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I Saw a Man Roman

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-421-04669-7

Erschienen: 22.02.2016
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Ein atemberaubendes Drama über die Last von Geheimnissen

Nach dem tragischen Tod seiner Frau Caroline, die als Journalistin bei einem Auslandsdreh in Afghanistan ums Leben gekommen ist, erträgt Michael es nicht länger im gemeinsamen Heim in Wales. In dem Versuch, ein neues Leben zu beginnen, zieht er nach London, wo er auf die Nelsons trifft: Josh, Samantha und ihre zwei Töchter wohnen im Haus nebenan, und aus einer Zufallsbekanntschaft wird schnell – allzu schnell? – eine intensive Freundschaft. Michael geht bei den Nelsons wie selbstverständlich ein und aus, bis er eines Samstagnachmittags ihre Hintertür halb offen stehend vorfindet. In dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt, betritt er das augenscheinlich leere Haus ... und setzt damit eine Folge von Ereignissen in Gang, die ihrer aller Leben schlagartig und auf immer verändern wird.

Ein tiefgreifender, packender Roman über Verlust, Schuld und die heimtückische Natur von Geheimnissen.

Interview mit Owen Sheers und weitere Hintergrundinformationen zu "I saw a Man" Zum Special

»Das Ende ist so überraschend wie der ganze, wunderbar komponierte, geheimnisvolle Roman. Hier trifft Ian McEwan auf Paul Auster - ein großer Wurf.«

NDR Kultur, Stefan Maelck (18.02.2016)

Owen Sheers (Autor)

Owen Sheers, geboren 1974 in Fidschi, lebt nach einer Zeit in London heute wieder in Wales, wo er auch aufgewachsen ist. Vielseitig talentiert, lässt er sich nur schwer auf eine Form festlegen - zu seinen publizierten Werken zählen Dramen, Libretti, Gedichte und ein Sachbuch. Der Debütroman "Resistance" wurde in zehn Sprachen übersetzt und mit Michael Sheen in der Hauptrolle verfilmt. Sheers wurde u.a. mit dem Somerset Maugham Award, der Hay Festival Poetry Medal und dem Amnesty International Freedom of Expression Award ausgezeichnet. "I Saw a Man" ist sein zweiter Roman und für den französischen Prix Femina étranger nominiert.

»Das Ende ist so überraschend wie der ganze, wunderbar komponierte, geheimnisvolle Roman. Hier trifft Ian McEwan auf Paul Auster - ein großer Wurf.«

NDR Kultur, Stefan Maelck (18.02.2016)

»Sheers Roman ist geradezu thrillerhaft spannend, poetisch berührend und eine tiefgründige Analyse unserer Gegenwart.«

rbb radioeins, Favorit Buch, Thomas Böhm (28.04.2016)

»Sheers webt die drei Erzählstränge zu einem faszinierenden Psychothriller, der ganz ohne Horror- und Schockeffekte rein von den Schmerzen umklammerter Seelen lebt.«

Berliner Zeitung, Günther Grosser (14.05.2016)

»Ein Glück für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach besonderen Stoffen sind. Und es ist großartig erzählt und klug durchdacht.«

Südwest Presse, Erik Lim (28.05.2016)

»Mehr Spannung ist kaum möglich. … Ein erzählerisches und psychologisches Meisterwerk.«

Augsburger Allgemeine (04.05.2016)

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Aus dem Englischen von Thomas Mohr
Originaltitel: I saw a man
Originalverlag: Faber

