Made in London

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Kulinarischer Meltingpot London

Essen und Trinken mäandern wie die Themse durch Londons Geschichte. Wenn New York die Stadt ist, die nie schläft, dann ist London die Stadt, die immer hungrig ist. Vom Gourmet-Käseladen bis zum altmodischen Metzger, vom Foodtruck bis zum schnittigen italienischen Restaurant – in London gibt es alles, was das Herz oder der Magen begehrt.

Ob traditionelle Gerichte, international inspirierte Kreationen oder landestypische Rezepte – es schmeckt alles einfach köstlich: Chelsea Brötchen, Coronation Chicken, Brick-Lane-Curry, Big-Ben-Burger, East End Bagels oder Paddingtons Brot-und-Butter-Auflauf.

Leah Hyslop webt in ihrem Liebesbrief an London ein schillerndes Netz aus bewegenden Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart. Das Buch feiert all die kulinarischen Freuden, die die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs zu bieten hat und ist zugleich wertvoller Führer zu den besten Bäckereien, buntesten Lebensmittelmärkten, angesagtesten Bars und Pubs, urigen historischen Restaurants ...

Neben mehr als 100 Rezepten enthält das Buch viele unterhaltsame Geschichten aus der Historie und Insidertipps zur Londoner Food-Szene. Mit zeitgenössischen Fotografien von London, tollen Foodfotos und Vintage-Bildern aus historischen Archiven wunderschön illustriert, ist dies das Buch für alle, die diese lebendige und unvergleichliche Stadt lieben.


Aus dem Englischen von Ulrike Kretschmer
Originaltitel: Made in London
Originalverlag: Bloomsbury Publishing Plc
eBook epub (epub)
ca. 100 Farbfotografien, ca. 20 farbige Illustrationen
ISBN: 978-3-641-24007-3
Erschienen am  16. März 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Vielfalt Londons in einem großartigen Kochbuch

Von: Küchenliebelei

12.05.2020

“If New York is the city that never sleeps, London is the city that lives to eat.” – Leah Hyslop London. Keine andere Stadt lässt mein Herz so hoch schlagen. Ich war, seit ich das erste Mal dort war, verzaubert. Meine Begeisterung für diese Stadt in Worte zu fassen, ist schwierig. London ist für mich ein großer, bunter, beeindruckender Sammelkasten voller Skurilitäten. Jeder Stadtteil, jede größere Straße, jede Ecke ist einzigartig und anders. Die Portobello Road in Notting Hill oder die Brick Lane im East End, Hammersmith oder Paddington, Camden oder Greenwich. Was außerdem überwältigend ist, und mein Herz sofort erobern konnte? Das Essen in London! Es gibt überall Essen. Auch das ist bunt zusammengewürfelt, von klassisch englisch bis zu internationalen Leckereien. Erster Eindruck des Buchs: Von außen ist das Buch schlicht gehalten: Eine London-Karte im Hintergrund, der Titel in großen Buchstaben dominierend. Schwarz-weiß-rot. Schlicht und stilvoll. Das zieht sich auch durch die Innengestaltung. Stadtkarten werden immer wieder aufgegriffen, vieles ist in schwarz-weiß gehalten. Hervor stechen die Rezeptbilder, die farbenfroh, aber nicht erschlagend sind und mir wirklich gut gefallen. Zu Beginn – und immer wieder zwischendrin – gibt es viel Text. Es ist nicht nur ein Kochbuch, es widmet sich auch der Geschichte des Landes und der Stadt. Inhaltsverzeichnis und Inhalt: Nach der Einführung (u. a. mit Zutatenkunde) gibt es sieben Kapitel mit Rezepten: Frühstück & Brunch, Vorspeisen & Snacks, Fünfuhrtee, Lon-Dinner, Desserts, London bei Nacht und London flüssig. Zwischendrin wird zu bestimmten Themen eine Auswahl an Lieblingsorten der Autorin gegeben, wie die 10 besten Coffee-Shops (ich kenne keinen davon), die 10 besten historischen Restaurants (ich kenne keines davon), die 10 besten Bäckereien (ich kenne keine davon) oder die 10 besten Lebensmittelmärkte (ich bin mir sicher bei zweien davon). Das ist eine schöne Idee, die Auswahl ist natürlich stark subjektiv, gibt aber Inspiration für neue Reisen und Orte. Ausprobierte Rezepte: Aus Kapitel 1: Das Grundrezept für Pide war gelingsicher und gut. Ich habe den Belag saisonal angepasst, merke mir die Feta-Feigen-Kombination aber vor. Das Grundrezept für Naan war so gut, dass es das hier direkt mehrfach gab. Das eigentliche Rezept mit Tomatenmarmelade und Bacon klingt umwerfend, sobald es regionale Tomaten gibt, probiere ich es aus. Und dann die Chelsea Buns. Ich habe 29 Jahre gelebt, ohne von Chelsea Buns zu wissen. Es war eine der besten Neuentdeckungen seit langer Zeit. Das beste aus Zimtschnecken und Rosinenbrötchen in einem Gebäck! So gut! Aus Kapitel 4: Maccheroni mit Käse, Pilzen und Knoblauch-Thymian-Bröseln – Mac & Cheese – waren einfach und gut. Ein schnelles Rezept für jeden Tag (mit viel Käse!). Das Brick-Lane-Curry ist zwar laut Autorin nicht authentisch, aber es ist fruchtig, scharf und würzig und traf unseren Geschmack total. Die Bao-Brötchen mit Schweinefleisch und eingelegten Karotten waren das aufwändigste Rezept, das ich probiert habe, aber himmlisch gut. Aus Kapitel 7: Der Königin Mutter-Cocktail war ein bisschen unspektakulär, der Frühstücks-Martini hingegen könnte zum Klassiker hier im Hause werden. Auf der Ausprobierliste sind pro Kapitel mehr als zwei Rezepte, von pochierten Eiern mit Sucuk, Joghurt und Chili-Butter über Kirsch-Ziegenkäse-Chicorée-Tarte mit Walnussgremolata oder weißer Schokoladencreme mit Safranknusprige. Fazit: Dieses Buch ist eine wahre Freude. Es zeigt eine facettenreiche Vielfalt großartiger Gerichte. Dabei gibt es sowohl britische Klassiker als auch internationale Gerichte; sowohl bekannte Kombinationen als auch vollkommen neue Ideen. Es fühlt sich an wie ein Bummel über die Streetfoodmärkte Londons mit einem sympathischen Tourguide, der einem interessante Dinge erklärt und die besten Geheimrezepte verrät. Es macht Lust, sofort den Koffer zu packen und London einen längst überfälligen Besuch abzustatten. Solange das nicht möglich ist, gibt es einem jedoch großartige Rezepte an die Hand um die kulinarischen Schätze Londons und der Welt in die eigene Küche, auf den Teller und in den Bauch zu bringen. Die Rezepte sind dabei gut verständlich und kommen ohne viele ungewöhnliche Zutaten aus. Mir hat jedes ausprobierte Rezept gefallen, Curry und Chelsea Buns wird es hier sicher genau so noch öfter geben!

