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Geständnisse Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-10290-9

Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.

Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (19.03.2017)

Kanae Minato (Autorin)

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller "Geständnisse", der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

"Der Thriller 'Geständnisse' der japanischen Autorin Kanae Minato dreht sich um einen Mord an einer Vierjährigen und gehört zum Subtilsten, was ich seit langem gelesen habe. Dieses Buch über den Ursprung des Bösen in uns liefert sowohl Spannung als auch Innenansichten aus einem faszinierenden Land."

Denis Scheck in ARD "druckfrisch" (19.03.2017)

"Minato beschreibt in 'Geständnisse' mit entomologischer Präzision den Prozess einer gnadenlosen Rache."

Süddeutsche Zeitung (04.04.2017)

"Ein böses Buch. Eins über uns aus Japan. Was der Krimigott doch alles hinbekommt!"

Elmar Krekeler in "Die Welt" (25.04.2017)

"Eine bizarre Geschichte über die Albträume eines ganzen Landes. Selbst aus einer Entfernung von knapp 10.000 Kilometren Luftlinie läuft es einem kalt den Rücken herunter."

Der Tagesspiegel (30.05.2017)

»Man könnte fast denken, diesen Roman hätte Friedrich Dürrenmatt vor Augen gehabt, als er sagte, eine Geschichte sei erst dann wirklich zu Ende erzählt, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.«

Frankfurter Neue Presse (10.07.2017)

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DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Japanischen von Sabine Lohmann
Originaltitel: Kokuhaku (Confessions)
Originalverlag: Futabasha Publishers, Tokyo 2008

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 272 Seiten, 12,5 x 20,0 cm

ISBN: 978-3-570-10290-9

€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 27.03.2017

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Ein Böses Buch

Von: Bambee Datum: 13.08.2017

https://bambeesworld.wordpress.com

,,Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschliche Abgründe erzählt die Autorin Kanae Minato eine faszinierende und verstörte Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman / Thriller , dessen Stimmen den Lesern noch lange begleiten.''

Das Buch hat mich sehr gepackt und mitgenommen. Am Anfang war ich etwas über den Schreibstil irritiert ( der Roman erzählt Kapitelweise verschiedene Erzählperspektiven ) aber dann konnte ich das Buch nicht weglegen...

Kapitel 1

Das Buch beginnt als die Leherin Moriguchi der vor der Klasse steht und verkündet , dass sie die Schule verließe und nach den Ferien nicht mehr da sei. Wegen dem '' Unfall '', fragten sich viele. Das auch ! Sie berichtet das der Unfall ihrer Manami ( 4 ) kein Unfall sei- sonder Mord und die Mörder sind in dem Klassenraum. Sie nennt diese Täter A und Täter B und die Klasse erfuhr wie es zum Mord an der kleinen Manami kam. Bevor sie die Schüler in die Ferien schickt erzählt sie von ihrem berühmten (ex ) Partner und Vater von Manami. Dieser habe Aids und aufgrund dessen ist sie allein erziehend. Sie verkündet, dass sie ihm Blut abnahm, dann dieses in die Milchtüten von Täter A und B hinein injizierte und sie brav alles austranken. Jetzt sei es an der Zeit, sich über den Wert des Lebens Gedanken zu machen ...

Kapitel 2

Im diesem Kapitel erzählt die Klassensprecherin Mizuki ihre Sicht, sie verfasst ein Brief an die ehemalige Klassenlehrerin und beschreibt was sie in der Klasse hinterlassen hatte... Den Täter A ging '' normal '' zu Schule und Täter B verschanzte sich in seinem Zimmer zu Hause und lies keinen an sich heran. Er will keinen Anstecken und Isoliert sich immer mehr, seine Mutter die immer dachte einen guten Sohn erzogen zu haben sieht nur einen Ausweg, doch es kommt anders... Mizuki muss sich währenddessen von Attacken von Mitschülern verteidigen, dadurch beginnt sie mit Täter A Zeit zu verbringen.

Kapitel 3

Hier wird die Sicht von der älteren Schwester vom Täter B erzählt, diese liest das Tagebuch ihrer Mutter und erfährt alles was in den Letzten Monaten vorfiel und was die Mutter für einen Plan hatte...

Kapitel 4

Dieser Teil wird von Täter B erzählt und wie es dazu kam, dass er sich so verändert hatte. Wie er mit Täter A '' Freundschaft '' schloss, an wenn er Hass empfand und wie der geplante Mord an Manami  wirklich war. Dieser wusste nicht das es tödlich enden sollte und auch das mit seiner Mutter hat er nicht vorhersehen können...

Kapitel 5

Hier übernimmt Täter A die Erzählung. Man erliest seine Kindheit, die keine Kindheit war und wie er sich sehr nach Mutter liebe sehnte. Seine Freundin Mizuki merkte das er ein Mutter Komplex hat, als sie dies laut aussprach, kam ein neuer Plan ins Rollen...Warum er diese schlimme Tat vor hatte und was sein nächste Irren Plan war, war unerwartet...

