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Die Erfindung des Lebens

Gekürzte Lesung mit Hanns-Josef Ortheil

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€ 16,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-7666-7

Erschienen:  04.02.2010
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Ein sehr persönlicher Text - vom Autor selbst interpretiert.

Als einziges überlebendes Kind seiner Eltern wächst Johannes Catt im Köln der Nachkriegszeit auf. Nach dem Verlust seiner vier Brüder ist die Mutter stumm geworden. Auch das Kind lernt nur zögernd sprechen und bleibt lange Zeit ein Außenseiter. Nur das Klavierspielen macht ihm Spaß. Doch seine Karriere als Pianist scheitert. Nach unglaublichen Höhen und tiefen Abstürzen findet Catt schließlich im Schreiben seinen Weg...





In seinem neuen, autobiographisch inspirierten Roman erzählt Hanns-Josef Ortheil die Geschichte eines jahrelang stummen Kindes, dessen Eltern im Krieg und in der Nachkriegszeit vier Söhne verloren haben. Zusammen mit der ebenfalls stummen Mutter wächst es in einer künstlichen Schutzzone auf, aus der es sich erst langsam durch das geliebte Klavierspiel und den unorthodoxen Sprachunterricht des Vaters befreien kann. Doch die Befreiung ist schmerzhaft. Sie führt den Jungen auf lange, einsame Reisen durch Deutschland und in einem letzten Befreiungsakt schließlich nach Rom. Dort wird er ein erfolgreicher Pianist, der Freundschaften schließt und sogar ein Liebesverhältnis eingeht. Diese Bindungen aber zerreißen, und auch die Pianistenkarriere muss aufgegeben werden. Nach der Rückkehr nach Deutschland macht ihm ein früherer Lehrer den faszinierenden Vorschlag, es mit dem Schreiben zu versuchen …

In Anlehnung an die großen Bildungsromane der deutschen Literatur entwirft dieser auch historisch weit ausholende Roman eine Biographie, die nach jedem Rückschlag wieder ganz neu erfunden werden muss. Entstanden ist dabei die ergreifende Geschichte von einem jungen Pianisten und späteren Schriftsteller, deren am Ende glücklicher Verlauf an ein Wunder grenzt.

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

"Und er liest ihn selbst so fein und melodiös, als wolle er seine Geschichte lieber singen als sprechen."

Vital (01.05.2010)

Hanns-Josef Ortheil (Autor, Sprecher)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meist gelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

"Und er liest ihn selbst so fein und melodiös, als wolle er seine Geschichte lieber singen als sprechen."

Vital (01.05.2010)

29.06.2018 | 18:00 Uhr | Lübeck

Lesung
im Rahmen des Schleswig Holstein Festivals

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Mehr Infos

Brahms Institut
Jerusalemsberg 4
23568 Lübeck

Weitere Informationen:
Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival
23552 Lübeck

04.07.2018 | 20:00 Uhr | Celle

Lesung

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Mehr Infos

27.09.2018 | Darmstadt

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Stadtkirche Darmstadt
An der Stadtkirche 1
64283 Darmstadt

17.10.2018 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung und Gespräch
Eintritt 12 €
Karten über die Buchhandlung Leuenhagen & Paris

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Mehr Infos

Pelikan TintenTurm,
Pelikanplatz 21
30177 Hannover

Weitere Informationen:
Buchhandlung Leuenhagen & Paris OHG
30161 Hannover

21.10.2018 | 11:00 Uhr | Wissen

Lesung und Gespräch

weitere Informationen

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Mehr Infos

kulturWERKwissen gGmbH
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

07.12.2018 | 19:30 Uhr | Köln

Lesung
Auf Spurensuche in Rom. Die Recherchen zum Goethe-Roman "Faustinas Küsse"

weitere Informationen

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Mehr Infos

Kulturquartier der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstr. 29-33
50667 Köln

Tel. 0221 / 221 - 313 56, rjm@stadt-koeln.de

Originaltitel: Die Erfindung des Lebens
Originalverlag: Luchterhand

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 420 Minuten

ISBN: 978-3-8371-7666-7

€ 16,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  04.02.2010

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Applaus für Ortheils Unvermögen

Von: Tanja Jeschke  aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Hanns-Josef Ortheil hat schon einige Liebesromane geschrieben, und jedes Mal geht er mit seltener Überzeugungskraft das Risiko ein, die fast ans Naive grenzende Freude am schönen Leben nicht nur zwischen den Zeilen der Beziehungen unterzubringen, sondern sie glänzend und begeistert direkt im Text auftrumpfen zu lassen. Wie schafft er es, dass man ihm das Weglassen des allzu Schmerzlichen augenzwinkernd verzeiht? Und wie bringt er dieses Herzklopfen zustande, mit der man seiner schönen Sprache auf ihrem Fluss folgt, als gleite man in einem Kahn zwischen stillen grünen Ufern?
Sein neuer Roman mit dem etwas aufgebauschten Titel „Die Erfindung des Lebens“ ist ein Roman, dessen Liebe sich auf ihn selbst bezieht, eine autobiografische Geschichte also, deren Inszenierung trotz ihres dunklen Anfangs eine rauschhafte Hochgestimmtheit verbreitet, der man sich gerne hingibt. Ein Junge wächst stumm neben seiner Mutter auf, der die Verluste von vier Söhnen vor diesem letzten die Zunge vollständig gelähmt hat. Die Genialität seines Vaters rettet ihn aus seiner Isolation, und wie dieser Sprachgewinn vor sich geht, verschlägt wiederum dem Leser die Sprache – das ist ungeheuerlich und kann hier nicht einmal skizziert werden. Der Junge lernt Klavier spielen und geht später nach Rom, um Pianist zu werden. Alles an ihm ist vielversprechend, alles genial und wundersam, das liest sich herrlich, und selbst eine banale Sehnenscheidenentzündung, die seine Karriere zerstört und ihn zum Schriftsteller macht, dient noch dem Eindruck, dass wir es hier nicht nur mit einer ungewöhnlichen Biografie zu tun haben, sondern mit einem großartigen Buch über das, was Literatur im Letzten ist: ein Handicap, ein überwundenes zwar, aber eben doch ein Ersatz für Unvermögen. Am Schluss gilt dann auch die eigentliche Hymne der Geschichte dem Klavierspieler, der nach langen Jahren wieder vor jubelndem Publikum auftritt, und so feiert Ortheil hier seinen Genuss, nicht ohne ihn - ein wenig verliebt ins eigene Talent und mit vollendeter Geste - an seinen Leser weiterzureichen.



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