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Die Kraft des Bösen Kriminalroman

Franco De Santis, der Ermittler mit Kultpotenzial (1)

Kundenrezensionen (3)

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-328-10050-8

Erschienen: 12.12.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Franco De Santis ist Polizist von Beruf, Neapolitaner aus Überzeugung und Ex-Ehemann wider Willen. Jeden Sonntag fährt er in das Nobelviertel der Stadt, um seinen Schwiegereltern eine glückliche Ehe vorzuspielen. Doch an diesem schwülen Sommertag wird er in den Arbeiterstadtteil Bagnoli gerufen: Der Gemeindepfarrer hat sich erhängt. Franco kennt ihn seit der Kindheit und weiß, wenn er an eines glaubte, dann an das Leben. Gegen den Willen seines Vorgesetzten beginnt Franco zu ermitteln. Doch in einer Stadt, in der der Schein trügt und der Tod Alltag ist, ist die Suche nach der Wahrheit gefährlich ...

"Aktuelle Kriminalromane" - Rezension auf wdr5.de

WDR 2 Krimitipp - wdr.de

"Mord in einer besonders menschlichen Stadt" - ndr.de

"Die Unantastbaren" - derstandard.at

»Ein dichter und realitätsnaher Krimi zwischen den Villenvierteln auf dem noblen Vomero und den Wohnhöhlen in Neapels berüchtigter Altstadt.«

Der Standard (04.01.2017)

ÜBERSICHT ZU FABIO PARETTA

Franco De Santis, der Ermittler mit Kultpotenzial

Trügerische Freundschaften. Gefährliche Wahrheiten. Und eine Stadt, deren Geheimnisse töten können.

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Fabio Paretta (Autor)

Fabio Paretta ist das Pseudonym eines in Italien lebenden deutschen Autors. Er hat bereits an einigen erfolgreichen Buchprojekten mitgewirkt. Mit "Die Kraft des Bösen" verbindet er seine große Leidenschaft für das Erzählen mit seiner Begeisterung für das Land, in dem er seit Jahren lebt und erkundet dabei Sonnen- wie Schattenseiten Süditaliens. Fabio Paretta ist mit einer Italienerin verheiratet und hat zwei Kinder.

»Ein dichter und realitätsnaher Krimi zwischen den Villenvierteln auf dem noblen Vomero und den Wohnhöhlen in Neapels berüchtigter Altstadt.«

Der Standard (04.01.2017)

»Mit ›Die Kraft des Bösen‹ ist Fabio Paretta ein bemerkenswertes, sehr spannendes Debüt gelungen. Und ein neapolitanisches Porträt mit viel Schatten und wenig Licht.«

Hamburger Abendblatt (28.12.2016)

»Kein süßlicher Urlaubskrimi, auch wenn er seine idyllischen und humorvollen Momente hat. Dieser Spagat ist es, der mir an diesem Buch so gut gefallen hat.«

WDR 2 Krimitipp (27.12.2016)

»Mit Hingabe schildert Paretta die vielen Facetten dieser rätselhaften Stadt und die lebensechten Figuren, mit denen er seinen spannenden, finsteren, aber auch sehr sinnlichen Roman anreichert.«

NDR Kultur (03.01.2017)

»Das Buch ist ein erfreulich bodenständiger, spannender Krimi und gleichzeitig eine Liebeserklärung an Neapel und seine Bewohner.«

Ruhr Nachrichten (22.02.2017)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10050-8

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 12.12.2016

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Eine Mordermittlung in Neapel

Von: die.buecherdiebin Datum: 01.03.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Fabio De Santis ist Polizist in Neapel. Er ist verheiratet und hat eine vierzehnjährige Tochter. Seit einigen Wochen besteht seine Frau jedoch auf getrennte Wohnungen, nur Sonntags spielen sie für seine Schwiegereltern die glückliche Familie. An einem dieser Sonntage wird De Santis in das Arbeiterviertel Bagnoli gerufen. Der Gemeindepfarrer hat sich im Turm seiner Kirche erhängt und seiner Haushälterin einen Abschiedsbrief hinterlassen. Doch die Haushälterin ist nicht auffindbar. De Santis ist der Einzige, der nicht an Selbstmord glaubt. Er kennt den Pfarrer noch aus seiner Kindheit. Gegen den Willen seines Chefs beginnt er zu ermitteln. Oft handelt er am Rande der Legalität. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, denn immer wieder bekommt De Santis Steine in den Weg gelegt. Unterstützt wird er von seinen drei Kollegen, die es, bis auf den überkorrekten und daher unbeliebten Maris, mit der Gesetzestreue nicht so genau nehmen.
Ich bin durch eine Buchempfehlung auf WDR2 auf "Die Kraft des Bösen" aufmerksam geworden. Fabio Paretta ist ein Pseudonym für einen in Italien lebenden deutschen Autor. Er beschreibt in diesem Buch Neapel aus der Sicht der Italiener, mit seinen schönen und menschlichen Seiten, aber auch mit seinen Schattenseiten, dem Müll, der Korruption, der langwierigen Bürokratie, der Macht der Kirche und dem organisierten Verbrechen. Polizisten "Bullen" sind sehr unbeliebt bei der Bevölkerung und kaum jemand ist zur Kooperation bereit.
Franco De Santis ist ein sympathischer Protagonist, mit den, in Krimis meist üblichen Problemen. Die Beschreibung seiner Kollegen und einiger anderer Charaktere ist ziemlich skurril. Dadurch ergeben sich einige humorvolle Passagen.
Der Schreibstil ist eigentlich recht flüssig, trotzdem musste ich mich beim Lesen ziemlich konzentrieren um nicht Seiten doppelt lesen zu müssen.
Alles in allem sicher kein schlechtes Buch, doch leider konnte es mich nicht völlig überzeugen.

