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Die Spiegelstadt Band 3 der "Passage-Trilogie"
Roman

Passage-Trilogie (3)

Ungekürzte Lesung mit David Nathan, Dietmar Wunder

Kundenrezensionen (22)

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€ 39,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8445-2450-5

Erschienen: 07.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Die Zwölf – Wesen der Dunkelheit, Todfeinde der Menschen – sind vernichtet, ihre hundertjährige Schreckensherrschaft über die Welt ist vorüber. Nach und nach wagen sich die Überlebenden aus ihrer eng ummauerten Zuflucht, Hoffnung keimt auf. Auf den Ruinen der einstigen Zivilisation wollen sie eine neue, eine bessere Gesellschaft aufbauen: der älteste Traum der Menschheit.

Doch in einer fernen, verlassenen Stadt lauert der Eine: Zero. Der Erste. Der Vater der Zwölf, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Einst ein hochbegabter Wissenschaftler, der, seit er seine große Liebe verlor, nur noch von Rachedurst und Wut erfüllt ist. Sein Ziel ist es, die Menschheit endgültig auszulöschen. Seine Truppen sind bereit. Und der Zeitpunkt ist gekommen.

Nur Amy vermag ihn jetzt noch aufzuhalten, das Mädchen aus dem Nirgendwo, die einzige Hoffnung der Menschheit. Und so treten sie und ihre Freunde an zum letzten großen Kampf zwischen Licht und Dunkelheit ...

(Laufzeit: 28h 56)

Passage-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Justin Cronin (Autor)

Justin Cronin stammt aus New England und studierte in Harvard. Er besuchte den berühmten Iowa Writers' Workshop und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Houston, Texas, wo er an der Rice University Englische Literatur unterrichtet. Er veröffentlichte zwei Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Übersetzungsrechte an seiner Passage-Trilogie, die mit »Der Übergang« begann, wurden innerhalb kürzester Zeit in 23 Länder verkauft.


Sprecher

David Nathan, 1971 in Berlin geboren, begann bereits mit zehn Jahren erste Synchronrollen zu sprechen und agierte darüber hinaus in diversen Film- und Theaterrollen. Er ist Dialogbuchautor und -regisseur, und als deutsche Stimme von Hollywood-Größen wie Christian Bale, Johnny Depp oder Paul Walker in zahlreichen Kinofilmen zu hören. Mit seiner prägnanten, dunklen Stimme ist er einer der gefragtesten Hörbuchsprecher Deutschlands.

Dietmar Wunder leiht nicht nur seit Jahren erfolgreich Hollywoodstars wie Adam Sandler, Jamie Foxx und Cuba Gooding Jr. seine Stimme, sondern auch dem neuen James Bond, Daniel Craig. Außerdem ist er als Synchronregisseur und Autor tätig.

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The City of Mirrors
Originalverlag: Ballantine

Hörbuch Download, Laufzeit: 1736 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2450-5

€ 39,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 07.11.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein wirklich gelungener Abschluss

