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Eiskalter Hund Fellingers erster Fall

Fellinger-Serie (1)

Ungekürzte Lesung mit Michael Schwarzmaier

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€ 17,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download ISBN: 978-3-8371-4089-7

Erschienen:  12.03.2018
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Fellinger ist ein kerniger Typ: Grantelig und gradaus. So, wie die Leute eben sind. Dort, wo er lebt. In einer Kleinstadt im Bayerischen Wald. Fellinger wollte immer Polizist werden. Hat nicht geklappt. Sein Knie. Und überhaupt. Jetzt ist er Lebensmittelkontrolleur. Eines Tages beschwert sich ein anonymer Anrufer über das chinesische Restaurant im Bezirk. Vor Ort stellt Fellinger fest, dass die schwarze Soße eklig, aber unbedenklich ist. Ganz anders sieht es da im Kühlhaus aus. Dort hängt ein toter Hund am Haken. Heikel wird die Sache, als sich herausstellt, dass die Halterin verschwunden ist. Fellinger fängt an zu ermitteln … und hört nicht mehr auf!

Launig und vielschichtig gelesen von Michael Schwarzmaier

ÜBERSICHT ZU OLIVER KERN BEI RANDOM HOUSE

Fellinger-Serie

Böse-skurrile Krimis

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Oliver Kern (Autor)

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Er liebt gutes Essen, hält sich bei schwarzer Soße aber zurück. Kern lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.


Michael Schwarzmaier (Sprecher)

Michael Schwarzmaier ist Fernsehschauspieler und Synchronsprecher. Nach dem Studium der Germanistik spielte er Theater in Göttingen, Hannover, Berlin und München. Bekannt ist er unter anderem durch seine Rolle als Achim Herbolz in der Telenovela Lotta in Love sowie durch etliche Synchronsprecherrollen, wie z.B. in Law & Order oder Die fabelhafte Welt der Amélie. Seit Jahren leiht er den Krimis von Andreas Föhr seine Stimme und begeistert damit seine unzähligen Fans.

12.11.2018 | 20:00 Uhr | Murr

Lesung mit Oliver Kern

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Mehr Infos

Ortsbücherei Murr
Hindenburgstraße 60
71711 Murr

Hörbuch Download, Laufzeit: ca. 438 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4089-7

€ 17,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  12.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Toter Hund und schwarze Soße

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum: 28.05.2018

https://derachentaler.de

Fellinger, der sich bereits seit seiner frühesten Jugend dazu berufen gefühlt hat seine Talente zugunsten der Verbrechensbekämpfung einzusetzen, muss sich aus gesundheitlichen Gründen mit der eher unspektakulären Bekämpfung der Einhaltung der Lebensmittelhygiene zufrieden geben. Doch die Ermittlungen im Bereich gesundheitlicher Verfehlungen der meist gewissenlosen Gastwirte unterfordern ihn in geradezu beleidigender Art und Weise. So ist es kein Wunder dass der tote Hund in der Kühlkammer des ‚Peking‘ seine kriminaltechnischen Ambitionen erneut beflügelt und ihnen einen enormen Vorschub verleiht. Dies kollidiert wiederum unausweichlich mit der örtlichen Polizeigewalt, die für seine intuitiven Verdachtsmomente kein Verständnis hat.

Fazit
Eine humorvolle Kriminalkomödie in der ein überaus eigensinniger, selbsternannter Ermittler für beste Unterhaltung sorgt.

