Das Buch der vergessenen Artisten

Roman

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Die wundersame Welt des Jahrmarkts, dramatische Zeiten und eine Liebe, die auch die größte Dunkelheit erhellt …

Deutschland, 1902. Mathis ist der dreizehnte Sohn eines Bohnenbauern, sein Leben zwischen Äckern und Feldern scheint vorherbestimmt. Erst als der Jahrmarkt im Dorf Einzug hält, bekommt Mathis eine Ahnung von der großen, weiten Welt jenseits der Hügel, die den Ort umgeben. Eine Welt, in der elektrische Wunder, Kuriositäten und schillernde Showbühnen auf ihn warten und in der auch er einen Platz haben will. Zusammen mit den Schaustellern begibt sich Mathis auf eine außergewöhnliche Reise.

Nach über dreißig Jahren als Röntgenkünstler lebt Mathis mit seiner Partnerin, der Kraftfrau Meta, in einer Wohnwagensiedlung am Rande Berlins. Es sind düstere Zeiten für die Artisten: Auftrittsverbote werden verhängt, Bühnen dichtgemacht. Doch in geheimen Clubs und Künstlertreffs lebt die Vergangenheit weiter. Genau wie in dem Buch, an dem Mathis schreibt – einem Buch, das Geheimnisse birgt und unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten darf …

»Vera Buck lässt sie [Jahrmarktartisten] wieder auferstehen, 750 prall gefüllte Seiten lang, mit liebevollen Worten für ihre kleinen Helden und lakonisch-süffisanten Bemerkungen …«

Christiane Irrgang / NDR Kultur (15. Oktober 2018)

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ISBN: 978-3-641-20165-4
Erschienen am  10. September 2018
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Leserstimmen

Ich habe es gern gelesen!

Von: TubiBrest

23.05.2020

Ein schönes Buch. Ich konnte es kaum weglegen. Vera Buck findet hier eine Nische, einen historischen Randbereich, den ich woanders noch nicht gefunden habe. Hier lese ich etwas über Personen, über die ich sonst noch nichts gelesen habe und deren Leben wirklich erzählenswert ist.

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Im Bann des Artisten

Von: Christiane Biederbeck

24.04.2020

Das Buch der vergessenen Artisten behandelt ein Thema, über das ich schon oft gelesen haben, den Nationalsozialismus. Es geht um zwei Artisten, Meta und Mathis, die in den 1930er Jahren in Berlin leben. Die politische Lage ist schlecht und Mathis beschließt, ein Buch mit Lebensgeschichten von Schaustellern zu verfassen, damit ihre Geschichten nicht vergessen werden. Das Buch punktet vor allem mit wundervollen Charakteren, schönen Geschichten, authentischer Darstellung und einem literarisch unverbrauchtem Thema in einem viel behandelten Themenkomplex. Die Geschichte ist stellenweise sehr langatmig, man sollte sich Zeit zum Lesen nehmen. Belohnt wird der Leser schließlich mit einer Reihe skurriler Charaktere, einer gut recherchierter Geschichte und einer einfach außergewöhnlichen Erzählung.

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Vita

Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums verfasste sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich. Ihr Debütroman »Runas« (im Taschenbuch »Runas Schweigen«) wurde von der Presse hochgelobt und für den renommierten Glauser-Preis nominiert. Mir ihrem zweiten Roman »Das Buch der vergessenen Artisten« taucht Vera Buck tief in ein unbekanntes Kapitel der deutschen Geschichte ein.

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Pressestimmen

»Voller Fabulierlust und mit viel Liebe zum Detail entführt der 750-Seiten-Wälzer in eine vergangene Welt.«

freundin (19. September 2018)

»Mitreißender 752-Seiten-Schmöker.«

Frau von Heute (26. Oktober 2018)

»Märchenhaft mitreißend!«

Neue Welt (12. September 2018)

»Ein literarisch höchst wertvolles Plädoyer wider das Vergessen …«

Literaturmarkt Online (10. September 2018)

»Ein sehr gut recherchierter Roman …«

Maschseeperlen Online (14. Oktober 2018)

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