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Saving Grace. Bis dein Tod uns scheidet

Gekürzte Lesung mit Christiane Marx

Kundenrezensionen (53)

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€ 9,95 [D]* inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch Download (gek.) ISBN: 978-3-8371-3617-3

Erschienen: 21.11.2016
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Manchmal ist die perfekte Ehe in Wahrheit die reinste Hölle

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar: Sie ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Er sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun ihr wunderschönes Haus? Wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer an ihrer Seite ...

Mitreißend gelesen von Christiane Marx

Wussten Sie, dass B. A. Paris mit vier Brüdern aufgewachsen ist und selbst fünf Töchter hat? Zum Interview

Die Autorin auf twitter.com

B.A. Paris (Autor)

B.A. Paris wuchs in England auf, hat jedoch den Großteil ihres Erwachsenenlebens in Frankreich verbracht. Sie arbeitete in der Finanzbranche und als Lehrerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren fünf Töchtern lebt sie auch heute noch in Frankreich. »Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet« ist ihr erster Roman.


Christiane Marx (Sprecherin)

Christiane Marx, geboren 1974, ist ausgebildete Schauspielerin und seit 2006 auch in zahlreichen Hörspielen und -büchern als Sprecherin zu hören. Dabei überzeugt sie mit ihrer warmen und lebendigen Stimme bei erotischen Romanen genauso wie bei spannenden Krimis.

Aus dem Englischen von Wulf Bergner
Originaltitel: Behind Closed Doors (Mira (UK), 2016)
Originalverlag: Blanvalet TB

Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 440 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3617-3

€ 9,95 [D]* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 21.11.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von der ersten Seite an erschreckend spannend

Von: Nelly Datum: 11.02.2017

nellysleseecke.de

Beim Stöbern auf der Randomhouse-Homepage bin ich über Saving Grace gestolpert. Der Klappentext hat sich wirklich gut angehört, denn er machte richtig Lust auf einen wirklich grausamen Bösewicht. Da stiegen die Erwartungen natürlich dementsprechend. Außerdem war ich neugierig, wie es B.A. Paris in ihrem Debutroman fertig gebracht hat, die Gefangenschaft der eigenen Ehefrau realistisch hinzubekommen.

Der Inhalt

Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm …

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …
[ Quelle: Blanvalet ]

Meine Meinung

Grace hat so ein Glück. Sie hat einen liebevollen Mann gefunden, der sie nicht nur in luxuriöse Urlaube führt und ihr ein wunderschönes Haus genau nach ihren Wünschen gebaut hat. Das Tüpfelchen auf dem i ist Jacks Verständnis für Graces Wunsch, ihre behinderte Schwester mit 18 Jahren bei ihnen aufzunehmen. Millie hat das Down-Syndrom und lebt momentan noch in einem Internat. Doch sobald sie volljährig wird muss sie dort raus. Graces vorherigen Beziehungen sind an dem Wunsch von Grace, ihre Schwester bei sich aufzunehmen, allesamt in die Brüche gegangen.

Nach außen hin führt das Ehepaar also ein perfektes Leben. Und Jack legt auch größten Wert darauf, diesen Anschein aufrecht zu erhalten. Denn in Wahrheit stellt sich die Sache ganz anders dar. Jack zieht seine größte Befriedigung aus der Angst anderer Menschen. Grace wird von ihm in Wirklichkeit gefangen gehalten, hat die perfekte Ehefrau zu spielen und dient ihm lediglich als Mittel zu Zweck. Denn Jacks wahres Ziel ist Millie…

Man steigt an einem Abend in die Geschichte ein, an dem das Ehepaar ein Dinner für Freunde gibt. Es wird gegessen, gelacht und geredet. Doch bereits von der ersten Seite an hat man ein richtig ungutes Gefühl. Der Abend wirkt oberflächlich betrachtet eigentlich ganz normal. Drei Ehepaare, die gemeinsam zu Abend essen. Doch Grace scheint ständig unter Strom zu stehen. Warum ist es ihr so wichtig, dass das Essen perfekt ist und die Tischgespräche nicht ins Stocken geraten? Und ist es nicht komisch, dass Jack seiner Ehefrau überall hinfolgt?

Obwohl es nie direkt angesprochen wird, merkt man zu Anfang sofort die Angst, die Grace vor ihrem Ehemann hat. Die Autorin hat es fabelhaft hinbekommen, direkt von der ersten Seite an dem Leser ein gewisses Unbehagen zu vermitteln. Man merkt, da stimmt etwas nicht, aber es ist einfach noch nicht greifbar. Nach und nach erzählt Grace ihre Geschichte. Und wenn man dachte, dass der Schrecken nachlässt, wenn man ihm einen Namen geben kann, der täuscht.