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Einmal kreuz und quer durch London

Von: Turbohausfrau

06.04.2020

Wenn man das Buch aufschlägt, dann wirkt es gleich very british: Man wird de facto empfangen von einem Londoner Stadtplan, der natürlich nicht wirklich einer ist, denn in erster Linie zeigt das Bild, wie sich die Themse wie eine dicke Lebensader durch die Stadt windet, danach findet sich das Zitat: "Essen und Trinken mäandern wie die Themse durch Londons Geschichte". Und damit ist man dann auch schon mitten drin in London und im Buch. Die Autorin Leah Hyslop ist echt jung! Zumindest schaut sie auf dem Foto auf ihrer HP so aus. Ich bin ja immer wieder erschüttert, was manche Leute alles leisten können in wenigen Jahren: Sie ist Food- und Lifestyle-Journalistin, Redakteurin seit mehr als zehn Jahren, ist Food Director beim "Sainsbury's Magazine", dem größten Lebensmittel-Magazin Großbritanniens, zuvor war sie sieben Jahre bei "The Telegraph". Ihre Artikel finden sich in Magazinen wie "Metro", "The i", "The Times", "Foodism", "Eater" und "Londonist". Sie lebt in East London und ist stolze Besitzerin einer großen Sammlung an Kuchenbackformen, was sie gleich sehr sympathisch macht. Das Buch ist gegliedert in die Kapitel "Einführung", "Frühstück & Brunch", "Vorspeisen & Snacks", Fünfuhrtee", "Lon-Dinner", "Desserts", "London bei Nacht", "London flüssig", dann kommen noch Literatur und Register. Am Beginn jedes Kapitels steht ein Zitat, in den Kapiteln finden sich immer wieder doppelseitige Fotos und Texte zu allen möglichen London-Food-Themen, zum Beispiel so etwas Ketzerisches wie Kaffee in London, natürlich auch Tee, Pies and Mash, Essen und die Themse, London im Gin-Rausch etc. Man bekommt also nicht "nur" Rezepte, sondern es wird viel "London-Feeling" mitgeliefert. Was mir bei den Rezepten sehr gefallen hat: Es gibt sowohl ganz klassische Rezepte wie Fisch and Chips als auch Neuinterpretationen. So bunt und quer durch das ehemalige britische Empire sind die Rezepte: Von Mac 'n Cheese über Pho bis zu Scones findet man mehr als 100 Rezepte, da ist wirklich für jede/n etwas dabei, von üppigem Soulfood über Streetfood, Getränke bis zu leichten modernen Rezepte. Und unterm Strich? Ein sehr gelungenes Buch. Ich kann nur sagen: Volltreffer! Die Rezepte sind gelingsicher und bieten für jede Lebenslage das richtig Gericht. Von ganz klassischen bis zu neuen und neu interpretierten Rezepten findet man eine schöne Bandbreite. Es gibt üppige Soulfood-Rezepte und leichte neue, man kann sich das Leben schön trinken, wenn es denn sein muss, es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Obwohl das Jahr noch jung ist: Es ist ein Anwärter für mein persönliches Buch des Jahres.

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Vita

Leah Hyslop ist Food- und Lifestyle-Journalistin, Redakteurin und Content-Expertin mit über einem Jahrzehnt Erfahrung bei einigen der bekanntesten britischen Marken. Sie ist Food Director bei »Sainsbury's Magazine«, dem größten Lebensmittel-Titel Großbritanniens, zuvor war sie sieben Jahre bei »The Telegraph«. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in den Publikationen Metro, The i, The Times, Foodism, Eater und Londonist veröffentlicht. Sie tritt regelmäßig im Radio auf, sowie in Jury- und Interview-Panels. Sie lebt in East London und ist stolze Besitzerin einer riesigen Sammlung an Kuchenbackformen.

Leahhyslop.com

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