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Aurora Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17767-6

Erschienen: 14.11.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hundertsechzig Jahre Einsamkeit

Es ist das gewaltigste Unterfangen, dem sich die Menschheit seit Beginn der bemannten Raumfahrt je gegenübersah: die Besiedelung eines neuen Sonnensystems. Ein Raumschiff mit Kolonisten machte sich einst auf den Weg zum Tau-Ceti-System, um eine neue Heimat zu finden. Nun, Jahrzehnte später, sind sie beinahe angekommen. Doch welche Abenteuer und Gefahren werden die Menschen dort – 11,9 Lichtjahre von der Erde entfernt – erwarten? Es ist der Beginn einer neuen Zeitrechnung in der Menschheitsgeschichte …

Kim Stanley Robinson (Autor)

Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien mit Roter Mars der Auftakt der Mars-Trilogie, die ihn weltberühmt machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Kalifornien.

kimstanleyrobinson.info

Aus dem Amerikanischen von Jakob Schmidt
Originaltitel: Aurora
Originalverlag: Orbit

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17767-6

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.11.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Aurora

Von: Myriade Datum: 15.05.2017

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/

Dass ich sehr gerne science-fiction lese, habe ich an anderer Stelle ja schon gestanden. Vor allem science-fiction, in der es tatsächlich um „Wissenschaftsfiktion“ geht und das ist bei Kim Stanley Robinson eindeutig der Fall.
Wer gerne martialisch-aggressives liest, ist bei diesem Autor falsch. Es geht hier im Überlegungen dazu, wie sich wissenschaftlicher Fortschritt auf Menschen und ihre Gesellschaftsformen auswirken könnte. Es geht auch immer um zwischenmenschliche Beziehungen.
Die „Aurora“, das Raumschiff, auf dem der größte Teil der Handlung spielt, ist ein Generationenschiff. Science-Fiction-Leser wissen natürlich, was ein Generationenschiff ist. Noch-nicht-science-fiction-Leser wissen es vielleicht noch nicht. Es handelt sich um ein Raumschiff, in dem eine große Gruppe Menschen unterwegs ist, um neue Sonnensysteme zu erforschen und zu besiedeln. Wegen der großen Entfernungen kommen am Ziel nicht jene Menschen an, die von der Erde abgereist sind, sondern ihre Nachkommen.
Das hier beschriebene Raumschiff ist in ein Dutzend Biotope unterteilt mit verschiedenem Klima, verschiedener Flora und Fauna. Ziemlich ausführlich werden hier Probleme beschrieben, die dadurch entstehen, dass das Leben auf dem Schiff in einem geschlossenen Kreislauf stattfindet. Das heißt, dass alles , was an „Substanz“vorhanden ist immer wieder recycelt werden muss, jahrhundertelang. Dabei werden die einen und anderen Elemente immer weniger und dadurch entstehen bei Mensch und Tier Mangelerscheinungen verschiedenster Art. Ich gebe zu, dass man ein gewisses Interesse an biologischen Kreisläufen haben muss, wenn man diesen Aspekt des Buches genießen will.
Ganz originell finde ich, dass die Geschichte zum größten Teil vom Quantencomputer der Aurora erzählt wird, dem von seiner „Gesprächspartnerin“ der Auftrag erteilt wurde, die Geschichte des Schiffs literarisch zu bearbeiten. Es gibt der Geschichte eine humoristische Note, dass der Computer immer wieder von der literarischen Bearbeitung abweicht, Fakten und Zahlen bekannt gibt und sich dann selbst wieder auffordert, mehr zusammenzufassen und nicht so sehr ins Detail zu gehen. Nebenbei: ich weiß natürlich auch nicht, was ein Quantencomputer ist.
Auch die gesellschaftliche und politische Struktur, die diese Gruppe Menschen aufgebaut hat, ist ziemlich ungewöhnlich und nicht rasend erfolgreich. Sie geht übrigens auf die Ergebnisse einer Revolte zurück, die amüsanterweise im Jahre 68 der Reise stattgefunden hat.
Ich möchte nicht erzählen, was bei der Ankunft der Aurora an ihrem Ziel passiert. Wichtig finde ich es nur noch zu erwähnen, wie eindringlich und berührend am Ende der Geschichte die Verbindung des Menschen mit seinem Ursprung, der Erde, beschrieben wird. Man kann die Geschichte auch als sehr gelungene Öko-Saga betrachten.
Leider ist es mir noch nicht gelungen, die Mars-Trilogie desselben Autors aufzutreiben, aber ich arbeite daran.
Mit herzlichem Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar !

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