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-421-04669-7

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

Erschienen: 22.02.2016

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I Saw a Man

Von: Miss.mesmerized Datum: 24.09.2016

miss-mesmerized.blogspot.de/

Ein gefährlicher Einsatz, ein Versehen, eine ganze Reihe von Opfern. Die Journalistin Caroline stirbt bei einem Auslandsdreh in Afghanistan durch eine amerikanische Rakete. Ihr Mann Michael kann den Verlust kaum ertragen, schon gar nicht im gemeinsamen Haus in Wales. In London hofft er sich ablenken und weiter an seinem aktuellen Buch arbeiten zu können. Seine neuen Nachbarn, Josh und Samantha mit den Töchtern Rachel und Lucy, schließen schnell mit ihm Freundschaft und kümmern sich um ihn in seiner Phase des Trauerns. Er wird zum fünften Familienmitglied und bewegt sich frei in ihrem Haus. Eines Nachmittags will er nur schnell einen Schraubenzieher abholen, den er Josh geliehen hatte. Seltsamerweise steht die Hintertür offen. Ein ungutes Gefühl zieht Michael in das Obergeschoss des scheinbar leeren Hauses. Ein Geräusch lässt ihn erst erschrecken und löst dann eine unheilvolle Kette von Ereignissen aus. Auf der anderen Seite des Atlantiks hadert ebenfalls ein Mann mit dem Schicksal und am Ende stehen gleich drei Männer vor der Frage, wie sie mit der Schuld, die sie auf sich geladen haben, leben sollen.

Owen Sheers schafft es, den Leser zu fesseln und wirft ihn immer wieder neue Spuren und unerwartete Wendungen hin, die den Roman unzählige Male in eine völlig andere Richtung lenken. Seine Rahmenhandlung wird durch die Ereignisse des einen, unheilvollen Nachmittags im Juni bestimmt. In Zeitlupe bewegt sich Michael im Haus seiner Nachbarn, jeder Schritt wird unterbrochen von Erinnerungen an Caroline und die Erinnerungen eines anderen Mannes. Wenige Andeutungen lassen ahnen, was passieren wird, um dann die Katastrophe ein weiteres Mal zu verzögern. Auch der Ton wandelt sich, je nachdem wo wir uns befinden: im Haus herrscht äußerste Anspannung und die Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt – dann wiederum sind wir mit Michael in der Trauer um seine Frau oder bei dem amerikanischen Soldaten und seinen Erinnerungen an den schlimmsten Tag seines Lebens. Hier wird der Ton ruhig und melancholisch nur um dann wieder an den neuen Tatort zurückzukehren. Das eigentliche Ereignis, auf das die Geschichte lange Zeit hinsteuert, ist dann doch ganz anders als erwartet und hat vor allem ungeahnte Folgen für die Zeit danach – hier kann Sheers sich wirklich von der Masse der Krimis absetzen. Mehr zu schreiben würde potenziellen Lesern nun den Spaß verderben, bleiben wir dabei: eine wirklich gute Idee auch hervorragend umgesetzt. Einzig das Ende fand ich einerseits recht knapp und zum anderen für das, was ihm vorher gelungen war, etwas zu dünn.

Als Roman kategorisiert kann der Text jedoch mit erstaunlich viel Spannung punkten und darüber hinaus auch ganz wichtige Fragen nach Schuld und Verantwortung aufreißen. Vieles kam für mich unerwartet – wirklich ein Buch, das in vielerlei Hinsicht überraschen kann.

Owen Sheers: "I Saw a Man"

Von: Liesa Datum: 08.09.2016

fruehlingsmaerchen.wordpress.com

Mein Interesse hat “ I Saw a Man“ geweckt, nachdem ich auf der Rückseite des Buches las, dass dieser Roman das Richtige sei für alle Fans von Ian McEwan und Donna Tartt. Zugegeben, ich habe von beiden Autoren bisher nur jeweils ein Buch gelesen, aber gerade der Schreibstil und die Art und Weise des Erzählens dieser beiden Bücher haben sich bei mir eingeprägt und haben deswegen auch hohe Erwartungen in Bezug auf „I Saw a Man“ geschürt. Protagonist ist Michael, der den tragischen Tod seiner Frau verarbeitet, die als Reporterin in Afghanistan unterwegs war und dort Opfer eines Drohnenangriffes wurde. Um mit seiner Trauer fertig zu werden, zieht Michael vom gemeinsamen Landsitz wieder nach London. Die Geschichte beginnt einige Monate später, als Michael das Haus seiner Nachbarn betritt, um einen verliehenen Schraubenzieher zurückzuholen. Er wundert sich darüber, dass die Tür offen steht, aber scheinbar niemand Zuhause ist und versucht zu ergründen, was im Nachbarshaus vor sich geht. Dabei wird in immer wiederkehrenden Rückblenden Michaels Vergangenheit aufgearbeitet und Michaels Persönlichkeit sowie die Entstehung der Freundschaft zwischen ihm und seinen Nachbarn illustriert.

