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Der Übergang

Passage-Trilogie (1)

Gekürzte Lesung mit David Nathan

Kundenrezensionen (15)

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€ 13,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-7688-9

Erschienen: 09.08.2010
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Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben!

Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte.

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte.

„(…) Wie gesagt, es ist die pure Spannung. Verstärkt wird dies durch den überragenden Sprecher David Nathan.“

www.com-on-online.de

Passage-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Justin Cronin (Autor)

Justin Cronin stammt aus New England und studierte in Harvard. Er besuchte den berühmten Iowa Writers' Workshop und lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Houston, Texas, wo er an der Rice University Englische Literatur unterrichtet. Er veröffentlichte zwei Romane, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Übersetzungsrechte an seiner Passage-Trilogie, die mit »Der Übergang« begann, wurden innerhalb kürzester Zeit in 23 Länder verkauft.


David Nathan (Sprecher)

David Nathan, 1971 in Berlin geboren, begann bereits mit zehn Jahren erste Synchronrollen zu sprechen und agierte darüber hinaus in diversen Film- und Theaterrollen. Er ist Dialogbuchautor und -regisseur, und als deutsche Stimme von Hollywood-Größen wie Christian Bale, Johnny Depp oder Paul Walker in zahlreichen Kinofilmen zu hören. Mit seiner prägnanten, dunklen Stimme ist er einer der gefragtesten Hörbuchsprecher Deutschlands.

„(…) Wie gesagt, es ist die pure Spannung. Verstärkt wird dies durch den überragenden Sprecher David Nathan.“

www.com-on-online.de

Aus dem Amerikanischen von Rainer Schmidt
Originaltitel: The Passage (Ballantine)
Originalverlag: Goldmann

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 700 Minuten

ISBN: 978-3-8371-7688-9

€ 13,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 09.08.2010

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Episches Endzeitdrama

Von: Mikka Liest Datum: 26.04.2016

mikkaliest.blogspot.de

Als ich "Der Übergang" das erste Mal in den Händen hielt, musste ich etwas schlucken. Nicht nur wegen des intensiven, merkwürdig beunruhigenden Blicks des Mädchens auf dem Cover, sondern auch, weil der Roman mit seinen 1.040 Seiten ein richtiger Wälzer ist - ein wahrer Backstein von Buch. (Da tut man beim Lesen direkt was für die Armmuskeln.)

Ich war skeptisch. Würde das Buch mich tatsächlich über so viele Seiten hinweg fesseln können, oder würde es sich endlos in die Länge ziehen? Waren 1.040 Seiten wirklich nötig, um diese Geschichte zu erzählen?

Ja.

Das ist meine Antwort, nachdem ich das Buch gelesen habe. Ja, meiner Meinung nach ist jede einzelne Seite nötig, um diesem epischen, wort- und bildgewaltigen Endzeitdrama genug Raum zu geben, sich in seiner vollen Wucht zu entfalten. Manche Geschichten brauchen einfach ihre Zeit, sind aber gerade deshalb etwas ganz Besonderes, und "Der Übergang" gehört für mich dazu.

Der Autor lässt sich Zeit damit, dem Leser die harte, menschenfeindliche Welt dieses post-apokalyptischen Szenarios näher zu bringen, und das wird in meinen Augen nie langweilig oder verwirrend.

Ich fand die Geschichte unglaublich originell, denn der Autor bringt viele interessante, überraschende Ideen und unerwartete Wendungen ein, so dass "Der Übergang" alles ist, nur nicht 'typisch', 'Standard' oder '08/15'. Ja, es gibt Kreaturen, die auf den ersten Blick an Zombies erinnern, und Zombiebücher gibt es tausende - aber eigentlich sind sie dann doch etwas ganz Anderes, sowohl schrecklicher als auch weniger schrecklich.

Ich denke, das Buch kann auch Leser fesseln, die nicht unbedingt große Fans von Endzeitgeschichten sind, denn das bin ich normal auch nicht! Zu zartbesaitet sollte man allerdings nicht sein, denn die Gewalt wird zum Teil doch recht detailliert beschrieben.

Neben dem ganzen Überlebenskampf und der Action bietet die Geschichte auch viele ruhige Passagen, in denen man sich als Leser fragt: was macht den Menschen eigentlich zum Menschen, und wann verliert er seine Menschlichkeit? Auch in diesen ruhigen Szenen war das Buch für mich spannend, nur eben auf eine andere Art. Die ethischen und moralischen Fragen, die es aufwirft, haben mich sehr gefesselt.

Außerdem wollte ich immer wissen, wie es für die lieb gewonnenen Charaktere weitergeht! Und davon gab es wirklich einige. Normalerweise tue ich mich immer ein bisschen schwer, wenn ein Buch eine wahre Legion von Charakteren auf mich loslässt, aber in "Der Übergang" hatte ich überhaupt keine Probleme damit, mir zu merken, wer wer ist. Das liegt sicher auch an der Länge des Buches, denn so hat der Autor die Möglichkeit, jedem wichtigen Charakter eine Vielzahl von Szenen zu geben, die sich dem Leser ins Gedächtnis brennen und deutlich machen, wer dieser Mensch, reduziert auf den Kern seines Seins, wirklich ist.

Ich möchte hier gar nicht auf die einzelnen Charaktere eingehen, denn ich denke, "Der Übergang" ist ein Buch, an das man am besten völlig ahnungslos herangeht! Aber ich fand sie alle großartig geschrieben, sehr komplex und glaubhaft. Sogar die "Bösen" sind nicht immer das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen; so empfand ich zum Beispiel schon nach wenigen Kapiteln ein sehr tiefes Mitgefühl mit einem verurteilten Mörder...

