, (Hrsg.)

Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau

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Hardcover
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»Endlich wird eine der geheimnisvollsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts in all ihren schillernden Facetten wiederentdeckt.« Orhan Pamuk

Idalina sucht einen Weg zwischen Vernunft und Leidenschaft, Luísa ringt um innere Stärke und Tuda um ein Leben ohne Therapeuten. In Kurzprosa von beispielloser Originalität lotet Clarice Lispector die Paradoxien des Daseins und die Grenzen des Sagbaren aus: Wahnsinn wird zu Weisheit, Angst zu Mut, wenn sie das Innerste ihrer nur auf den ersten Blick alltäglichen Figuren – meist Frauen – nach außen kehrt. Poetisch und tiefgründig, gleichen ihre Erzählungen flirrenden Träume von einer geheimnisvollen Welt… International als einer der Höhepunkte brasilianischer Literatur bekannt, ist Lispectors Kurzprosa im deutschsprachigen Raum noch zu entdecken. Der vorliegende Band mit vierzig teils erstmals ins Deutsche übertragenen Geschichten verspricht eine aufregende Begegnung mit der suggestiven Kraft ihrer Sprachkunst.

»Eine wirklich außergewöhnliche Schriftstellerin.«

Jonathan Franzen

Aus dem Portugiesischen von Luis Ruby
Originaltitel: Todos os contos
Originalverlag: Editora Rocco Ltda.
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60094-7
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Leserstimmen

Spannende Gratwanderungen und interessante Blicke hinter die Kulissen...

Von: Susanne Probst

16.01.2021

„Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau“ ist der erste der beiden Erzählbände der renommierten russisch-jüdischen Autorin Clarice Lispector. Sie lässt den Leser mit ihren Erzählungen in die Tiefen des Alltags und der Innenwelten ihrer überwiegend weiblichen Figuren eintauchen. Wir begeben uns mit ihr auf eine Gratwanderung zwischen äußeren und inneren Realitäten und gelangen so von der einen auf die andere Ebene. Von der Oberfläche in die Tiefe. Hochinteressant ist das, und ein Lesevergnügen, das nachhallt! Aber nun möchte ich erst einmal einen Eindruck vom Inhalt der Geschichten geben, in denen es meist um Frauen und oft um Rebellion, Ausbruch, Befreiung und Loslösung aus rigiden Strukturen geht. In einer Art Schauergeschichte, die an einen nächtlichen Traum erinnert, umgibt uns eine eigentümliche, märchenhafte und fast unheimliche Atmosphäre. Drei Maskierte, ein Hahn, ein Stier und ein Ritter mit Teufelsmaske, kommen im Mondlicht an einem Garten vorbei und machen sich daran, Hyazinthen zu stehlen. Aber sie werden dabei beobachtet. In einer anderen Erzählung sucht Idalina einen Weg zwischen Vernunft und Leidenschaft. Luísa ringt um innere Stärke und Tuda will ein Leben ohne therapeutische Unterstützung führen. Dann lesen wir von einer Frau, die im Café sitzt und auf eine Verabredung wartet oder von Laura, die gerade eine Krise überwunden hat und zwanghaft für alles Listen anfertigt. Die sensible und labile Familienmutter Ana verliert den Boden unter den Füßen, nachdem sie einen blinden, Kaugummi kauenden Mann erblickt hat. Eine weitere Frau begleiten wir durch den Zoo und von einer anderen erfahren wir, dass sie sich von ihrer langweiligen Ehe verabschieden möchte. Vordergründig sind es alltägliche und unspektakuläre Geschichten, aber hinter den Kulissen stoßen wir auf brisante und spannende Details. Wir lesen in oft traumartigen, melancholischen und geheimnisvollen Geschichten, die nicht selten Bewusstseinsströmen, Assoziationsketten oder Tagträumen gleichen, von Verrücktem, Klugem, Beängstigendem, Mutigem und Verstörendem. Ein Plot im eigentlichen Sinn findet sich nie so wirklich, es sind eher Zustände und Momentaufnahmen, über die reflektiert wird. Die Sprache der Schriftstellerin hat etwas extrem klares, eindringliches, wahrhaftiges und zupackendes. Clarice Lispector schlängelt sich nicht vorbei, sie redet nicht drum herum, sie bringt alles auf den Punkt. Auf diese Weise erzählt sie sehr authentisch von der Vielschichtigkeit und Rätselhaftigkeit des Lebens und von der Konflikthaftigkeit und Widersprüchlichkeit der seelischen Vorgänge. Sie beleuchtet die Komplexität hinter der vermeintlichen Banalität. Mit starken Bildern, Metaphern und bildhaften Vergleichen brachte sie mich immer wieder zum Staunen. Aber nicht nur das. Trotz aller Tiefgründigkeit und Ernsthaftigkeit sparte sie nicht mit Komik und Humor. Nicht selten musste ich schmunzeln. Eine außergewöhnliche Schriftstellerin hat ein originelles, poetisches und tiefgründiges Werk mit 40 eigensinnigen, lebendigen und teilweise verstörenden Geschichten vorgelegt, die mit überraschenden und kuriosen Wendungen und schrägen Pointen aufwarten und sich flüssig und leicht lesen lassen. Clarice Lispector wurde 1920 in der Ukraine als Tochter einer jüdischen Familie geboren. 1977 starb sie als eine der bedeutendsten brasilianischen Schriftstellerinnen einen Tag vor ihrem 57. Geburtstag an Krebs. Im Dezember 2020 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erschienen ihre gesammelten Erzählungen erstmals auf Deutsch in zwei Bänden. Der zweite Band, „Aber es wird regnen“, wird definitiv bald von mir gelesen. Ich freue mich schon darauf!

