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Meinen Hass bekommt ihr nicht „Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht.“

Ungekürzte Lesung mit Christian Baumann

Kundenrezensionen (15)

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€ 14,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8371-3675-3

Erschienen: 09.05.2016
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Der bewegende Bericht eines Mannes, der am 13. November 2015 während der Terroranschläge in Paris die Liebe seines Lebens verlor und mit einem einzelnen Post die ganze Welt bewegte.

Am 13. November 2015 sah Antoine Leiris seine Frau Hélène zum letzten Mal – sie wurde an diesem Tag mit neunzig weiteren Personen im Konzertsaal Le Bataclan Opfer der Terroranschläge in Paris. Während die Welt geschockt und in tiefer Trauer versuchte, eine Erklärung für das Unfassbare zu finden, postete der vierunddreißigjährige Journalist auf Facebook einen offenen Brief. In bewegenden Worten wandte er sich darin an die Attentäter und verweigerte „den toten Seelen“ seinen Hass – und den seines siebzehn Monate alten Sohnes Melvil. Die Botschaft ging um die Welt. Er, der an jenem Tag die Liebe seines Lebens verlor, hatte nur eine Waffe: seine Worte. Das Grauen, der Verlust und die Trauer haben Antoine Leiris‘ Leben erschüttert. Doch ehrlich und ergreifend schildert er Momente aus einem zerstörten und doch so zärtlichen Alltag zwischen Vater und Sohn – und sagt damals wie heute, dass das Leben trotzdem weitergehen soll. Antoine Leiris trotzt dem Terror und der Gewalt mit einer bewegenden und hoffnungsvollen Botschaft: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“.

Christian Baumann gibt Leiris' authentischem Zeugnis aus der würdevollen Distanz des Erzählers heraus eine Stimme, die tief bewegt.

(2 CD, Laufzeit: 1h 43)

SWR-Sendung "lesenswert sachbuch": Walter Janson empfiehlt Antoine Leiris (ab Minute 27:32) Zum Beitrag

"Meinen Hass bekommt Ihr nicht" - Stern

Bericht in der Süddeutschen Zeitung

Paris Widower Antoine Leiris Delivers Powerful Message to Terrorists | NBC Nightly News Zum Video

Paris attacks: “I won't give you the gift of hating you" - BBC News Zum Video

DAS! hat Antoine Leiris in Hamburg getroffen Zum Video-Beitrag

ORF-Bestenliste im Juni: Antoine Leiris auf Platz eins

Antoine Leiris (Autor)

Antoine Leiris (geb. 1981) war Kulturredakteur bei den französischen Radiosendern France Info und France bleu. Heute arbeitet er als freier Journalist in Paris.


Christian Baumann (Sprecher)

Christian Baumann steht seit 1996 auf großen deutschen Bühnen. Auch in Kino, TV und Radio ist er viel und gerne gesehen und gehört — insbesondere als Stimme von Dokus und Features. Darüber hinaus überzeugt er als Hörbuchsprecher in allen Genres. Ein Text wie der Antoine Leiris' braucht einen ganz besonderen Ton. Diesen findet Christian Baumann gekonnt.

10.05.2017 | 20:30 Uhr | München

Christian Baumann (Sprecher der Hörbuch-Ausgabe) liest aus Antoine Leiris "Meinen Hass bekommt ihr nicht".
Eintritt: € 19,- / erm. € 15,-
Tickets über Tel.: 089/32195533, oder
info@metropoltheater.com, oder
www.metropoltheater.com

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Mehr Infos

Metropoltheater
Floriansmühlstr. 5
80939 München

21.05.2017 | 18:00 Uhr | Köln

Anne Schröder liest aus Antoine Leiris "Meinen Hass bekommt ihr nicht".
Eintritt: € 12,- / erm. € 10,-
Kartenreservierung über Tel.: 0221/131604

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Mehr Infos

Horizont Theater
Thürmchenswall 25
50668 Köln

Tel. 0221/131604

18.06.2017 | 18:00 Uhr | Köln

Anne Schröder liest aus Antoine Leiris "Meinen Hass bekommt ihr nicht".
Eintritt: € 12,- / erm. € 10,-
Kartenreservierung über Tel.: 0221/131604

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Mehr Infos

Horizont Theater
Thürmchenswall 25
50668 Köln

Tel. 0221/131604

Aus dem Französischen von Doris Heinemann
Originaltitel: Vous n'aurez pas ma haine (Éditions Fayard, Paris 2016)
Originalverlag: Blanvalet

Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: ca. 103 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3675-3