Eine Beschreibung der Charaktere ist bei diesem Buch stellenweise gar nicht ganz einfach. Grace und Millie sind da noch der einfachere Part. Gerade Grace hätte meinem Geschmack nach ein wenig mehr Tiefe vertragen. Je weiter das Buch voran schritt, desto mehr hatte ich das Gefühl, als wäre sie durch jede andere Frau austauschbar. Man erfährt nur wenig über sie und ihre Vorlieben, Leidenschaften und Bedürfnisse. Das fand ich etwas schade, da man zwar auch so schon sehr mit ihr leidet, doch wäre man ihr näher gewesen, hätte B.A. Paris bestimmt noch eine Schippe drauflegen können.

Jack dagegen lernt man eigentlich sehr gut kennen. Wobei auch hier relativiert werden muss. Seine Motive werden enthüllt und trotzdem hat man natürlich Schwierigkeiten, diese zu verstehen. Die einfachste Erklärung ist wahrscheinlich, dass er vom Grund seines Wesens böse ist. Er hat Freude daran, anderen Menschen Angst zu machen und weidet sich an deren Grauen.

Auch wenn die Motivation von Jack recht einfach gestrickt ist, hat dies der Story keinen Abbruch getan. Es geht primär nicht darum, was einen Menschen zu diesem Handeln treibt, sondern vielmehr darum, wie Grace ihre Gefangenschaft erlebt und wie sie versucht, daraus zu entkommen. Das führt dazu, dass der Spannungsbogen durch das ganze Buch hinweg unglaublich gut aufgebaut war.

Gut gelungen war auch die Erzählweise. Grace berichtet aus der Ich-Perspektive und springt dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die beiden Zeitstränge nähern sich immer mehr aneinander an und man arbeitet sich langsam aber sich dem Showdown zu. Doch das Ende hat mich dann ein kleines bisschen enttäuscht. Das Ganze kam mir etwas zu überstürzt vor. Da hätte man durchaus noch etwas Spielraum gehabt.

Mein Fazit

Mit dem vorliegenden Buch ist B.A. Paris wirklich ein gelungenes Debut geglückt. Das Buch fällt definitv ins Thriller-Genre, setzt sich dort aber von Konkurrenzbüchern deutlich ab. Die Autorin schafft es auf Anhieb, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen. Dabei besticht der Aufbau durch schlichte Einfachheit. Drei Charaktere, um die sich die Story dreht, während Nebencharaktere so gut wie nicht präsent sind. Alles in allem ein richtig gutes Buch!

Das Buch hat mich sooo fertig gemacht...

Von: Federzauber Datum: 07.02.2017

federzauber.blogspot.de

Ein unglaubliches Buch!!!
Ein derartiger Psychothriller habe ich noch nie gelesen. Das Buch hat mich obwohl es ganz auf körperliche Gewalt verzichtet, sehr an meine Grenzen gebracht, mich fertig gemacht und verstört.


Man ahnt von Anfang an, dass Grace und Jack eine etwas bizarre, ungesunde Beziehung führen. Es herrscht von Anfang an eine sehr beklemmende, unheilverkündete Stimmung. Und ich habe mir schon etwas böses darunter vorgestellt, aber dass es mich während dem Lesen so zusetzt, dass ich öfters Pausen einlegen musste, um mich nicht noch schlechter zu fühlen, habe ich nicht geahnt.


Das Böse ist rein psychologischer Natur und trotzdem oder gerade deswegen so subtil, so wenig nachweisbar, so intelligent und gut durchdacht, dass Grace keine Chance hat zu entkommen. Ich habe so mitgelitten und habe mich mit Grace so ausgeliefert gefühlt.


Das Buch hat das Böse sehr stark rüberbringen können, die Gefühle, die Angst, die Ausweglosigkeit, das extrem Psychopathische, der psychologische Terror, dem Grace ausgesetzt ist.


Ich fand das Buch GROßARTIG!!! Es hat so viel in mir ausgelöst wie schon lange nicht mehr. Dies war reinster Psychothriller, der feinsten Sorte. Ein unglaubliches Leseerlebnis der bösen Art.


Note: 5/5

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 13.01.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Ein Psychothriller bei dem ich an manchen Stellen echt Gänsehaut hatte. Jack ist Anwalt und frisch verheiratet mit Grace. Doch kurze Zeit nach der Hochzeit zeigt Jack sein wahres Gesicht… Sehr spannend mit unerwartetem Schluss. Tolles Debüt!

Von: Stefanie Stahl aus Bad Marienberg Datum: 14.06.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Ernst Millé OHG

Ich hatte mir das eLex von „Saving Grace“ angefordert, wollte es eigentlich noch in die „Warteschleife“ legen, um mich zuerst anderen LEX zu widmen, aber schon die ersten Sätze haben mich so neugierig gemacht, dass ich diesen Thriller am Wochenende in einem Rutsch gelesen habe.

Bei der unübersichtlichen Flut an Krimi-Neuerscheinungen freue ich mich immer sehr, wenn ich auf so einen fesselnden, ungewöhnlichen, wirklich außergewöhnlich spannenden neuen Krimi und einen neuen Autorennnamen stoße.

Ich kann die Begeisterung und die Verkaufszahlen in England gut nachvollziehen, „Saving Grace“ ist ein Wahnsinns- Thriller!

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