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Spät veröffentlichtes beeindruckendes Zeugnis existentialistischer Literatur

Von: Dagmar

01.01.2021

Eine bedeutende Autorin des 20. Jahrhunderts bekommt über vierzig Jahre nach ihrem Tod zwei neue Bände mit Erzählungen im Penguin Verlag. Clarice Lispector, 1920 in der damaligen Ukrainischen Sowjetrepublik geboren, aufgrund wiederkehrender Juden-Pogrome mit ihren Eltern emigriert nach Brasilien, war bereits mit 23 Jahren eine erfolgreiche Romanautorin. Nun, zu ihrem 100sten Geburtstag erschienen zwei Bände mit Erzählungen. Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I Wer Jean Paul Sartre und Albert Camus kennt, findet deren Gedanken in literarische Formen gegossen bei Clarice Lispector wieder. Die Faszination ihrer Erzählungen speist sich aus der Infragestellung des Selbstverständlichen und aus einem ganz besonderen Blick auf das Existentielle. Die Figuren stellen nicht nur die sie umgebende Welt infrage, sondern auch ihre eigene Existenz. Oder sie hängen ihre Existenz an etwas scheinbar völlig Bedeutungsloses und werden zu einem Spielball des Lebens, oft durch Kleinigkeiten in einen Abgrund gerissen. Die Frage der Existenz und die der Absurdität treffen aufeinander. Das Absurde ist in der Lücke zwischen Mensch und Welt zu verorten. Der Mensch prallt auf die Welt, ohne je mit ihr in Übereinstimmung zu kommen. Genau so lässt sich ein Miniaturporträt der meisten Figuren von Clarice Lispector zeichnen. Und darin liegt auch die Faszination: die Art und Weise des Aufeinanderprallens von Mensch und Welt ist so vielfältig, verwirrend und verstörend und gibt doch immer wieder den Blick frei auf das Besondere, das jede/n zu einem Schöpfer Ihres/seines Universums macht, gewählt oder ungewählt. Häufig stehen Frauenfiguren im Zentrum von Clarice Lispectors Erzählungen. Wie schon der Titel >>Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau<< verrät, sind es meist Frauen, die mehr oder weniger aus ihrer Realität rutschen. Ein exemplarisches Beispiel: >>Liebe<<. Die Protagonistin Ana erlebt während des Heimwegs von einem Einkauf eine tiefe seelische Erschütterung. Sie sieht von ihrem Strassenbahnplatz aus einen Blinden am Strassenrand. Und sie sieht, wie er Kaugummi kaut. „Vorgebeugt starrte sie den Blinden an, wie man anstarrt, was uns nicht sieht. Er kaute Gummi in der Dunkelheit. Ohne zu leiden, mit offenen Augen. Die Kaubewegung ließ ihn aussehen, als lächelte er und hörte plötzlich wieder auf, lächelte und hörte wieder auf - als wäre sie von ihm beleidigt worden, so starrte Ana ihn an.“ (S.138) Es ist passiert. Etwas ist verrutscht, Ana ist aus ihrer gewöhnlichen Wirklichkeit herausgerissen. Sie sieht Pflanzen auf ihrem Nachhauseweg, duftende Blumen, geht durch den botanischen Garten. „Sie liebte die Welt, liebte, was geschaffen worden war - liebte voller Ekel.“ (S.142) Das erinnert an Jean Paul Sartres Protagonisten Roquentin in >>Der Ekel<<, dem Roman des Existentialismus von 1938. Der Historiker Roquentin wird überfallen von einem überwältigenden Gefühl von Ekel, das ihn selbst auf einen neuen Platz in seinem Lebensweltzusammenhang stellt. Die Sinnlosigkeit von Existenz, die Zufälligkeit der Existenz, all dies wird ihm bewusst während eines Spazierganges im Park und der Betrachtung einer Wurzel. So auch hier bei Clarice Lispector. Für die Protagonistin Ana verändert der Moment der Beobachtung des Blinden ihre eigene Lebens- und Erlebenswelt. Es gibt nun zwei Seiten, die Seite des Blinden und die Seite der dicht wachsenden Pflanzen. Und sie weiß nicht mehr, auf wessen Seite sie ist. Sie bringt die Bilder nicht mehr zusammen.
Faszinierend sind auch die Schilderungen, wie sich die äußeren Erscheinungen der Personen verändern durch ihre inneren Erregungen. Eine unüberbrückbare Dissonanz und das Bemühen um Wiederherstellen eines Gleichgewichts von innen und außen durchzieht die Geschichten. „Und wenn sie die Liebe durchquert hatte und ihre Hölle, so kämmte sie sich jetzt vor dem Spiegel, für einen Augenblick ohne Welt im Herzen.“ (S.146) Beeindruckende Lektüreerlebnisse, die allerdings einer gewissen anhaltenden Düsterkeit nicht entbehren. Es gibt keine Auflösungen dieser Zustände. Der Leser, die Leserin bleibt in einem in einem Unsicherheitsraum zurück in >>Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau<<. Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I
in der Übersetzung von Luis Ruby 
Penguin Verlag, München 2019
ISBN 9783328600947
Gebunden, 416 Seiten, 24,00 EUR