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 09.05.2016

  • Leserstimmen

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Triumph über den Terror

Von: Biografien-Blog Eulengezwitscher Datum: 17.02.2017

www.biografien-blog.de

Hélène tanzt in den Tod. Die junge Mutter stirbt im Bataclan in Paris. Terroristen nehmen ihr das Leben. Zurück bleiben ihr kleiner Sohn Melvil und ihr Mann Antoine. Antoine hat seine Frau verloren. Gewinnen will er ihre Mörder nicht lassen. „Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes", schreibt er bei Facebook, „aber meinen Hass bekommt ihr nicht.“
Antoine Leiris hat diesen Brief kurz nach dem Attentat geschrieben. Terroristen hatten am 13. November 2015 im Pariser Club Bataclan 89 Menschen getötet, darunter auch Hélène. Der millionenfachen Klick-Anteilnahme in den Sozialen Netzen folgt jetzt die Geschichte hinter dem Brief: Ein gleichermaßen intimes wie literarisches Tagebuch vom Start in das Leben nach dem Terror. Dieses Hörbuch sollten alle hören, die vor einem Jahr den entwaffnenden Brief gelikt, geteilt, übersetzt oder kommentiert haben. Denn es ist etwas anderes, dem Terror rhetorisch die Stirn zu bieten, als lebenslang mit seinen Folgen leben zu müssen.
Hélène, die im Bataclan gestorben ist, wird ihrem Sohn nie wieder vorlesen können und sie wird ihren Mann nie wieder küssen. Was das Buch noch eindrücklicher vermittelt als der Brief oder als tagelange Sondersendungen nach bestürzenden Anschlägen: Terror trifft nicht nur eine Lebensweise, ein Land, oder irgendwelche Leute Es trifft Menschen mit Familien und Freunden. Es kann mich treffen - oder Dich. Bedrückend detailliert beschreibt Antoine Leiris die quälenden Stunden der Ungewissheit nach dem Anschlag und die ersten schrecklichen Tage mit der bitteren Wahrheit. Immer wieder streut er Erinnerungen an Hélène ein, die sie im Laufe des Hörbuches unnatürlich lebendig wirken lassen. Je enger man sie kennen lernt, desto schmerzhafter und eindringlicher ist ihr gewaltsamer Tod.
Antoine Leiris kontrastiert den Ausnahmezustand mit den unausweichlichen Alltagsroutinen: Melvil will gefüttert und gewickelt werden, der Gasmann will den Zähler ablesen und so weiter und so fort. Auch nachdem die Weltgeschichte ihren Blick von Paris wieder auf andere Schauplätze des Schreckens richtet, müssen Antoine Leiris und sein Sohn mit ihrem Schicksal leben. Umso beeindruckender ist sein Vorbild, sich dem Terror auch emotional nicht zu beugen. "Ihr wollt, dass ich Angst habe, dass ich meine Mitbürger mit misstrauischem Blick betrachte, dass ich meine Freiheit der Sicherheit opfere. Verloren. Der Spieler ist noch im Spiel." Und doch geht von diesem Buch in seiner schonungslosen Intimität und Detailtreue eine gewisse Gefahr aus: Manche erschütternde und bewegende Momente bewirken gerade das, was Leiris überwinden will: Das Gefühl von Angst und mitfühlender Ohnmacht. Aber überwunden werden kann eben nur, was da ist. Und das gilt auch für Angst und Ohnmacht...

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Einfühlsam und mitreißend

Von: Belana Hermine Datum: 10.02.2017

belanahermine.wordpress.com

Inhalt

Ein sehr sensibles Buch. Es macht betroffen und zerbrechlich. Fast wage ich nicht, darüber zu schreiben, weil ich Sorge habe, die feinen Bedeutungen und Aussagen dadurch zu zerstören.

Leiris beschreibt mit sehr eindrücklichen und bewegenden Bildern die Tage nach dem Attentat in Paris, bei dem seine Frau und also die Mutter seines reichlich ein Jahr alten Sohnes getötet wurde. Man wird ganz still vor Ergriffenheit.

Wie kann er seinem Sohn das Ereignis begreiflich machen, wie ihm die Erinnerungen an seine Mutter erhalten? Wie kann er wieder zu einem „normalen“ Leben zurückkehren, geht das überhaupt? Wie kann er mit übertriebener Anteilnahme der Mutter in der Kinderkrippe umgehen, wie auf hilflose Unterstützungsangebote von Freunden und Bekannten reagieren?

Subjektive Eindrücke

Das Buch macht betroffen – jeden, ob mit oder ohne Verlusterfahrungen.

Unter solchen Umständen den Schuldigen zu sagen, dass man sie nicht hassen oder auf sie wütend sein wird, um sich nicht mit ihnen auf eine Stufe zu stellen, ist eine besondere Leistung. Wenn er das in seiner Situation kann, warum können wir das dann nicht in unserem Alltag bei deutlich kleineren „Attacken“?

Allerdings hätte ich gern mehr darüber erfahren, wie er dazu kam, diesen Brief zu schreiben und was der Brief im Nachhinein bei ihm ausgelöst, verändert, ermöglicht hat. Ist es ihm schwer gefallen, das im „normalen“ Alltag umzusetzen/einzuhalten?

Fazit

Lesen – ohne Wenn und Aber!!!

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