Von: horrorbiene Datum: 11.02.2017

https://armariumnostrum.wordpress.com/

Lange habe ich auf das Finale der Trilogie gewartet und habe mir die Lektüre extra für einen Kurzurlaub aufgehoben.
Nachdem nun am Ende des zweiten Bandes „die Zwölf“ vernichtet wurden, konnte endlich Frieden einkehren bei den Überlebenden der Seuche. Und so wird die Geschichte in mehrern Abschnitten erzählt. Erst wird berichtet, wie es den Helden aus Die Zwölf erging, nachdem der Friede eingekehrt war, aber die Zeit springt auch in die Zukunft, so dass wir neue Protagonisten durch die Kinder der alten Helden vorgestellt bekommen. Diese Erzählung zieht sich etwas in die Länge, doch ist sie wie ich es von Cronin erwartet habe, sehr stimmig geschrieben! Doch die Ruhe währt nicht ewig, denn die Gefahr ist noch nicht gebannt: Patient Zero ist noch nicht besiegt, doch wollen es die Menschen nicht wahr haben. Ein Teil allerdings rüstet sich zum finalen Kampf.
Ähnlich wie auch in den Vorgängern wurde hier nicht nur die Geschichte weiter erzählt, sondern es gab auch Nebenhandlungen. Hier war vor allem die Vorgeschichte zum Virus entscheidend, die aus der Sicht von Fanning, also Patient Zero, geschildert wurde. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, schildert sie nicht nur Fannings Vergangenheit, sondern auch Lears und somit wird erklärt, wieso dieses Virus überhaupt erschaffen wurde. Auch Zeros Verhalten über 100 Jahre nach dem Ausbruch wird erklärt. Das hat die Haupthandlung zwar nicht voran gebracht, doch es war sehr stimmungsvoll beschrieben und hat daher genau meinen Geschmack getroffen.
Ganz am Ende gibt es auch noch mal einen Epilog, der die Geschehnisse 1000 Jahre nach dem Ausbruch des Virus aus der Sicht einer völlig neuen Person schildert. Ausgangspunkt ist der Kongress, der im Vorgänger auch schon Erwähnung fand. Auch diese Erzählung ist recht lang, aber stimmungsvoll und erst habe ich mich gefragt, warum muss das ganze nur so detailliert sein, die Geschichte ist doch praktisch schon erzählt. Das stimmt schon, doch auf diese Weise wurde auch gezeigt, wie die Menschheit nach so langer Zeit mit den Geschehnissen umgeht und vor allem wurde die Geschichte aller Figuren zu Ende erzählt. Es bleibt praktisch kein Ende einer Figur offen und das finde ich wirklich gelungen.
Zwar gibt es viele spannende Passagen, doch der Großteil des Buches besteht aus einzelnen Handlungsepisoden der Hauptfiguren. Doch der Schreibstil Cronins ist so atmosphärisch und mitreißend, dass ich regelrecht in die Geschichte eintauchen konnte und mit den Figuren in Kerrville war. Kopfkino, wie es sein sollte! Auch hier lasen sich die annährend 1000 Seiten praktisch von selbst und ich habe mich gewundert, in welch kurzer Zeit ich das Buch ausgelesen hatte.
Zwar finde ich erneut, dass das Finale, auch wenn es dieses Mal länger und actionreicher war, recht unspektakulär daher kam. Doch eigentlich ist dem nicht so. Es wirkt nur so da der Kontrast zwischen der Länge der Erzählung und der Länge des Finales so groß ist, weil die Erzählung so viel Raum eingenommen hat. Dennoch finde ich immer noch, dass Amys Rolle und Bedeutung so hochgepusht wurde und sie letztlich nicht DIE Bedeutung hatte, die ich daraufhin erwartet hatte.
Alles in allem hat mir der finale Band jedoch sehr gut gefallen, da für mein Empfinden alles einen logischen Abschluss fand und für alle Figuren erklärt wurde, wie es mit ihnen ausgegangen ist. Somit bildet es einen würdiges und abrundendes Ende der Trilogie. Die Handlung ist so schön detailliert, dass ich mir wünschen würde, dass aus dieser Handlung auch eine TV-Serie und nicht nur drei Filme entstehen würde, ausreichend umfangreich ist das Material auf jeden Fall. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass diese dann stimmungsvoller als so manch andere dystopische Serie sein könnte!

Fazit: Die Spiegelstadt bildet einen wirklich gelungenen und stimmungsvollen Abschluss der Trilogie. Zwar fehlt dem Buch zum größten Teil die Spannung, da erneut viel über das „normale Leben“ berichtet wird und es eine recht ausführliche Rückblende zu Zero gibt, aber es liest sich dennoch wie von selbst, weil man direkt mit den Augen der Chraktere sieht und mit ihnen mitfühlt. Zudem ist es einfach gut geschrieben, da Cronin sehr stimmungsvoll und atmopshärisch schreibt. Gut gefallen hat mir, dass wirklich zu jeder Figur erklärt wird, was letztlich aus ihr geworden ist. So bekommt die Trilogie ein wirklich rundes Ende. Wenn ein paar Jahre ins Land gezogen sind, werde ich die Trilogie sicher noch einmal in einem Rutsch lesen, um sie dann ganz genießen zu können.