Kommt ein Hund zum Chinesen…,Kommt ein Hund zum Chinesenâ�¦

Von: Anja Beisiegel "Hund im Buch" Datum: 28.05.2018

https://hundimbuch.wordpress.com/

Bei Regionalkrimis ist es ja immer so eine Sache mit den Protagonisten. Meistens sind sie mir viel zu glatt. Zu freundlich. Zu heldenhaft. Da ist der Berti Fellinger in Oliver Kerns erstem Krimi eine wirkliche Ausnahme: Er ist weder freundlich noch glatt. Das kann schon an seinem Beruf liegen: Er ist Lebensmittelkontrolleur und nicht wirklich sympathisch. Darüber macht sich Fellinger selbst keine großen Illusionen.
„Rein vom Ansehen und von der Sympathie her rangiere ich damit noch hinter der Politesse und dem Pharmareferenten. Unmittelbar vor dem FIFA-Präsidenten, wenn man es auf den Punkt bringen möchte.“
Fellinger erzählt seinen ersten Fall aus der Ich-Perspektive. Ein bayerisches Mannsbild, das spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Sowohl was seine Sprache angeht als auch seine konsequente politische Inkorrektheit. Mit dem Fellinger Berti ist Oliver Kern ein authentischer Antiheld gelungen. Einen den man nicht unbedingt mögen wird, sollte er mal beim Kellerwirt am Nachbartisch sitzen uns sich in seiner großspurigen Art über Gott, die Welt, die Frauen und die Asiaten auslassen.
Womit ich beim Inhalt des Krimis bin: Nach einem „anonymen“ Tipp vom Grundmüller Siggi („Man kennt sich halt im Ort“) will Fellinger eigentlich nur die schwarze Sojasoße im „Peking“ kontrollieren. Sorgfältig wie der Fellinger nun einmal ist, wirft er auch einen Blick in den Kühlraum des Chinarestaurants. Und was er dort findet, rechtfertigt dem Krimi einen sicheren Platz in meinem Hunde-Buch-Blog: Ein Hund!
„Fachmännisch geschlachtet. Da kann man nichts beanstanden.“
Ist Beaver, ein Entlebucher Sennenhund übrigens, wirklich einem Autounfall zum Opfer gefallen, wie es der chinesische Wirt dem Fellinger weismachen will? Als dann auch noch die Poschinger Helga, Besitzerin vom Beaver, spurlos verschwunden ist, nimmt Fellinger seine Ermittlungen auf. Es folgt eine turbulente und humorvoll erzählte Kriminalgeschichte um Geld, Liebe und fiese Intrigen.
Der Kriminalroman liest sich gut und sollte auch für zarte Gemüter keine zu schwer verdauliche Kost sein. Oliver Kern lässt seinen Protagonisten Fellinger die gesamte Geschichte im Präsenz erzählen, was Spannung und Authentizität des Ganzen erhöhen. Man kann den Fellinger sozusagen sprechen hören, wie er seine Erlebnisse im Wirtshaus zum Besten gibt.
Kern verwendet -wohl dosiert aber konsequent- den dialekt-typischen Satzbau und die grammatikalischen Besonderheiten von Fellingers Heimat. Die Dialektbegriffe, die der Autor immer wieder einstreut, lesen sich erfrischend und lebendig. Für alle diejenigen, die sich mit dem Bayerisch schwertun, fügt Kern sogar ein kleines Glossar mit den wichtigsten Begriffen von „Ah wa‘?“ bis „zuzeln“ hinzu.
Mein persönliches Fazit:
Dem Autor ist es gelungen, die Gradwanderung zwischen hochdeutscher Verständlichkeit und sprachlicher Folklore zu meistern. Dennoch hat mich der Fellinger Berti manchmal genervt, wenn er zu geschwätzig wurde, vom Hölzchen aufs Stöckchen kam und mit seinen schwer erträglichen Stammtischreden so gar nicht hinter dem Busch halten wollte. Der Berti war mir dann allzu lebensecht und distanzlos, wenn er drauflos räsonierte, was ihm gerade in den Kopf kam. Zuviel Authentizität vielleicht. Aber das muss ein Autor ja erst einmal schaffen, dass sein Held zu authentisch daherkommt.,Bei Regionalkrimis ist es ja immer so eine Sache mit den Protagonisten. Meistens sind sie mir viel zu glatt. Zu freundlich. Zu heldenhaft. Da ist der Berti Fellinger in Oliver Kerns erstem Krimi eine wirkliche Ausnahme: Er ist weder freundlich noch glatt. Das kann schon an seinem Beruf liegen: Er ist Lebensmittelkontrolleur und nicht wirklich sympathisch. Darüber macht sich Fellinger selbst keine groÃ�en Illusionen.
