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Geständnisse Roman

Kundenrezensionen (29)

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10290-9

Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (19.03.2017)

Kanae Minato (Autorin)

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller "Geständnisse", der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (19.03.2017)

"Minato beschreibt in 'Geständnisse' mit entomologischer Präzision den Prozess einer gnadenlosen Rache."

Süddeutsche Zeitung (04.04.2017)

"Ein böses Buch. Eins über uns aus Japan. Was der Krimigott doch alles hinbekommt!"

Elmar Krekeler in "Die Welt" (25.04.2017)

"Eine bizarre Geschichte über die Albträume eines ganzen Landes. Selbst aus einer Entfernung von knapp 10.000 Kilometren Luftlinie läuft es einem kalt den Rücken herunter."

Der Tagesspiegel (30.05.2017)

"Eine für uns vertraute Förmlichkeit kollidiert in diesem Psychodrama mit ganz große Gefühlen. Verschiedene Perspektiven, unerwartete Wendungen, keine leichte Kost."

Emotion

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Japanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Kokuhaku (Confessions)
Originalverlag: Futabasha Publishers, Tokyo 2008

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-10290-9

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 27.03.2017

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Rezension: Kanae Minato, Geständnisse

Von: Tina / Kill Monotony Datum: 26.06.2017

www.killmonotony.wordpress.com

Dieses Buch habe ich an einem Tag verschlungen! Es war anfangs noch etwas schwierig zu lesen, weil die Erzählweise ungewohnt war, aber wenn man (nach 20 Seiten?) einmal drin ist, dann zieht einen dieses Buch mit so einem Sog immer weiter, immer tiefer in die Geschichte hinein: in eine Geschichte über Mord, über Rache und darüber, wie man sich doch in einem Menschen täuschen kann…

Alles beginnt mit dem Tod der kleinen Manami, der laut ihrer Mutter, Klassenlehrerin der Klasse B, Yuri Moriguchi, kein Unfall war. Sie hat auch schon die Täter identifiziert, Schüler aus ihrer Klasse. Da sie den Jugendstrafanstalten aber nicht zutraut, diese angemessen zu bestrafen, nimmt sie die Sache in ihre eigene Hand und übt sich in Selbstjustiz. Hier fängt das Drama an. Zwischen Mobbing und wilden Theorien wird der Leser hin und her geworfen, von einer Perspektive zur nächsten, um aus der Sichtweise der einzelnen Personen mehr über den Hergang des vermeintlichen Mordes zu erfahren. Ist es wirklich so einfach, wie Moriguchi es in ihrem Geständnis schildert, oder steckt doch mehr hinter der Sache?

Ich kann gar nicht viel von der Geschichte verraten, ohne euch zu spoilern – deshalb lasse ich’s! Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite, auch wenn sich durch die wechselnden Perspektiven einige Geschehnisse überschneiden. Der Erzählstil ist wahnsinnig toll, er hat mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sofort gefesselt. Die Geschichte wird glaubhaft erzählt und an mehreren Stellen stand mir die Kinnlade offen. Dass es sich bei „Geständnisse“ nicht nur um einen Roman (Roman? Eher Thriller, oder?) über einen Mord handelt, sondern auch über die Hintergründe der Täter, über die Auswirkungen der Tat auf ihr weiteres Leben und über die Konsequenzen für die gesamte Klasse, erfährt man vom Klappentext erst mal nicht. Was man jedoch als Leser sieht, sind Aspekte von Moral und Schuld, und ihre Auswirkungen auf das Leben der erst 13-jährigen Schüler von Moriguchis Klasse. Die Jugendlichen werden mit einem Geständnis konfrontiert, das sie nicht nur schockiert, sondern auch zu Taten anstiftet, die man ihnen nicht zutraut.