"Eine Zeitlang, Monate oder Jahre, hörte sie den MANN im Heulen des Windes und im Rascheln der Sterne, wenn sie nur zuhörte, und dann erwachte in ihrem Herzen die Sehnsucht nach seiner Fürsorge. Im Laufe der Zeit jedoch vermischte sich seine Stimme in ihrem Kopf mit den Stimmen der anderen, der Träumenden, die da waren und zugleich nicht da waren, wie die Dunkelheit ein Ding und doch kein Ding war, etwas Anwesendes und zugleich etwas Abwesendes. Die Welt war eine Welt aus träumenden Seelen, die nicht sterben konnten."

Den Schreibstil fand ich einfach phänomenal, fantastisch, wunderbar, grandios... Sehr facettenreich, voller Bilder und Metaphern, bei denen ich mir erstmal dachte: wow. Je nachdem, durch wessen Augen wir die Geschichte gerade sehen, kann der Schreibstil drastisch unterschiedlich sein, aber er ist immer einzigartig und erzeugt eine sehr dichte Atmosphäre.

Fazit:
"Der Übergang" ist ein fetter Wälzer von Endzeitdrama, der meiner Meinung nach jede seiner 1.040 Seiten wert ist! Der Autor breitet ein zutiefst beunruhigendes, düsteres Epos vor dem Leser aus, das nicht nur oberflächliche Action und brutale Gewalt bietet, sondern eine intelligente Handlung, komplexe Charaktere und interessante ethische Fragen, und darüber hinaus einen außergewöhnlichen Schreibstil, der mich nicht mehr losgelassen hat.

Spannende Story

Von: Buchwesen Datum: 23.02.2016

buchwesensblog.blogspot.de/

Spannende Geschichte, über ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten

Als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte fand ich die Geschichte echt spannend und ich war gespannt um was es genau geht. Aber dass es um Vampire/Virals geht, damit hatte ich nicht gerechnet. Gut, dies fand ich jetzt nicht so schlimm, trotzdem etwas irreführend der Klappentext. Den hätte man dann auch anders machen können.

Die Geschichte um Amy ist sehr spannend, man lernt sie kennen und die düstere Aura um sie herum ist spürbar. Alle Protagonisten werden gut beschrieben und man kann diese sich gut vorstellen. Der Schreibstil ist flüssig und das ganze Buch liest sich in einem Rutsch weg, man merk die über 1000 Seiten gar nicht, sie fliegen nur so weg. Je nachdem aus welcher Sicht das Buch gerade geschrieben ist, ändert sich auch ein bisschen die Art des Schreibstils, was dem Buch seine Spannung verleiht. Die verschiedenen Erzählstränge, Zeitsprünge und Rückblenden können den Leser manchmal verwirren, man muss schon beim Lesen den Überblick behalten, sich einfach berieseln lassen geht bei diesem Roman nicht.

1000 Seiten, das kann erst mal deprimieren, wenn man das Buch in der Hand hält, aber es lohnt sich wirklich. Cronin bringt die düstere Endzeitstimmung wirklich gut rüber, man kann sich gut hineinversetzen und diese düstere Stimmung überträgt sich beim lesen. Die mittelalterlichen Zustände sind grausam und holen nicht das Beste aus den Menschen raus, eine grausame Welt hat sich gebildet, keine Zivilisation, zurückgeworfen um viele Jahre zählt nur noch man selber.

Cronin schafft es in seinem Buch die Virals immer wieder spannend einzubringen, es sind Wesen von denen man im Buch liest, aber diese nicht so recht fassen kann, man weiß eigentlich gar nicht genau was es für Wesen sind, was sie ausmacht, wie genau sie aussehen. Denn obwohl er die Wesen mehrmals beschreibt, bildet sich bei mir kein klares Bild der Virals in meinem Kopf und jedes Mal sehen sie auch anders aus. Nur, dass sie ein schiefgelaufenes Experiment sind. Niemand versteht diese Wesen, daher wird dem Leser auch nicht klar was sie sind. Außer Amy hat keiner einen Bezug zu diesen Wesen.
Das Thema über die Virals und der postapokalyptischen Welt ist ja zur Zeit der Renner und kommt bei den Lesern sehr gut an, Cronin hat es auch sehr gut und düster rüber gebracht. Trotz des Themas was im Moment viel genutzt wird, hat es Cronin geschafft es wieder anders an den Leser zu bringen, so dass man nicht das Gefühl hat dass man diese Geschichte schon mal gelesen hat.

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, die Wesen, die ich als Kombination aus Vampir und Zombie empfinde, sind wirklich gruselig und als Leser hat man echt ein bisschen Angst wenn sie wieder auftauchen. Amy ist sehr undurchsichtig, man weiß nicht genau was man von ihr halten soll. Was auch daran liegt, dass Amy selbst in dieser Welt ihren Platz noch nicht gefunden hat. Die Charaktere die in dieser Geschichte zusammenfinden können unterschiedlicher nicht sein, was den Verlauf des Romans spannend gestaltet.
Am Ende ist man gespannt auf den zweiten Teil, den habe ich direkt danach gelesen und ich sage schon mal, Es lohnt sich!
Klare Leseempfehlung

Ein klarer Kritikpunkt dieser Trilogie ist, dass man immer noch auf den dritten Band wartet und es keinerlei Infos darüber gibt wann dieser endlich erscheinen wird. Der erste Band erschien 2010 und der zweite Band 2012, seitdem wartet man gespannt auf die Ankündigung für den dritten Band. Diese Zeitspanne finde ich schon sehr extrem. Hätte ich gewusst dass ich so lange auf den letzten Band warten muss, hätte ich die beiden Bände noch nicht gelesen. Echt schade, ich bin gespannt ob es überhaupt noch erscheinen wird.

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