Kapitel 6

Übernimmt die Leherin Moriguchi wieder indem sie Täter A am Handy anruft und sie schildert, dass sie immer seine Schritte verfolgte. Und was sie mit seinem letzten Plan getan hat...

FAZIT:

Oh man. Das Buch war fesselnd und eine Höllenfahrt. Perfekt aufeinander gepasst und ich hätte nicht gedacht, dass alles so endet. Rache und noch mehr Rache, wozu es bringt, liest es selbst, das Buch ist abspult lesenswert und man hat es sehr schnell durch.

Genialer und gleichsam verstörender Thriller

Von: Buchmagie Datum: 08.08.2017

https://m.facebook.com/buchmagie88



Die kleine Tochter der Lehrerin Yuko Moriguchi ertrinkt im Schwimmbad der Schule, während ihre Mutter arbeitet. Zunächst sieht es so aus, als wäre die ganze Sache ein tragischer Unfall, doch am letzten Tag vor den Ferien tritt Moriguchi vor ihre Klasse und verkündet, dass sie die Schule und somit auch ihre Schüler verlassen wird und verkündet zudem ein erschütterndes Geständnis, das ihre nun ehemaligen Schülern mit in die Ferien nehmen. Schon bald, nachdem der Schulbetrieb wieder aufgenommen wurde, wird deutlich, dass Moriguchi mit ihren Worten den Anfang für ein verstörendes und tödliches Drama gemacht hat, das sich in ihrer ehemaligen Klasse abspielt. Ein Drama, dass das Leben aller Akteure für immer verändern wird. 

In dem Moment, in dem man die letzte Seite von Kanae Minatos Thriller "Geständnisse" liest, und das Buch schließt, öffnet man es sogleich wieder, um sicher zu gehen, dass man das gerade auch wirklich in der Art und Weise gelesen hat. 
"Geständnisse" ist ein Buch wie ein pechschwarzer und verstörender Sog, der den Leser immer weiter in die Geschichte hineinzieht. Die Handlung ist gleichsam grausam, spannend und endlos traurig. Und doch bin ich der festen Überzeugung, dass genau diese Handlung mich nicht in dem intensive Maße umgehauen hätte, wenn die Autorin ihren Thriller nicht auf eine ganz bestimmte Weise erzählt hätte. Denn in "Geständnisse" kommen gleich mehrere Wahnsinnige in verschiedenen Monologen zu Wort, die ihren Wahnsinn aber zunächst in einem schweren, schwarzen Koffer verbergen, um ihn dann ganz langsam und Stück für Stück auszupacken, um den Leser in das Grauen zu treiben. Doch das wirkliche und all umfassende Grauen zeigt sich vor allem in der intensiven Neutralität, in der "Geständnisse" erzählt wird. Kann Neutralität intensiv sein? Sie kann es. "Geständnisse" beweist das. Fast schon beiläufig berichten einige Protagonisten von ihren schrecklichen Taten und geben so fadenscheinige Gründe dafür an, dass man zwischendurch nur noch den Kopf schütteln konnte. Man weiß nicht, was man fühlen soll. Ekel? Abscheu? Vielleicht sogar auf eine verrückte Art und Weise: Mitleid? All diese Emotionen scheinen sich im Sekundentakt abzuwechseln. Bei ihrer besonderen Art zu erzählen, hat die Autorin zudem darauf geachtet, den Titel ihres Thrillers zum Programm zu machen. Die Monologe der einzelnen Figuren beschönigen nichts, sie schmücken nicht aus, sie versuchen nicht um Sachen herumzureden. Viel mehr wird in "Geständnisse" alles knallhart auf den Tisch gelegt, so dass es den Leser mehr als einmal den Atem raubt und damit Wendungen provoziert, die fassungslos zurücklassen. 
Auch die Themen, die in Kanae Minatos Geschichte behandelt werden sind unglaublich interessant und hervorragend in Szene gesetzt worden. Die Autorin beschäftigt sich mit der Gesellschaft ihres eigenen Landes, die ihre Kinder ausschließlich auf Erfolg und Leistung ausrichtet und nicht merkt, wie einige Kinder daran zugrunde gehen. Zudem ist "Geständnisse" eine Geschichte über verblendete Liebe und übertriebener Fürsorge. Gleichzeitig findet man Misshandlung, Vernachlässigung und junge Menschen, die nicht mehr unterscheiden können, was richtig und was falsch ist und Linien überschreiten, die man sich nicht vorstellen kann. 
Es ist fast unmöglich "Geständnisse" beiseite zu legen. In den wenigen Momenten, in denen man dieses Buch nicht liest, formen sich Bilder im Kopf, die beschreiben, wie es weiter gehen könnte. Bilder, die irgendwann so verstörend werden, dass man unbedingt wissen muss, wie es weiter geht, um dann herauszufinden, dass die fiktionale Realität noch viel beängstigender ist, als man es sich ausmalen konnte.

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