Ein ausgezeichneter Schluss ziert alles!

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 12.01.2017

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Der Kreis schließt sich. Nach „Der Übergang“ und „Die Zwölf“ liegt nun mit „Die Spiegelstadt“ der dritte und letzte Band der Passage-Reihe des amerikanischen Autors Justin Cronin vor. Obwohl der Autor zu Beginn einen ausführlichen Rückblick liefert, empfehle ich allerdings, wenn noch nicht geschehen, zuerst die beiden Vorgängerbände zu lesen, damit man ein Gefühl für den Fortgang der Geschichte bekommt und Personen sowie Ereignisse entsprechend einordnen kann.

Es ist die Zeit danach, die Zwölf sind besiegt, die Virals verschwunden, und so langsam kehrt wieder Normalität in das Leben der Menschen ein. Die einen kümmern sich um ihre Familie, die anderen versuchen noch immer das Geschehene auf die eine oder andere Art zu verarbeiten. Vergessen kann niemand, aber man kann gemeinsam den Alltag bewältigen, und das gemeinsame Ziel ist das Erschaffen einer neuen, einer besseren Gesellschaft.

Doch im Verborgenen, weit entfernt, lauert das Verderben. Zero, der Erste, der den Ursprung des Virus in sich trägt. Von Hass und unbändiger Wut zerfressen, kennt er nur ein Ziel: die endgültige Vernichtung der Menschheit. Und dafür hat er bereits unzählige Gefolgsleute um sich geschart, die nur auf seinen Einsatzbefehl warten. Alles läuft auf den finalen Showdown zwischen Gut und Böse, zwischen Zero und Amy, hinaus…

Zwei Aspekte verdienen meiner Meinung nach besondere Erwähnung. Zum einen ist die Charakterisierung der Akteure, ganz gleich, ob sie zu den Guten oder den Bösen gehören, sehr ausführlich und detailliert. Zum anderen ist die Story natürlich exzellent aufgebaut. Die allmähliche Steigerung des Erzähltempos baut Spannung auf, die noch durch zahlreiche Cliffhanger gesteigert wird, dazu kommen die Zeitsprünge und Perspektivwechsel, die für Abwechslung sorgen. Bleibt nur festzustellen, dass Justin Cronin mit „Die Spiegelstadt“ einen gelungenen Abschluss der Passage-Trilogie geschaffen hat.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Matthias Hassenpflug aus Berlin Datum: 23.11.2016

Buchhandlung: Braun & Hassenpflug

vielen herzlichen Dank für das Leseexemplar. Nachdem ich die ersten zwei Bände gelesen hatte, musste ich natürlich auch den dritten lesen. Ich bin mir in meinem Urteil als Buchhändler noch ein wenig unsicher, als gewöhnlicher Leser hat mir das monumentale Werk doch eine lange Zeit beste Unterhaltung geliefert. Immerhin ist Cronin, glaube ich, Literaturprofessor. Der Aufbau der Geschichte ist mit den vielen Charakteren und über die lange Zeitspanne an sich schon ein Kunstwerk. Die Figurenzeichnung ist sehr individuell, sprachlich liegt Cronin bei Weitem über dem Durchschnitt. Auch meine versierte Schwester, der ich die Passage-Trilogie empfahl, war sofort in die Geschichte gezogen. Und irgendwie passt die Düsternis dieser negativen Utopie zur kommenden Trump-Ära. Also vielen Dank! Ich habe im unteren Regalbereich einen eigenen Bereich für jene Bücher, die ich ganz persönlich empfehle. Also auch die drei Cronin-Bände.

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