ein lesenwerter Krimi aus Neapel

Von: Kaisu Datum: 25.01.2017

life4books.blogspot.de

„Es kann kein Selbstmord gewesen sein, dachte er. Andernfalls reißt der Chef mich morgen in Stücke.“ [S. 63]

De Santis ist – entgegen erster Einschätzungen – nämlich nicht der Meinung, dass sich das Kirchenoberhaupt des beschaulichen Stadteils Bagnoli selbst erhangen hat. So etwas würde gegen die religiösen Grundsätze verstoßen und zudem gibt es einige Hinweise, dass es bei dem überraschenden Tod Hilfe von außen gab. Nur warum und vor allem wer, wollte den Pfarrer am Galgen baumeln sehen?

Der Polizist macht sich eifrig ans Werk. Schließlich muss er nicht nur seinem Chef etwas beweisen, sondern auch der Gemeinde und seiner Familie. Italienische Gemütlichkeit hin oder her. Franco tritt einigen Menschen auf die Füße während er seiner Arbeit nachgeht. Gelegentlich deckt er dabei illegale Aktivitäten seiner Kollegen auf und lässt sie vorerst unter den Tisch fallen. Bei dem mickrigen Beamtengeld, ist man schließlich fast gezwungen sich einen Nebenjob zu besorgen.

Er selbst kann sich eine Wohnung in der noblen Gegend seiner Ex-Frau auch nicht mehr leisten und lebt nun in der Altstadt. Mit Nachbarinnen, die man – nun ja – nicht in jeder Situation gerne um sich hat. Vor allem, wenn man um die verblassende Liebe der Frau seiner Tochter buhlt. Trotz „erschwerender emotionaler“ Umstände kommt Franco bei seiner Suche nach dem Mörder voran und gleichzeitig dreht er sich scheinbar im Kreis. Irgendjemand sagt ihm nicht die ganze Wahrheit und die Informationen, die er bekommt sind bei weitem nicht vollständig.

„Lieber Gott, dachte er, ich habe Strafe verdient, aber zeig dich ma großzügig.“ [S.162]

Eigentlich ist „Die Kraft des Bösen„ ein klassischer Krimi und gleichzeitig auch wieder nicht. Man wird zeitweise mit Samthandschuhen angepackt und auf der nächsten Seite mit geballter Gewalt konfrontiert. Vereinzelt ist die Handlung etwas langsam (man dreht sich im Kreis). Solche Momente werden meist mit dem Privatleben der Figuren gefüllt ohne, dass man sich dabei genervt zurücklehnt. Ganz im Gegenteil. Man lernt sie besser verstehen und saugt alle Informationen in sich auf.

In die Karten blicken lässt sich Fabio Paretta dennoch nicht. Lange hängt man an den Lippen von Franco De Santis, bevor endlich das eigene Hirn die Zusammenhänge zusammenklaubt und den wahren Killer identifizieren kann. Einen klitzekleinen Vorsprung hat man schließlich durch die Ereignisse rund um eine Frau, die gelegentlich zu Wort kommt. Aber es ist wirklich nur ein minimaler Vorsprung.

Dank der kurzen Kapitel lässt sich das Buch recht flott durchlesen und die Spannung ist durchweg spürbar. Eigentlich könnte man das Buch für sich stehen lassen und müsste keine Fortsetzungen lesen. Nichtsdestotrotz ist dies ein Serienauftakt und ich gespannt, was den Leser noch erwartet. Ich erhoffe mir auf jeden Fall mehr Spannung in interessanten Fällen und weniger Liebesmüh um bereits zeronnenes Glück.

Eine Leseempfehlung für Crime-Leser und die ruhigere Stund am Abend.

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