Eine Handvoll Asche

Roman

(5)
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Kalkutta 1921. Der Besuch einer Opiumhöhle nimmt für den britischen Ermittler Sam Wyndham ein unerwartetes Ende, als er im Rausch von einer Razzia überrascht wird und nun unerkannt vor seinen eigenen Leuten fliehen muss. Noch benommen vom süßlichen Rauch will er über das Dach des Hauses flüchten - und stößt auf eine Leiche. Mit zwei Stichen niedergestreckt, die Augen gewaltsam entfernt. Doch Wyndham hat keine Zeit, den Schauplatz genauer zu untersuchen. In letzter Sekunde bringt er sich selbst in Sicherheit.

Aber der grausame Fund ist erst der Auftakt einer Reihe blutiger Ritualmorde, die das politisch immer unruhiger werdende Kalkutta in Angst und Schrecken versetzen.

»Ein genialer Krimi. Sein bisher bestes Buch.«

C. J. Sansom

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Jens Plassmann
Originaltitel: Smoke and Ashes (Sam Wyndham 3)
Originalverlag: Harvill Secker
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42338-1
Erschienen am  13. Mai 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Spannender Kriminalfall verpackt in einer interessanten Zeit

Von: Anett

15.07.2019

>> In einem Bestattungsinstitut auf eine Leiche zu stoßen ist nicht ungewöhnlich. Das sie kurz zuvor noch aus eigener Kraft durch die Tür marschiert ist, dagegen schon. Ein zweifellos faszinierendes Rätsel, bloß fehlte mir die Zeit, mich damit zu beschäftigen, da ich gerade um mein Leben rannte.<< (Seite 9) Das ging doch schon mal viel versprechend los. Schon auf den ersten Seiten hat mich das Buch gepackt, es war spannend, der Kriminalfall entsponn sich so langsam und vor allem die Zeit und die politische Lage fand ich durchaus faszinierend. Darüber habe ich noch nie was gelesen und war sehr gespannt. Das Buch spielt in Kalkutta, während der Kolonialzeit. Kalkutta war bis 1911 die Hauptstadt der Kolonie Britisch-Indien und Sitz des britischen Vizekönigs. Aus den Jahrhunderten der britischen Kolonialzeit stammen auch sehr viele der prächtigen, viktorianischen Verwaltungsgebäude. Als allerdings 1911 die indische Hauptstadt dann Delhi wurde, begann der Abstieg von Kalkutta. Man lernt wirklich während der tollen Kriminalgeschichte auch viel über die Stadt Kalkutta kennen und auch über die dort herrschende Hierarchie und den Briten. Klar hat man schon von Kolonien gehört und gelesen, hier finde ich dies sehr gut recherchiert und erzählt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen und vom eigentlichen Plot abzukommen. Auch finde ich es sehr gelungen, wie der Autor hier auch bekannte Persönlichkeiten hinein bringt, die den indischen Unabhängigkeitskampf prägte, wie z. Bsp. Subhash Bose oder C.R. Das – der Präsident des Indischen Nationalkongresses. Und die beiden haben keine kleine Rolle in dem Buch bekommen. Als Leser fühlte man sich hautnah bei den Protesten dabei und ich war voll auf der Seite der Inder! >> Der wagen raste in Richtung Bhowanipore, dem Viertel, in dem Das wohnte. Surrender-not und ich saßen auf der Rückbank und leckten unsere Wunden.<<(Seite 367) Sam Wyndham und sein indischer Kollege Surrender-not ermitteln in einer mysteriösen Mordserie. Sam ist bereits nach dem 2. Mord klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Aber was ist das Motiv? Und was hat ein Krankenhaus damit zu tun? Nach und nach kommen die beiden Ermittler einer längst vergessenen Vergangenheit auf der Spur. Die Auflösung war dann irgendwann klar, aber auch sehr perfekt inszeniert. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, und allen, die Interesse an so einer Geschichte haben, kann ich es nahe legen. Allerdings ist dies bereits Teil 3 einer Serie, wobei ich keine Probleme beim lesen hatte, obwohl ich die beiden Vorgänger nicht kannte.

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Sehr überzeugend!

Von: Fynn Peters

10.07.2019

Die Sam Wyndham Serie geht weiter! Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut! Ich verfolge die Sam Wyndham Serie seit dem ersten Band und die ersten beiden Bände konnten mich einfach nur begeistern. Nun kam auch endlich der neue Band "Eine Handvolle Asche" in Deutschland raus. Von der Thematik her klingt dieser Band besonders spannend. Die Geschichte spielt im Jahr 1921 in Indien und der Protagonist Sam Wyndham hat immer noch einen großen Laster: Opium. Dieser Laster wird ihm nun zum Verhängnis. Bei einer Razzia wird er überrascht und auf der Flucht findet der Ermittler eine Leiche, die allen Anscheines nach erstochen wurde. Das Problem ist nur, dass er keinem von dieser Beobachtung berichten kann, weil sonst auch seine Opium Sucht zutage kommt. Abir Mukherjee ist mit diesem Buch auf jeden Fall wieder ein einzigartiges Buch gelungen und wenn du gerne klassische Kriminalromane liest, musst du dieses Buch lesen! Der Schreibstil und die Zeit, in der der Roman spielt, erinnern nämlich stark an die Bücher von Agatha Christie. Aber auch die Liebe zu Indien macht diese Serie einzigartig. Der Autor (der übrigens indische Wurzeln hat) geht auf eine ganz besondere Weise auf die Geschichte Indiens ein. 1921 war hierbei ein ganz besonderes Jahr in der Geschichte Indiens, weil die Inder die Unabhängigkeit von den Briten forderte. Für den britischen Ermittler Sam Wyndham waren dies also nicht die besten Jahre. Ansonsten kann ich eigentlich nur sagen, dass man dieses Buch (und diese Serie) auf jeden Fall lesen muss! Die Liebe zu jedem Charakter und der unglaublich packende Schreibstil macht diese Serie einfach einzigartig und ich würde sogar sagen, dass "Eine Handvoll Asche" der bis jetzt beste Band der Serie ist!!! Übrigens kann man mit jedem Band der Serie anfangen zu lesen, weil die Story in sich geschlossen ist. Ich würde es jedoch empfehlen, wenn man mit dem ersten Band beginnt, weil man so viel besser die Entwicklung der Charaktere verfolgen kann. Die Sam Wyndham Serie auf einen Blick: Band 1: Ein angesehener Mann (Rezension) Band 2: Ein notwendiges Übel Band 3: Eine Handvoll Asche Die gute Nachricht für alle Sam Wyndhams Fans: Der vierte Band der Serie ("Death in the East") erscheint im englischem am 14. November 2019. Es wird also nicht mehr lange dauern, dass wir ihn auch in Deutschland lesen können!

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Vita

Abir Mukherjee

Abir Mukherjee ist Brite mir indischen Wurzeln: Seine Eltern wanderten in den Sechzigerjahren nach England aus. Sein Debütroman Ein angesehener Mann schaffte auf Anhieb den Sprung auf die britischen Bestsellerlisten. Mukherjee lebt mit seiner Familie in London.

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Pressestimmen

»Der Autor beweist erneut sein großes Talent für Kriminalromane.«

Bücher magazin (18. Mai 2019)

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