In einer kleinen Stadt (Needful Things)

Roman

(7)
Taschenbuch
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Eine Kleinstadt gerät außer Kontrolle

Der Zugereiste Leland Gaunt eröffnet den Laden „Needful Things“. Die Kunden finden dort Raritäten, mit denen sie ihre geheimen Sehnsüchte und Wünsche erfüllen. Aber alles hat seinen Preis: Neben einer symbolischen Bezahlung verlangt Leland von ihnen, anderen Einwohnern harmlose Streiche zu spielen. Bald schon eskaliert der Spaß, und in Castle Rock herrscht das blanke Chaos ...

• Vierter Roman des „Castle-Rock“-Zyklus
• Verfilmt mit Max von Sydow und Ed Harris


Aus dem Amerikanischen von Christel Wiemken
Originaltitel: Needful Things
Taschenbuch, Broschur, 880 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43399-1
Erschienen am  01. September 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Kings bester Roman

Von: Benedikt Bögle

26.06.2019

Das Böse spielt in beinahe allen Büchern von Stephen King eine tragende Rolle - besonders aber in diesem: Der Teufel tritt persönlich auf und macht seinem griechischen Namen - diabolos, das heißt: Verwirrer - alle Ehre. In einer amerikanischen Kleinstadt siedelt sich ein Händler an, der alles auf Lager hat, was die Herzen der Menschen begehren. Er kennt von jedem Bewohner der kleinen Stadt die geheimsten Träume und Wünsche und weiß sie auch zu befriedigen. Von jedem verlangt er nur eine kleine Gegenleistung, einen winzigen Gefallen. Für sich genommen wirken diese kleinen Taten nicht schlimm, im Großen und Ganzen aber bringen sie die Kleinstadt an den Rand des Untergangs. Stephen King hat hier seinen wohl besten und intelligentesten Roman vorgelegt.

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„Needful Things“ ist definitiv eines der gemeinsten Bücher, die Stephen King je geschrieben hat …

Von: Birgit Pirker

27.05.2019

„Needful Thinks“ gehört bereits seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsbüchern von Stephen King! Leland Gaunt eröffnet in dem Städtchen Castle Rock einen kleinen Laden namens »Needful Things«, in dem man allerlei Krimskrams und Antiquitäten kaufen kann. Bereits vor der Eröffnung entdecken schon die ersten Bewohner Dinge, die sie unbedingt haben wollen. Kurioserweise kosten diese stets mehr als der Interessent zur Verfügung hat, daher überlässt er ihnen den heißersehnten Gegenstand nur unter der Bedingung, dass er einem seiner Mitbürger einen harmlosen Streich spielt. Was anfänglich noch harmlos klingt, entpuppt sich schnell als perfides Spiel eines bösen Wesens in Gestalt eines gut gekleideten Mannes! Bereits von der ersten Seite an, beginnt die Geschichte interessant zu werden! Stephen King hat die einzelnen Charaktere sehr gut gezeichnet und miteinander in Verbindung gebracht. Beinah jeder in Castle Rock hat eine dunkle Vergangenheit: Angefangen bei der Frau, die ihren brutalen Ehemann erstochen hat, bis hin zum Polizeibeamten, der schon lange mit dem Stadtrat im Clinch liegt. Wir bekommen hier ein verworrenes Spiel aus Kleinstadtintrigen, Neid und Ablehnung bis hin zum abgrundtiefen Hass. Die Lage spitzt sich mehr und mehr zu, doch der Leser erfährt tatsächlich erst ganz zum Schluss, was Leland Gaunts Beweggründe für seine Geschäfte sind. Bis dahin ist es ein langer und teils brutaler Weg, der die Bevölkerung von Castle Rock spaltet und in ihren Grundfesten erschüttert. Neben den detaillierten Beschreibungen und dem gezielten Aufbau der Spannung fand ich auch den psychologischen Aspekt sehr gut umgesetzt. Wir folgen den Personen in ihren Gedankengängen, sowohl bei der Ausübung des Streichs, aber auch wenn sie hinter der Bosheit sofort zu wissen glauben, wer ihnen etwas angetan hat. Man lernt schnell, dass man nicht immer sofort vom Offensichtlichen ausgehen sollte. Es hilft auch miteinander zu sprechen! „Needful Things“ ist definitiv eines der gemeinsten Bücher, die Stephen King je geschrieben hat … Wer möchte seinem ungeliebten Nachbarn, nicht auch mal einen harmlosen Streich spielen, ohne dass dieser weiß, wer es wirklich war? Wenn euch genau solche Gedanken plagen, könntet ihr euch mit diesem Buch unter Umständen sogar eine teure oder zeitaufwendige Therapie ersparen …

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Vita

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.

Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

www.stephenking.com

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