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Ich will doch bloß sterben, Papa Leben mit einer schizophrenen Tochter

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-466-30994-8

Erschienen: 31.03.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch, eBook (epub)

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Jani ist erst vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem inzwischen sechsjährigen Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert. Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer „Freunde“. Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie auseinanderzubrechen droht.

Diese packende Geschichte ist dramatisch und Mut machend zugleich. Sie lässt hoffen, dass die bedingungslose elterliche Liebe Jani künftig ein halbwegs lebenswertes Leben ermöglichen wird.

  • Eine Familie am Abgrund

  • Der bedingungslose Kampf eines Vaters um seine schizophrene Tochter

  • Eine wahre Geschichte: fesselnd, erschütternd, faszinierend

  • Der New York Times-Bestseller endlich auf Deutsch

»Der Bericht eines verzweifelten Vaters.«

Neue Woche (11.04.2014)

Michael Schofield (Autor)

Michael Schofield betreibt einen Blog über die Geschichte der Schizophrenie seiner Tochter und ist Dozent an der California State University, Northridge. Zusammen mit seiner Frau Susan gründete er die Jani Foundation zur Unterstützung von psychisch kranken Kindern und deren Eltern (www.janifoundation.org).

»Der Bericht eines verzweifelten Vaters.«

Neue Woche (11.04.2014)

»Das Buch basiert auf einer wahren Geschichte, die dramatisch und Mut machend zugleich ist.«

Haller Tagblatt (12.04.2014)

„Janis Geschichte erzählt ihr Vater Michael mit väterlicher Liebe und ritterlichem Mut. Es ist wohl das fesselndste Buch, das Sie jemals gelesen haben.“

Jacquelyn Mitchard, Bestsellerautorin (14.08.2013)

„Ein eindringliches Porträt der Geißel einer psychischen Krankheit. “

Kirkus Reviews (14.08.2013)

»Ein Großartiges Buch.«

BILD Woche (08.05.2014)

Aus dem Amerikanischen von Carsten Mayer
Originaltitel: January first
Originalverlag: Crown Publishers

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 336 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
6. Aufl. 2014

ISBN: 978-3-466-30994-8

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kösel

Erschienen: 31.03.2014

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Gib niemals auf!

Von: Bücher Chaos Datum: 03.03.2016

buecherchaos4u.blogspot.de/

Klappentext:

Jani ist vier Jahre alt, da befürchten Michael und Susan Schofield bei ihrer Tochter schon schizophrene Halluzinationen. Die damit konfrontierten Ärzte wiegeln ab, bei einem so kleinen Kind sei so etwas unvorstellbar. Doch der Verdacht bestätigt sich: Bei dem Mädchen wird Schizophrenie diagnostiziert.
Jani lebt in einer Welt aus Halluzinationen und gewalttätigen Vorstellungen mit Hunderten imaginärer innerer "Freunde". Manche davon sind gute Freunde, viele aber schlechte: Eine Ratte flüstert ihr ein, ihren jüngeren Bruder zu misshandeln, eine Katze sagt ihr, sie solle sich selbst töten, eine Stimme in ihr drängt sie dazu, aus dem Fenster zu springen. Und mittendrin in diesem Chaos aus nicht enden wollenden Wahnvorstellungen und Wutanfällen: Janis Eltern, die alles daransetzen, das Leben ihrer beiden Kinder zu schützen, während die Familie auseinanderzubrechen droht.

Meinung:

Mit zwei Jahren kann Jani lesen und schreiben, mit drei Jahren kann sie rechnen und mit vier Jahren ist sie auf dem geistigen Stand einer 12-jährigen und hat einen IQ von 146. Wenn da nicht ihre Halluzinationen und ihre ständigen Wutausbrüche wären, könnte sie rein theoretisch auf ein College gehen. Aber sie hat ihren ganz eigenen Kopf und isst nur Fast Food, was ihre Eltern auch gewährleisten, denn schließlich möchte man als Elternteil nicht, dass das eigene Kind Hunger hat.
In Gesellschaft anderer fühlt sie sich überhaupt nicht wohl und möchte so schnell es geht wieder nach Hause, doch auch da können ihre Eltern sie nicht zufrieden stellen, denn Jani muss ständig beschäftigt werden und braucht sehr viel Abwechslung und Aufmerksamkeit.

Von klein auf bekommt Jani verschiedene Medikamente, die helfen sollen, ihre Wutausbrüche zu verringern, geht zu einer Psychologin, die irgendwann nicht mehr weiter weiß, denn als Michael und Susan einen Sohn bekommen, scheinen die Wutausbrüche zu eskalieren. Keiner weiß, wie man ihr helfen kann und was sie hat.

Es kommt so weit, dass Jani in eine Klinik kommt, die aber nicht zu helfen und auch nicht die beste zu sein scheint. Die Ärzte sind unfreundlich, man spritzt Jani Medikamente, die nicht helfen und bestraft sie für jede Kleinigkeit - ihr Vater kann dies nicht mit ansehen und will sie zu sich zurück holen. Allerdings scheitert es schon auf dem Parkplatz der Klinik.

Es dauert eine Ewigkeit, bis irgendjemand wirklich weiß, was Jani hat und wie man ihr am besten helfen kann - auf diesem langen und schweren Wege, begleiten wir Michael und seine Frau durch dieses Buch. Man bekommt einen sehr guten Eindruck in die Situation und kann nicht glauben, was sich manche Ärzte, Assistenten etc. erlauben. Ebenfalls kann ich nicht verstehen, wieso keiner - wirklich KEINER - eine Ahnung hat, was mit Jani ist, wo doch schon Susan eine Vermutung hat und diese auch bekannt gibt.