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Vita

Benjamin Moser, geboren 1976 in Houston, Texas, lebt in den Niederlanden, wo er an der Universität Utrecht promovierte. Er verfasst regelmäßig Beiträge für Harper’s Magazine und The New York Review of Books und ist als Biograph von Clarice Lispector außerdem Herausgeber ihrer Werkausgabe in neuer Übersetzung bei dem amerikanischen Verlag New Directions. Zuletzt erschien von ihm die autorisierte Biographie der amerikanischen Philosophin und Publizistin Susan Sontag, für die er den Pulitzer-Preis für die beste Biographie gewann.

Zur Herausgeber*innenseite

Clarice Lispector wurde 1920 als Tochter jüdischer Eltern in der Ukraine geboren und wuchs im ärmlichen Nordosten Brasiliens auf. Sie studierte Jura, arbeitete als Lehrerin und Journalistin und führte als Diplomatengattin ein ebenso glamouröses wie rebellisches Leben. Bereits ihr erster, vielbeachteter Roman „Nahe dem wilden Herzen” brach 1944 klar mit allen Regeln konventionellen Schreibens. Von Krankheit und Tablettenkonsum zerstört, starb Lispector 1977 mit nur 56 Jahren in Rio de Janeiro.

Zur Autor*innenseite

Luis Ruby

Luis Ruby, 1970 in München geboren, übersetzt neben Clarice Lispector Autoren wie Hernán Ronsino, Eduardo Halfon und Niccolò Ammaniti. Er wurde für seine Arbeit u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Münchner Literaturstipendium ausgezeichnet.

Zur Übersetzer*innenseite

Events

16. Juni 2021

Gespräch mit dem Übersetzer Luis Ruby im Rahmen von „Unübersetzbar?“

Zürich | Lesungen
Clarice Lispector, Benjamin Moser
Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau

Pressestimmen

»Es lohnt, sie wieder zu entdecken.«

FAZ, Maria Frisé (28. November 2019)

»Die Lektüre der Erzählungen gleicht, wie ein brasilianischer Kritiker einmal konstatiert, einer Expedition in unbekanntes Gelände – einer Expedition in die Unwirklichkeit dessen, was wir Wirklichkeit nennen. Diese Unwirklichkeit des Wirklichen in den 40 Geschichten fühlbar zu machen, anschaulich, nacherlebbar – in den komplizierten Gedanken der jeweiligen Protagonistinnen –, darin liegt die große Kunst dieser Autorin.«

»Die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector taucht in ihren Erzählungen in die Abgründe des Alltags ab. Sie findet dabei ebenso fantastische wie faszinierende Bilder für weibliche Innenwelten. Und Sinn für schräge Pointen hat sie auch noch.«

»Von der Magie ihrer Sätze schwärmten Kritiker und Literaturhistoriker. Tatsächlich stösst man im jetzt erschienenen Erzählband auf Sätze, wie man sie noch nie irgendwo gelesen hat. «

»Die ideale Gelegenheit, die zutiefst weiblichen Obsessionen dieser Diva der modernen brasilianischen Literatur (1920–1977) kennenzulernen. Geheimnisvolle Geschichten von wildem und sprunghaftem Eigensinn.«

