Hirschhornharakiri

Fellingers dritter Fall

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Deutschlands schärfster Lebensmittelinspektor unter Mordverdacht

Das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr nimmt legendäre Ausmaße an – und fatale für den Fellinger. Er hat einen kompletten Filmriss, als ihn der Lechner in seiner Eigenschaft als Ordnungshüter am nächsten Tag aus dem Bett klingelt. Nicht etwa, um den Fellinger zum Frühschoppen abzuholen, sondern um ihn in Gewahrsam zu nehmen: Verdacht auf ein Tötungsdelikt. In der Polizeiinspektion konfrontiert Lechner seinen Spezi mit der Anschuldigung, dem Rosenberger Horst, seines Zeichens Jäger, in der vergangenen Nacht in einem Waldstück ein Hirschgeweih in den Ranzen gerammt zu haben. Ergebnis: Die Beweislast ist erdrückend. Fellinger steht vor seinem schwierigsten Fall – denn er selbst scheint der Täter zu sein!


Originalverlag: Heyne
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 7h
ISBN: 978-3-8371-4941-8
Erschienen am  13. Januar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ganz nett zwischendurch und hervorragend gelesen!

Von: Domics Pinnwand

04.02.2020

Naja, ganz ok. Ich mag das Genre der "Alpen"-Krimis ja ganz gern, auch wenn dieser hier im Bayrischen Wald spielt. Aber irgendwie war mir das doch ein bissle zu ähnlich zu den Eberhofer-Krimis von Rita Falk*>>, auch wenn die Hauptfigur kein Kommissar, sondern ein Lebensmittelkontrolleur ist. Es tauchen also - wie beim Eberhofer auch - viele kauzige Dorfprotagonisten auf, dem Beruf des Fellingers geschuldet sind einige Gastronomen darunter. Es gibt sogar - wie auch beim Eberhofer - eine Dauergeliebte des ledigen Kontrolleurs, die wohl in den beiden Vorgängerbänden auch schon aufgetaucht ist. Die Story ist dann aber ganz ok erzählt und auch leidlich spannend, auch wenn ich etwas nervig fand, dass Fellinger an einer Amnesie leidet und sich erst nach und nach an die Ereignisse in der Mordnacht erinnert, das hat mich verwirrt. Ebenfalls verwirrend fand ich die verschiedenen vorkommenden Figuren, ich konnte mir nie merken, ob Aschenbrenner jetzt einer der Gastronomen oder der militante Tierschützer oder der Dorfdepp war - aber das liegt vermutlich eher an mir. Der Sprecher macht seinen Job aber ganz, ganz hervorragend: Sein bayrischer Zungenschlag hört sich für mich als Nicht-Bayerin sehr überzeugend an, ich hätte geschworen, dass er in Bayern geboren und aufgewachsen ist, aber er ist wohl einfach nur ein ganz hervorragender Schauspieler respektive Hörbuchsprecher. Auch den Kommissar aus Thüringen intoniert er für mich extrem überzeugend. Tja, und insgesamt? Solide erzählt, handwerklich gut - aber eben für mich nicht ganz so gut wie der Eberhofer. Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen. Ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich die bereits erschienenen Bände auch alle lesen resp. hören muss, aber wenn gerade nix anderes da ist, kann man das schon mal lesen.

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Rezension zu "Hirschhornharakiri - HB"

Von: Zsadista

25.01.2020

Die Freiwillige Feuerwehr feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Zum Glück gibt es gleich am Anschluss einen Brückentag. Da Fellinger Urlaub hat, gibt es kein Halten für ihn. Zumindest wird er am nächsten Morgen mit einem gewaltigen Filmriss aus dem Bett geklingelt. Das nicht lustige an der Sache ist, dass er des Mordes bezichtigt wird. Ausgerechnet der Polizeihauptinspektor Lechner wirft ihm vor, den Jäger Horst Rosenberger mit einem halben Geweih getötet zu haben. Am Tatort wurde sogar seine blutbesudelte Jacke gefunden. Ja Kruzefix nochmal, Fellinger hat doch keinen Mord begangen, oder etwa doch? Wenn man sich halt an nix mehr erinnern kann. Also muss sich Fellinger mal wieder auf den Weg machen, den wahren Mörder zu finden. „Hirschhornharakiri – HB“ ist der dritte Fall für Fellinger aus der Feder des Autors Oliver Kern. Diesmal hatte ich das Buch als Hörbuch. Gelesen wurde es von dem Sprecher Michael Schwarzmaier. Dieser hat eine fantastische Arbeit geleistet. Alleine durch die verschiedenen Stimmen mit Dialekt wusste man immer genau, wer gerade spricht. Hab ich gelacht! Der Fall ist wie die beiden ersten, einfach genial. Fellinger, wie immer in den Fall hinein gefallen, weiß erst einmal nicht, wie ihm geschieht. Sein Blackout lichtet sich nur langsam. Mit Fortschreiten des Falles wird Fellingers Hirn immer klarer und am Ende fließen die losen Stränge wieder alle perfekt zusammen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flott und humorvoll. Der Fall ist locker, trotz Mordopfer und rasant, obwohl der Akku des E-Bikes leer ist. Auch diesmal bleibt der Krimi, trotz Mord und Todschlag nicht blutrünstig. Es wird nicht wild herum geballert und es fallen keine betörten Jungfrauen in die Arme starker Männer. Fellinger ist wieder Fellinger, genauso wie ich ihn mag. Absolut empfehlenswert für Leser humorvoller, lockerer Krimis. Es bleibt mir hier also nicht viel zu sagen wie, wann kommt der nächste Fall für Fellinger?

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Vita

Oliver Kern

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Heute lebt er mit seiner Familie in der Region Stuttgart, ist seiner alten Heimat aber nach wie vor sehr verbunden.

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Michael Schwarzmaier ist Fernsehschauspieler und Synchronsprecher. Nach dem Studium der Germanistik spielte er Theater in Göttingen, Hannover, Berlin und München. Bekannt ist er unter anderem durch seine Rolle als Achim Herbolz in der Telenovela „Lotta in Love" sowie durch etliche Synchronsprecherrollen, wie z.B. in „Law & Order" oder „Die fabelhafte Welt der Amélie". Seit Jahren leiht er unter anderem den Krimis von Andreas Föhr seine Stimme und begeistert damit seine unzähligen Fans.

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