Michael, Susan, Jani und ihr Bruder Bodhi werden von einem Arzt zum nächsten geschickt, von einer Klinik zur nächsten, bis letztlich die Diagnose feststeht: Jani leidet an Schizophrenie, wo doch alle der Meinung waren, dass es bei einem noch so jungen Kind gar nicht der Fall sein könne.
Ich persönlich finde es definitiv nicht in Ordnung, wie mit der Familie umgegangen wird und dass keiner wirklich zu helfen bereit ist. Die Familie leidet und viele schauen einfach nur zu, wobei ich an dieser Stelle erwähnen möchte, dass einige wirklich den Eindruck machten, nicht helfen zu können, da sie mit einem Fall wie diesem noch nie konfrontiert gewesen waren und unwissend sind.
Andere allerdings geben alles, um es der kleinen Familie noch schwerer zu machen, als sie es ohnehin schon haben.

Der Schreibstil ist simpel und man liest das Buch so, wie wenn man an einen Unfall vorbeifährt: Man möchte nicht hinsehen, kann aber nicht anders und liest weiter.
Das Buch ist ein Wechselbad der Gefühle und ließ bei mir die Tränen in die Augen steigen, weshalb ich dieses auch nicht am Stück lesen konnte, so fassungslos und geschockt war ich zum Teil.

Fazit:

Es wird sehr deutlich, dass viele Ärzte überfordert mit dieser Situation sind und keiner wirklich helfen kann. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an, bringt einem die Schizophrenie näher und zeigt, dass man niemals aufgeben sollte, denn man kann es schaffen - egal, wie schwer es ist!

Keine leichte Kost, aber leider mit ein paar Holpersteinen

Von: Buch im Blick Datum: 15.01.2016

buchimblick.blogspot.de/

Vorsicht Zitate die als Spoiler gewertet werden könnten!

Ich mag "Schicksalsromane" aber sobald es um Kinder geht wird es schon hart.
Ich muss sagen, das Buch war anders als ich es erwartet hatte, ich glaube das war auch gut so.

Da es sich um eine Autobiografie handelt gibt es über den Schreibstil nicht so viel zu sagen finde ich aber es lies sich gut lesen, viele Fachbegriffe wurden erklärt, manche nicht.

Das Cover ist durchweg hell gehalten nur das Mädchen trägt farbige Kleidung. Versucht man jetzt Interpretationen zu finden wie das mit dem Inhalt zusammenhängt würde ich sagen es beschreibt einerseits Jannis Schwierigkeit mit der Welt um sie zu agieren, sich zu integrieren und andererseits ihr entschwinden aus der Realität.

"Ich bin böse auf Janni, aber noch böser bin ich auf die blöde Verkäuferin. (...)
Ich weiß, dass es nicht fair ist, von der Welt zu erwarten, dass sie sich auf Jannis Fantasie einlässt. Aber das hält mich nicht davon ab, mir zu wünschen, dass sie es täte."

Dieses Gefühl begegnet mir immer wieder im Buch, ich kenne das.
Die Hilflosigkeit des Vaters, der versucht der Welt begreiflich zu machen dass er ein besonderes Kind hat, auf das man sich auf eine besondere Weise einlassen muss.
Aber es funktioniert nicht, ein ums andere mal und man ist einer Art Ohnmacht nahe.
Der alleinige Kampf der Eltern gegen den Rest der Welt!

Die Geschichte beginnt eigentlich normal, ein scheinbar stures Kind das sich in keinster Weise anpassen will, eine Mutter die aber genau dies verlangt und Janni damit in fatale Situationen bringt und ein Vater der sein Kind genau aus diesen heraushalten möchte.
Aber Janni ist nicht stur, sie ist nicht aufmüpfig oder in einer von vielen "Phasen" Janni ist krank.

Ab hier wird man tiefer in die Welt der Schizophrenie hineingezogen. man erfährt Dinge nach und nach die ich mir eher schon zu Anfang gewünscht hätte, denn manchmal kommt einem schon der Gedanke "Aha, wo kommt das denn wieder her, wie kann einem sowas erst so spät einfallen". Aber ab jetzt wird es auch "gruselig" mit dem Fortschritt der Geschichte, schreitet auch Janni fort.

"Sie hat dieses Grinsen im Gesicht, das mich ängstigt, weil es ihr etwas Berechnendes, Hinterhältiges verleiht. Was mir aber die größte Angst macht, ist, dass sie damit so gar nicht mehr wie Janni aussieht. Wenn ich an böse Geister glaubte, ich würde schwören, in diesen Momenten ist sie besessen."

In einer Autobiografie ist es schwer von Schreibstil, Charakteren und dem spannenden Fluss einer Geschichte zu reden. Denn es ist das Leben selbst und nicht jeder Autor einer Biografie schreibt professionell.
Also sage ich euch es ist eine Geschichte die einen tief im Herzen berührt, nachdenklich stimmt aber auch einen kritischen Blick für die Umwelt hinterlässt...was ist mit dieser oder jener Person, wieso verhält sich dieses Kind so und kann ich der hilflosen Mutter die gerade ihre letzten Nerven verliert irgendwie helfen?

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