�Rein vom Ansehen und von der Sympathie her rangiere ich damit noch hinter der Politesse und dem Pharmareferenten. Unmittelbar vor dem FIFA-Präsidenten, wenn man es auf den Punkt bringen möchte.�
Fellinger erzählt seinen ersten Fall aus der Ich-Perspektive. Ein bayerisches Mannsbild, das spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Sowohl was seine Sprache angeht als auch seine konsequente politische Inkorrektheit. Mit dem Fellinger Berti ist Oliver Kern ein authentischer Antiheld gelungen. Einen den man nicht unbedingt mögen wird, sollte er mal beim Kellerwirt am Nachbartisch sitzen uns sich in seiner gro�spurigen Art über Gott, die Welt, die Frauen und die Asiaten auslassen.
Womit ich beim Inhalt des Krimis bin: Nach einem �anonymen� Tipp vom Grundmüller Siggi (�Man kennt sich halt im Ort�) will Fellinger eigentlich nur die schwarze Sojaso�e im �Peking� kontrollieren. Sorgfältig wie der Fellinger nun einmal ist, wirft er auch einen Blick in den Kühlraum des Chinarestaurants. Und was er dort findet, rechtfertigt dem Krimi einen sicheren Platz in meinem Hunde-Buch-Blog: Ein Hund!
�Fachmännisch geschlachtet. Da kann man nichts beanstanden.�
Ist Beaver, ein Entlebucher Sennenhund übrigens, wirklich einem Autounfall zum Opfer gefallen, wie es der chinesische Wirt dem Fellinger weismachen will? Als dann auch noch die Poschinger Helga, Besitzerin vom Beaver, spurlos verschwunden ist, nimmt Fellinger seine Ermittlungen auf. Es folgt eine turbulente und humorvoll erzählte Kriminalgeschichte um Geld, Liebe und fiese Intrigen.
Der Kriminalroman liest sich gut und sollte auch für zarte Gemüter keine zu schwer verdauliche Kost sein. Oliver Kern lässt seinen Protagonisten Fellinger die gesamte Geschichte im Präsenz erzählen, was Spannung und Authentizität des Ganzen erhöhen. Man kann den Fellinger sozusagen sprechen hören, wie er seine Erlebnisse im Wirtshaus zum Besten gibt.
Kern verwendet -wohl dosiert aber konsequent- den dialekt-typischen Satzbau und die grammatikalischen Besonderheiten von Fellingers Heimat. Die Dialektbegriffe, die der Autor immer wieder einstreut, lesen sich erfrischend und lebendig. Für alle diejenigen, die sich mit dem Bayerisch schwertun, fügt Kern sogar ein kleines Glossar mit den wichtigsten Begriffen von �Ah wa�?� bis �zuzeln� hinzu.
Mein persönliches Fazit:
Dem Autor ist es gelungen, die Gradwanderung zwischen hochdeutscher Verständlichkeit und sprachlicher Folklore zu meistern. Dennoch hat mich der Fellinger Berti manchmal genervt, wenn er zu geschwätzig wurde, vom Hölzchen aufs Stöckchen kam und mit seinen schwer erträglichen Stammtischreden so gar nicht hinter dem Busch halten wollte. Der Berti war mir dann allzu lebensecht und distanzlos, wenn er drauflos räsonierte, was ihm gerade in den Kopf kam. Zuviel Authentizität vielleicht. Aber das muss ein Autor ja erst einmal schaffen, dass sein Held zu authentisch daherkommt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 15.03.2018

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

Schon wieder bayrische Provinz, schon wieder Kriminalroman. Brauchen wir das wirklich? Ja!!!! Unbedingt! Dieser Krimi ist großartig. Ich habe mich köstlich amüsiert.

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