Fazit: Ein kurzweiliges kleines Buch (~270 Seiten), das man gut und gerne an einem faulen Nachmittag oder als Schnellleser auch an einem Abend verschlingen kann! Eine sehr spannende Geschichte, die doch mehr behandelt als den Tod der kleinen Manami und diesen trotzdem als Dreh- und Angelpunkt verwendet. Krimi-Kenner können vielleicht einige Aspekte der Handlung vorhersehen, doch ich als Thriller- und Krimi-Neuling war zeitweise sehr geschockt von den Wendungen, die sich durch das Buch ziehen. Alles in allem ein sehr packender Roman mit einer tollen Schreibe, der mich aber aufgrund der dem Perspektivenwechsel geschuldeten Überschneidungen nicht 100% abholen konnte.

Geständnisse

Von: a mass of unread books Datum: 25.06.2017

amassofunreadbooks.blogspot.de

Cover und Schreibstil

Ich finde das Cover wunderschön, zwar ist nicht viel zu sehen aber dieser Apfel weist auf etwas Böses hin. Im Laufe des Buches wird mir auch klar , dass der Titel bewusst gewählt worden ist, da jede Person in dem Buch ein Geständnis ablegt. Den Schreibstil finde ich sehr gut gelungen. Ich fand das Buch fließend und vor allem spannend geschrieben, weshalb ich es auch geschafft hab das Buch ich weniger als sieben Stunden fertig zu Lesen . Am Anfang war ich leicht verwirrt warum das Buch in nur sechs Kapitel aufgeteilt war und warum diese sich fast immer über 50 Seiten zogen. Dennoch wurde mir schnell klar warum dies so gewählt worden ist. Ich finde es gut, dass in jeden Kapitel aus der Sicht einer Person geschrieben wird, da man so keine Perpektievenwechsel innerhalb eines Kapitels hat, sondern sich jeweils ein Kapitel lang auf eine Person konzentrieren kann. Ich finde es ebenfalls sehr lobenswert, dass immer am Ende der Kapitel eine spannende Wendung passiert.


Charaktere

Ich finde alle Charaktere einfach nur krank. Die Lehrerin, die eine tödliche Rache will, ein Schüler, der aus Aufmerksamkeit mordet und eine Mutter, die Anderen nur gefallen will . Aber der Reihe nach die Lehrerin Moriguchi finde ich ziemlich schwierig einzuschätzen. Da sie auf der einen Seite ziemlich kalt mit dem Tod ihrer Tochter umgeht und sich auf der anderen Seite so rachsüchtig verhält, dass dies krankhaft erscheint. Ebenso krankhaft erscheint das Bild von Shuya , der aufgrund seiner grausamen Vergangenheit immer versucht Aufmerksamkeit zu bekommen und dabei keine Grenzen kennt. Naiko, der versucht seiner Mutter zugefallen und somit ein gutes Licht auf die Familie zu werfen, wird geprägt durch die Wunschvorstellungen seiner Mutter aber auch seiner Schuld. Besonders schlimm fand ich aber den Lehrer Werther, der mir mit seiner arroganten Art dermaßen auf die Nerven ging, dass ich regelrecht Aggressionen bekommen habe. Naikos Mutter gehört auch zu den Charakteren mit deinen ich mich nicht anfreunden konnte. Ich fand ihr Verhalten äußert unakzeptabel. Insgesamt kann man wohl sagen, dass es in dem Buch keine „normale“ Person gab. (mit Ausnahme von vereinzelt auftauchenden Nebencharakteren) Dennoch fand ich die Sichtweise von den Hauptcharakteren besonders spannend.

Mein Leseeindruck

Ich war bereits von ersten Seiten des Buches gefesselt, da dieser Vortrag von der Lehrerin sehr spannend gestaltet war und ein verblüffendes Ende hatte. Ich fand es erstaunlich, dass ihre Rachsucht so weit ging. Je weiter ich das Buch las desto weniger wollte ich es aus der Hand nehmen. Es tauchten immer mehr Wendungen und Tatsachen auf mit denen ich nicht gerechnet habe. Den golden Abschluss brachten dann die letzen Seite und vor allem das Ende des Buches, was mich regelrecht schockiert hatte.

Fazit

Dieses Buch hat mich einfach überwältig und ich habe nichts daran auszusetzen.

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