Der Tagesspiegel, Gregor Dotzauer (08. Dezember 2019)

»Die Unfreiheit in der Freiheit: Im Sammelband ›Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau‹ kann man die Erzählungen der brasilianischen Autorin Clarice Lispector wiederentdecken. ... Große Kunst.«

»Clarice Lispectors Erzählungen sind ein Plädoyer dafür, den Wildwuchs der Gefühle zuzulassen und das Leben in der Vielfalt der Facetten auszuloten. Auf die Gefahr hin, unterzugehen. ... Eine gefährliche Literatur – verstörend, rätselhaft und gerade darin faszinierend.«

ORF, Ö1, Ex libris, Susanne Schaber (05. Januar 2020)

»Lispectors Erzählungen sind wortgewordene Erregungszustände: ihre Wahrnehmung wie entzündet, ihre Nerven in knisterndes Seidenpapier geschlagen. Und die Stellen, die sie wieder und wieder umformuliert, weil sie den Rhythmus von Wiederholungen liebt, zerspringen vor schrägem Humor.«

Badische Zeitung, Ingrid Mylo (16. November 2019)

»Alles dargeboten im unnachahmlichen Stil Lispectors, in dem das Empathische, das Skurrile und das Unbegreifliche zusammenfallen und das Leben dort hervortreten lassen, wo es am wenigsten vermutet wird. Die Texte sind bisweilen weitaus zugänglicher, als es die Romane der Autorin sind, und eignen sich somit als Einstieg in das Gesamtwerk.«

»Manchmal schmerzhaft, manchmal sogar der blanke Horror, aber oftmals auch auf subtile Art und Weise humorvoll – ihre pointierten und immer ins Schwarze treffenden Worte laden zum Mitdenken, Mitfühlen, freien Assoziieren und Interpretieren ein.«

»Die kuriose Wendigkeit ihrer Sprache in eine andere zu übersetzen, ist an sich eine Meisterprüfung, die Luis Ruby bestanden hat. Zu unserem Leseglück.«

Stadtkind Hannover, Anke Wittkopp (01. Dezember 2019)

»Clarice Lispector ist die führende lateinamerikanische Prosaautorin des Jahrhunderts.«

New York Times Book Review

»Die brasilianische Virginia Woolf. Allein ihretwegen würde ich gern Portugiesisch können, um sie im Original zu lesen.«

Karl Lagerfeld

»Clarice Lispector und ihr Blick bleiben unendlich faszinierend.«

Fabian Wolff, Jüdische Allgemeine

»Ihre ›Gesammelten Erzählungen‹ sind ein außergewöhnliches Buch; sie beweisen, dass Lispector – neben Jorge Luis Borges, Juan Rulfo und Machado de Assis, ihrem Landsmann aus dem 19. Jahrhundert – eine der unverkennbaren Stimmen der lateinamerikanischen Literatur ist.«

Terrence Rafferty, The New York Book Review

»Dieser Band mit Erzählungen ist eine ideale Einführung in diesen ›weiblichen Tschechow an den Stränden von Guanabara‹, dessen Wiederentdeckung den Modernismus um eine gewisse Sinnlichkeit erweitert hat.«

Megan O'Grady, Vogue

»Dieses Kompendium von Geschichten der großartigen Brasilianerin entfaltet einen so betörenden Zauber, dass man glaubt, diese längst verstorbene Autorin sprechen zu hören.«

The Boston Globe

»Egal wie klein oder groß das Thema – die Liebe eines Mädchens zu ihrem Huhn, das anschließend gegessen wird, ein erster Kuss zwischen Klassenkameraden oder die Tagträume einer unzufriedenen Hausfrau – sie werden in ihren Händen bedeutsam.«

Fiona Wilson, The Times

»Lispector zu lesen ist täuschend leicht, wegen des angenehmen Schwungs, der Bandbreite und Spritzigkeit ihrer Handlungsstränge.«

Women's Review of Books

»Ihre Texte sind große Kunst und zutiefst menschlich.«

Barbara Weidle, Berliner Zeitung

»Es lohnt sich Clarice Lispector zu lesen und mit ihren Selbsterkundungen dem eigenen Selbst ein Stück näher zu kommen.«

»Einzigartig ist Clarice Lispector, wo melancholische Ironie ihre Sätze trägt.«

»Louis Rubys Übersetzung liest sich so schnörkellos und unmittelbar wie das Original, bewahrt aber auch den Schmelz der wie hingehauchten Passagen.«

der Freitag (27. Februar 2020)

»Ein neuer Erzählband zeigt die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector in ihrer ganzen Größe. Auch die deutsche Übersetzung von Luis Ruby beeindruckt mit Eleganz und Intensität.«

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