Die Geschichte wird extrem langsam aufgebaut; man spürt schon gleich zu Beginn, dass irgendetwas im Nachbarshaus nicht stimmt und wird dann mit zahlreichen Rückblenden in die Vergangenheit auf eine extreme Geduldsprobe gestellt, was die Spannung natürlich ins Unermessliche treibt. Um Spoiler zu vermeiden, möchte ich aber gar nicht mehr so sehr auf den inhaltlichen Aspekt des Buches eingehen und es bei diesen Ausführungen belassen.

Das Buch ist Drama und Thriller in einem irgendwie, auch wenn vieles unausgesprochen zwischen den Zeilen stehen bleibt und das Tempo sehr gemächlich ist. Gleichzeitig ist es aber auch eine faszinierende und teilweise fast schon psychologische Auseinandersetzung mit dem Menschsein und hat mich teilweise sehr an „Everything I Never Told You“ von Celeste Ng erinnert, auch wenn die Geschichte eine ganz andere war. Besonders interessant und gelungen empfand ich Owen Sheers‘ Auseinandersetzung mit den Schuldgefühlen seiner Figuren und den moralischen Kämpfen, die sie innerlich austrugen. Das Buch lebt nicht nur von seiner Geschichte, sondern auch besonders von den Gedanken und Gefühlen seiner Protagonisten, der Trauer, dem Verlust und der schweren Last des eigenen Gewissens.

Auch was den Schreibstil angeht, wurde ich vom Buchrücken nicht enttäuscht. Die Werke, die ich von Ian McEwan und Donna Tartt bisher las, haben sich nicht nur wegen ihrer einzigartigen und packenden Geschichte in mein Gedächtnis gebrannt, sondern auch wegen des einmaligen Schreibstils. Mir fällt es immer schwer, Schreibstile zu beschreiben und in Worte zu fassen, was mir besonders gut daran gefiel, aber Owen Sheers schreibt einerseits sehr detailliert und ausführlich, schafft es aber andererseits auch, komplizierte Gefühle und Gegebenheiten treffend in wenigen Sätzen wiederzugeben. Ich hatte viel Freude beim Lesen und war begeistert davon, wie angenehm und flüssig der Roman sich lesen ließ.

Wer psychologische, sich langsam aufbauende und die Spannung steigernde Bücher mag, die sich intensiv mit den Figuren auseinandersetzen und dabei auch noch unheimlich gut geschrieben sind, der liegt mit „I Saw a Man“ sicher nicht falsch, denn das Buch bringt meiner Ansicht nach all dies mit. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, weil mir manche Stellen und Beziehungen doch an Tiefe gefehlt haben, bzw. ich mir gewünscht habe, dass der Autor sich noch eingehender damit befasst hätte – alles in allem kann ich „I Saw a Man“ jedoch guten Gewissens und von ganzem Herzen empfehlen.

Diese Rezensionen beziehen sich auf “Gebundenes Buch”

!!!

Von: Tina Krauskopf aus 24534 Neumünster Datum: 22.02.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Krauskopf, Großflecken 32

Großartig

Von: Ilona König aus Ingolstadt Datum: 16.02.2016

Buchhandlung: Hugendubel GmbH & Co. KG

Ein wirklich toller Roman der einen unwahrscheinlichen Sog aufbaut und den man erst wieder aus der Hand legt wenn man durch ist. Ein spannungsgeladener Roman um das große Thema Wahrheit Schuld und Sühne hat mich sehr beeindruckt. Unwahrscheinlich gut.

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