgestellt bekommen. Diese Erzählung zieht sich etwas in die Länge, doch ist sie wie ich es von Cronin erwartet habe, sehr stimmig geschrieben! Doch die Ruhe währt nicht ewig, denn die Gefahr ist noch nicht gebannt: Patient Zero ist noch nicht besiegt, doch wollen es die Menschen nicht wahr haben. Ein Teil allerdings rüstet sich zum finalen Kampf.
Ähnlich wie auch in den Vorgängern wurde hier nicht nur die Geschichte weiter erzählt, sondern es gab auch Nebenhandlungen. Hier war vor allem die Vorgeschichte zum Virus entscheidend, die aus der Sicht von Fanning, also Patient Zero, geschildert wurde. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, schildert sie nicht nur Fannings Vergangenheit, sondern auch Lears und somit wird erklärt, wieso dieses Virus überhaupt erschaffen wurde. Auch Zeros Verhalten über 100 Jahre nach dem Ausbruch wird erklärt. Das hat die Haupthandlung zwar nicht voran gebracht, doch es war sehr stimmungsvoll beschrieben und hat daher genau meinen Geschmack getroffen.
Ganz am Ende gibt es auch noch mal einen Epilog, der die Geschehnisse 1000 Jahre nach dem Ausbruch des Virus aus der Sicht einer völlig neuen Person schildert. Ausgangspunkt ist der Kongress, der im Vorgänger auch schon Erwähnung fand. Auch diese Erzählung ist recht lang, aber stimmungsvoll und erst habe ich mich gefragt, warum muss das ganze nur so detailliert sein, die Geschichte ist doch praktisch schon erzählt. Das stimmt schon, doch auf diese Weise wurde auch gezeigt, wie die Menschheit nach so langer Zeit mit den Geschehnissen umgeht und vor allem wurde die Geschichte aller Figuren zu Ende erzählt. Es bleibt praktisch kein Ende einer Figur offen und das finde ich wirklich gelungen.
Zwar gibt es viele spannende Passagen, doch der Großteil des Buches besteht aus einzelnen Handlungsepisoden der Hauptfiguren. Doch der Schreibstil Cronins ist so atmosphärisch und mitreißend, dass ich regelrecht in die Geschichte eintauchen konnte und mit den Figuren in Kerrville war. Kopfkino, wie es sein sollte! Auch hier lasen sich die annährend 1000 Seiten praktisch von selbst und ich habe mich gewundert, in welch kurzer Zeit ich das Buch ausgelesen hatte.
Zwar finde ich erneut, dass das Finale, auch wenn es dieses Mal länger und actionreicher war, recht unspektakulär daher kam. Doch eigentlich ist dem nicht so. Es wirkt nur so da der Kontrast zwischen der Länge der Erzählung und der Länge des Finales so groß ist, weil die Erzählung so viel Raum eingenommen hat. Dennoch finde ich immer noch, dass Amys Rolle und Bedeutung so hochgepusht wurde und sie letztlich nicht DIE Bedeutung hatte, die ich daraufhin erwartet hatte.
Alles in allem hat mir der finale Band jedoch sehr gut gefallen, da für mein Empfinden alles einen logischen Abschluss fand und für alle Figuren erklärt wurde, wie es mit ihnen ausgegangen ist. Somit bildet es einen würdiges und abrundendes Ende der Trilogie. Die Handlung ist so schön detailliert, dass ich mir wünschen würde, dass aus dieser Handlung auch eine TV-Serie und nicht nur drei Filme entstehen würde, ausreichend umfangreich ist das Material auf jeden Fall. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass diese dann stimmungsvoller als so manch andere dystopische Serie sein könnte!

Fazit: Die Spiegelstadt bildet einen wirklich gelungenen und stimmungsvollen Abschluss der Trilogie. Zwar fehlt dem Buch zum größten Teil die Spannung, da erneut viel über das „normale Leben“ berichtet wird und es eine recht ausführliche Rückblende zu Zero gibt, aber es liest sich dennoch wie von selbst, weil man direkt mit den Augen der Chraktere sieht und mit ihnen mitfühlt. Zudem ist es einfach gut geschrieben, da Cronin sehr stimmungsvoll und atmopshärisch schreibt. Gut gefallen hat mir, dass wirklich zu jeder Figur erklärt wird, was letztlich aus ihr geworden ist. So bekommt die Trilogie ein wirklich rundes Ende. Wenn ein paar Jahre ins Land gezogen sind, werde ich die Trilogie sicher noch einmal in einem Rutsch lesen, um sie dann ganz genießen zu können.

Von: Matthias Hassenpflug aus Berlin Datum: 23.11.2016

Buchhandlung: Braun & Hassenpflug

vielen herzlichen Dank für das Leseexemplar. Nachdem ich die ersten zwei Bände gelesen hatte, musste ich natürlich auch den dritten lesen. Ich bin mir in meinem Urteil als Buchhändler noch ein wenig unsicher, als gewöhnlicher Leser hat mir das monumentale Werk doch eine lange Zeit beste Unterhaltung geliefert. Immerhin ist Cronin, glaube ich, Literaturprofessor. Der Aufbau der Geschichte ist mit den vielen Charakteren und über die lange Zeitspanne an sich schon ein Kunstwerk. Die Figurenzeichnung ist sehr individuell, sprachlich liegt Cronin bei Weitem über dem Durchschnitt. Auch meine versierte Schwester, der ich die Passage-Trilogie empfahl, war sofort in die Geschichte gezogen. Und irgendwie passt die Düsternis dieser negativen Utopie zur kommenden Trump-Ära. Also vielen Dank! Ich habe im unteren Regalbereich einen eigenen Bereich für jene Bücher, die ich ganz persönlich empfehle. Also auch die drei Cronin-Bände.

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