Die Kraft des Bösen

Kriminalroman - Ein Fall für Franco De Santis (1)

(7)
Taschenbuch
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Franco De Santis ist Polizist von Beruf, Neapolitaner aus Überzeugung und Ex-Ehemann wider Willen. Jeden Sonntag fährt er in das Nobelviertel der Stadt, um seinen Schwiegereltern eine glückliche Ehe vorzuspielen. Doch an diesem schwülen Sommertag wird er in den Arbeiterstadtteil Bagnoli gerufen: Der Gemeindepfarrer hat sich erhängt. Franco kennt ihn seit der Kindheit und weiß, wenn er an eines glaubte, dann an das Leben. Gegen den Willen seines Vorgesetzten beginnt Franco zu ermitteln. Doch in einer Stadt, in der der Schein trügt und der Tod Alltag ist, ist die Suche nach der Wahrheit gefährlich ...

»Fabio Paretta hat einen der besten Krimis über Neapel geschrieben«

Der Standard (31. Juli 2017)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 416 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10050-8
Erschienen am  12. Dezember 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Ein Fall für Franco De Santis

Leserstimmen

Ein fesselnder Krimi in dem es kein Schwarz-Weiß gibt

Von: italien_lesen

06.02.2018

Mit ‚die Kraft des Bösen‘ hat Fabio Paretta einen Kriminalroman geschaffen, der mich gefesselt und bewegt hat und mich nicht zuletzt zum Nachdenken gezwungen hat. Der Neapolitaner Franco de Santis ist Polizist aus Überzeugung – ein Job, der in einer Stadt, die wir mit Korruption, Müll und organisierter Kriminalität assoziieren, nicht immer einfach ist. So muss er den vermeintlichen Selbstmord seines früheren Pfarrers aufklären und eine verfolgte Frau retten. Ihm zur Seite stehen drei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten, doch ansonsten läuft es weder privat noch beruflich rund für ihn. Sein Vorgesetzter verlangt die Einhaltung von Regeln, die einen Ermittlungserfolg unmöglich machen und von zu Hause musste er wider Willen ausziehen. Die ersten 300 Seiten hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte und auch danach lag ich ziemlich lange falsch – was gibt es Besseres, als wenn man in einem Krimi bis zum Ende mitfiebern muss? Und so ganz nebenbei wirft Fabio Paretta die Frage auf, wie korrupt man in einer korrupten Welt selbst sein muss. Es wird auf plumpe Stereotypen verzichtet, stattdessen werden differenziert Charaktere herausgearbeitet und Beziehungskonstrukte aufgebaut, die dem deutschen Leser absurd erscheinen aber dennoch völlig realistisch wirken. Wir werden mitgenommen in eine Welt, in der ein Polizist mit einem Transvestit und einem Mafioso befreundet sein kann und ich freue mich schon drauf, während Franco de Santis zweitem Fall noch tiefer reinzutauchen.

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düsterer Krimi im heissen Süden

Von: Ms. Figino

29.06.2017

Franco De Santis ist ein sympathischer Kommissar, der auch im korrupten Süden versucht, Recht und Gerechtigkeit zusammen zu halten. Seine Frau will sich scheiden lassen und die Tochter pubertiert gerade vom Feinsten! Der Chef glaubt nicht an einen Mord und die Reichen und Mächtigen legen ihm Steine in den Weg. Manchmal möcht man ihn knuddeln. Der Krimi spielt natürlich in Kirchenkreisen (das Opfer ist ja Pfarrer) und wiederspiegelt die Diskrepanz zwischen arm und reich. Der Krimi hat mir in seiner gesellschaftskritischen Art und Weise gefallen, aber manchmal war es mir doch fast zu düster. Irgendwie ist der Kommissar von Liebeskummer nach seiner Ex verzerrt und auch sonst kommen viele tragische Personen vor. Aber er konnte mich doch auch fesseln und ich fand das Lesen als angenehm und deshalb gibt es (nur) einen Punkt Abzug für den düsteren Krimi. Ich würde sagen, alle die die Schwedenkrimis lieben, die werden mit diesem traurigen Kommissar glücklich.

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Vita

Fabio Paretta ist das Pseudonym eines in Italien lebenden deutschen Autors. Er hat bereits an einigen erfolgreichen Buchprojekten mitgewirkt. Mit "Die Kraft des Bösen" verbindet er seine große Leidenschaft für das Erzählen mit seiner Begeisterung für das Land, in dem er seit Jahren lebt und erkundet dabei Sonnen- wie Schattenseiten Süditaliens. Fabio Paretta ist mit einer Italienerin verheiratet und hat zwei Kinder.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Ein dichter und realitätsnaher Krimi zwischen den Villenvierteln auf dem noblen Vomero und den Wohnhöhlen in Neapels berüchtigter Altstadt.«

Der Standard (04. Januar 2017)

»Mit ›Die Kraft des Bösen‹ ist Fabio Paretta ein bemerkenswertes, sehr spannendes Debüt gelungen. Und ein neapolitanisches Porträt mit viel Schatten und wenig Licht.«

Hamburger Abendblatt (28. Dezember 2016)

»Kein süßlicher Urlaubskrimi, auch wenn er seine idyllischen und humorvollen Momente hat. Dieser Spagat ist es, der mir an diesem Buch so gut gefallen hat.«

WDR 2 Krimitipp (27. Dezember 2016)

»Mit Hingabe schildert Paretta die vielen Facetten dieser rätselhaften Stadt und die lebensechten Figuren, mit denen er seinen spannenden, finsteren, aber auch sehr sinnlichen Roman anreichert.«

NDR Kultur (03. Januar 2017)

»Das Buch ist ein erfreulich bodenständiger, spannender Krimi und gleichzeitig eine Liebeserklärung an Neapel und seine Bewohner.«

Ruhr Nachrichten (22. Februar 2017)

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